Hallo Angelika,
da hat mich jetzt auch die Neugier gekrallt. Is ja nich ganz einfach was zu finden! Aaaaaber, ich hab was gefunden #jubel# ich meine ich hab ne Menge gefunden, auch Sachen, die ich gar nicht gesucht habe *fg* Ich weiß jetzt, das die Familie der Labpflanzen groß und vielfältig ist, sogar mein Waldmeister im Garten gehört dazu #ka# , der soll wiederum auch giftig sein (wußte ich schon vorher) und nicht der Alkohol in der Maibowle alleine sei wohl für den Schädel am nächsten Tag verantwortlich ....
Aber das wolltest Du ja nich wissen, ich sabbel grad
Also folgende Seite
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http://forum.smon.de/viewtopic.php?f=9& ... 59</a><!-- m -->
Ich zitiere hier aus dem Büchlein " Handbuch für Selbstversorger" ISBN 3-922708-66-8 oder ISBN 3-900409-01-3, weil ich sonst noch nirgends einen Hinweis gefunden habe, wie man mit Labkraut Käse machen kann.
Man kann entweder Klettenlabkraut (1,5 m hoch, Kletterpflanze mit klebrigen Stacheln) oder das Echten Labkraut ( 70 cm hoch, goldgelbe Blüten) verwenden.
"Wir sammeln die Wurzeln des Labkrauts im Frühjahr, waschen sie gut und trocknen sie. Für die Erzeugung von Weichkäse verwenden wir die Wurzeln folgendermassen: Wir erwärmen die Milch auf etwa 35 °. Für etwa 3 l. Milch nehmen wir ca. 2g Labkrautwurzeln (=einige Wurzelstücke) und binden sie in einen durchlässigen Stoff (Sieb- oder Käseleinen) und hängen sie in die Milch. Die Milch mit den Wurzeln stellen wir an einen warmen Ort, die Temperatur sollte nicht zu stark absinken, nach etwa 5-7 Std. ist die Milch geronnen, falls sie nicht zu stark abgekühlt ist. Ist sie zu stark abgekühlt, so erwärmen wir ganz langsam auf kleiner Flamme bis etwas über 30°, bzw. bis die Milch zu gerinnen beginnt. Dann nehmen wir sie vom Feuer, rühren noch kurz weiter und füllen in die Form ab.
Hartkäse mit Labkrautwurzel ...(geht ähnlich), nur dass wir die Labkrautwurzeln längere Zeit in die Milch hängen müssen, bis sie gerinnt. Wir halten die Temperatur während dieser Zeit ziemlich konstant. Die Gerinnung dauert einiges länger als bei der Verwendung von synthetischem oder Kälbermagenlab. Um den Vorgang zu beschleunigen und zu verstärken, können wir jeweils zur Milch ein wenig Molke vom Vortag hinzufügen (wenn wir täglich Käse herstellen ). Mit Feigenblättern bzw,. der Milch des Feigenbaumes können wir auf dieselbe Weise wie mit Labkrautwurzeln Käse bereiten."
Ich find´s spannend, vielleicht hilft´s Dir ja weiter, wenn Du´s wirklich mal ausprobierst, dann berichte!!!!!!!!!
GLG Birgit