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trächtige Hündin
Verfasst: 20.11.2004, 20:39
von Eifelhexe
Hallo ihr Lieben
ich bin auf der Suche nach ganz vielen Tips und Ratschlägen zum Thema: Trächtigkeit, Geburt und Welpenaufzucht von Hunden.
Da hier ja doch schon öfter Welpen erwähnt wurden die abzugeben waren nehme ich an es gibt auch unter Ziegenleuten hier Hundeprofis.
1. Wie sieht es bei der Trächtigkeit aus:
Besonderes Futter? Mehr Futter? Extra Vitamine?
Darf die Hündin gewisse Sachen nicht mehr (z.B. Springen)?
Ach ja und ganz wichtig wie Lange trägt eine Hündin?
2. Die Geburt:
Gibt es da besondere Hinweise die man beachten sollte? Darf z.B. eine andere Hündin dabei sein? Oder sollte man dafür sorgen das sie ganz alleine ist? Akzeptieren die Mütter den Menschen?
3. Die Welpen:
Ab wann fressen sie mit? Welches Futter?
Schreibt einfach alles was euch zu dem Thema einfällt, denn es werden unsere ersten Hundebabies und ich möchte das alles gut verläuft (für Mama ebenso wie für die Kleinen).
schon mal gaaanz lieben Dank für alle Tips die ihr mir geben könnt.
Verfasst: 20.11.2004, 21:20
von Nicola
Hallo Uli,
ich hab jetzt nicht nachgelesen und hoffe, daß ich mich auf mein Gedächtnis verlassen kann. Ich selber hatte noch keine tragende Hündin, sondern immer nur Welpen mit kranker oder ohne Mutter hier hin geknallt bekommen.
Idealerweise hast du eine Wurfkiste. Die sollte so groß sein, daß der Hund sehr bequem völlig ausgestreckt darin liegen kann. Die Wände sollten so hoch sein, daß die Hündinleicht rausspringen kann, die Welpen aber erst mal nicht. Bau eine Tür ein, damit du die Zwerge bei Bedarf "freilassen" kannst. Gewöhne die Hündin frühzeitig an die Kiste, damit sie sie zur Geburt auch akzeptiert. Aus Sicherheitsgründen würde ich keine anderen Hunde bei der Geburt dabei lassen, auch wenn es sicher schon oft gut gegangen ist.
Die Tragzeit beträgt 61-63 Tage. Das Futter sollte erst in den letzten 4 Wochen langsam reichlicher und energiereicher werden.
Mit 3 Wochen fangen die Kleinen an mitzufressen (Ich würde spezielles Welpen-Trockenfutter anbieten) Bis dahin leckt die Mutter sie sauber und frißt den Kot auf, danach beginnt der bloße Wahnsinn!
Diese Zwerge haben nur Blödsinnim Kopf, deshalb ist es gut - auch für die Mutter - wenn du sie im Wurfkisten-Knast kasernieren kannst. Das klappt zwar nicht lange, dann hüpfen sie auch raus (dann mach die Tür auf, um Verletzungen zu verhindern), aber jeder Tag, den sie in unbeaufsichtigten Momenten da drin sind ist Gold wert.
Am besten gewöhnst du sie von Anfang an daran ihr Geschäft auf Zeitung oder draußen zu verrichten. Das spart dir eine Menge Putzzeit (und den späteren Besitzern auch).
Viel Spaß!!!!!
Nicola
Verfasst: 20.11.2004, 23:40
von Bibi
Hallo Uli,
wir züchten in kleinem Rahmen Schäferhunde und wenn du dich per email bei mir meldest, kann ich - hoffentlich -alle deine Fragen genau beantworten.
Hier in Kürze:
Hunde tragen ca. 63 Tage
Die ersten vier Wochen viel Bewegung, dann einschränken und auch nicht mehr springen lassen.
Ich füttere ganz normal, mische aber ab der siebten Woche Welpenfutter zum normalen Futter (zusätzliche Angebote per Email). Auf keinen Fall zu dick füttern! Lieber etwas schlanker lassen, sie tun sich dann mit der Geburt leichter.
Bei der Geburt lieber keine anderen Tiere, vor allem bei einer Erstlingshündin. Menschen (die gut bekannt sind) werden im allgemeinen akzeptiert, ist aber von Tier zu Tier verschieden. Näheres zur Geburt genre per Email, es würde den Rahmen hier sprengen.
Ich fange im Alter von ca. drei Wochen an, den Welpen etwas zuzufüttern. Näheres per Email (s.o.)
Gute Literatur: "Hundezucht naturgemäß, mit Liebe und Verstand" Autoren: Sieber und Aldington, Gollwitzer Verlag.
Ich helfe dir gerne jederzeit weiter (auch in akuten Fällen per Telefon, wenn du möchtest)
P.S. Was Nicole oben schreibt (habe es erst jetzt gelesen - schäm) ist vollkomen richtig.
Verfasst: 22.11.2004, 13:50
von Cordula
Hallo Uli,
ich könnte Dir etwas schreiben, falls Du Deine Hunde natürlich mit Rohfutter aufziehst. Juliette de Bairacli-Levy hat dazu gute Bücher geschrieben.
Aber auf keinen Fall zusätzliche Vitamine zufüttern, wenn nicht eine Mangelernährung vorliegt (und dies sollte nachgewiesen sein).