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Batterie - Frage an die Physiker?

Verfasst: 20.12.2012, 10:20
von Knuschbel
Hallo,

also mein Problem - habe ein Weidezaungerät von Gallagher B 260 das betreibe ich mit einer 12 V Batterie mit 100 Ah an diesem Gerät hängen 5 - 6 Netze. Die Batterie muss ich nach 3 - 4 Tagen austauschen, zumindest leuchtet dann das rote Batterielicht am Weidezaungerät.

Habe jetzt eine Batterie gefunden Nato Block 12 V 145 AH würde diese Batterie wesentlich länger halten??

Vielleicht kann mir hier jemand helfen, bevor ich einen A.... voll Geld ausgebe und die Batterie dann nur 2 Tage länger hält, schlepp ich lieber weiter...

Schöne Grüße
Astrid

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 10:41
von Bunnypark
hallo

die 100Ah batterie ist entweder zu alt (bei dauereinsatz an weidezaungeräten sollte eine autobatterie OHNE tiefenentladung etwa 4 jahre einwandfrei funktionieren)

....oder du hast zuviele ableitungen (zuviel bodenkontakt), wie sie bei durchhängenden netzen meistens unvermeidlich sind.

eine 100 Ah batterie sollte etwa 4 - 6 wochen ohne aufladen halten (je nach stromentnahme des weidezaun gerätes)


lass deine batterie mal testen (günstige tester gibts in jedem fahrzeughandel bzw kann dir eine werkstatt deine testen), gib gegebenenfalls etwas säure dazu (sofern es keine wartungsfreie ist)
und kontrolliere erst deine ableitungen

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 11:12
von Knuschbel
Hallo,

okay dann fang ich erst mal mit dem Tester an (wusste gar nicht das es sowas gibt) und dann muss ich mir doch an der ein oder anderen Stelle evtl. nochmal ein paar Pfosten einschlagen lassen um die Netze noch etwas zu spannen. Kann natürlich sein, da das sehr unwegsames Gelände am Hang ist das das Netz doch hier oder da zu nah am Boden ist.

Vielen Dank schon mal für die Tips, ich werde mich dann über die Feiertage auf Fehlersuche begeben :D

Schöne Grüße
Astrid

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 14:58
von sanhestar
Knuschbel hat geschrieben:Kann natürlich sein, da das sehr unwegsames Gelände am Hang ist das das Netz doch hier oder da zu nah am Boden ist.

Vielen Dank schon mal für die Tips, ich werde mich dann über die Feiertage auf Fehlersuche begeben :D

Schöne Grüße
Astrid
Hallo Astrid,

das sind dann aber Stellen, an denen Du Dir Ausbrecher erziehst.

Netze, die durchhängen, kann man gut mit den weissen Weidezaunpfählen für Pferdeweiden unterstützen (mittig in's Element eingebracht.

Dann Ecken ausreichend abspannen und auch ein Netz steht mit minimalem Bodenkontakt, zumindest jetzt im Winter.

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 17:16
von Ziegentrekking Altmühlfra
sanhestar hat geschrieben: Dann Ecken ausreichend abspannen und auch ein Netz steht mit minimalem Bodenkontakt, zumindest jetzt im Winter.
Gehen dafür auch diese weißen Plastikpfähle aus dem Pferdebedarf oder muss das schon was solides (= Holzpfosten) sein?
Wenn ich so neugierig sein darf: Mit was spannst du die Ecken deiner Netze ab?

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 17:21
von sanhestar
ich meinte diese weißen Kunststoffpfähle.

Auf den Sommerweiden nutze ich diese auch zum Abspannen, die Zäune stehen bei mir ja selten länger als 2 Wochen. Auf Dauer verformen sich die Pfähle logischerweise unter dem Zug (daher nehme ich nie die gleichen für die Ecken) und mit Holz, etc stünde die Ecke noch straffer. Ich gebe der Ecke zusätzliche Spannung mit einer Hand, stecke den Pfahl von unten nach oben sowie aussen nach innen unter die oberste Litze, neige dann den Pfahl zusätzlich etwas nach aussen mit dem oberen Ende und trete dann den Metallfuß ein. Lasse ich dann den Zug auf die Ecke nach, steht der Pfahl normalerweise senkrecht.

Für die Winterweide nutze ich dann jedoch entweder Holzpfosten oder Metallstangen.

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 17:25
von Ziegentrekking Altmühlfra
Danke :)

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 19:19
von Knuschbel
sanhestar hat geschrieben:
Knuschbel hat geschrieben:Kann natürlich sein, da das sehr unwegsames Gelände am Hang ist das das Netz doch hier oder da zu nah am Boden ist.

Vielen Dank schon mal für die Tips, ich werde mich dann über die Feiertage auf Fehlersuche begeben :D

Schöne Grüße
Astrid
Hallo Astrid,

das sind dann aber Stellen, an denen Du Dir Ausbrecher erziehst.

Netze, die durchhängen, kann man gut mit den weissen Weidezaunpfählen für Pferdeweiden unterstützen (mittig in's Element eingebracht.

Dann Ecken ausreichend abspannen und auch ein Netz steht mit minimalem Bodenkontakt, zumindest jetzt im Winter.

Hallo,

da hab ich mich wohl völlig falsch ausgedrückt, also die schwarze Litze ist ja eh am Boden, ich meinte die erste stromführende Litze, da kann es schon mal sein, dass die an irgendwelchen Buckeln auf dem Boden aufliegt.

Ich habe an den Ecken überwiegen Holzpfosten um schön spannen zu können, auch an kritischen Stellen im Verlauf des Netzes und mittendrin bei Bedarf auch nochdie Kunststoffpfähle, gerade an so buckeligen Stellen, an sich ist das Netz schön stramm gespannt. Problematisch sind halt bedingt durch die Hanglage diese Buckel, da muss ich nochmal mit einem Schwung Kunststoffpfählen arbeiten.

Schöne Grüße
Astrid

Re: Batterie - Frage an die Physiker ?

Verfasst: 20.12.2012, 20:55
von Zieglinde
Bunnypark hat geschrieben:
lass deine batterie mal testen (günstige tester gibts in jedem fahrzeughandel bzw kann dir eine werkstatt deine testen), gib gegebenenfalls etwas säure dazu (sofern es keine wartungsfreie ist
Äh, nimmt man da nicht destilliertes Wasser???? Jedenfalls haben das meine Autofuzzis immer so gemacht.

Ich habe mir jetzt auch ein zweites Weidezaungerät kaufen müssen, hatte aber nur 2 Batterien (ich muß ja auch mal wechseln und aufladen müssen, besser fände ich dann also 3 Batterien). Nun habe ich bei meiner Firma nachgefragt, ob die eine ältere Batterie haben, eine, die einen Wagen nicht mehr starten kann, jedoch noch viele viele Monate für ein Weidezaun taugt. Solch eine Batterie hab ich jetzt bereits 2 Jahre im Gebrauch, und die hat mich nichts gekostet.
Die neue alte Batterie steht hier aufgeladen bereit und megagroß (die hätte ich in meinen Renault nicht reingekriegt), ich bin gespannt, wie oft ich da wechseln muß (ca. 4000qm eingezäunt, wechsel der Batterie bisher alle 2 - 3 Wochen).

LG
Silke

Re: Batterie - Frage an die Physiker?

Verfasst: 20.12.2012, 22:42
von Goaty
Hallo zusammen

Das mit dem Durchhängen ist ein echtes Problem von den Netzen. Ich hatte das auch und hab es auch mit den weißen Plastikpfählen aus dem Pferdebedarf gelöst.
Ich hab allerdings noch ein anderes Gimmick.
Mein Weidezaungerät ist in einen Kasten eingebaut, der auch die Batterie beherbergt. So weit so gut.
Aber ich hab dem Kasten oben eine 45° Schräge verpasst um
1. das Regenwasser ablaufen zu lassen und
2. ein Solarpanel mit 20Watt drauf zu legen. Dazu ein kleiner Solarregler.

Das Ganze hat gelangt um von April bis Ende Oktober meine 55Ah Batterie nicht ein einziges Mal
aufladen zu müssen. Seit dem lade ich gerade eben das 2. Mal auf.
Die 6 Wochen kommt also ganz gut hin.

Inzwischen würde ich ein größeres Solarpanel dafür nehmen, um evtl. das ganze Jahr hinzukommen ohne Aufzuladen. Die Dinger kosten bei Ebay ja inzwischen echt nix mehr.

Gruß
Micha