nachdem ich schon einen entsprechenden Wink bekommen habe, *roll* stelle ich mich hier auch ein wenig vor.
Mein Name ist Gerhard, ich bin 35 Jahre alt und ich wohne in einem kleinen Dorf ca. 30 km südwestlich von Ulm. Weitere Familienmitglieder sind meine Traumfrau Andrea und unser Junior Fabian (11 Jahre alt).
Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Spezialisierung auf Milchvieh, allerdings auch einigen anderen Tieren, aufgewachsen. Dieser wird jetzt von meinem Bruder im Vollerwerb geführt. Ich selbst habe mich von der Landwirtschaft ziemlich entfernt und entwickle jetzt Handy-Hardware beim Weltmarktführer.
Wir teilen das Hobby, daß wir bei der Ernährung möglichst viel selber machen. Dabei haben wir schon einiges ausprobiert bzw. machen es immer noch regelmäßig selbst: Gemüsebau im eigenen Garten mit der zugehörigen Verarbeitung, Fruchtsäfte, -Weine und -Essige, schwäbischer Apfelmost, Apfelsaft, Apfelessig (seit letztem Herbst sind wir Besitzer einer kleinen Mosterei), Sauerkraut, Holunderblütensirup, Nudeln, Käse, Quark, Joghurt,....
Bei vielen Lebensmitteln sind wir (nahezu) Selbstversorger, so z.B. auch beim Brot und Gebäck.
Bei der Suche nach einem praktischen Mehrwert-Rasenmäher für eine Streuobstwiese bin ich vor ca. zwei Jahren vom Ziegenvirus infiziert worden. :D
Ein starkes Entscheidugsargument war auch das "Probepaket" Burenziegenfleisch, das ich von einem Züchter gekauft hatte: die Koteletts stellten alles in Schatten, was ich vorher auf dme Teller hatte und auch die anderen Teile waren köstlich. :D
Dann gab es kurzfristig eine Gelegenheit einen schön gelegenen Bauplatz zu erwerben und der darauf folgende Hausbau mit viel Eigenleistung verzögerte den Einstieg nochmals um einige Zeit.
Seit ein paar Wochen sind wir nun aber Besitzer von vier weiblichen (hoffentlich trächtigen *?*) Burenziegen und haben uns beim Ziegenzuchtverband Baden-Württemberg angemeldet. Unsere Tiere stammen aus einem CAE- und Brucelosefreien Herdbuchzuchtbetrieb. Der Bestand soll jetzt erst mal noch ein wenig aus eigener Nachzucht wachsen bevor wir Zuchttiere verkaufen werden. Außerdem soll ein Teil auch auf unseren Tellern landen.
Unsere Tiere werden das ganze Jahr über im Freien gehalten werden. Als Wetterschutz dient ein großer alter Bauwagen, den ich mit Futterraufe etc. ausgebaut habe. Als Weide dient ein Hanggrundstück, das portionsweise abgeweidet wird. Ein Elektrozaun mit 4 Litzen soll dafür sorgen, daß die Tiere möglichst dort bleiben wo sie hin gehören.
Durch meinen Bruder komme ich einfach an Heu, Stroh, (gequetschtes) Getreide, etc. und landwirtschaftliches Gerät.
Das müßte als Anfangsinfo mal ausreichend sein. Wer Fragen hat, darf sich gerne im Forum oder direkt bei mir melden.