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Huhn mit Arthritis - weiß wer was?
Verfasst: 16.09.2005, 12:22
von ClaudiaH
Hallo,
laut Aussage meines TA hat mein Huhn Arthritis, das wäre normal, das die das mal haben und man könnte es ja (flüster) in die Suppe tun?
Gut, soviel zum schulmedizinischen. Hat jemand eine Idee, wie ich das Hühnchen homöopathisch behandeln kann?
Ich habe die Henne seit dem Frühjahr, schon mit dem Hinkebein gekriegt und sie schien sich nicht unwohl zu fühlen. Jetzt sitzt sie aber nur noch, geht zwar zum Futter und frißt auch und sieht gut aus, läuft (und legt)aber nicht.
Bin für jeden Hinweis dankbar. Ich mag dieses Huhn...
LG, Claudia
Verfasst: 16.09.2005, 20:17
von Mathilda
Wende Dich doch bitte mal an Dr. Warzecha in der Nähe von Kaltenkirchen.
Telefonnummer müßte über Google zu finden sein.
Gruß
Thilda
Verfasst: 16.09.2005, 21:06
von ClaudiaH
mach ich, danke!
Verfasst: 17.09.2005, 07:45
von Mathilda
Außerdem:
Da könnten neben Arthritis auch Kokzidien hinter stecken.
Du weißt ja nicht, was in dem vorherigen Bestand war.
Thilda
Verfasst: 17.09.2005, 14:25
von ClaudiaH
Hallo Thilda,
könnte sein, aber da müßte ich doch auch anderweitig Probleme haben. Hab ich aber nicht. Am Dienstag kommt eh der TA zum Böcke kastrieren (Stink!), da geb ich ihm eine Kotprobe mit. Kann ja nicht schaden.
Danke für den Tip,
Claudia
Verfasst: 17.09.2005, 18:19
von Mathilda
Problem bei Kokzidien ist, daß sie nicht dauernd, sondern nur schuweise ausgescheiden werden.
Wenn Du Glück hast, ist was drin, wenn nicht, heißt das nicht, daß nicht.
Ist eine Röntgenaufnahme gemacht worden?
Arthrose ist gut auf den Aufnahmen zu erkennen.
Ist mal Blut untersucht worden?
Vielleicht haben wir mit was ganz anderem zu tun.
Gruß
Thilda
Verfasst: 18.09.2005, 08:14
von Ines
Ich hatte das auch schon, die tatsächlichen Diagnosen werden bei Hühnern oft nicht festgestellt- Aufwand- Nutzen....
Meinen Hahn hab ich mit Voltaren Verband (war aber akut und dick im "Knie") versorgt, später hatte der Nerv gelitten und er machte die Krallen nie lang, wie gelähmt in Krümmung.- Pappverband, da er sich die Krallen in dieser Stellung beim Hüpfen auch verletzt hätte. Heute sieht man das Humpeln, wenn er rennen will, ansonsten ist er fit.
Verfasst: 18.09.2005, 15:59
von ClaudiaH
Oh, Thilda, GRUSEL!!!!!!
Vielleicht doch lieber Suppe....Ach nein.
Ich werde sie jetzt endlich mal mit meinem Allheilmittel Arnika behandeln und mal gucken, was kommt. Sammelkotprobe mache ich trotzdem, die letzte ist schon eine Weile her. Bei diesem kühlen Wetter fühlt sie sich im Ställchen wohl auch besser.
Danke,
Claudia
PS: Ich dachte immer, die humpelt, weil ein Bein zu kurz ist, so sieht's nämlich aus.
Verfasst: 18.09.2005, 18:40
von Mathilda
Hallo,
generell kann man sagen, daß Humpeln bei Geflügel eigentlich nie eine orthopädische Ursache, sondern in 99% der Fälle stecken Parasiten oder andere Infektionen dahinter.
Ganz selten handelt es sich wirklich um eine Erkrankung des Bewegungsapparates.
Daher meine Frage nach einer vernünftigen Diagnostik(daher auch Dr. Warzecha)
Sicherlich kann auch das Bin verkürzt sein, doch hört sich das dann auch nach einer Folgeerkrankung einer anderen Ursache an.
Denke daran, daß Geflügel einen doppelt so hohen Grundumsatz im Vergleich zu uns Säugern hat, heißt, alles an Krankheiten etc. geht doppelt so schnell durch und ist dann,wenn es richtig schlimm wird, fast nicht mehr zu behandeln.
Dann hilft auch die Suppe nicht mehr, weil Du sie dann nicht mehr essen kannst.
Gruß
Thild
Verfasst: 18.09.2005, 22:07
von ClaudiaH
Hallo,
manchmal fragt man sich doch, wozu man sich 'n TA hält...Obwohl meiner noch gar nicht von Hannover weg ist...
Wie kriegt man denn dann raus, ob Kokzidien oder nicht? Weil, wenn's eine hat, dann doch sicher auch alle anderen. Und evtl. auch meine Ziegen, die stehen nämlich direkt daneben und haben auch Kontakt durch "Fluchthühner". Mit den Mädels habe ich nämlich auch Probeme...