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Mirka
Verfasst: 22.02.2009, 13:24
von Locura
Mirka, geb.ca.2005, lebt bei einer Tiersammlerin im griechischen Patras. Die Hunde müssen dort unter unbeschreiblichen hygienischen Bedingungen leben. Dazu kommt, dass die Tiere der Willkür der Hundesammlerin hilflos ausgesetzt sind. Sie ist Alkoholikerin und lässt im betrunkenen Zustand all ihre Wut und all ihren Frust an ganz bestimmten Hunden aus. Mirka gehört dazu – sie lebt in ständiger Angst davor von der Tiersammlerin wieder verprügelt zu werden. Allein die Schritte dieser Frau oder der Klang ihrer Stimme - und in Mirkas Augen steht die pure Angst zu lesen.
Dabei ist Mirka eine ganz liebe und süße Hündin, die die wenigen Augenblicke der Zuwendung durch unsere griechische Tierschützerin Maria wie ein Schwamm aufsaugt. Maria besucht, wann immer sie darf, die Hunde und versucht, deren Leid und Angst wenigstens für kurze Zeit zu mildern. Sie schenkt Liebe, Futter, Medikamente – und Hoffnung!
Wir wollen und wir müssen Mirka ganz schnell aus diesem Lager holen. Aber das können wir nur, wenn wir einen Platz in Deutschland für sie finden. Maria zerreißt es jedes Mal das Herz, Mirka in diesem Lager zurück lassen zu müssen. In diesem Lager, in dem es nichts gibt außer Angst, Schlägen, Hunger, Durst und den Kampf um das tägliche Überleben. Mirka ist voller Sehnsucht nach einem Leben, von dem sie ahnt, dass es das geben muss.
Sicherlich wird sie in ihrem neuen Zuhause zu Beginn etwas ängstlich sein. Aber das gibt sich schnell. Es ist dann eine unglaubliche Freude, zu sehen und erleben zu dürfen, wie sie jeden Tag mehr aufblüht und begreift, dass das Leben im Hundelager von Patras Vergangenheit ist und ein neues, würdevolles Leben in Liebe und Geborgenheit vor ihr liegt. Wenn Sie Mirka dieses neue Leben schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Mirka wird gechipt sowie geimpft mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse:
Kontakt: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.stray-einsame-vierbeiner.de">http://www.stray-einsame-vierbeiner.de</a><!-- m -->
Renate Düser [
renate.dueser@t-online.de]
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Sofia
Verfasst: 22.02.2009, 13:33
von Locura
Sofia
ca. 50 cm – ca. 2007 – weibl. – kastr.
Sofia ist eine anhängliche Hündin, die bis vor einiger Zeit noch in einer Familie lebte. Als ihre Halter sich scheiden ließen, kam Sofia ins Tierheim im griechischen Patras. Die süße Sofia verstand die Welt nicht mehr und war völlig verstört…. Vor kurzem wurde dieses Tierheim geschlossen. Die Hunde wurden einfach auf die Straße geschickt und sich selbst überlassen … auch Sofia.
Sofia hat es nicht gelernt, für sich allein zu sorgen. Sie ist zu zutraulich und kann die Gefahren, die von Menschen ausgehen, nicht einschätzen
. Zudem beschweren sich seit kurzem auch die Anwohner der Gegend, in der sich Sofia aufhält, über diesen „herumlungernden Köter“. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Gift ausgelegt wird oder Sofia erschlagen aufgefunden wird.
Die Fotos zeigen Sofia in der Tierarztpraxis, kurz vor ihrer Kastration. Sofia genoss die wenigen Momente der Zuneigung und der menschlichen Nähe. Sie genoss das Dach über dem Kopf…
…aber inzwischen ist sie wieder auf der Straße zurück und auf sich allein gestellt.
Wir suchen für Sofia ganz dringend ein liebevolles Zuhause, in dem sie sich endlich wieder in Geborgenheit und Sicherheit fühlen darf. Sofia wird gechipt, geimpft, sowie kastriert mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail: Adoptionsteam
Renate Düser 04624 451510 <!-- e --><a href="mailto:
renate.dueser@t-online.de">
renate.dueser@t-online.de</a><!-- e -->
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Re: Mirka
Verfasst: 22.02.2009, 19:17
von Anonymous
Nichts gegen Tierschutz. Und das Retten von Tieren aus schlechten Haltungsbedingungen.
Aber wie wäre es denn, erst mal Hunde aus den überquellenden deutschen Tierheimen zu "retten"?
Ich möchte ja niemandem zu nahe treten, aber auch hier gibts Viecher in Not...da muss man nicht erst nach Griechenland oder Spanien.
Das einfach mal als Denkanstoss.
Gruss,
Michael
Re: Mirka
Verfasst: 22.02.2009, 20:00
von Zieglinde
Hy Michael,
hast du schon mal versucht, als Vollzeit Berufstätiger einen Hund aus einem TH zu bekommen? Da hast du schon die erste größte Hürde, da springen hier schon die ersten Tierheime ab. Dann haben wir ja bereits 2 Hunde und wollten einen Dritten (unsere alte Leithündin ist im November gestorben und die anderen beiden Hundel lebten im Rudel, das sollten sie wieder bekommen). Wenn TH hören, einen Dritthund, winken die restlichen Tierheime ab. Nun, es waren ja auch nicht mehr so viel Tierheime, die dann noch infrage kamen. Schließlich wollten wir eine Hündin, mindestens 4 Jahre alt, Rückenhöhe mindestens 60 cm und Schäferhundähnlich (keine Schlappohren, kein ewiges Gesabbere). Die Tierheime hier sind voll mit Rüden jeglichen Alters. Hündinnen in diesem Alter haben wir fast vergeblich gesucht, erst wieder ab 11 Jahren aufwärts. Wir haben dann ein TH gefunden, ca. 3 Stunden Autofahrt von hier. Mein Mann ist hingefahren und mit dem Hund ausgegangen. Leider hat es zwischen den Beiden nicht gefunzt. Wir waren auch schon auf den Seiten der Bulgarier und denken, sollte mal wieder ein Hund von uns sterben, werden wir nach Bulgarien fahren. Da gibt es viele viele große Tiere und die Leute da haben sicherlich keine Probleme damit, das mein Mann und ich Vollzeit arbeiten, um ggf. Tierarztkosten bezahlen zu können!
Das Tierheim Braunschweig allerdings finde ich klasse, die haben sich gar nicht doof angestellt! Jedoch war diesmal kein passender Kandidat dabei.
LG
Silke
Re: Mirka
Verfasst: 22.02.2009, 21:38
von Locura
Danke Silke...
Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass die "Tierheime" im Süden nicht das sind, was der Begriff impliziert, sondern häufig nur Verwahranstalten und Tötungsstationen.
Re: Mirka
Verfasst: 22.02.2009, 22:05
von Nellyhexe
da ist für die Tiere bei uns hier in den Tierheimen , wenn man das so sagen darf, im Vergleich zu den ausländischen TH das wahre Schlaraffenland. Denen geht es trotz Tierheim um Welten besser, als die armen Hunde und Katzen dort drüben
Re: Mirka
Verfasst: 23.02.2009, 07:26
von Monica
@Petra,Silke u. Nellyhexe
ich finde auch dass es viel zuviele Hunde in unseren eigenen Tierheimen gibt, ABER da herrschen gott sei Dank nicht so erbärmliche Zustände.
Was kann man also besseres tun als auch im Ausland zu helfen.
Das an Erster Stelle das Umdenken der Menschen dort steht ist uns sicher allen klar, den Hunden die nun aber schon seit Jahren dort leben bzw. hinvegetieren nützt das reichlich wenig.
Die Tierschutzorganisationen vor Ort sehen das auch so, Aufklärung im Lande selbst, Kastrationsprojekte, usw....
Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen, die einen unterstützen gerne Ausländische Organisationen die anderen lehnen es ab.
Fazit: Tue das was du für richtig erachtest!
@Petra
Würde man als Pflegestelle helfen können, oder sind hier wirklich Endplätze gesucht?
Einen Endplatz kann ich nicht bieten, mit fünf Hunden ist wirklich genug, als Pflegestelle bzw. für einen begrenzten Zeitraum wäre ich schon noch bereit mich zu engagieren.
LG
Moni
Re: Mirka
Verfasst: 23.02.2009, 10:37
von Mountain Meadows
Naja, in deutschen Tierheimen werden die Tiere zwar nicht getötet, aber ich selber kannte einen Hund, der bis zu seinem Tod sechs Jahre lang im Tierheim sass. Er konnte nicht vermittelt werden, weil er erstens sehr schwierig war und zweitens kein süsser kleiner Welpe bzw. Junghund. Ich selbst habe auch einen Hund aus dem Tierheim. Er wäre auch bis an sein Ende da geblieben, weil er ein "Kommunikationsproblem" hat und bei jeder Gelegenheit mit lautem Brummen seine nicht gerade kleinen Zähne zeigt. Wer denkt denn schon daran, dass der trotzdem nicht beisst?
Ich erfuhr erst, als ich den Übernahmevertrag unterschrieben habe, dass er aus Spanien war.
Tierschutz finde ich klasse, aber auch ich bin der Meinung, dass man erst mal die Deutschen Tiere retten sollte...
Klar, in manch europäischen Ausland werden die Tiere nach einer Weile getötet. Das ist schlimm. Aber wenn das hier in Deutschland so weitergeht, wird das hier vielleicht irgendwann auch so sein...
Hinzu kommt, das viele Leute sich ja auch noch einen "armen Waisenhund" mitbringen. Aber das dieser Waisenhund vielleicht gar keiner ist... In vielen Ländern dürfen die Hunde nämlich nicht ins Haus und leben dort auf Höfen, wo sie vielleicht in Schuppen oder Hütten schlafen. Doch sie werden versorgt und geliebt. Und der Deutsche Urlauber sieht nur "der arme Hund läuft ja ganz allein da rum" und nimmt ihn mit. Aber das da vielleicht ein Kind oder sogar Erwachsener sehr an diesem Hund gehangen hat, sieht niemand. Dort ist das Leben für Hunde eben anders, aber auch nicht schlechter.
Und die ganzen Krankheiten, die man mit nem Findelhund mitbringen kann, ohne es zu wissen. Davon sind einige sogar für den Menschen gefährlich! Okay, bei den meisten Organisationen kommen diese Hunde ja gar nicht ohne Test nach Deutschland, aber der Urlauber lässt seinen Hund ja erst in Deutschland checken und da kann´s ja schon zu spät sein... Leischmaniose ist da nur eine von vielen Krankheiten...
Und das man in Deutschland kein Tier aus dem Tierheim bekommt, stimmt so auch nicht. Bei uns hier die Tierheime geben die Hunde auf Probe erst ein Wochenende mit, dann kann man eine Woche verlängern, dann bekommt man einen Vertrag für 3 Wochen und danach ist dann die endgültige Übernahme. Das System finde ich in Ordnung. Und man darf auch berufstätig sein, solamg man genug Zeit für den Hund aufbringen kann (warum sollte man sich auch einen Hund anschaffe, wenn man keine Zeit hat).
Ich habe sogar als Selbständige nen Hund bekommen, weil ich ihn auf meine Baustellen mitnehme.
Re: Mirka
Verfasst: 23.02.2009, 17:09
von Claudia-SH
Hallo Tine,
ich fürchte, dass es eher weniger Hunde gibt, die in den Südländern frei herum laufen und trotzdem ein tolles und vor allem liebevolles zuhause haben! Außerdem sieht man ja, ob der Hund in gutem Zustand ist oder nicht.
Genau deshalb mag ich auch gar nicht mehr in den Süden in den Urlaub fliegen. Ich finde es so ätzend, dass schwer verletzte oder totgefahrene Hunde einfach auf der Straße oder am Straßenrand liegen gelassen werden. Das interessiert von den Einheimischen meistens keine S.. :-(
Re: Mirka
Verfasst: 24.02.2009, 20:17
von Monica
Hallo,
so in drei Wochen bekommen wir Zuwachs, es wird zwar nicht Mirka sein, sonder Dina, und sie bleibt auch nicht für immer bei uns, aber solange bis sie ein endgültiges Zuhause gefunden hat, wird sie im Apfelbaum-Rudel herzlich aufgenommen.
Mal schauen was unser Rudel dazu meint :D
LG
Moni