Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Lafayette
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Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Lafayette »

Hmpf, Andreas *kicher* Melkfett...

Das Argument mit den kleinen Zitzen lass ich gelten :-)

Bei mir war sowas bisher nie ein Problem weil ich kleine Hände habe ;-)

Sag' mal Ulli, auf was für eine Maschine genau hast Du geboten?
So eine mobile Melkstation, oder einen Eimer mit Pulsator und Vakuumpumpe für die Festinstallation?

Grüßle
Lafayette


Sowas habe ich noch nie gesehen - zumindest nicht als Ziege. (M. H., Ostermontag 2009)
Ulli
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Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Ulli »

Hallo!

Hatte einen Melkeimer mit Pulsator ersteigert.. habe mich jetzt mit dem Käufer derMaschinme so geeinigt, dass er ihn übernimmt- so dass ich einen relativ kleinen Verlust habe.

LG Ulli


Leben ist gefährlich und endet immer tödlich
Thomi-Kanoni
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Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Thomi-Kanoni »

Hallo!
@Andreas: ...hab mich auch schon immer gefragt warum das wohl MELKfett heißt... *oops* ....:P
Aber es gibt bestimmt unzählige unwissende Ziegenzitzenvergewaltiger, die es nicht benutzen.....und sich dann wundern warum die Ziege immer schlägt.
Liebe Grüße
Lydia


Claudi

Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Claudi »

Therapiehof hat geschrieben:so ungern ich widerspreche: aber gerade bei Erstmelkenden mit kleinen Zitzen ist das Handmelken für die Ziege und den Mensch oft eine leidvolle Plagerei. Wenn man die Zitze nicht in die Hand nehmen kann und richtig melken (Faustmelken genannt) bleibt nur das ausstreifen (strippen genannt).
Andreas

das ist sicherlich abhängig von der handgröße, aber für den fall kann man auch 2-3 finger weglassen.
wenn man das nicht kann, ist für die ziege die melkmaschine freundlicher :-)


melkfett: halte ich bei mittelfristiger anwendung nicht für unproblematisch, da die enthalten fette die oft die haut schädigen.unter umständen hat man hinterher mehr probleme als vorher.auch wenn es andere sind


Claudi

Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Claudi »

Ulli hat geschrieben:Hallo!



............ Meine Mutter lässt sich immer gleich von meinem Vater verunsichern ............


LG Ulli

vielleicht solltest du das geld für die melkmaschine deinem vater geben und ihn während der melkzeit in die nächste kneipe schicken? #engel#

aber im ernst, wenn du die ziegen nicht erziehst, macht das melken mit maschine auch nicht mehr spaß. und weniger kraft hat eine widerwillige ziege dadurch auch nicht.
du verlagerst bestenfalls das problem auf einen anderen schauplatz.

lieber einen zweckmäßigen melkstand wo ihr sie beguem zu zweit (in sitzhöhe, eine seite wand, einer vorne, einer hinten.)festhalten könnt, einer melkt und dann muss sie das lernen. melken gehört zum füttern. kein futter ohne melken (oder scheinmelken) und sie lernen das meist sehr schnell.


Ulli
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Re: Maschinenmelken: Was eignet sich für den "Eigenbedarf"

Beitrag von Ulli »

Hallo!

Das Melken selber ist wie gesagt nicht das Problem.. die Striche werden bei Maja kaum kleiner sein als bei Elli, als wir sie bekamen- sie ist jetzt zweijährig und bis auf die Tatsache, dass sie bisher nur minimal Euter hat(erste Trächtigkeit, Termin 13/14.4) gut entwickelt, auch die Striche.

Auch bei Ellis relativ kleinen Strichen letzten Herbst(war beim Vorbesitzer mit 7 Monaten zum Bock ausgebüxt) habe ich nie gestrippt- und Hautreizungen durch das Handmelken hatte sie auch nicht.

Das Problem ist, dass meine Mutter beim Melken oft mit meinem Vater allein ist, da ich 8 km entfernt wohne und sie die Zeiten so gelegt hat, dass ich nicht immer kommen kann- war zumindestens letzten Herbst so. Kann sein, dass Maja sie eines besseren belehrt :D

Ich lasse mich nicht so leicht verunsichern-zumindest bei so etwas nicht..

Ich werde wohl auch bei Maja es erstmal mit dem Handmelken versuchen.. ich berichte, wenn es soweit ist ;-)

LG Ulli


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