2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

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Manfred
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2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

Beitrag von Manfred »

Real hat einen Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch gestartet, das evtl. mit EHEC-Bakterien belastet ist.

https://www.t-online.de/leben/essen-und ... rueck.html


hühnerjerg
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Re: 2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

Beitrag von hühnerjerg »

Leider haben viele kleine Dorfmetzgereien die Ladentür schon zugeschlossen.
Und es werden noch viele folgen.
Neuseeländische Lämmer sehen im leben keinen Stall von innen, werden auf der Weide fett
und die Muttern sind oft easy care.
Was bitte ist an dieser Produktion auszusetzen?
(schreibt ein Typ der 40 Jahren Schafe hat)


alpenblümchen
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Re: 2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

Beitrag von alpenblümchen »

Bilder aus der neuseeländischen Schafhaltung, und dessen Wollverarbeitung.



hühnerjerg
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Re: 2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

Beitrag von hühnerjerg »

Schönes PR Video . Im ersten Abschnitt siehst du ausschließlich Romneys.
Die kommen zur Zeit wieder zurück nach Europa, in selektierter Ausführung.
Leichtlammig, widerstandsfähig in Sachen Moderhinke und Innenparasiten, genügend Milch für die vielen Lämmer, beste Mütterlichkeit.
Grosser reinrassiger Bestand in Dänemark ca.900 Muttern. In Norddeutschland ein paar Koppelschafhalter und natürlich im UK.


alpenblümchen
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Re: 2020-12-30: Real: Rückruf für neuseeländisches Lammfleisch

Beitrag von alpenblümchen »

Einer der wenigen Betriebe die in Frankreich Romnys halten liegt am Atlantik. Die halten 3200 Auen in ganzjähriger Freilandhaltung mit Lammung auf der Weide. Dazu haben die noch freiland Schweinehaltung und Ackerbau. Auf dem Betrieb arbeiten 23 Personen. Bei denen funktionieren die Romnys gut, in ganzjähriger Freilandhaltung mit Lammung auf der Weide. Mit 10% im U, mit 90% im R, und 10% im O, ist die Klassifizierung im Schlachthaus etwas schwach. Weil auf den Romnys viel Wolle wächst, werden auf dem Betrieb alle Lämmer geschoren. Die Auen sogar zweimal. Das verursacht denen Kosten von rund 50'000 Euro. Beziehungsweise einen Monat Arbeit. Deshalb haben die nun begonnen auf Dorper umzustellen.

Dorper eignen sich auch gut in ganzjähriger Freilandhaltung mit Lammung auf der Weide. Dorper erreichen etwa 50% im U und 50% im R. Mit der neuen Genetik aus Australien kann fast 100% im U erreicht werden.

https://www.facebook.com/DORPER.GOTLANDSFAR


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