Weidepflege

Anonymous

Beitrag von Anonymous »

Lang nicht mehr soooo geschmunzelt #daumen_hoch* ....
Für so nen Mist sind Bios zu gebrauchen.
Wo wir dann bei dem alten Kalauer wären:

Was fragt der Biologe mit Job den Biologen ohne Job?
"Die Pommes mit Mayo oder Ketchup?"
Seien wir mal ehrlich, hättet Ihr im "Reich" unser ausgezeichnetes Bildungssystem müssten wir nicht immer den internationalen Vergleich scheuen.
Wobei Ihr ja das einzige "Land" auf der Welt seid, bei dem die Fächer "Singen" und "Pilze sammeln" abiturrelevant sind...da wird der Vergleich eher schwer. Es sei denn mit anderen ehemaligen französischen Kolonien in Zentralafrika. #engel#
Dass mit der Dreinutzungsfläche sehe ich ähnlich und unsere Gemeindeverwaltung glücklicherweise auch. Die meisten der Obstbäume sind neu angepflanzt bzw. müssten über kurz oder lang ersetzt werden. Wobei sowas wie Speierling oder Wildkirsche meines Wissens nach nicht dabei ist #ka# , fände persönlich so nen "alten-Sorten-Mix" auch sehr ansprechend.
Hoffentlich sind das Sorten, die keinen Schnitt brauchen um ordentlich zu wachsen.
So richtig ökologisch wertvoll sind nur die alten Sorten.

Ich muß die Bäume auszäunen und zwar einzeln, so wie es im MOment aussieht. Die Fläche wurde/wird bisher einmal im Jahr von einem Lohnunternehmen gemäht. Ich hoffe ich werde nächstes Jahr anfangen können mit der Beweidung... kommt auf das noch fehlende Equipment an...
Balkenmäher und Motorsense sollten schon sein...
Falls es mir vergönnt ist dieses Projekt über mehrere Jahre zu verfolgen, so sollen aus den noch jungen Bäumen Hochstämme werden, was mir ja eher entgegen kommt, da ich dann nicht so "großzügig" auszäunen muß.
Das klingt danach, dass irgendwelche Billigheimer-Pflanzen gekauft wurden. Wie gross sind die denn schon? In der Regel werden schon junge Hochstämme gesetzt. Idealerweise veredelt, Edelreiser auf schon hochstämmiger Unterlage. Die haben dann schon fast 2m Stammhöhe...
Ein Abfraß bis 2 - 2,10 m über Boden wird vom Amt (bisher) toleriert.
Das schadet einem gesunden Baum auch in keinster Weise.
ch hatte mir überlegt, Rechtecke mit 4-5 Litzen zu machen die ich über kurze Leitungen (<3m) mit den Netzen verbinde, hab das in der Praxis aber noch nicht getestet.
Ein Bekannter, der auch Streuobstwiesen in der Wetterau beweiden lässt, macht das auch so. Kunstoffpfähle, Litze drum und die mit am Zaungerät.

Gruss,
Michael


Fridolin
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Registriert: 26.02.2006, 22:26

Beitrag von Fridolin »

Na Servus

Ich will mich da in Euer innerdeutsches Bildungsniveaugeplänkel ja überhaupt nicht einmischen, wenn ich mir aber Euer Buntfernsehen manchmal so anschaue, wundere ich mich nicht, dass unser großer Nachbar - ob solcher grenzdebieler Dauerberieselung - langsam aber sicher verblöden muss....... krass oder was?

Aber nun wieder zum Thema. Einzelne Bäume mit Elektrozaun einzuzäunen tue ich mir nicht mehr an. Erstens gibt das jedesmal einen ordentlichen Kabelsalat und zweitens wird das Gras realativ weiträumig um die Bäume herum nicht abgefressen - no na. Ich habe daher die in Frage kommenden Bäume fix mit einem Hasendrahtgitter abgesichert - unten relativ knapp beim Stamm, oben breiter, damit auch die unteren Äste geschützt sind - und habe somit nicht jedesmal das G'scher mit dem Einzäunen.


Maddin
Beiträge: 83
Registriert: 04.04.2005, 15:03

Beitrag von Maddin »

Was fragt der Biologe mit Job den Biologen ohne Job?
"Die Pommes mit Mayo oder Ketchup?"
Wie ich sehe verstehst Du was von der Materie... #damdidam# könnte man fast als "Insiderwissen #freunde# " bezeichnen, oder #ka# ...?!
Wobei Ihr ja das einzige "Land" auf der Welt seid, bei dem die Fächer "Singen" und "Pilze sammeln" abiturrelevant sind...da wird der Vergleich eher schwer. Es sei denn mit anderen ehemaligen französischen Kolonien in Zentralafrika.
Stimmt schon, bei uns wird noch ein bißchen Wert auf Tradition gelegt, was, wie uns bewußt ist, gerade aus den grenznahen Reichsgebieten mit etwas Neid betrachtet wird... Die "Befreiung" aus französischer Hand gelang uns aber (im Gegensatz zu so manch anderem) ganz höchstselbst und mit modernen diplomatischen Mitteln... (nach knapp 10 Jahren Saarlännisch platt woren se platt de Flute-Kepp - um hier politisch korrekt zu handeln und dem Sven keinen Ärger zu machen möchte ich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um keine ausländerfeindliche Bemerkung handelt, ma verstehn uns ganz gudd de Franzose unn meeer!).

Mit der Musik läufts auch ganz erfolgreich im Reich siehe Frank Farian, Dieter Thomas Heck & Nicole ( alles nicht so ganz meine Richtung, aber wohl erfolgreich...).

Auch politisch nicht ganz so ohne - Erich, Oskar ...

Und im Fußball - Jupp Derwall, Rudi Assauer....

Na ja, Rheinhessen hat bestimmt auch was zu bieten... #ka# oder #ka#
Hoffentlich sind das Sorten, die keinen Schnitt brauchen um ordentlich zu wachsen.
So richtig ökologisch wertvoll sind nur die alten Sorten
#daumen_hoch* Ganz Deine Meinung, habe und hatte darauf jedoch (noch ?)keinen Einfluß... ich denke, daß mit dem Schnitt ist nicht das Problem, da hierfür der Obst - und Gartenbauverein bereit steht (und auch weiß was er tut !).
Balkenmäher und Motorsense sollten schon sein...
Motorsense is... eigener Balkenmäher wartet noch auf Finanzspritze... kann aber vielleicht einen leihen, wird sich im Laufe des Jahres klären.
Das klingt danach, dass irgendwelche Billigheimer-Pflanzen gekauft wurden. Wie gross sind die denn schon? In der Regel werden schon junge Hochstämme gesetzt. Idealerweise veredelt, Edelreiser auf schon hochstämmiger Unterlage. Die haben dann schon fast 2m Stammhöhe...
Dass sieht dann wohl so aus... Gesamthöhe ist vielleicht 1,60... #shock# Bin aber auch noch nicht so bewandert in "Streuobstwiesen und ihre natürliche Entwicklung" 8)
Das schadet einem gesunden Baum auch in keinster Weise.
Jupp, dass sagt der Apfelbaum in meinem jetzigen Ziegenauslauf auch !!
Ein Bekannter, der auch Streuobstwiesen in der Wetterau beweiden lässt, macht das auch so. Kunstoffpfähle, Litze drum und die mit am Zaungerät.
Hört sich ja schonmal vielversprechend an, vielleicht komm ich mal auf Dich/Deinen Bekannten zu zwecks Besuch zum Erfahrungsaustausch (oder Info-Sammeln von meiner Seite aus #jubel# )

@Fridolin:
Ich habe daher die in Frage kommenden Bäume fix mit einem Hasendrahtgitter abgesichert - unten relativ knapp beim Stamm, oben breiter, damit auch die unteren Äste geschützt sind - und habe somit nicht jedesmal das G'scher mit dem Einzäunen
Ich muß wohl mobil bleiben, da Gemeindeeigentum, das Einwickeln mit Hasendraht hat sich zum einen als unpraktisch und nichtwirkend (zumindest auf meinem bisherigen Gelände) dargestellt, außerdem mußt Du dann ja darauf achten, dass es nicht einwächst, dass gefällt dem Baum nämlich bestimmt auch nicht, wenns zu locker ist treten sie es aber runter, oder ?

Grüsse

Martin


Anonymous

Beitrag von Anonymous »

Maddin hat geschrieben:
Was fragt der Biologe mit Job den Biologen ohne Job?
"Die Pommes mit Mayo oder Ketchup?"
Wie ich sehe verstehst Du was von der Materie... #damdidam# könnte man fast als "Insiderwissen #freunde# " bezeichnen, oder #ka# ...?!

Sagen wir mal so: aufgrund *meines* Fachgebietes blieben mir Pommesbuden erspart :-)
Unsägliche berüchtigte Saarländer gesnippt
O Gott. So was zum Glück nicht...

Motorsense is... eigener Balkenmäher wartet noch auf Finanzspritze... kann aber vielleicht einen leihen, wird sich im Laufe des Jahres klären.
Motorsense ist schon ein wichtiger Schritt.
Dass sieht dann wohl so aus... Gesamthöhe ist vielleicht 1,60... #shock#


Klingt OK. Was sinds denn für Sorten? Würde mich interessieren, was die "Fachleute" so gesetzt haben..

Michael


Axel
Beiträge: 1794
Registriert: 06.02.2004, 11:39

Beitrag von Axel »

@Cybister und Maddin

Nachdem Ihr Euch jetzt auf Sensentechnik geeinigt habt,
habe ich das abgetrennt in http://www.ziegen-treff.de/forum/viewtopic.php?t=7784
andere wollen vielleicht auch noch etwas zum Thema Weidepflege lesen oder schreiben.

Gruß Axel


Der Bock springt hoch, der Bock springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.
Ziegenfreundin
Beiträge: 1698
Registriert: 09.04.2006, 11:30

Beitrag von Ziegenfreundin »

Huhu guten Tag zusammen,

@Michael: Ich werd einfach das Gefühl nicht los, dass du was gegen
Saarländer hast #ka# !
Das Saarland steht in keiner Hinsicht den anderen
Bundesländern nach #daumen_hoch*


@Maddin: Du hast in deiner Aufzählung noch einen vergessen!
"De Becker Heinz med seinem Hilde unn emm Stefan" ;-)


liebe Grüsse von der Ex-Saarbriggasch und jetzigen reine de lorraine #jubel# :D Anouschka :-)


Die ZIEGE gleicht dem
menschlichen HERZEN,
beide machen gerne SPRÜNGE !:-)
Anonymous

Beitrag von Anonymous »

Maddin hat geschrieben:starte (vorraussichtlich) nächstes Jahr die Beweidung von 3 ha Streuobstwiesen...
Hier noch ein Link vom Landschaftspflegekonzept Bayern, es gibt dort auch Spezialliteratur zur Pflege von Streuobstwiesen.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.landschaftspflegekonzept.de/ ... tm</a><!-- m -->

HTH,
Michael


Marc
Beiträge: 179
Registriert: 30.01.2006, 20:16

Beitrag von Marc »

Hallo ihr
ich würd sagen das ihr eure Wiesen überbesetzt habt in der Landschaftspflege bei uns heißt es 6 Mütter mit Lämmer auf einem ha und ab 1 Juni 15 Ziegen ob Lämmer oder Altziegen wenn ihr euch an diese bsatzdichte haltet und die wiese 2mal im Jahr mäht solltet ihr keine probleme haben und im Winter nachdem die ziegen im Stall sind die wiese mit Brandkalk streuen und im fruhjahr nee Bodenprobe nehmen und danach der Dünger streuen mindestens 8 Wochen bevor die ziegen auf die weide kommen.
8)


http://www.Burenziegen-Christians.de
Der Stern des Nordes der Burenziegenzucht
Anja M.

Weidepflege

Beitrag von Anja M. »

Hallo Marc!
Danke für Deine praktikablen Tipps. Nachdem ich glücklicherweise nun eine weitere Wiese zur Verfügung habe werde ich es so machen! Dieses Jahr noch einmal mähen, Branntkalk und Ziegen nicht mehr drauf lassen.
Anja


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