Capragrigia und Pfauenziegen
Verfasst: 15.09.2004, 22:27
Ich bin zwar schon seit einiger Zeit angemeldet, habe es aber bisher versäumt, mich hier vorzustellen.
Ich bin Mitte 40 und lebe im Rheinland. Mit Landwirtschaft und Tierhaltung hatte ich bisher nie etwas zu tun - wenn man einmal davon absieht, dass ich in unserem Garten in einem Whiskeyfass Stichlinge und Teichmuscheln angesiedelt habe. Dafür gibt's aber bestimmt irgendwo ein eigenes Forum ...
Die Geschichte mit den Ziegen ist etwas kompliziert: Im Grunde ging es erst einmal darum, in einem Heim für behinderte Jugendliche (Autismus) unterstützende Massnahmen einzuführen. Vor allem in den Niederlanden und in den USA wird in diesem Bereich schon sehr viel mit Tieren gearbeitet - bekannt sind insbesondere die Delphine, aber auch Pferde usw. Ich habe mich mit diesen Dingen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass Ziegen ideal sind: Weil sie einerseits vergleichsweise wenig pflegeintensiv sind (denn in einem solchen Heim soll es ja immer zuallererst um die Menschen gehen), und weil sie andererseits ausgeprägte Individualisten sind und jeden Kontakt mit dem Menschen auf ihre ganz persönliche Weise mitgestalten. Ich habe mich dann bald besonders für einige "alte" und seltene Ziegenrassen interessiert, die mir ganz besonders geeignet erschienen - u.a. für die Graue Bergziege, die Pfauenziege und die Bündner Strahlenziege.
Seit einem Vierteljahr haben wir jetzt zwei junge Pfauenziegendamen, und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Sie sind einfach faszinierend. Es zeigt sich auch schon, dass einige der Heimbewohner mit diesen Tieren sehr gut umgehen können und dabei auch neue Möglichkeiten der Kommunikation entdecken; mit Tieren scheint die Kommunikation manchen Autisten leichter zu fallen als mit Menschen.
Soviel für diesmal.
Beste Grüsse,
Capragrigia.
Ich bin Mitte 40 und lebe im Rheinland. Mit Landwirtschaft und Tierhaltung hatte ich bisher nie etwas zu tun - wenn man einmal davon absieht, dass ich in unserem Garten in einem Whiskeyfass Stichlinge und Teichmuscheln angesiedelt habe. Dafür gibt's aber bestimmt irgendwo ein eigenes Forum ...
Die Geschichte mit den Ziegen ist etwas kompliziert: Im Grunde ging es erst einmal darum, in einem Heim für behinderte Jugendliche (Autismus) unterstützende Massnahmen einzuführen. Vor allem in den Niederlanden und in den USA wird in diesem Bereich schon sehr viel mit Tieren gearbeitet - bekannt sind insbesondere die Delphine, aber auch Pferde usw. Ich habe mich mit diesen Dingen beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass Ziegen ideal sind: Weil sie einerseits vergleichsweise wenig pflegeintensiv sind (denn in einem solchen Heim soll es ja immer zuallererst um die Menschen gehen), und weil sie andererseits ausgeprägte Individualisten sind und jeden Kontakt mit dem Menschen auf ihre ganz persönliche Weise mitgestalten. Ich habe mich dann bald besonders für einige "alte" und seltene Ziegenrassen interessiert, die mir ganz besonders geeignet erschienen - u.a. für die Graue Bergziege, die Pfauenziege und die Bündner Strahlenziege.
Seit einem Vierteljahr haben wir jetzt zwei junge Pfauenziegendamen, und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Sie sind einfach faszinierend. Es zeigt sich auch schon, dass einige der Heimbewohner mit diesen Tieren sehr gut umgehen können und dabei auch neue Möglichkeiten der Kommunikation entdecken; mit Tieren scheint die Kommunikation manchen Autisten leichter zu fallen als mit Menschen.
Soviel für diesmal.
Beste Grüsse,
Capragrigia.