#daumen_runter# unsere jüngste Ziege( WANDA ) lässt sich nicht einfangen, um mal mit ihrer Mutter zusammen außerhalb der eingezäunten Weide ( Elektrozaun ) auf der nicht eingezäunte Fläche etwas zu grasen. Die Mutter ( EMMA ) ist zahm und lässt sich gut führen. Schon alles probiert ( mit Leckereien gelockt usw. ) sobald ich mich nur etwas nähere, legt sie den Rückwärtsgang ein und entfernt sich immer wieder. Nur bisher ein einziges Mal konnte ich sie am Halsband schnappen um ihr dann das Führseil einzuhaken,-dazu hatte ich mich hinter ihrer Mutter "versteckt".....
Aber das hat das schlaue "Teil" auch schon durchschaut und heute sprang sie mit einem kühnen Sprung durch den Elektrozaun ( war gerade abgeschaltet ) Meine Frau war schon mal mit EMMA ( Mutter ) vorausgegangen. WANDA ( Tochter ) folgt dann automatisch und beide Ziegen bleiben eigentlich immer zusammen.
Was anderes ist, wenn beide Ziegen IM Zaun eingezäunt sind und der Zaun ist angeschaltet.
Dann auch kommt WANDA heran und lässt sich auch von mir gut füttern und ist zutraulich,-aber sobald ich innerhalb des Zaunes bin und sie merkt, dass ich sie einfangen möchte, ist ENDE.....
Leider bin ich kein COWBOY und kann nicht mit einem Lasso umgehen
Gibt es Tricks, oder ist alles nur eine Sache der Geduld ?
Einfangen zwecks Spaziergang auf andere Weide
Einfangen zwecks Spaziergang auf andere Weide
WER BREMST VERLIERT -----> ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS
Re: Einfangen zwecks Spaziergang auf andere Weide
Hallo,
es ist eine Frage der Geduld und des Aufbaus.
Vermutlich (mit Sicherheit) baust Du, wenn Du Wanda einfangen willst, mehr Körperspannung auf, als beim alltäglichen Umgang. Das erkennt die Kleine zielgenau und reagiert entsprechend.
Du musst lernen, mit dem Körper zu "lügen" - eine beiläufige, alltägliche Haltung beizubehalten, dann reagiert sie nicht auf die Anspannung und weicht Dir nicht aus.
Weiteres Einfangtraining würde ich auch mit Leckerli aufbauen und mit einem Kurzführer (einem kurzen Stück Strick, der am Halsband baumelt) - vorausgesetzt, es besteht KEINERLEI Gefahr, dass sich Wanda damit irgendwo verfangen kann. Diesen Strick kannst Du besser greifen als das enganliegende Halsband.
Und weiter üben, üben, üben.
Bei solchen Ziegen lasse ich sogar anfänglich zu, dass sie aus Gier auf das Leckerli ganz nah an mich ran kommen, an mir hochsteigen, etc. da ich sie so in Greifnähe bekomme. Dann "fixe" ich sie auf etwas ganz besonders begehrtes an und ändere die Spielregeln: JETZT gibt es Leckerli erst, NACHDEM ich das Halsband gefasst habe oder den Strick eingehängt. Und das mache ich über längere Zeit täglich: Halsband fassen bzw. Strick einhängen, Leckerli geben, wieder losmachen - fertig. Ein paar Minuten später das gleiche Spiel. Irgendwann gehe ich ein paar Schritte, bevor ich sie losmache, dann wieder nur "anhängen, Leckerli - fertig". Wichtig ist, dass es ab dann, solange bis das Fangen zuverlässig klappt, Leckerli nur zu diesen Bedingungen gibt und nicht aus der Reihe "einfach so".
es ist eine Frage der Geduld und des Aufbaus.
Vermutlich (mit Sicherheit) baust Du, wenn Du Wanda einfangen willst, mehr Körperspannung auf, als beim alltäglichen Umgang. Das erkennt die Kleine zielgenau und reagiert entsprechend.
Du musst lernen, mit dem Körper zu "lügen" - eine beiläufige, alltägliche Haltung beizubehalten, dann reagiert sie nicht auf die Anspannung und weicht Dir nicht aus.
Weiteres Einfangtraining würde ich auch mit Leckerli aufbauen und mit einem Kurzführer (einem kurzen Stück Strick, der am Halsband baumelt) - vorausgesetzt, es besteht KEINERLEI Gefahr, dass sich Wanda damit irgendwo verfangen kann. Diesen Strick kannst Du besser greifen als das enganliegende Halsband.
Und weiter üben, üben, üben.
Bei solchen Ziegen lasse ich sogar anfänglich zu, dass sie aus Gier auf das Leckerli ganz nah an mich ran kommen, an mir hochsteigen, etc. da ich sie so in Greifnähe bekomme. Dann "fixe" ich sie auf etwas ganz besonders begehrtes an und ändere die Spielregeln: JETZT gibt es Leckerli erst, NACHDEM ich das Halsband gefasst habe oder den Strick eingehängt. Und das mache ich über längere Zeit täglich: Halsband fassen bzw. Strick einhängen, Leckerli geben, wieder losmachen - fertig. Ein paar Minuten später das gleiche Spiel. Irgendwann gehe ich ein paar Schritte, bevor ich sie losmache, dann wieder nur "anhängen, Leckerli - fertig". Wichtig ist, dass es ab dann, solange bis das Fangen zuverlässig klappt, Leckerli nur zu diesen Bedingungen gibt und nicht aus der Reihe "einfach so".
Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
Re: Einfangen zwecks Spaziergang auf andere Weide
Hallo und vielen Dank für die Tipps und habe mal auf die Homepage nachgeschaut und war erstaunt WO IHR seid.
Ich kenne nämlich diese Gegend.
Bin in SCHLITZ ( seit 1945 ) aufgewachsen ( 1942 in Berlin geboren ) und in Lauterbach in die Staatl.Textilfachschule gegangen....und nun wohne ich hier in NRW Bad Laasphe / Grenzgebiet zu Hessen ( Marburg-Biedenkopf )
Ich kenne nämlich diese Gegend.
Bin in SCHLITZ ( seit 1945 ) aufgewachsen ( 1942 in Berlin geboren ) und in Lauterbach in die Staatl.Textilfachschule gegangen....und nun wohne ich hier in NRW Bad Laasphe / Grenzgebiet zu Hessen ( Marburg-Biedenkopf )
WER BREMST VERLIERT -----> ICH GEWINNE... STROM,- MIT TOYOTA PRIUS
Re: Einfangen zwecks Spaziergang auf andere Weide
tscha, so klein ist die Welt ;-)
Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen