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Barfen

Verfasst: 15.08.2015, 12:49
von Yougin
Hallo gibt es hier Leute die ihre Fellnasen Barfen?

Bin am überlegen ob wir darauf umsteigen.

Was gibt es für Pro und Kontra?
Wie finde ich gute Barfläden in meiner Nähe ( habe bis jetzt noch nichts gefunden , außer Internet ).
Wer kann näheres zum Thema barfen erzählen?

LG Steffi

Verfasst: 15.08.2015, 12:57
von Cirkle-B-Ranch
kann man fast alles selbst zubereiten - ist günstiger, frischer und allemal besser von der qualität

Verfasst: 15.08.2015, 13:09
von Yougin
Das ist schon richtig, aber es sollte ja immer so und so viel Prozent von jedem sein. (Fleisch, Knochen/Knorpel, Innereien, Obst/ Gemüse, Öl )
Wie handhabt ihr das, füttert ihr pi mal Daumen, so das dann die berechnete Wochenration bzw. Monatsration am ende weg sind oder, portioniert ihr alles ganz genau? Ich meine ja, der Wolf wiegt sich sein Futter ja auch nicht vorher ab. Ich würde es , wenn ich drauf umsteige, so machen das am ende des Monats die Berechnete Menge pro Hund ( bei Sally 4 Monate, ca 5% und bei Fritz 11J., 3% des Körpergewichts) weg ist. Kannn man das so machen?
Holt ihr euer Fleisch vom Metzger/Fleischer des vertrauens oder kauft ihr im Supermarkt oder Barfshop, oder online?

Verfasst: 15.08.2015, 13:16
von Cirkle-B-Ranch
wir haben eigenes fleisch und innereien - daher brauchen wir keine abfälle verfüttern.
obst und gemüse tauschen wir beim nachbarn gegen fleisch - ist ein nettes miteinander.

Verfasst: 15.08.2015, 13:36
von Yougin
Habt ihr so viel eigenes Fleisch, das es für das ganze Jahr für eure Hunde reicht und für euch selber und zum verkauf auch noch? Na da habt ihr echt Glück! Ihr habt doch auch nen großen Hund , oder?

Bei Sally (4 Monate /23kg) müsste ich täglich 1150g füttern, davon ca 230g O/G . Und für Fritz (ca 33kg) ca. 660g (80% Fleisch / 20% O/G ).
Das sind dann ca. 45 kg Fleisch und Innereien im Monat und ca 548kg im Jahr! Soviel haben wir nicht über, also müssten wir zukaufen!

Verfasst: 15.08.2015, 13:51
von Cirkle-B-Ranch
wir haben nur einen hund zur zeit ...

ja, wir haben genug fleisch - da wir regelmäßig schlachten -
gibts auch abwechslung - rind, schaf, ziege ...

Verfasst: 15.08.2015, 13:57
von Dipla
Wir barfen seit 12 Jahren, wenn du Fragen hast ruf einfach durch :-)

Verfasst: 15.08.2015, 15:22
von Bolivar
Barfen ist kein Hexenwerk 8) und aufs Gramm genau wiegen wir auch nicht ab. Es gab schon Phasen, da erschienen mir unsere 3 Hunde zu "dick", dann habe ich reduziert. Unser allergischer Dalmi bekommt Pferdefleisch, die anderen beiden Rind und Geflügel plus Obst und Gemüse. Was z.B. gut und praktisch ist, sind die Babygläschen mit Karotte. Der Rest wird in der Küchenmaschine püriert. Beim Fleisch achte ich darauf, das die Hunde kauen müssen d.h. es gibt Knochen mit Fleisch dran und / oder Fleisch in Stücken. Bestelle ich im Internet und die Anlieferung funktioniert ohne Qualitätsverlust. Wird alles, berechnet für 1 Monat, in der Tiefkühltruhe gelagert.
Ich habe mir am Anfang auch viele Gedanken gemacht und festgestellt, das man loslegen und Erfahrungen sammeln muss, auch wenn es gute BARF-Bücher gibt.

Gruß Michael

Verfasst: 16.08.2015, 08:34
von Lolinchen
Ich barfe auch und bin froh, mich dafür entschieden zu haben, auch wenn es doch manchmal einfacher wäre, das Fertigfutter bereitzustellen.
Ich habe zwei Hunde mit 20 und 25 kg, da spielte anfangs auch das Geld eine Rolle.
Nachdem ich feststellte, dass ich für fast die gleiche Menge Trockenfutter entsprechend Fleisch bekomme (bestelle übrigens ausschließlich nur im Internet, genau wie Michael im Intervall von 4 Wochen), habe ich mich für das Barfen entschieden.
Ich wiege ab, aber das geht ruck zuck .... die Hündin bekommt 500 g, der Rüde 700 g "brutto". :-D :-D, davon 80% Fleisch/20% Gemüse/Reis, ab und an auch mal gekochte Kartoffeln (Achtung: zuviel davon machen das Fell stumpf).
Als Gemüse kaufe ich immer das billige Buttergemüse, die Butter wird entfernt und das Gemüse 15 min leicht gekocht und dann püriert (kann somit besser verdaut bzw. aufgenommen werden) und dann portionsweise eingefroren.
Dazu wird übers Futter abwechselnd Bierhefe, Mineral, Joghurt, rohes Ei, Leinöl gegeben.
Meine beiden sind jetzt 6 und 4 Jahre und topgesund, nicht zu dick und nicht zu dünn, das Fell glänzt, ich war noch nie beim TA (außer natürlich zum Impfen).
Das Hunde von der Rohfütterung krank werden, kann ich nicht bestätigen. Zudem entspricht diese Art der Fütterung der Natur. Was soll also daran falsch sein ?? Dann doch eher die vielen Zusatzstoffe im TroFu #falsch#
Auch ist es Mythos, dass Hund aufgrund der Rohfütterung aggresiv werden ...

Verfasst: 16.08.2015, 12:25
von Bolivar
Hallo Alex,
Zudem entspricht diese Art der Fütterung der Natur.
Bedeutet für mich : Fleisch und Gemüse / Pflanzen. Und das eben roh ( beim Kochen gehen zu viele wichtige Inhaltsstoffe verloren ).
Wie kommt ihr darauf, dass Barf billiger als Trockenfutter ist?
Da ich zuerst Trockenfutter gefüttert habe und nun barfe : Aus Erfahrung ;-)


Oder füttert ihr Abfälle aus der Massentierhaltung?
Also ich vermute so etwas eher in Trockenfutter als Füllmittel http://www.amazon.de/Katzen-w%C3%BCrden ... use+kaufen

Was billig ist und was nicht ist Ansichtssache und sollte jedem selbst überlassen sein. Das Pferdefleisch für unseren Dalmatiner ist teurer als das Rind- und Geflügelfleisch für unseren Collie und unseren Sheltie. Die Preisentwicklung hängt vielleicht auch damit zusammen, das es mittlerweile mehr Frostfleischanbieter gibt.

Diplas Angebot des persönlichen Gesprächs finde ich in Bezug auf eine Entscheidung am besten :thumbsup:


Gruß Michael