Barbara2 hat geschrieben:Ich stelle immer wieder fest, wie wenig Mitgefühl die neuen Tierbesitzer doch mit den Tieren haben. Das Tier wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, hat Angst und Heimweh. Ja, auch wenn es aus der hier so viel gepriesenen "schlechten" Haltung kommt, hat es in der Regel Heimweh. Warum kann man sich da nicht vorstellen, dass es für ein Tier sehr tröstlich sein kann, wenigstens das gewohnte Futter zu bekommen und nicht auch noch von Hunger oder Bauchschmerzen durch anderes Futter geplagt zu werden?
Nööö... meine aufgenommen Tiere wurden mit Kartoffelschalen, so halb getrocknentem Brot und Hafer "ernährt". Und da hab ich wirklich kein schlechtes Gewissen bei einer Futterumstellung!
Ich hab mich bei der zuletzt aufgenomenen Zigge mit auf die Wiese gesetzt und ihr gezeigt, dass der Sch*** was zum futtern ist...eine laaange Woche lang. Und das kann nicht normal sein! Und da brauch mir auch keiner kommen von wegen Mitgefühl...
Ich habe keine Böcke drauf, sobald ich die Wäsche aufhänge oder nur mal eben in die Nähe der Koppel komme, dass gleich alle losschreien, als hätten sie seit Tagen nichts bekommen. Und der alte Teil meiner Herde macht das nich!
Ich hab eben meine Ziegenhaltung und ich bin da streng... ich hab nur aufgenommene Tiere... aber bei denen die schon ne Weile da sind, klappt das!
Klar würde jetzt die letzte Zigge ganz brav und satt sein, wenn ich ihr das alte Futter gebe.... nochmal NÖ!
LG
Jeannette