FSME-Fälle in Österreich durch Ziegenrohmilchkäse
Verfasst: 31.07.2008, 12:43
kam grad vom VHM als Info:
FSME-Fälle in Österreich
Rohmilch-Ziegenkäse unter Verdacht
Jedes Jahr im Frühsommer häufen sich die Meldungen über die von Zecken übertragene Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME). Aktuell berichten österreichische Medien über einen Fall aus Vorarlberg.
Erkrankt sind ein Alphirte sowie dessen Schwiegereltern. Da sich die erkrankten Personen nicht an einen Zeckenbiß erinnern können, wird der selber hergestellte Ziegenkäse als wahrscheinliche “FSME-Quelleâ€� in Betracht gezogen.
Weil es sich bei dem Ziegenkäse um Rohmilchkäse handelt, kann eine Verunreinigung mit FSME-Viren offenbar nicht ausgeschlossen werden. Laut Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes Vorarlberg wurden Proben gezogen, die genetisch untersucht werden. Die Ergebnisse sollen bis zum Ende der Woche vorliegen. Da der möglicherweise infizierte Käse nie im Handel war, bestehe jedoch nach Ansicht der Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung.
In den letzten Jahren warnen Wissenschaftler immer wieder vor der sogenannten “alimentären FSMEâ€�. Darunter ist eine FSME, die über den Konsum erregerhaltiger Lebensmittel ausgelöst wird, zu verstehen. Als Übertragungsursache werden immer wieder Rohmilch und Rohmilchprodukte ins Spiel gebracht.
Wissenschaftler halten die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, sich über Rohmilchprodukte von kleinen Wiederkäuern wie Ziegen anzustecken. Möglich sei es aber.
http://www.vol.at/news/vorarlberg/artik ... 1-06471263
FSME-Fälle in Österreich
Rohmilch-Ziegenkäse unter Verdacht
Jedes Jahr im Frühsommer häufen sich die Meldungen über die von Zecken übertragene Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME). Aktuell berichten österreichische Medien über einen Fall aus Vorarlberg.
Erkrankt sind ein Alphirte sowie dessen Schwiegereltern. Da sich die erkrankten Personen nicht an einen Zeckenbiß erinnern können, wird der selber hergestellte Ziegenkäse als wahrscheinliche “FSME-Quelleâ€� in Betracht gezogen.
Weil es sich bei dem Ziegenkäse um Rohmilchkäse handelt, kann eine Verunreinigung mit FSME-Viren offenbar nicht ausgeschlossen werden. Laut Lebensmitteluntersuchungsanstalt des Landes Vorarlberg wurden Proben gezogen, die genetisch untersucht werden. Die Ergebnisse sollen bis zum Ende der Woche vorliegen. Da der möglicherweise infizierte Käse nie im Handel war, bestehe jedoch nach Ansicht der Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung.
In den letzten Jahren warnen Wissenschaftler immer wieder vor der sogenannten “alimentären FSMEâ€�. Darunter ist eine FSME, die über den Konsum erregerhaltiger Lebensmittel ausgelöst wird, zu verstehen. Als Übertragungsursache werden immer wieder Rohmilch und Rohmilchprodukte ins Spiel gebracht.
Wissenschaftler halten die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, sich über Rohmilchprodukte von kleinen Wiederkäuern wie Ziegen anzustecken. Möglich sei es aber.
http://www.vol.at/news/vorarlberg/artik ... 1-06471263