Alrun hat geschrieben:Peanuts hat geschrieben:
seit meinem 17. lj habe ich entweder beim händler oder gestüten jejobbt oder die letzten jahre 10 jahre selber (kinderponys)gehandelt.
Das spielt sicher mit eine große Rolle, warum Du das normal findest, ein Tier zur Probe zu nehmen bzw. zu vergeben. In Händlerkreisen gehört das zum Alltag.
Jedoch steht hier nicht das Wohl der Tiere an erster Stelle, sondern lediglich der Gewinn. Das muss auch gesagt werden.
Lg
Alrun[/quote
falsch, das ist zu kurz gedacht.
mir geht es bei der probezeit darum, ob der mensch dem ZOSSEN (:-D ) überhaupt gewachsen ist. da ich ausschließlich eher junge, gesunde ponys aufgekaufe, die auf als problemfälle (unreitbar etc) auf dem weg zum schlachter waren, sie in monatelanger arbeit wieder korrigiert habe. mir war es schon wichtig zu sehen, ob der evtl. neue besitzer der situation überhaupt gewachsen war oder sich maßlos selbstüberschätzt.
probezeit ist für beide seiten, das wird bei der ganzen diskussion vergessen.
lediglich bei ponys die ins ausland oder sehr weit weg gingen, fällt sowas wegen des transportstresses weg. das waren dann aber auch profis wo die ponys hinkamen.
wie soluna schon sagte, die nase muss auch dem pony passen, ich habe oft leute wieder nach hause geschickt, weil es nicht passte.
und gewinn zu machen, das finde ich nicht schlimm, man steckt auch viel zeit rein und so riesengroß ist die gewinnspanne bei ehemaligen problemfällen nicht. probezeit, ist in meinen augen auch aktiver tierschutz.
und wenn es nicht passt zwischen bdeiden, muss eben weiter gesucht werden bis es passt.
ein pferdeleben ist lang und im unterhalt teuer. in regionen wo die unterkunft 200-300€monatl betragen, kann man von eltern nicht verlangen auf ewig ein unpassendes pony zu halten. das zu glauben ist schlicht arrogant.