Der Stoapfälzer sagt Servus!
Verfasst: 03.10.2007, 22:47
Servus liebe Ziegenverrückte,
ich möchte mich kurz vorstellen:
Ich wohne in einem kleinen Dorf bei Parsberg in der Oberpfalz (Ziemlich genau zwischen Regensburg und Nürnberg)
Angefangen hat alles vor etwas über einem Jahr, als ich entschieden habe, dass das vorhandene Damwildrudel weichen muss. Wir haben einen ca. 1 Hektar großen Obstgarten mit Hochstammbäumen. Der Bestand ist jedoch schon sehr alt, so dass der ein oder andere Baum gegen einen neuen ausgetauscht werden musste. Doch das war ein Ding der Unmöglichkeit. Egal wie der Baum auch geschützt wurde, die Hirsche haben nicht eher Ruhe gegeben, bis alles in Trümmern lag und sie das Bäumchen in kürzester Zeit verbissen hatten. Nachdem sie mir Bäume im Wert von weit über hundert Euro abgefressen haben, hatte ich endgültig die Schnauze voll, das war ihr Todesurteil.
Nachdem alle Hirsche in der Gefriertruhe gelandet sind, stellte sich natürlich die Frage, welche "Rasenmäher" jetzt zum Einsatz kommen.
Habe viel im Internet geschmökert und habe mich dann für Kamerunschafe entschieden. Diese Entscheidung habe ich noch keine Sekunde bereut. Die Kameruner sind so pflegeleicht und unkompliziert zu halten, kein Vergleich zum Damwild. Sie machen nix kaputt (Hirsche in der Brunft sind oft total durchgeknallt und was sie dann mit ihren Geweihen malträtieren, muss anschliessend wieder repariert, bzw. erneuert werden.)
Durch einen Bekannten bin ich dann in Kontakt mit Burenziegen gekommen und hab mich gleich verliebt, die sind ja sowas von schön!!
Auf eine Anzeige im Internet hin habe ich mit dem Bekannten 2 Tiere angeschaut, Mutter und Tochter. Am nächsten Tag waren die Viecherl bei mir aufm Hof. Die gemeinsame Haltung von Kamerunern und Buren klappt hervorragend. Es gibt zwar kleinere Boxereien, aber nix schlimmes. Jetzt sind die Ziegen mittlerweile 6 Wochen bei mir und sind schon sehr zutraulich, man kann sie kraulen wie einen Hund.
Ich habe eine Riesefreude mit den Beiden.
Bald wird die Mutterziege zugelassen, die kleine ist erst 7 Monate. Denke, bei der ist es noch zu früh, möchte ja keine Gebärmaschinen.
Ach ja, ich oute mich hier gleich noch als "Fleischfresser", was heissen soll, dass ich zu einem Lamm- oder Ziegenschlegel nicht nein sage. Ich versuche, es den Tieren bei mir so angenehm wie möglich zu machen, aber wenn sie das Alter haben,......Entweder verkaufen oder schlachten.
Momentan hab ich etwas Schiß vor der Blauzungenkrankheit, ist bereits im Nürnberger Land. Hoffen wir mal das Beste!
Na, so kurz war die Vorstellung jetzt doch nicht. Hoffe, ihr seid beim Lesen nicht eingenickt. Werde euch bestimmt noch mit der einen oder anderen Frage nerven.
Liebe Grüße aus dem Oberpfälzer Jura
Stefan
ich möchte mich kurz vorstellen:
Ich wohne in einem kleinen Dorf bei Parsberg in der Oberpfalz (Ziemlich genau zwischen Regensburg und Nürnberg)
Angefangen hat alles vor etwas über einem Jahr, als ich entschieden habe, dass das vorhandene Damwildrudel weichen muss. Wir haben einen ca. 1 Hektar großen Obstgarten mit Hochstammbäumen. Der Bestand ist jedoch schon sehr alt, so dass der ein oder andere Baum gegen einen neuen ausgetauscht werden musste. Doch das war ein Ding der Unmöglichkeit. Egal wie der Baum auch geschützt wurde, die Hirsche haben nicht eher Ruhe gegeben, bis alles in Trümmern lag und sie das Bäumchen in kürzester Zeit verbissen hatten. Nachdem sie mir Bäume im Wert von weit über hundert Euro abgefressen haben, hatte ich endgültig die Schnauze voll, das war ihr Todesurteil.
Nachdem alle Hirsche in der Gefriertruhe gelandet sind, stellte sich natürlich die Frage, welche "Rasenmäher" jetzt zum Einsatz kommen.
Habe viel im Internet geschmökert und habe mich dann für Kamerunschafe entschieden. Diese Entscheidung habe ich noch keine Sekunde bereut. Die Kameruner sind so pflegeleicht und unkompliziert zu halten, kein Vergleich zum Damwild. Sie machen nix kaputt (Hirsche in der Brunft sind oft total durchgeknallt und was sie dann mit ihren Geweihen malträtieren, muss anschliessend wieder repariert, bzw. erneuert werden.)
Durch einen Bekannten bin ich dann in Kontakt mit Burenziegen gekommen und hab mich gleich verliebt, die sind ja sowas von schön!!
Auf eine Anzeige im Internet hin habe ich mit dem Bekannten 2 Tiere angeschaut, Mutter und Tochter. Am nächsten Tag waren die Viecherl bei mir aufm Hof. Die gemeinsame Haltung von Kamerunern und Buren klappt hervorragend. Es gibt zwar kleinere Boxereien, aber nix schlimmes. Jetzt sind die Ziegen mittlerweile 6 Wochen bei mir und sind schon sehr zutraulich, man kann sie kraulen wie einen Hund.
Ich habe eine Riesefreude mit den Beiden.
Bald wird die Mutterziege zugelassen, die kleine ist erst 7 Monate. Denke, bei der ist es noch zu früh, möchte ja keine Gebärmaschinen.
Ach ja, ich oute mich hier gleich noch als "Fleischfresser", was heissen soll, dass ich zu einem Lamm- oder Ziegenschlegel nicht nein sage. Ich versuche, es den Tieren bei mir so angenehm wie möglich zu machen, aber wenn sie das Alter haben,......Entweder verkaufen oder schlachten.
Momentan hab ich etwas Schiß vor der Blauzungenkrankheit, ist bereits im Nürnberger Land. Hoffen wir mal das Beste!
Na, so kurz war die Vorstellung jetzt doch nicht. Hoffe, ihr seid beim Lesen nicht eingenickt. Werde euch bestimmt noch mit der einen oder anderen Frage nerven.
Liebe Grüße aus dem Oberpfälzer Jura
Stefan