Todesfalle Heuraufe
Verfasst: 06.01.2007, 10:34
Hallo werte Gemeinde,
wir haben in unserem Stall seit einiger Zeit eine grosse verzinkte Heuraufe, in die ein kompletter Heuballen (kl. Quaderballen) passt. Gibts bei den einschägigen Agrarversendern für rund 35,-, ein guter Preis wie ich finde. Wir haben die grosse Raufe von Wahl: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.agrar-fachversand.de/index.p ... de/index.p ... er&fs=&l=0</a><!-- m -->
Nun zum Thema "Todesfalle": die ganzen letzen Monate gab es keine Probleme. Die Raufe hängt sehr hoch, so dass die Herrschaften sich hochstellen müssen, um zu fressen.
Am letzten Mittwoch haben wir wieder einen neuen Ballen eingelegt und haben in der Scheune noch etwas geräumt. Auf einmal hörten wir ein erbärmliches Schreien aus dem Aussenstall, wir sind hingerannt und sind erstmal zu Tode erschrocken. Eins meiner kleinen TWZ-Mädels hatte sich mit dem Kopf/Hörnern im Inneren verhakt und hing mit den Vorderbeinen in der Luft in der Raufe :-(
Zu zweit haben wir die Kleine dann aus der Raufe "entwirrt", zum Glück ist ausser dem Schrecken nichts passiert, nicht auszudenken, wenn die Kleine sich an einem anderen Tag da aufgehängt hätte...wir sind beide Berufstätig.
Wir konnten das Geschehen aber rekonstruieren, so dass auch andere ihre Schlüsse daraus ziehen können: Kleine TWZ stellt sich an die Raufe, frisst an der Ecke der Raufe (Übergang von der Front zum Seitenteil), unsere Leitziege stellt sich an der kleinen TWZ auf, um noch besser an die Raufe zu kommen. Dabei verhängt sich das kleinere Tier zwischen den an dieser Stelle weiteren Sprossen...
Wenn ihr auch diese Raufen im Einsatz habt: versucht die Ecken zu "entschärfen", Tiere zwischen 30 und 40 kg kommen mit dem Kopf hier in die Raufe.
Ich habe jetzt aus Rundstahl in den Ecken weitere Sprossen eingeschweisst, jetzt sollte die Raufe sicher sein. Und werde in den nächsten Tagen die kleineren Raufen in den Boxen des Winterstalls nacharbeiten.
Vielleicht hilft mein Bericht ja anderen Haltern, solche Unfälle zu vermeiden.
Grüsse aus der rheinhessischen Schweiz,
Michael
wir haben in unserem Stall seit einiger Zeit eine grosse verzinkte Heuraufe, in die ein kompletter Heuballen (kl. Quaderballen) passt. Gibts bei den einschägigen Agrarversendern für rund 35,-, ein guter Preis wie ich finde. Wir haben die grosse Raufe von Wahl: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.agrar-fachversand.de/index.p ... de/index.p ... er&fs=&l=0</a><!-- m -->
Nun zum Thema "Todesfalle": die ganzen letzen Monate gab es keine Probleme. Die Raufe hängt sehr hoch, so dass die Herrschaften sich hochstellen müssen, um zu fressen.
Am letzten Mittwoch haben wir wieder einen neuen Ballen eingelegt und haben in der Scheune noch etwas geräumt. Auf einmal hörten wir ein erbärmliches Schreien aus dem Aussenstall, wir sind hingerannt und sind erstmal zu Tode erschrocken. Eins meiner kleinen TWZ-Mädels hatte sich mit dem Kopf/Hörnern im Inneren verhakt und hing mit den Vorderbeinen in der Luft in der Raufe :-(
Zu zweit haben wir die Kleine dann aus der Raufe "entwirrt", zum Glück ist ausser dem Schrecken nichts passiert, nicht auszudenken, wenn die Kleine sich an einem anderen Tag da aufgehängt hätte...wir sind beide Berufstätig.
Wir konnten das Geschehen aber rekonstruieren, so dass auch andere ihre Schlüsse daraus ziehen können: Kleine TWZ stellt sich an die Raufe, frisst an der Ecke der Raufe (Übergang von der Front zum Seitenteil), unsere Leitziege stellt sich an der kleinen TWZ auf, um noch besser an die Raufe zu kommen. Dabei verhängt sich das kleinere Tier zwischen den an dieser Stelle weiteren Sprossen...
Wenn ihr auch diese Raufen im Einsatz habt: versucht die Ecken zu "entschärfen", Tiere zwischen 30 und 40 kg kommen mit dem Kopf hier in die Raufe.
Ich habe jetzt aus Rundstahl in den Ecken weitere Sprossen eingeschweisst, jetzt sollte die Raufe sicher sein. Und werde in den nächsten Tagen die kleineren Raufen in den Boxen des Winterstalls nacharbeiten.
Vielleicht hilft mein Bericht ja anderen Haltern, solche Unfälle zu vermeiden.
Grüsse aus der rheinhessischen Schweiz,
Michael