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Geflügelimpfung???

Verfasst: 03.10.2004, 16:50
von Benjamin A.
Da ich ja uch Hühner habe ( Zwerghühner) und von denen auch ab und zu welche verkaufe, wurde ich schon des öfteren gefragt, ob diese geimpft wären!!! Ich wusste zwar das Wirtschaftsgeflügel geimpft wird, aber meine???? Soll ich sie impfen oder auf die bisherige Imunstärke setzen?? und wenn ja, wann macht man das, und wie???

Verfasst: 04.10.2004, 07:22
von Ines
Hallo Benjamin,
ND- Geflügelpest ist in D Pflicht, wird jetzt bald bei vielen TA gemacht, November ist so Hochzeit. Marek am ersten Tag muß der TA spritzen, (wird oft in Brütereien automatisch geemacht) alles andere ist Deine Entscheidung. Wenn Du nicht viele Tiere, nicht viel Zu- und Abgänge hast, kannst Du auf ein gesundes Immunsystem hinarbeiten.

Verfasst: 04.10.2004, 12:16
von Zieglinde
Hallo Benjamin,
klar mußt du impfen lassen (rausreden gilt nicht, denn: Dummheit schützt vor Strafe nicht). Du führst ja sicher ein Buch über die Zu- und Abgänge. Darein gehört auch die Bescheinigung vom TA über die Impfung. Das ist gar nicht schlimm, bestenfalls gibt der TA dir eine Spritze mit der Impfung, die du frühmorgens ins Trinkwasser gibst, damit alle Hühner innerhalb von 2 Stunden davon genug trinken (am besten abends Wasser wegnehmen, dann haben sie auch genug Durst). So, geimpft. Und kostet auch nicht viel.
Grüße Silke

Verfasst: 05.10.2004, 20:25
von Benjamin A.
Ok, werd mich drumm kümmern! Ist es eigentlich egal wie alt die Hühner sind???

Verfasst: 05.10.2004, 21:01
von Zieglinde
Hallo Benjamin,
ich glaube, du must einmal jährlich impfen. Das Alter der Hühner spielt da keine Rolle. Geflügelzüchter impfen schon ihre Kücken.
Nicht uninteressant finde ich, bei meinem Futterhändler habe ich sehr abfällig auf Kückenkorn und Junghennenfutter geschaut. Der Händler hat mir aber gesagt, im Kückenkorn wären Antibiotika drinnen, die die Hühner brauchen, und im Junghennenfutter dann Vitamine, die junge Hühner so brauchen. Aber nicht die alten. Wir haben ein mit Würmern angeschlagenes Huhn natürlich entwurmt, aber dann auch mit Kückenkorn gefüttert, wg. der Antibiotika. Das Huhn des Nachbarn ist gestorben, unsers läuft sogar wieder mit den Anderen.
Ist aber nicht mit der Imfpung gleichzusetzen.
Wie wird eigentlich Kücken geschrieben?
LG
Silke

Verfasst: 06.10.2004, 19:07
von Eifelhexe
Ganz klar

Küken :!: :!: :!:

#baeh# #baeh#

Verfasst: 07.10.2004, 12:56
von Zieglinde
Oh, peinlich ....

Antibiotika

Verfasst: 07.10.2004, 20:52
von Mira
Hallo!
Ist das bei den Bios auch so, dass sie Antibiotika einfach mal so mit dem Futter an Küken verteilen? - Ich kann es mir nicht vorstellen!
Wegen Resistenzen etc. sollte man sich - finde ich - überlegen, ob man bei Hobbyhaltung so etwas verfüttern muß...

Güsse aus Nordhessen,
Mira

Verfasst: 08.10.2004, 19:35
von Zieglinde
Hallo Mira,
ich gebe dir vollkommen recht, eigentlich. Jeder Hobbyhalter sollte tatsächlich tunlichst vermeiden, mit der großen Chemiekeule anzurücken. Aaaaaaber:
Ich bin Zugezogenene (schon mal ganz schlecht) und habe viele laute Tiere (und das mitten im Dorf!). Deshalb mache ich alles richtig, was Streß vermeiden kann. Also, es kann mich kein Nachbar anpinkeln, wenn meine Hühner nachweislich geimpft worden sind. Würde ich in Alleinlage wohnen, sähe die Welt ganz anders aus!!!

Bei dem kranken Huhn war das Kükenkorn das letzte Mittel (vorher Apfelessig, Kräuterchen etc.). Das tote Hühnchen vom Nachbarn hat vom Tierarzt so fiese Mittel gekriegt, das ich lieber bei mir als dort an der Krankheit gestorben wäre. Es hat aber auch nur dieses eine Huhn das Kükenkorn bekommen, Einzelfütterung!

Wie das Biobauern machen, weiß ich nicht. Impfpflicht gilt doch für jeden. Aber die kaufen mit Sicherheit nicht dieses fertige Kükenkorn mit den Antibiotika drinnen.
LG
Silke

Verfasst: 09.10.2004, 07:57
von Ines
Das A. ist im Kükenkorn wegen Kokzidien, da können schnell einige eingehn. Die Züchter findens okay, Bio kann selber mischen, es gibt aber auch ohne diesen Zusatz. Für Bio ist das selbermischen eher wegen genverändertem Soja und Mais an der Tagesordnung, da gibt es wenig ohne dasselbe.