Fridolin - Servus
Verfasst: 28.02.2006, 22:37
Wie Himmelhos sind auch wir aus Ösiland und müssen mangels eines entsprechenden Ziegenforums hierzulande, nach Deutschland ausweichen.
Als wir vor 3 Jahren beim Rattenberger Landjugendfest unseren "Fridolin" gewannen, dachten wir noch, wir würden einem Zwergböcklein ein neues Zuhause geben. Ein altes Stallgebäude nebst einem 4000 m² großen Grundstück war vorhanden, also stand unserem neuen Hobby nichts mehr im Wege. Allerdings nervte uns Fridolin eine ganze Woche lang mit ausdauerndem Gemeckere, bis wir ihm die Zwergziege Linda brachten. Von Stund an kümmerte sich unser pubertierender Freund nur mehr um seine Herzensdame und wenn jemand meckerte, dann war es SIE.
Schon bald stellte sich heraus, dass Fridolin kein Zwergbock - sondern derer von einem Steirerschecken war, eine Spielart zwischen einer Pinzgauerziege und einem Taunernschecken.
Unser frühreifer Fridolin wurde im zarten Alter von 1 Jahr bereits Vater, und weil wir an der Ziegenmilch Gefallen fanden, wurde ihm eine weitere Gefährtin, Cilli, ein Tauernscheckenmädchen, zugekauft.
Unser Zuchterfolg ist zwar groß, aber wenig ertragreich, weil wir ständig bemüht sind, für unseren Nachwuchs geeignete gute Platzerln zu finden - was bedeutet "Nicht für den alsbaldigen Verzehr bestimmt" bzw. sie selbst behalten. Daher vergnügen sich inzwischen neben einigen Damen zwei kastrierte Böcke im Gehege und neben unserem Stammvater noch ein wunderhübscher Jungbock, die über eigene Ställe mit anschließendem Gehege verfügen bzw. in der Herde ein Deckungsschürzerl tragen.
Hier zeigt es sich, dass die heimischen Rassen weniger nervig sind, weil sie nur im Herbst bis in den Jänner hinein bocken und nicht über das ganze Jahr, wie das die Zwergziegen tun.
In den letzten beiden Wochen haben wir sechsfachen Nachwuchs bekommen, wobei wir ein Mädchen - wahrscheinlich war es Lämmerlähmung - noch in der gleichen Nacht verloren haben. Das ist auch der Grund, warum wir uns hier eingeloggt haben, um möglicherweise von ähnlichen Erfahrungen von Ziegenhaltern zu erfahren.
Als wir vor 3 Jahren beim Rattenberger Landjugendfest unseren "Fridolin" gewannen, dachten wir noch, wir würden einem Zwergböcklein ein neues Zuhause geben. Ein altes Stallgebäude nebst einem 4000 m² großen Grundstück war vorhanden, also stand unserem neuen Hobby nichts mehr im Wege. Allerdings nervte uns Fridolin eine ganze Woche lang mit ausdauerndem Gemeckere, bis wir ihm die Zwergziege Linda brachten. Von Stund an kümmerte sich unser pubertierender Freund nur mehr um seine Herzensdame und wenn jemand meckerte, dann war es SIE.
Schon bald stellte sich heraus, dass Fridolin kein Zwergbock - sondern derer von einem Steirerschecken war, eine Spielart zwischen einer Pinzgauerziege und einem Taunernschecken.
Unser frühreifer Fridolin wurde im zarten Alter von 1 Jahr bereits Vater, und weil wir an der Ziegenmilch Gefallen fanden, wurde ihm eine weitere Gefährtin, Cilli, ein Tauernscheckenmädchen, zugekauft.
Unser Zuchterfolg ist zwar groß, aber wenig ertragreich, weil wir ständig bemüht sind, für unseren Nachwuchs geeignete gute Platzerln zu finden - was bedeutet "Nicht für den alsbaldigen Verzehr bestimmt" bzw. sie selbst behalten. Daher vergnügen sich inzwischen neben einigen Damen zwei kastrierte Böcke im Gehege und neben unserem Stammvater noch ein wunderhübscher Jungbock, die über eigene Ställe mit anschließendem Gehege verfügen bzw. in der Herde ein Deckungsschürzerl tragen.
Hier zeigt es sich, dass die heimischen Rassen weniger nervig sind, weil sie nur im Herbst bis in den Jänner hinein bocken und nicht über das ganze Jahr, wie das die Zwergziegen tun.
In den letzten beiden Wochen haben wir sechsfachen Nachwuchs bekommen, wobei wir ein Mädchen - wahrscheinlich war es Lämmerlähmung - noch in der gleichen Nacht verloren haben. Das ist auch der Grund, warum wir uns hier eingeloggt haben, um möglicherweise von ähnlichen Erfahrungen von Ziegenhaltern zu erfahren.