Hallo!
Ampfer ist eine Zeigerpflanze für verdichteten Boden. Die Ampferpflanzen bilden lange starke Wurzeln und lockern somit das Material.
LG Jutta
Ampfer und Dünger.
Grüß Euch und Servus Altsteirer.
Gute Idee, dass Du das Thema hier neu hereinstellst. Vielleicht könntest Du ja noch einmal editieren und das Bild mit dem Ampfer hier hereinstellen. Habe mir erlaubt, meinen diesbezüglichen Beitrag hierher zu kopieren:
Zum Problem des Ampfers habe ich etwas gegoogelt und bin da auf ein österr. landwirtschaftliches Forum gestoßen, wo die Bios und die Konvis über die Ampferbekämpfung verschiedener Meinung sind.
Die Bios tun dies mit einer gezielt niedriger Düngung um den "Ampferkäfer" zu förden bzw. mit oftmaligem Schnitt und dessen Entfernung und mit dem Ampferstecher, während die Konvis auf Round Up und Harmony schwören.
Gute Idee, dass Du das Thema hier neu hereinstellst. Vielleicht könntest Du ja noch einmal editieren und das Bild mit dem Ampfer hier hereinstellen. Habe mir erlaubt, meinen diesbezüglichen Beitrag hierher zu kopieren:
Zum Problem des Ampfers habe ich etwas gegoogelt und bin da auf ein österr. landwirtschaftliches Forum gestoßen, wo die Bios und die Konvis über die Ampferbekämpfung verschiedener Meinung sind.
Die Bios tun dies mit einer gezielt niedriger Düngung um den "Ampferkäfer" zu förden bzw. mit oftmaligem Schnitt und dessen Entfernung und mit dem Ampferstecher, während die Konvis auf Round Up und Harmony schwören.
Grüß Euch
Hier ein Link, der besonders den Altsteirer freuen wird. Hier wird nämlich u.a. die Beweidung mit Ziegen empfohlen. Ein wenig Vorsicht ist aber trotzdem geboten, damit sie nicht zuviel davon kriegen, falls sie überhaupt davon fressen.
Mit geht es ja ähnlich wie dem Altsteirer. Vom Ampfer war mir bislang nur der Sauerampfer ein Begriff, den wir als Kinder gerne beim Indianerspielen kauten, wenn wir uns irgendwo anschleichen mussten und uns einer vor die Nase kam. Googelt man aber das Wort "Ampfer" kommt man unweigerlich auf Wikipedia und erfährt dort, dass es nicht weniger als 22 Ampferarten gibt. Ich denke, beim Altsteirer handelt es sich ebenfalls um diesen Sauerampfer, möglicherweise auch um den Sumpfblattampfer, weil in der Nähe ja ein Bächlein vorbeirinnen soll.
Und den Ampferkäfer kann ich nun auch mit seinem Familiennamen rufen, falls ich wieder einmal einem begegnen sollte. Den werde ich dann aber nicht mehr ignorieren, sondern werde ihn streicheln und ihm guttun.
Hier ein Link, der besonders den Altsteirer freuen wird. Hier wird nämlich u.a. die Beweidung mit Ziegen empfohlen. Ein wenig Vorsicht ist aber trotzdem geboten, damit sie nicht zuviel davon kriegen, falls sie überhaupt davon fressen.
Mit geht es ja ähnlich wie dem Altsteirer. Vom Ampfer war mir bislang nur der Sauerampfer ein Begriff, den wir als Kinder gerne beim Indianerspielen kauten, wenn wir uns irgendwo anschleichen mussten und uns einer vor die Nase kam. Googelt man aber das Wort "Ampfer" kommt man unweigerlich auf Wikipedia und erfährt dort, dass es nicht weniger als 22 Ampferarten gibt. Ich denke, beim Altsteirer handelt es sich ebenfalls um diesen Sauerampfer, möglicherweise auch um den Sumpfblattampfer, weil in der Nähe ja ein Bächlein vorbeirinnen soll.
Und den Ampferkäfer kann ich nun auch mit seinem Familiennamen rufen, falls ich wieder einmal einem begegnen sollte. Den werde ich dann aber nicht mehr ignorieren, sondern werde ihn streicheln und ihm guttun.
Armer Bert!
Ich fürchte da habe ich was dolles angerichtet mit meiner eigentlich harmlosen Frage nach dem Ampfer.Was man hier gegen das Zeug macht hatte ich schon geschrieben.Hier nun noch die Bestimmung der Art.Im Volksmund sagt man bei uns Sauerampfer oder breitblättriger Ampfer.Aber ich denke der stumpfblättrige Ampfer ist es, der bei dir wächst.Guck mal hier: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stumpfbl%C ... Stumpfbl%C ... ger_Ampfer</a><!-- m -->
Ich fürchte da habe ich was dolles angerichtet mit meiner eigentlich harmlosen Frage nach dem Ampfer.Was man hier gegen das Zeug macht hatte ich schon geschrieben.Hier nun noch die Bestimmung der Art.Im Volksmund sagt man bei uns Sauerampfer oder breitblättriger Ampfer.Aber ich denke der stumpfblättrige Ampfer ist es, der bei dir wächst.Guck mal hier: <!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stumpfbl%C ... Stumpfbl%C ... ger_Ampfer</a><!-- m -->
Liebe Grüße
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
@Hallo Leute,
den Rezeptaustausch findet Ihr hier Ampfer u. andere Rezeptvorschläge.
Bleibt hier bitte beim Thema.
Viele Grüße Axel
den Rezeptaustausch findet Ihr hier Ampfer u. andere Rezeptvorschläge.
Bleibt hier bitte beim Thema.
Viele Grüße Axel
Der Bock springt hoch, der Bock springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.
Das der Ampfer nicht so schnell weg zu bekommen ist liegt daran das die Samen über 10 Jahre und länger im Boden überdauern können. Bei uns sieht man in der Weidesaison jedoch keinen, weil dass das erste ist worauf sich die Ziegen stürzen wenn sie nach draussen kommen :D . Wenn man ihn weg bekommen will sollte man ihn immer vor der Blüte weg haben, sodass die Samen nicht wieder reif werden. Aber das erledigen ( bei uns zumindest) die Ziegen. Bis jetzt hatte ich aufgrund zuviel Ampfer noch keine Probleme mit den Ziegen. Aber es sind ja auch ein paar worauf der Ampfer dann verteilt wird.
Lg Ann Marie
Lg Ann Marie
Hallo Ann Marie,
ich will ja nicht kleinlich wirken,aber die Samen können bis zu 100 Jahre im Boden überdauern.Bei Wikipedia steht zwar -50 Jahre,mein Mann hat aber in der Landwirtschaftsschule 100 Jahre gelernt.Außerdem sind die Samen sogar Gülle beständig und werden so,nachdem die Tiere die Samen ausgeschieden haben,erneut aufs Land ausgebracht.
ich will ja nicht kleinlich wirken,aber die Samen können bis zu 100 Jahre im Boden überdauern.Bei Wikipedia steht zwar -50 Jahre,mein Mann hat aber in der Landwirtschaftsschule 100 Jahre gelernt.Außerdem sind die Samen sogar Gülle beständig und werden so,nachdem die Tiere die Samen ausgeschieden haben,erneut aufs Land ausgebracht.
Liebe Grüße
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Hallo,
bei extensiven Ziegenweiden würde ich den Ampfer eher gelassen sehen.
Ein Problem ist er eher für landwirtschaftliche Betriebe mit Rinderhaltung und intensiv genutzem Grünland (mit entsprechender Stickstoffdüngung).
Bekämpft wird er nicht, weil er giftig wäre oder so, sondern weil er von Rindern nicht gerne gefressen wird und außerdem wertvollere Futterpflanzen (zuckerhaltige Gräser) durch seine Blattmasse verdrängt.
Der Ampfer ist in der Lage, Verdichtungen zu durchdringen und so ausgeschwemmte Nährstoffe in tieferen Bodenschichten zu erschließen, wo andere Grünlandpflanzen nicht hinkommen.
Auf intensivem Grünland, wo ständig nachgedüngt wird, hat der Ampfer auf Dauer ein Nährstoffmonopol und muss daher ständig bekämpft werden (Chemisch. Eine mechanische Bekämpfung ist bei den heutigen Flächengrößen schlicht nicht bezahlbar.)
Auf extensiven Flächen (ohne ständige Nährstoffauswaschung) erschöpfen sich die Nährstoffe in der Tiefe mit der Zeit, und der Ampfer kehrt zum normalen Maß zurück.
Ziegen fressen ihn eh gerne. Wenn nicht gerade intensive Milchziegenhaltung betrieben wird, ist Ampfer im Bestand nebensächlich oder sogar willkommene Abwechslung.
Wir haben auf einer extensiven Rinderweide einen Aschnitt der bis vor ca. 15 Jahren als Acker und dann einige Jahre als intensives Grünland genutzt wurde.
Der Boden ist ab ca. 25 cm Tiefe stark verdichtet (schwerer Lehmboden, wurde wohl zu nass gepflügt). Auf der Teilfläche war fast nur noch Ampfer zu finden. Extrem starke Pflanzen mit bis zu 1,5 m hohen Fruchtständen.
Wir haben 2 Jahre versucht, ihm mit Chemie in den Griff zu bekommen. (Einzelpflanzenbekämpfung, da Flächenspritung wegen Grünlandprogramm nicht zulässig.) Das war völlig wirkungslos. Auf der Fläche sind abermillionen Samen und die Bedingungen für den Ampfer waren durch die Verdichtung und die Nährstoffverteilung ideal.
Seither wird die Teilfläche nicht mehr gedüngt. (Nur das, was die Kühe hinterlassen). Der Ampfer ist jetzt nach ca. 6(?) Jahren noch immer in Massen vorhanden, aber die Pflanzen sind bereits viel viel schwächer (nur och 50 bis 75 cm hoche Fruchtstände und viel weniger Blattmasse). Dazwischen wachsen mehr und mehr Gras und Klee. Die Verdichtung wird durch die Ampferwurzeln nach und anch aufgelöst. Auch die natürliche Drainage (Wasserabzug) wird so immer besser.
Ich werde sicher nicht mehr erleben, dass die Fläche Ampferfrei wird, aber in 10 bis 20 Jahren sollten nur noch einzelne Pflanzen vorhanden sein, trotz der Samenmasse und ohne Bekämpfung.
Wichtig ist, Lücken in der Grasnarbe konsequent mit Grassamen nachzusähen (Sonst werden sie vom Ampfer besiedelt).
Außerdem sollte man stark ampfer"verseuchte" Flächen nicht zur Gewinnung von Winterfutter nutzen, um die Samen nicht zu verschleppen.
Dann kann man auf extensiven Flächen den Ampfer viel gelassener oder sogar als Vorteil (Auflösen der Bodenverdichtung, Transport von Nährstoffen aus den tiefen Schichten an die Oberfläche) sehen.
Auf intensiv genutzten Flächen bleibt nur eines: Konsequent bekämpfen (z.B. durch Beweidung mit Ziegen ;-) )
Viele Grüße,
Manfred
bei extensiven Ziegenweiden würde ich den Ampfer eher gelassen sehen.
Ein Problem ist er eher für landwirtschaftliche Betriebe mit Rinderhaltung und intensiv genutzem Grünland (mit entsprechender Stickstoffdüngung).
Bekämpft wird er nicht, weil er giftig wäre oder so, sondern weil er von Rindern nicht gerne gefressen wird und außerdem wertvollere Futterpflanzen (zuckerhaltige Gräser) durch seine Blattmasse verdrängt.
Der Ampfer ist in der Lage, Verdichtungen zu durchdringen und so ausgeschwemmte Nährstoffe in tieferen Bodenschichten zu erschließen, wo andere Grünlandpflanzen nicht hinkommen.
Auf intensivem Grünland, wo ständig nachgedüngt wird, hat der Ampfer auf Dauer ein Nährstoffmonopol und muss daher ständig bekämpft werden (Chemisch. Eine mechanische Bekämpfung ist bei den heutigen Flächengrößen schlicht nicht bezahlbar.)
Auf extensiven Flächen (ohne ständige Nährstoffauswaschung) erschöpfen sich die Nährstoffe in der Tiefe mit der Zeit, und der Ampfer kehrt zum normalen Maß zurück.
Ziegen fressen ihn eh gerne. Wenn nicht gerade intensive Milchziegenhaltung betrieben wird, ist Ampfer im Bestand nebensächlich oder sogar willkommene Abwechslung.
Wir haben auf einer extensiven Rinderweide einen Aschnitt der bis vor ca. 15 Jahren als Acker und dann einige Jahre als intensives Grünland genutzt wurde.
Der Boden ist ab ca. 25 cm Tiefe stark verdichtet (schwerer Lehmboden, wurde wohl zu nass gepflügt). Auf der Teilfläche war fast nur noch Ampfer zu finden. Extrem starke Pflanzen mit bis zu 1,5 m hohen Fruchtständen.
Wir haben 2 Jahre versucht, ihm mit Chemie in den Griff zu bekommen. (Einzelpflanzenbekämpfung, da Flächenspritung wegen Grünlandprogramm nicht zulässig.) Das war völlig wirkungslos. Auf der Fläche sind abermillionen Samen und die Bedingungen für den Ampfer waren durch die Verdichtung und die Nährstoffverteilung ideal.
Seither wird die Teilfläche nicht mehr gedüngt. (Nur das, was die Kühe hinterlassen). Der Ampfer ist jetzt nach ca. 6(?) Jahren noch immer in Massen vorhanden, aber die Pflanzen sind bereits viel viel schwächer (nur och 50 bis 75 cm hoche Fruchtstände und viel weniger Blattmasse). Dazwischen wachsen mehr und mehr Gras und Klee. Die Verdichtung wird durch die Ampferwurzeln nach und anch aufgelöst. Auch die natürliche Drainage (Wasserabzug) wird so immer besser.
Ich werde sicher nicht mehr erleben, dass die Fläche Ampferfrei wird, aber in 10 bis 20 Jahren sollten nur noch einzelne Pflanzen vorhanden sein, trotz der Samenmasse und ohne Bekämpfung.
Wichtig ist, Lücken in der Grasnarbe konsequent mit Grassamen nachzusähen (Sonst werden sie vom Ampfer besiedelt).
Außerdem sollte man stark ampfer"verseuchte" Flächen nicht zur Gewinnung von Winterfutter nutzen, um die Samen nicht zu verschleppen.
Dann kann man auf extensiven Flächen den Ampfer viel gelassener oder sogar als Vorteil (Auflösen der Bodenverdichtung, Transport von Nährstoffen aus den tiefen Schichten an die Oberfläche) sehen.
Auf intensiv genutzten Flächen bleibt nur eines: Konsequent bekämpfen (z.B. durch Beweidung mit Ziegen ;-) )
Viele Grüße,
Manfred