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Wie bekommt man Trapezbleche schallgedämmt??
Verfasst: 07.08.2007, 16:59
von Silke
Hallo ihr Lieben.
Folgendes Problem: Dieser Unterstand, der mir bei den Schweikarts so gut gefällt, soll auch auf meiner Weide zu stehen kommen, gerade war das beauftragte Forstunternehmen zur Begutachtung da, das meine Auktion bei my-Hammer gewonnen hatte.
<!-- m --><a class="postlink" href="
http://img405.imageshack.us/img405/8439 ... mg405/8439 ... 896ld4.jpg</a><!-- m -->
Wir wollen vorerst eine zwar statisch einwandfreie, aber dennoch sehr günstige Lösung versuchen, da wir nicht wissen, wie lange wir hier noch bleiben können. Fürs Dach stellten wir uns 2 Möglichkeiten vor:
1. Bretter mit bisschen Zwischenraum, darauf Dachpappe, darauf Schwarten zum Begehen
2. Stützbretter und Trapezblech
Nur meinte der Mensch eben, dass wir mit der letzteren Möglichkeit evtl. das ganze Dorf beschallen wie mit einem Grammophon wenn's stark regnet. Deshalb meine Frage: Wie bekommt man das schallgedämmt??....mit etwas, das Ziegen aushält...
Erde/Sand aufschütten scheint uns nicht so vernünftig, da das ja immer wieder nach hinten weggeschwämmt wird, oder nicht? Und die erste Lösung ist natürlich auch gleich wieder die viel teurere.
Viele Grüße, Silke
Verfasst: 07.08.2007, 17:30
von Axel
@Silke
Trapezbleche bekommst Du ohne eine Zwischenbodendämmung
nicht nicht ruhig, sie sind für Deinen Zweck nicht geignet.
P.S. My-Hammer Auktionen sind nicht empfehlenswert!
Viele Grüße Axel
Verfasst: 07.08.2007, 17:51
von YetiNebelwald
Die teurere Möglichkeit ist aber so wie beschrieben auch nicht empfehlenswert - Bretter mit Lücke und darauf Dachpappe bedeutet Bewegung zwischen den Brettern und ganz schnell kaputtgerissene Dachpappe. Und ich denke mal die Ziegen freuen sich über diese Klettermöglichkeit. Da helfen auch die Schwarten wenig.
Bretter mit Nut und Feder (zum ineinanderstecken) haben da weniger Spiel. Aber auch wieder teurer.
Grüße
Jakob
Verfasst: 07.08.2007, 17:58
von Heikemarina
Hallo Silke
IMein Mann geht davon aus, das der Regenlärm unter einem Trapezblechdach dem in einem Wohnanhänger vergleichbar ist (die dortige Dachisolierung isoliert nur gegen Wärme) und auch nicht höher als unter einem Alu- Wellbechdach einer Feldscheune.
Ich kann bei Regen dort schlafen, also werden es die Ziegen auch können. Daß man im Dorf davon hört, kann ich mir nicht vorstellen.
Die Ziegen werden dort auch nicht tagtäglich rumstiefeln und zur Not kann man hinten zum Berg hin ein Stück Zaun hinmachen, daß die Lust dort draufzusteigen etwas eindämmt. Da eine schlichte Masseerhöhung bereits eine gute Antidröhndämmungung ist, hilft auch nur Not - falls doch was gemacht werden muß - ein Eimer Fertigbeton mitten drauf gegossen in ein oder zwei Haufen.
Den Unterbau für die Dachpappe würde ich dicht an dicht legen, ohne Zwischenabstände, denn da geht es kaputt.
Liebe Grüße
Heike und Götz
Verfasst: 07.08.2007, 20:56
von Anonymous
Axel hat geschrieben:
Trapezbleche bekommst Du ohne eine Zwischenbodendämmung
nicht nicht ruhig, sie sind für Deinen Zweck nicht geignet.
Warum keine Sandwich-Trapezplatten nehmen?
So ähnlich wie die hier <!-- m --><a class="postlink" href="
http://www.schwedenbleche.de/content/bl ... 3/</a><!-- m -->
oder
<!-- m --><a class="postlink" href="
http://cgi.ebay.de/Trapezbleche-Dachpla ... he-Dachpla ... dZViewItem</a><!-- m -->
14,- pro qm sind ziemlich OK, 2. Wahl für einen Unterstand gut genug.
Unser Nachbar hat die auf seiner 300qm-Halle, das Dach ist nicht lauter als ein konventionelles Dach.
Alternativ könnte man ja eine durchgehende Dachschalung (z.B. OSB3) machen, dann dürfte sich der Lärm auch in Grenzen halten.
Was sagt der Ingeniör dazu?
Michael
Verfasst: 07.08.2007, 22:11
von Axel
Für alle anderen, fasse ich gerne zusammen,was ich Silke empfohlen haben.
Das Dach soll begehbar sein für die Ziegen und da scheiden die Blechdachprofile
ob mit oder ohne Isolierung wegen der Rutschgefahr oben,
der Profilierung der Bleche und der scharfen Kanten aus.
Und im Außengebiet würde ich mit einem Blechdach nicht freiwillig die Bauaufsicht
sprich den Landschaftsschutz wecken.
Wegen der Feuchtigkeitsbeanspruchung auch unter einer Dacheindichtung und
der Nagefreudigkeit unserer Lieblinge wurde ich keine Holzwerkstoffplatten - auch nicht OSB-Platten - wählen,
sondern eine simple Rauhspundschalung - auch ungehobelte, aber gesäumte Bretter genannt-,
auf einer Balkenlage verlegen. Darauf als Dichtung Dachpappe und als Schutz dieser vor den darauf
lustwandelnden Ziegen Schwartenbretter.
Das ganze hat noch den Vorteil, daß es auch problemlos wieder abgebaut und entsorgt werden kann.
Und wem das alles zu kompliziert oder nicht billig genug ist, der Preis ist nicht immer wichtig.
Viele Grüße Axel
Verfasst: 07.08.2007, 22:29
von Fridolin
Servus
Warum nicht begehbare Schwartenbretter, darauf ein Bauvlies, dann eine Teichfolie, wieder ein Bauvlies (gegen Mäuse) und oben drauf Erde bzw. Grasziegeln. Damit das Regenwasser abrinnen kann, beim Übergang von Dach und Hang eine Drainage legen.
Das sieht natürlich aus und macht auch bei Regen sicherlich keinen Lärm und dämmt Kälte und Hitze. Der Unterstand sollte allerdings an den Seiten nicht offen gelassen werden, sonst zieht es.
Verfasst: 07.08.2007, 22:39
von Silke
Ich denke so werd' ichs auch machen, Axel. In Deinem Beitrag sind ein paar seeehr überzeugende Argumente enthalten , wie z.B. "Klettern, Ausrutschen und zu scharfe Kanten", ...ach ja....und Bauaufsicht und Landschaftsschutz... #hail# #engel#
Liebe Grüße,
Silke *kommt gerade frisch vom Mexikaner mit randvoll geschlagenem Bauch zurück* :P
Verfasst: 07.08.2007, 22:55
von Anonymous
Silke hat geschrieben:I...ach ja....und Bauaufsicht und Landschaftsschutz... #hail# #engel#
Das sollte man wohl bedenken, da muss ich Axel recht geben, dass Blechdächer schlafende Bea...äh Hunde wecken.
Ich hab seit gestern die Herrschaften auch an der Backe, weil einer meiner Verpächter über die Möglichkeit der Beweidung bei der Landschaftspflege nachgefragt hat - jetzt durfte ich gestern dann noch ein Expose zur geplanten Bewirtschaftung bei der Unteren Landespflegebehörde einreichen und nächste Woche habe ich dann noch einen Ortstermin mit dem Kollegen.
Um ganz sicher zu gehen: liesse sich ein solcher Unterstand nicht irgendwie "mobil" kontruieren? Dann wäre man doch auch vor der Behörde sicherer - wie sieht eigentlich die baurechtliche Definition von "mobil" in diesem Zusammenhang aus?
Schon mal Danke,
Michael
Verfasst: 07.08.2007, 23:14
von Locura
Um ganz sicher zu gehen: liesse sich ein solcher Unterstand nicht irgendwie "mobil" kontruieren? Dann wäre man doch auch vor der Behörde sicherer - wie sieht eigentlich die baurechtliche Definition von "mobil" in diesem Zusammenhang aus?
oO(...man könnte ein paar Rollen daneben legen, um den guten Willen zu demonstrieren...) :D