Mineralfutter (lose) für Ziegen

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aspahn
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Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von aspahn »

Hallo liebe Community :winkewinke:

zu meiner Schafherde haben sich neuerdings auch drei Burenziegen hinzugesellt. Nun haben Schafe und Ziegen ja einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen und Spurenelementen. Meine Schafe haben steten zugang zu einer kuperfreien Leckschale. Den Ziegen möchte ich daher, um eine Unterversorgung vorzubeigen, loses, kupferhaltiges Mineralfutter beifüttern. Denn eine zweite Leckschale kann ich schlecht hinstellen, ohne dass die Schafe einen "Kupferschock" erleiden. Kann mir hier jemand Tipps für einen Hersteller oder gar einen Link zu einem bewährten Futter schicken? Danke! :smile:


hühnerjerg
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von hühnerjerg »

Wie kommst du zum Schluss das Schafe kein Kupfer vertragen und einen Kupferschock erleiden?


aspahn
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von aspahn »

Das war vielleicht nicht richtig ausgedrückt. In gewissem Maße vertragen Schafe Kupfer. Allerdings habe ich in diverser Fachliteratur gelesen, dass die Toleranzgrenze geringer ist als bei Ziegen. Bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass die Versorgungslücke, die dann entsteht, bei den Ziegen anderweitig aufgefüllt werden muss.


hühnerjerg
Beiträge: 12
Registriert: 22.01.2020, 19:31

Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von hühnerjerg »

Was meinst du denn wie eine chronische Kupfervergiftung bei Schafen entsteht
Und woran erkennst du denn den Kupfermangel bei deinen Ziegen.
Glaubst du mir, wenn ich dir erzähle das es Profischäfer ( ich spreche nicht von Foren-Lesern) gibt, die ihren Schafen gezielt Kupfersulfat verfüttern.


aspahn
Beiträge: 3
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von aspahn »

Ich weiß nicht, was diese Diskussion bringen soll. Denn es ging mir nicht darum, Tipps einzuholen, wie ich eine chronische Kupfervergiftung bei Schafen kuriere, sonst hätte ich ja das geschrieben. Ich weiß durchaus, dass das gemacht wird. Es ging mir aber nicht um diesen Punkt. Denn die Nährstoffversorgung meiner Schafe habe ich mit einem Tierarzt abgesprochen.

Ich habe zudem noch keinen Kupfermangel bei meinen Ziegen erkannt. Es ging mir darum, sämtliche Mangelerscheinungen vorzubeugen, wie ich in meiner Eingangsfrage geschrieben habe.

Ich habe nun mit einem versierten Fachtierarzt gesprochen, dieser hat mir ohne weiteres Tipps gegeben, meine Ansichten bestätigt und mir einen Hersteller genannt.


Nakati
Beiträge: 101
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von Nakati »

aspahn hat geschrieben: 10.11.2021, 15:49 Ich weiß nicht, was diese Diskussion bringen soll. Denn es ging mir nicht darum, Tipps einzuholen, wie ich eine chronische Kupfervergiftung bei Schafen kuriere, sonst hätte ich ja das geschrieben. Ich weiß durchaus, dass das gemacht wird. Es ging mir aber nicht um diesen Punkt. Denn die Nährstoffversorgung meiner Schafe habe ich mit einem Tierarzt abgesprochen.

Ich habe zudem noch keinen Kupfermangel bei meinen Ziegen erkannt. Es ging mir darum, sämtliche Mangelerscheinungen vorzubeugen, wie ich in meiner Eingangsfrage geschrieben habe.

Ich habe nun mit einem versierten Fachtierarzt gesprochen, dieser hat mir ohne weiteres Tipps gegeben, meine Ansichten bestätigt und mir einen Hersteller genannt.
Würdest du diese Tipps teilen? es interessiert sicher einige andere hier auch.


Charlotte II.
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Registriert: 24.05.2021, 21:02

Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von Charlotte II. »

Wie haltet Ihr es dabei mit dem Dunning-Kruger-Effekt?

Ihr wendet Euch, im Selbstverdacht oder der entsprechenden Erkenntnis eigener Inkompetenz, an Tierarzt und "versierten Fachtierarzt".
Erwartet man dann, gegen Bezahlung entsprechende Leistung zu erfahren, deren fachliche Qualität man nicht beurteilen kann?

Wer sagt Euch, daß entsprechende Tierärzte (wenn sie nicht tüchtige Lobbyisten sind) nicht auch nur Opfer der Werbekampagnen jener Firmen sind, die seit einigen Jahrzehnten solche Produkte in den Markt drücken.
Ohne vorherige Bedarfsanalyse werden Steine (manche geben bis zu drei, vier verschiedene Produkte) gekauft, deren Inhaltsstoffe überwiegend Rohasche und Billigzucker (Melasse) sind. Über ihre Resorption außerhalb des normalen Futters ist nichts bekannt.

Bekannt ist aber, daß in den letzten Jahren Harnsteine in der Folge enorm zugenommen haben.


Meli
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von Meli »

Meine Tierärztin hat mir Ursonne Ziegen B von Dr. Schaette empfohlen. Es ist lose - in Pulverform und meine Ziegen mögen es.


Charlotte II.
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von Charlotte II. »

[quote='Piroschka','index.php?page=Thread&postID=191344#post191344']
...Hast Du Dich bei dem Produkt bis zur kleingedruckten Zeile "Inhaltsstoffe" und "Detailinformationen" vorgearbeitet, zwischendurch schon mal die Prozentanteile addiert, wirst Du feststellen, daß Hauptbestandteile sind "Kräutergrünmehl" (was immer man darunter verstehen soll), Weizenkleie, Melasse, Natriumchlorid.
Nun: Natriumchlorid ist banales Salz, Melasse ist Zucker, Weizenkleie wird schon von Justus Liebig, dem großen Chemiker des 19. Jahrhunderts, als mit Kleber belastet genannt [einfach mal eingeben Weizenkleie Kleber]... [/quote]


Danke Piri, für diesen Beitrag!

obiges Zitat ist vor allem den Haltern von Ziegen-Kastraten ans Herz zu legen. Gerade Melasse kann die Bildung von Sedimenten sehr fördern. Und was das bedeutet, wisst Ihr ja... :-o

LG Elli, die dieses Teufelszeug auf Anraten einer 'erfahrenen' Ziegenzüchterin auch mal verabreichte und Schätte noch nicht einmal annähernd als in irgendeiner Form schädlich einstufte... ;(

Ich habe daraus gelernt. X(


Charlotte II.
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Re: Mineralfutter (lose) für Ziegen

Beitrag von Charlotte II. »

Vielleicht steckt auch das hinter Ursonne?
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... stical.jpg


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