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Giersch
Verfasst: 07.04.2007, 23:49
von Gabi
Hallo
Unsere Ziegen und die vom Nachbar fressen es gerne. Heute habe ich erst unserem Bock was gegeben er fraß es nicht, dann dem Nachbar Bock der wollte es auch nicht. Die Ziegen haben sich sofort ans fressen gemacht. Weis einer warum?
Verfasst: 08.04.2007, 10:39
von Inge
wahrscheinlich ist das wie bei den Menschen: der eine mag Spinat, der andere nicht. #ka#
Verfasst: 08.04.2007, 14:01
von Gimli
Hallo Gabi
Würde ich auch so sehen - bei uns lieben sie den Giersch alle, also hat es wohl was mit dem persönlichen Geschmack zu tun ... unsere sind jedenfalls begeistert, das wieder welcher wächst - und ich, das sie ihn ratzekahl runtermachen #jubel#
Lieben Gruß
Dagmar
Verfasst: 08.04.2007, 16:02
von Inge
ach noch was... ich mag Giersch auch sehr gerne *oops*
Der schmeckt - schön kleingehackt mit vielen anderen Kräutern - sooo gut in Kräuterbutter oder in Kräutersoße zu hartgekochten Eiern (das Rezept zu Ostern!).
Verfasst: 08.04.2007, 19:36
von Gabi
Hallo
Danke für eure Antworten. Das unser Bock wählerisch ist habe ich schon öfters festgestellt. Dann dürfen die Ziegen den Giersch alleine fressen.
giersch
Verfasst: 08.04.2007, 19:38
von Winnie23
hallo
was is das überhaupt bin franke und kenn das net
mfg
Verfasst: 08.04.2007, 19:44
von Gabi
Giersch
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Pflanze Giersch. Für eine Beschreibung der gleichnamigen Person siehe Herbert Giersch.
Giersch
Giersch (Aegopodium podagraria)
Giersch (Aegopodium podagraria)
Systematik
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Unterfamilie: Apioideae
Gattung: Giersch (Aegopodium)
Art: Giersch
Wissenschaftlicher Name
Aegopodium podagraria
L.
Giersch, Schettele, Zaungiersch, Geißfuß oder Ziegenfuß (Aegopodium podagraria), im Volksmund Zipperleinskraut, gilt bei Gärtnern als eines der unbeliebtesten „Unkräuter“. Er verbreitet sich sehr stark und gilt als quasi nicht bekämpfbar.
Inhaltsverzeichnis
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* 1 Merkmale
* 2 Vorkommen
* 3 Traditionelle Heilpflanze gegen Gicht
* 4 Verwendung des Wildkrauts in der Küche
* 5 Vorsicht beim Pflücken
* 6 Literatur
* 7 Weblinks
Merkmale [Bearbeiten]
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern und hat einen kantigen, gefurchten, hohlen Stängel. Die doppelt dreizählig Laubblätter haben Fiederblättchen, die eiförmig-länglich und scharf gesägt sind. Die Fiedern 1. Ordnung ähneln einem Ziegenfuß.
Die zusammengesetzten Dolden sind flach und 12- bis 20-strahlig. Bei den kleinen weißen Blüten fehlt die Hülle. Die Früchte sind kümmelähnlich.
Da Giersch aus einem sehr stark wuchernden Rhizom entspringt, können die Ausläufer Kolonien bilden. So verbreiten sich einzelne Pflanzen binnen weniger Jahre über große Flächen in Parks und Gärten.
Vorkommen [Bearbeiten]
Die Pflanze ist fast in ganz Europa und den gemäßigt-kontinentalen Gebieten des eurasischen Laubwaldgürtels verbreitet.
Traditionelle Heilpflanze gegen Gicht [Bearbeiten]
Der Name Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch ein traditionelles Mittel gegen Gicht ist. Über Jahrhunderte galt Giersch bei Patienten, die unter Gicht oder Rheuma litten, als probates Heilmittel. Über längere Zeit eingenommen, soll es auch den Körper entgiften.
Verwendung des Wildkrauts in der Küche [Bearbeiten]
Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden, ist sehr wohlschmeckend und erinnert in Geruch und Geschmack ein wenig an Petersilie. Im Mittelalter und noch vor gar nicht allzu langer Zeit wurde Giersch sowohl als Gemüse wie auch als Heilpflanze eigens angebaut. Mittelalterliche Quellen belegen, dass er in Kloster- und Bauerngärten eine „natürliche“ Standard-Nutzpflanze war.
Als Salat eignen sich - wie bei anderen Wildpflanzen auch - vor allem die ganz jungen, kaum entfalteten Blätter. Die rohen Blätter können auch in Aufstriche und Suppen gegeben werden.
Wenn die Pflanze schon älter ist, sind die Blätter für einen schmackhaften Salat zu grob. Sie eignen sich dann aber nach wie vor zum Kochen - etwa für Aufläufe.
Vorsicht beim Pflücken [Bearbeiten]
Der Giersch hat einige sehr giftige Doppelgänger, die ebenfalls Doldenblütler sind, wie z.B. der Schierling. Daher sollten Wildpflanzensammler darauf achten, dass der Blattstiel im Querschnitt dreieckig ist, da es keinen giftigen Doppelgänger mit dreieckigem Blattstiel gibt. Am besten ist es dennoch, sich den Giersch von einem Pflanzenkundigen zeigen zu lassen.
Standort: Am Wegesrand, der Laie erkennt kaum Unterschiede zu anderen Doldenblütern
eine einzelne blühende Dolde
Giersch-Blätter
Dreieckiger Stielquerschnitt
Jungpflanze im Frühling
Literatur [Bearbeiten]
* Heinz Ellenberg: Vegetation Mitteleuropas und den Alpen, Stuttgart, 1996, ISBN 3-8001-3430-6
* Elisabeth Mayer: Wildfrüchte, Wildgemüse, Wildkräuter. Stocker, 2001, ISBN 3-7020-0835-7, Seite 38 - 40
Weblinks [Bearbeiten]
Commons
Commons: Giersch – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Giersch“
Kategorien: Doldenblütler | Heilpflanze | Wildkraut | Blattgemüse
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Verfasst: 09.04.2007, 15:43
von Gimli
Hallo nochmal,
was mir eben noch einfiel: ein Bauer hier sagte mir, das man das Zeug - weil extrem wuchsfreudig - durch Hühner auch wunderbar in Schach halten kann, durch scharren, etc.
Das mit der giftigen Variante war mir fremd - gut zu wissen
Nur: in MEIN Essen kommt mir das nicht #damdidam# wer weiß, wer da schon alles (nicht nur) drübergerannt ist *breitgrins*
Lieben Gruß
Dagmar
Verfasst: 09.04.2007, 17:11
von Birgit
Hallo Dagmar,
kann ich nicht unbedingt bestätigen. Ich habe Giersch und Hühner im Garten #daumen_runter# . Aber immerhin: mir schmeckt er...
Gruß, Birgit