Ziegenbox so ok?

Akela
Beiträge: 328
Registriert: 04.10.2006, 22:06

Beitrag von Akela »

@ Habermus
Auch Lärche, Robinie und Douglasie faulen bei ständigem Kontakt mit Feuchtigkeit, was bei einem Stallboden der Fall ist - vor allem, wenn er aus einfachen Planken besteht. Holz darf zwar naß werden, muß aber auch wieder trocknen können, um eine lange Lebensdauer zu haben, auch Hartholz. Das verrottet halt etwas langsamer. Etwas anderes ist sogenanntes Hirnholzpflaster. Das hält ewig und die Flüssigkeit versickert in den Fugen. Da gab es hier wohl auch mal einen Beitrag zu.
Gut Holz
Akela


Axel
Beiträge: 1794
Registriert: 06.02.2004, 11:39

Beitrag von Axel »

Hallo Florian,

fugenlos verlegt ist eine sogenannte "Knirschverlegung", die Verlegung der Platten auf einem Unterbau
von z.B. gerütteltem Schotter und darauf die Feinschicht z.B. Feinsplitt. Durch die fugenlose Verlegung
verbunden mit einer Gefälleausbildung wird die Versickerung von größeren Feuchtigkeitsmengen in den
Untergrund vermieden.
Einem Holzboden, bei dem die Gefahr von Feuchteansammlungen bestehen kann, würde ich
Betonplatten oder Gummimatten vorziehen.

Viele Grüße Axel


Der Bock springt hoch, der Bock springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.
Flo78
Beiträge: 39
Registriert: 18.06.2007, 16:56

Beitrag von Flo78 »

Hi Axel,

das würde also bedeuten es wäre unter Umständen mit einigen Gehwegsteinen und Splitt getan? Die Platten wird man ja vernutlich recht günstig bekommen.

Gruß,

Flo


Axel
Beiträge: 1794
Registriert: 06.02.2004, 11:39

Beitrag von Axel »

@Florian,
ja das geht so. Die Platten bekommst Du mit etwas Glück sogar
gegen Abholung geschenkt, viele Leute modernisieren ihre Gärten.
Einfach mal bei Garten- und Landschaftsbauern nachfragen, die müssen
die alten Platten dann nicht mehr entsorgen.

Viele Grüße Axel


Der Bock springt hoch, der Bock springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.
Winnie23

@akela

Beitrag von Winnie23 »

hallo

da bekommt mal wieder jemand was in den falschen hals!!!
was wer oder wie auch immer in eine öffentliches forum schreibt muß der oder diejenige selber wissen.
es ist aber nciht ausgeschlossen das irgendwelche ämter versuchen jemanden ans bein zu pissen, mehr wollte ich damit nicht sagen.

egal ob HOBBY(was es bei mir auch ist) oder Profi (was auch immer das sein mag)

mfg


Akela
Beiträge: 328
Registriert: 04.10.2006, 22:06

Beitrag von Akela »

Winnie23, nimm doch einfach mal zur Kenntnis, daß kein Amt einem ans Bein pinkeln kann, wenn es nichts zu pinkeln gibt. Mein Stall ist vom Architekten geplant, vom Landratsamt genehmigt - es ist eine Tatsache, daß ein versickerungsfähiger Boden in einem Offenstall anders gehandhabt wird als bei geschlossener Stallhaltung. Im Offenstall können die Tiere schließlich jederzeit raus und dort ihr Geschäftchen verrichten, so daß sich nicht alles auf die Grundfläche im Stall konzentriert. Ist das so schwer zu verstehen? Und wenn Du hier Halbwahrheiten verbreitest und vor Veröffentlichung warnst, muß ich Dir eben widersprechen. Was hat das mit dem "falschen Hals" zu tun???
Akela


Annabella
Beiträge: 1746
Registriert: 19.11.2003, 10:48

Beitrag von Annabella »

Hallo Flo,

wenn Du schon die Kosten für Splitt grob und fein einkalkuliert hast, warum bestellst Du nicht einfach sogenannnten Rollkies (als Untergrund) und dazu Betonkies? Dieses Material ist erheblich billiger als Splitt, von dem ersparten kaufst Du ein paar Säcke Zement und betonierst den Boden.
Dann erfüllst Du alle Auflagen des Gesetzes! Dann kannst Du wenig einstreuen und täglich misten, oder Matratzenstreu machen, die Du nach gutdünken ausmistest, Du kannst darauf Bretterboden machen oder auch Matten drauflegen....
Meine Erfahrung bei Pferde-und Ziegenstall ist, daß eine glatte Betonfläche am einfachsten zu misten ist.
Eine andere Alternative (auch kostengünstig) wäre, wenn Du auf den ausgehobenen Boden Ziegelpflaster verlegst. So habe ich das in meinem ersten Ziegenstall gemacht, weil ich genug alte Vollziegel aus Abbrucharbeiten hatte. Das Problem dabei ist, daß sich im Laufe der Jahre Mäuse und/oder Ratten Gänge unter dem Pflaster graben können, und einzelne Steine absacken können: unnötige Arbeit beim Ausmisten, weil der Boden uneben wird.
Deshalb, spare nicht am falschen Platz! Laß Dir ein Angebot machen für Rollkies plus Betonkies, rechne den Zement dazu und vergleiche das mit den von Dir geplanten Maßnahmen mit Splitt.


Liebe Grüße,
Katja
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Ich bin wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich!
(Konrad Adenauer)
Flo78
Beiträge: 39
Registriert: 18.06.2007, 16:56

Beitrag von Flo78 »

Hi,

danke, werde mich heute erkundigen!

Gruß,

Flo


Anonymous

Beitrag von Anonymous »

@akela: der Holzboden wäre doch nur von oben feucht und unten frei, d.h. da käme Luft dran, oder?

@Axel: die Gummimatten haben leider den Nachteil, daß Urin zwischen den Ritzen durchläuft und es drunter schimmelt. Meine Stallbesitzerin lehnt sie aus diesem Grunde ab (für Pferde).

Wahrscheinlich ist ein betonierter Boden wirklich noch das Einfachste....läßt sich leider nur nicht mehr so leicht demontieren, falls dies eines Tages nötig sein sollte. Mein Stall am Haus hat natürlich auch einen betonierten Boden, der Laufstall Naturboden, der Weideunterstand Gummiboden/Aluriffelblech......die festen Böden haben den Vorteil daß man auch mal gründlich mit dem Hochdruckreiniger dran kann...bei Platten würde man evtl den Kies wegspülen.


Fridolin
Beiträge: 1662
Registriert: 26.02.2006, 22:26

Beitrag von Fridolin »

Grüß Euch

Was mich einigermaßen ärgert, ist, dass ich bezüglich der zwei Ziegen und der zu vernachlässigenden Menge an Urin, welcher in den Boden versickert, die selbe Behauptung aufgestellt habe wie Winnie. Nur wurde mein Beitrag gelöscht.

Damit ich richtig verstanden werde: Dieses Forum ist eine ausgezeichnete Informationsquelle. Ein Forum hat es aber in sich, dass auch verschiedene Meinungen vorkommen können, vor allem wenn es sich um gesellschaftspolitische Themen - im konkreten Fall, um Behörden - handelt. Als Österreicher habe ich mir erlaubt festzustellen, dass unsere Behörden sehr wohl zwischen gewerblichem und Hobbybetrieb unterscheiden und wohl auch wegen einem Zwergziegenstall für zwei Tiere nicht ausrücken würden.

Dies empfinde ich nun nicht als Anstiftung zum Aufstand gegen die deutsche Bürokratie, sondern die Darstellung eines Sachverhaltes, der -wie sich nun in diesem konkreten Fall herausgestellt hat - durchaus auch in Deutschland so gehandhabt wird.

Es müsste also eigentlich genügen, wenn sich die Administratoren im Zweifelsfall von dem einen oder anderen Beitrag distanzieren, ihn aber nicht zensurieren. Zensur gab es in Deutschland bis 1945 und in Teilen bis 1989, das sollte eigentlich reichen.

So, nun habe ich mich ausgeheult und hoffe, dass dieser Beitrag weder gelöscht, noch irgendwohin verschoben wird.


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