Allan Savory – Simbabwe, USA – Holistic Management

Ganzheitliches Management (nach Allan Savory)
Manfred
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Re: Allan Savory – Simbabwe, USA – Holistic Management

Beitrag von Manfred »

Ein Vergleich zwischen "Naturschutz" und Naturschutz.
Das Missmanagement im Bereich des Zambezi National Park und des Chobe National Park, beides quasi Dauerstandweideflächen mit den im Park angesiedelten Wildtieren, so ziemlich das schlimmste Management was man in sprödem Klima dem Land antun kann, im Vergleich zu den in der gleichen Region liegenden Flächen des Africa Centre for Holistic Management in Dimbangombe, wo mit Rindern der ehemals vorhandene Herdenzug simuliert wird. Die Ausgangssituation war ähnlich schlecht wie in den Nationalparks. Inzwischen wurde aber der ehemals nackte Boden in Dimbangombe in Grasland/Savanne verwandelt und die ökologische Produktivität nimmt stetig weiter zu. Obwohl viele Wildtiere aus den Nationalparks, wo sie immer wieder hungern, ganz oder zeitweise auf die Dimbangombe-Flächen wandern, muss dort die Rinderherde ständig vergrößert werden, um mit der wachsenden Produktivität des Graslands Schritt halten zu können. Das dabei erhebliche Mengen CO2 in Form von Humus im Boden fixiert werden und der kleine Fluss auf durch die erheblich verbesserte Versickerungs- und Wasserspeicherkapazität der Böden auf weiten Strecken wieder ganzjährig Wasser führt, kommt an positiven Nebeneffekten dazu. Die Familien der Hirten leben von den Rindern und benötigen so gut wie keine Nahrungsmittelhilfen, wie sie in der ganzen Region Standard sind, und es werden zusätzliche Einnahmen aus dem Tourismus generiert.



Manfred
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Re: Allan Savory – Simbabwe, USA – Holistic Management

Beitrag von Manfred »

Eine Karte der Herdenwanderungen im Bereich der Serengeti.



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