Hallo Dagmar
wir gehen immer noch unser Futter abholen, weil soo viel brauchen wir nicht.
Aber wie viele Hasis hast Du denn, wenn du über ne Tonne Futter brauchst??
Das mit dem Heu ist klar, ist für mich sooo selbstverständlich, das ich nie dran denke, das auch zu erwähnen #bonk# .
Sie bekommen auch oft Zweige (im Sommer) und manchmal gekochte Kartoffeln.
Aber mal ne andere Frage.
Ich bin gestern mal wieder im Fressnapf so rumgeschlichen und habe gesehen da gibt es Mieralsteine für Hasis.
Habt ihr sowas auch?
Gute Erfahrung?
Plötzlicher Kaninchentod
-
Bacardi
Hi Uli,
nee, soviele Kaninchen habe ich nicht, aber noch 60 Meerschweinchen, die Hühner, die Schafe und Ziegen etc. und für alle zusammen bestelle ich dann Futter. Dann komme ich auch auf über eine Tonne. Das reicht dann mehr oder weniger für 2,5-3,5 Monate.
Mineralsteine brauchst Du, wenn Du abwechslungsreich fütterst nicht. Viele Kaninchen beginnen sonst aus Langeweile daran zu nagen/lecken und nehmen viel zu viel Salz auf, was dann letztendlich zu Problemen, wie z.B. Nierenschäden etc. führen kann. Wenn Du glaubst, daß Deine Kaninchen einen Mineralstoffmangel haben, würde ich eher Mineralstoffe, die entsprechend dosierbar sind (Pulver ect.) abgemessen dazugeben.
Aber wie gesagt, bei ausgewogener Fütterung kann man komplett darauf verzichten.
Viele Kaninchen bekommen allerdings Probleme bei zu Kohlenhydratreicher Fütterung, weil das die Verdauung stark durcheinander bringen kann. Es gibt auch Leute, die empfehlen gänzlich auf Getreide, getreidehaltiges Trockenfutter und andere Kohlenhydratreiche Futtermittel (Kartoffel, Brot etc,) zu verzichten. Deren ideale Fütterung der Kaninchen besteht aus Heu und Gras sowie abwechlungsreicher Frischfutterfütterung (Gemüse und Obst).
Ich selber handhabe es so, daß ich auch überwiegend Heu füttere, dann noch rel. viel Frischfutter und wenig Trockenfutter. Wobei ich den Tieren, die grade trächtig oder säugen mehr Trockenfutter zur Verfügung stelle, ebenso, wenn die Tiere mehr schnell verfügbare Energie benötigen (an besonders kalten Tagen etc.).
Edit: Viele füttern hartes Brot in dem Irrglauben, daß die Tiere daran die Zähne abwetzen können. Das stimmt aber nicht, da hartes Brot, sobald es mit Speichel in Verbindung kommt, weich wird. Als Knabberzeug sind da bester Zweige und Heu geeignet.
Die Probleme bei zu energiereicher Fütterung beruhen unter anderem auch darauf, daß die Tiere durch Pellets, Brot etc. zu schnell satt sind und dann zuwenig Heu aufnehmen. Dadurch kann es dann wieder zu Zahnproblemen kommen, weil die Zähne durch ungenügendes Kauen nicht stark genug abgewetzt werden. Und die Verdauung gerät auch durch zu ballaststoffarme Nahrung ins Stocken, Fehlgärungen etc. können die Folgen sein...
nee, soviele Kaninchen habe ich nicht, aber noch 60 Meerschweinchen, die Hühner, die Schafe und Ziegen etc. und für alle zusammen bestelle ich dann Futter. Dann komme ich auch auf über eine Tonne. Das reicht dann mehr oder weniger für 2,5-3,5 Monate.
Mineralsteine brauchst Du, wenn Du abwechslungsreich fütterst nicht. Viele Kaninchen beginnen sonst aus Langeweile daran zu nagen/lecken und nehmen viel zu viel Salz auf, was dann letztendlich zu Problemen, wie z.B. Nierenschäden etc. führen kann. Wenn Du glaubst, daß Deine Kaninchen einen Mineralstoffmangel haben, würde ich eher Mineralstoffe, die entsprechend dosierbar sind (Pulver ect.) abgemessen dazugeben.
Aber wie gesagt, bei ausgewogener Fütterung kann man komplett darauf verzichten.
Viele Kaninchen bekommen allerdings Probleme bei zu Kohlenhydratreicher Fütterung, weil das die Verdauung stark durcheinander bringen kann. Es gibt auch Leute, die empfehlen gänzlich auf Getreide, getreidehaltiges Trockenfutter und andere Kohlenhydratreiche Futtermittel (Kartoffel, Brot etc,) zu verzichten. Deren ideale Fütterung der Kaninchen besteht aus Heu und Gras sowie abwechlungsreicher Frischfutterfütterung (Gemüse und Obst).
Ich selber handhabe es so, daß ich auch überwiegend Heu füttere, dann noch rel. viel Frischfutter und wenig Trockenfutter. Wobei ich den Tieren, die grade trächtig oder säugen mehr Trockenfutter zur Verfügung stelle, ebenso, wenn die Tiere mehr schnell verfügbare Energie benötigen (an besonders kalten Tagen etc.).
Edit: Viele füttern hartes Brot in dem Irrglauben, daß die Tiere daran die Zähne abwetzen können. Das stimmt aber nicht, da hartes Brot, sobald es mit Speichel in Verbindung kommt, weich wird. Als Knabberzeug sind da bester Zweige und Heu geeignet.
Die Probleme bei zu energiereicher Fütterung beruhen unter anderem auch darauf, daß die Tiere durch Pellets, Brot etc. zu schnell satt sind und dann zuwenig Heu aufnehmen. Dadurch kann es dann wieder zu Zahnproblemen kommen, weil die Zähne durch ungenügendes Kauen nicht stark genug abgewetzt werden. Und die Verdauung gerät auch durch zu ballaststoffarme Nahrung ins Stocken, Fehlgärungen etc. können die Folgen sein...