Jagdhund Freud oder Leid

Hier ist Platz für alle sonstigen Fragen aus der Tierwelt ...
Monica

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Monica »

Hallo Sabrina,

danke für Deinen Beitrag.

Wir haben uns Kira angeschafft, weil wir der irrsinnigen Meinung waren sie würde mehr nach ihrer Mutter kommen die ein Retriver ist, und nicht nach dem Vater der DD ist. War von uns aus also ziemlich idiotisch. Aber ich habe mich auch nicht beschwert, denn wir lieben Kira sehr, und es ist nicht so dass sie bei uns ein langweiliges Leben führen muss. Dennoch würde ich mir tatsächlich niemals wieder einen Jagdhund zulegen. Aber später ist man immer schlauer. Und abgeben kommt sowieso gar nicht in Frage. Wir machen mit Kira sehr viel, d.h. Arbeiten mit dem Futterbeutel, Apportierarbeit, Zielobjektsuche nach Baumann, Agility und natürlich Unterordnung.
Mein Grundfrage war Jagdhund Freud oder Leid....
Für uns ist das sehr geteilt, wir haben sehr viel Freud mit Kira, Leid...das wort selbst ist wohl etwas übertrieben, eher Sorge oder Angst passt wohl besser, sind aber auch immer mit dabei.
Wir haben einiges an Lektüre, z.b." Das unerwünschte Jagdverhalten " auch diese Tipps versuchen wir zu beherzigen, dennoch ist es einfach so, einem Jagdhund ganz das Jagen abzugewöhnen, hmmm ich glaube nicht mehr daran!!!

LG
Moni


Anonymous

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Anonymous »

Guten Morgen

was Sabrina schreibt ,finde ich völlig o.k und sehe darin auch keinen Vorwurf !

Es gibt so viele Hunderassen da ist für "ALLE" Haltungsbedingungen der Richtige dabei,vor dem Anschaffen eines Hundes sollte man das für und wieder bedenken und jeder ist auch nicht in der Lage ein Tier zu erziehen.

Ohne einen Hund gesehen,erlebt zu haben,kann man keine pauschalen Ratschläge erteilen.

Professionelle Hilfe,kann man sich speziell für Jagdhunde,wie schon gesagt in Jagdgebrauchshunde-Vereinen holen.
Da lernt der Hund,die totale Unterordnung (ohne seine Lebensfreude zu verlieren )

Der VDH gibt auch Auskunft über alle Hunderassen,Ihren Charakter und zu welchem Einsatz die Rasse geeignet ist.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.vdh.de/">http://www.vdh.de/</a><!-- m -->

schönes Wochenende
Nora


Henry
Beiträge: 933
Registriert: 23.05.2006, 20:05

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Henry »

Hallo !
Im Prinzip ist der Beitrag Sabrina ja richtig !
Aber wieso unterstellt sie mir das ich unfair meinen Hunden gegenüber bin , weil ich sie , laut Sabrina , ihr ganzes Leben nur an der Leine laufen lasse .
Das finde ich unfair !
Sie kennt weder mich noch meine Haltungsbedingungen !
Meine Hunde haben jeden Tag mindestens 1 Stunde Auslauf (ohne Leine )
auf ca. 1500 qm und ich gehe mit ihnen ein paar Mal in der Woche zu einer
eingezäunten großen städtischen Freilauffläche in der Nähe .

Viele grüße
martina


Anonymous

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Anonymous »

streitet Euch doch nicht!
Das geschriebene Wort,wird oft anders aufgefasst als das Gesprochene.

schöne Grüße
Nora


Henry
Beiträge: 933
Registriert: 23.05.2006, 20:05

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Henry »

Hi Nora !
Du hast ja recht #daumen_hoch* .
Heute ist irgendwie nicht mein Tag #daumen_runter# .
Also wenn ich irgendwas falsch verstanden haben sollte - sorry !
Ansonsten tue ich alles für meine Hunde , das sie nicht nur an der Leine und im Haus sitzen !

Viele Grüße
martina


Anonymous

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Anonymous »

Das habe ich auch bestimmt niemand angezweifelt !

Auf ins sonnige Wochenende
Nora :D


KunterBunterHund
Beiträge: 78
Registriert: 24.06.2008, 03:44

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von KunterBunterHund »

hallo,
ich habe leider keine zeit zum antworten, wollte nur kurz noch was loswerden...
ich wollte mit der aussage niemals anzweifeln, dass es einem eurer hunde gut bei euch geht! ich weiß ja selbst,
wie schwer es ist, wenn man noch nicht seinen weg gefunden hat, das problem zu lösen.
ihr macht ja viel mit den hunden und das finde ich prima, aber vielleicht können nora und ich euch ja anspornen
noch ein paar dinge mehr auszuprobieren, sodass ihr mit euren jagdhunden bald nur noch freude habt :-)
ganz liebe grüße, sabrina


Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste,
ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft!
Theodor Heuss
Monica

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Monica »

Hallo Sabrina,

das ist ok!! Ansporn kann nie schaden. wobei ich ( außer von Noras angeregten Besuch eine Jagdhundeschule ) nicht wüßte was man noch tun kann. Letztendlich ist es ja auch nicht so dass wir, und ich denke mal da geht es Martina genauso, nicht unglücklich mit unseren Hunden sind. Wir haben beide Hunde die eigentlich in Jägerhand gehören, aber der Zug ist schon lange durch, also machen wir das Beste, sowohl für die HUnde, wie auch für uns selbst, draus. Ich freue mich immer über Antworten, sonst dürfte ich ja kein neues Thema beginnen. Also " Sauer " bin ich überhaupt nicht :D Was für Tipps hättest Du denn noch? Ich mach ja schon eine ganze Menge, aber ich probiere auch gerne neues aus. Nora hatte z.b. geschrieben, das man mit Pfeife dem Hund trainiert sich hinzulegen, hab ich gestern schon mit dem Training begonnen. Also gerne her - mit den weiteren Tipps...
So ihr Lieben dann wünsche ich Euch ein schönes Wochenende mit Hund Ziege und Co.
Moni


Anonymous

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Anonymous »

Hallo Moni,

wie schon geschrieben,man muss einen Hund sehen ,nicht nur auf einem Foto,seinen Charakter erleben,kann man Ihn härter
anfassen oder ist er ein sensibelchen, was allerdings grundsätzlich wichtig ist,vielleicht schwer ein zu sehen,ALLE Gehorsamsübungen müssen an der Leine ausgeführt werden,denn wenn der Hund merkt,das er sich der Aufgabe auch entziehen kann,hat man schlechte Karten.

Lob ist sehr wichtig, #trost# aber nur wenn die Aufgabe korrekt ausgeführt wurde und nicht,ach ist ja schon gut so !!!

Zu viel mit Leckerlis arbeiten,mache ich nicht,ein Hund freut sich auch über Streicheleinheiten.

Ich sage das mal so wie ich es vor 30 Jahren von meinem damals 80 jährigen Hundeausbilder und Berufsjäger gelernt habe.
Man könnte sagen,ach immer nur gehorchen,versuchen wir es doch mal mit Antiautorität.

Der Misserfolg folgt auf dem Fuß !

Was Hännschen nicht lernt,lernt Hans nimmer mehr !

weiterhin viel Erfolg
und sonnige Grüße
Nora


Fuchshub

Re: Jagdhund Freud oder Leid

Beitrag von Fuchshub »

Wir hatten jahrelang Nordische (Malamuten und Husky), vielleicht nicht die klassischen Jagdhunde aber begnadete Jäger.
Unsere Hunde liefen draussen nie frei sondern immer an der Leine. Die Hunde hatten damit viel weniger Probleme als viele Menschen drumherum (Oh die armen Tiere dürfen nie von der Leine).
Zuhause hatten wir ein grosses, ausbruchssicheres Grundstück auf dem sie ganztägig zusammen ausgiebig toben konnten. Das war mehr Auslauf als ein stinknormaler Wohnungshund bekommt.

Ich bin der Meinung, dass man eine Rasse so akzeptieren sollte wie sie ist. Wer einen Jagdhund hält sollte sich klar sein, dass diese Rasse seit Jahrhunderten für die Jagd gezüchtet wurde. Warum will ich diesem Hund das Jagdverhalten wieder aberziehen? Es gibt auch Rassen ohne Jagdtrieb....


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