Futter - Mäkelige Fresser
Verfasst: 22.07.2009, 00:20
Hallo zusammen !
Nun sind ja am Sonntag meine 3 Kastraten aus dem heimischen Zoologischen Garten eingezogen.
Sie sind jetzt 6,5 Monate alt, wurden dort im Offenstall gehalten.
Fütterung: Heu, Gras und die täglichen Rationen Pellets, die die Besucher aus einem Automaten ziehen können.
Der erste Tag bei mir, war wohl eher 'Horror' für die Jungs.
Sie waren total durcheinander und sehr scheu.
Kein Wunder, sie haben an einem Tag ihre Herde, ihre Mütter und auch die gewohnte Umgebung verloren.
Hat mir daher auch weniger Sorge bereitet ! Denn ICH war ja darauf vorbereitet ! ;-)
Der 2. Tag war wohl ebenso 'Horror'.
Sie schrien fast den kompletten Tag in den lautesten Tönen. :-(
Ich hab einfach -schweren Herzens- nicht drauf reagiert und heute waren sie um einiges stiller. #hail#
Sie liesen sich aber schon anfassen und liefen mir hinter her.
Allerdings: sobald ich auftauche (zur Fütterung und Verteilung von ein paar Streicheleinheiten) und wieder gehen möchte, rennen sie mir wie kleine Kinds hinter her und schreien erbärmlich !
Nachdem ich aber sehr gelassen bin, wird das Schreien -zum Glück- immer leiser und kürzer.
Nun hab ich nur das Problem, daß sie mäkelige Fresser sind.
Möhren und Äpfel lassen sie links liegen (kennen sie aber wohl aus dem Zoo).
Das Heu war nur am ersten Tag interessant, seither wird's kaum angerührt.
Von mir vorgelegte Äste (Esche, Ahorn, Tanne, Hasel, Apfel), Brombeere, Gras (frisch wie angetrocknet), Kräuter (getrocknet wie frisch), getrocknete Brennessel ... alles wird nur mäkelig angenommen.
Die Weide (mit all diesen 'Leckereien'), ist bisher kaum interessant. Es wird nur selten hier und da ein Blättchen geknabbert.
Meine Kaninchen und Meerschweinchen fressen all die Leckereien -seit langer Zeit- wie verrückt (also 'schlechte' Qualität kann's wohl kaum sein).
Die 'dicken' Bäuche aus dem Zoo haben die Jungs nicht mehr, sie sehen -für mich- eher mager aus.
Das Einzige, worauf sie richtig 'heiß' sind, sind diese blöden Pellets, die ich eigentlich total weglassen wollte.
Davon füttere ich momentan für jede Zwergziege maximal 1 Handvoll morgens und abends.
Ich wollte es dann langsam auf Null reduzieren.
Nun mache ich mir Sorgen, daß sie 'verhungern' könnten, obwohl sie genug zu fressen haben (auf der Weide und von mir verabreicht).
Wann wird es für mich 'besorgniserregend', gar 'gesundheitsgefährdend' ?
Wie lange kann (und sollte) ich 'hart' durchgreifen und weiter so füttern, wie ich es gerade mache ???
Oder soll ich doch aktuell Pellets in größerer Menge füttern und gaannnnnnz langsam reduzieren ?
Ich bin etwas ratlos.
Könnt Ihr mir helfen oder gute Tipps aus Eurer Erfahrung geben ?
Herzlichen Dank im Voraus !
Viele Sunhine-Grüße
Nun sind ja am Sonntag meine 3 Kastraten aus dem heimischen Zoologischen Garten eingezogen.
Sie sind jetzt 6,5 Monate alt, wurden dort im Offenstall gehalten.
Fütterung: Heu, Gras und die täglichen Rationen Pellets, die die Besucher aus einem Automaten ziehen können.
Der erste Tag bei mir, war wohl eher 'Horror' für die Jungs.
Sie waren total durcheinander und sehr scheu.
Kein Wunder, sie haben an einem Tag ihre Herde, ihre Mütter und auch die gewohnte Umgebung verloren.
Hat mir daher auch weniger Sorge bereitet ! Denn ICH war ja darauf vorbereitet ! ;-)
Der 2. Tag war wohl ebenso 'Horror'.
Sie schrien fast den kompletten Tag in den lautesten Tönen. :-(
Ich hab einfach -schweren Herzens- nicht drauf reagiert und heute waren sie um einiges stiller. #hail#
Sie liesen sich aber schon anfassen und liefen mir hinter her.
Allerdings: sobald ich auftauche (zur Fütterung und Verteilung von ein paar Streicheleinheiten) und wieder gehen möchte, rennen sie mir wie kleine Kinds hinter her und schreien erbärmlich !
Nachdem ich aber sehr gelassen bin, wird das Schreien -zum Glück- immer leiser und kürzer.
Nun hab ich nur das Problem, daß sie mäkelige Fresser sind.
Möhren und Äpfel lassen sie links liegen (kennen sie aber wohl aus dem Zoo).
Das Heu war nur am ersten Tag interessant, seither wird's kaum angerührt.
Von mir vorgelegte Äste (Esche, Ahorn, Tanne, Hasel, Apfel), Brombeere, Gras (frisch wie angetrocknet), Kräuter (getrocknet wie frisch), getrocknete Brennessel ... alles wird nur mäkelig angenommen.
Die Weide (mit all diesen 'Leckereien'), ist bisher kaum interessant. Es wird nur selten hier und da ein Blättchen geknabbert.
Meine Kaninchen und Meerschweinchen fressen all die Leckereien -seit langer Zeit- wie verrückt (also 'schlechte' Qualität kann's wohl kaum sein).
Die 'dicken' Bäuche aus dem Zoo haben die Jungs nicht mehr, sie sehen -für mich- eher mager aus.
Das Einzige, worauf sie richtig 'heiß' sind, sind diese blöden Pellets, die ich eigentlich total weglassen wollte.
Davon füttere ich momentan für jede Zwergziege maximal 1 Handvoll morgens und abends.
Ich wollte es dann langsam auf Null reduzieren.
Nun mache ich mir Sorgen, daß sie 'verhungern' könnten, obwohl sie genug zu fressen haben (auf der Weide und von mir verabreicht).
Wann wird es für mich 'besorgniserregend', gar 'gesundheitsgefährdend' ?
Wie lange kann (und sollte) ich 'hart' durchgreifen und weiter so füttern, wie ich es gerade mache ???
Oder soll ich doch aktuell Pellets in größerer Menge füttern und gaannnnnnz langsam reduzieren ?
Ich bin etwas ratlos.
Könnt Ihr mir helfen oder gute Tipps aus Eurer Erfahrung geben ?
Herzlichen Dank im Voraus !
Viele Sunhine-Grüße