Schmerzen, Kolik
Re: Schmerzen, Kolik
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Charlotte II.
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Re: Schmerzen, Kolik
Die Luzernepellets riechen für eine Ziege gut: er wird sie sofort aus der Hand fressen; schon beim Riechen beginnt er einzuspeicheln, dann kaut er sie und vermengt sie mit dem Speichel. Allerdings sollte er auch viel trinken. Vielleicht sogar lauwarmes Wasser (führt Kalorien zu bzw verhindert, dass Kalorien aus dem Körper abgezogen werden, um kaltes Wasser auf Körpertemperatur zu bringen. Vielleicht einen Schuss Apfelessig dazu geben.
Ich habe sodann mal die künstliche Intelligenz befragt, die nicht immer Recht haben muß:
Frage:
Was bedeutet es , wenn bei einer Ziege die erythrozyten, das hämoglobin und die monozyten zu hoch, aber die eosinophilen zu niedrig sind?
Hier die Antwort:
Wenn bei einer Ziege diese Blutwerte verändert sind, deutet das meist auf eine Kombination aus Flüssigkeitsmangel (Dehydration) und einer Stressreaktion oder Entzündung hin.
Hier ist die genaue Bedeutung der einzelnen Werte verständlich zusammengefasst:
1. Erythrozyten (rote Blutkörperchen) & Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) zu hoch
Wenn beide Werte gleichzeitig erhöht sind, liegt das bei Ziegen fast nie an einer Überproduktion, sondern an einer sogenannten Hämokonzentration (Bluteindickung).
• Die Ursache: Dem Körper fehlt Flüssigkeit, wodurch das Blutplasma (der flüssige Teil des Blutes) sinkt und die Zellen „konzentrierter“ vorliegen.
• Häufige Gründe: Zu geringe Wasseraufnahme, Fieber, starker Durchfall, Hitze oder starker Schweißverlust.
2. Monozyten zu hoch (Monozytose)
Monozyten sind Fresszellen des Immunsystems. Sie steigen vor allem dann an, wenn im Körper ein chronischer oder abklingender Prozess stattfindet.
• Die Ursache: Der Körper bekämpft eine Infektion oder baut Gewebe ab.
• Häufige Gründe: Chronische Entzündungen, Gewebsnekrosen, bakterielle Infektionen (z. B. Abszesse) oder parasitäre Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium.
3. Eosinophile zu niedrig (Eosinopenie)
Eosinophile Granulozyten sind eine Unterart der weißen Blutkörperchen, die normalerweise bei Allergien oder Parasiten (wie Würmern) steigen. Dass sie zu niedrig sind, hat bei Wiederkäuern eine ganz typische Ursache:
• Die Ursache: Ein akuter Stresszustand im Körper.
• Häufige Gründe: Durch starken körperlichen oder psychischen Stress (z. B. durch Schmerzen, Fieber, Transport oder eine schwere Infektion) schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Cortisol drückt die Anzahl der Eosinophilen im Blut nach unten.
Zusammenfassendes Fazit
Dieses Blutbild zeigt ein klassisches Stress- und Entzündungsmuster, das häufig von einer Austrocknung (Dehydration) begleitet wird. Die Ziege kämpft sehr wahrscheinlich mit einer Erkrankung (z. B. einem Infekt oder einer Entzündung), die ihr Schmerzen oder Stress bereitet und dazu geführt hat, dass sie zu wenig Flüssigkeit aufgenommen oder zu viel verloren hat."
Ich frage weiter!
Angehängt folgende Bemerkungen und Fragen von mir:
Wie sieht denn sein Fell aus, wie seine Schleimhäute?
Den Kupferwert finde ich nicht zu beanstanden. Dafür sprechen auch die hohen Erythros und der hohe Hämoglobinwert. Hätte er wirklich Kupfermangel, wären diese nicht so hoch.
Da ich nicht mehr alles in Erinnerung habe, wie wäre es denn mal mit Selen-Gaben über einen gewissen Zeitraum?
Selenwert scheint mir auch nicht bestimmt worden zu sein.
Anregung am Sonntag: um Paratuberkulose auszuschliessen, laß doch mal in einem guten Labor eine Kultur vom Kot anlegen.
Ich habe sodann mal die künstliche Intelligenz befragt, die nicht immer Recht haben muß:
Frage:
Was bedeutet es , wenn bei einer Ziege die erythrozyten, das hämoglobin und die monozyten zu hoch, aber die eosinophilen zu niedrig sind?
Hier die Antwort:
Wenn bei einer Ziege diese Blutwerte verändert sind, deutet das meist auf eine Kombination aus Flüssigkeitsmangel (Dehydration) und einer Stressreaktion oder Entzündung hin.
Hier ist die genaue Bedeutung der einzelnen Werte verständlich zusammengefasst:
1. Erythrozyten (rote Blutkörperchen) & Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) zu hoch
Wenn beide Werte gleichzeitig erhöht sind, liegt das bei Ziegen fast nie an einer Überproduktion, sondern an einer sogenannten Hämokonzentration (Bluteindickung).
• Die Ursache: Dem Körper fehlt Flüssigkeit, wodurch das Blutplasma (der flüssige Teil des Blutes) sinkt und die Zellen „konzentrierter“ vorliegen.
• Häufige Gründe: Zu geringe Wasseraufnahme, Fieber, starker Durchfall, Hitze oder starker Schweißverlust.
2. Monozyten zu hoch (Monozytose)
Monozyten sind Fresszellen des Immunsystems. Sie steigen vor allem dann an, wenn im Körper ein chronischer oder abklingender Prozess stattfindet.
• Die Ursache: Der Körper bekämpft eine Infektion oder baut Gewebe ab.
• Häufige Gründe: Chronische Entzündungen, Gewebsnekrosen, bakterielle Infektionen (z. B. Abszesse) oder parasitäre Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium.
3. Eosinophile zu niedrig (Eosinopenie)
Eosinophile Granulozyten sind eine Unterart der weißen Blutkörperchen, die normalerweise bei Allergien oder Parasiten (wie Würmern) steigen. Dass sie zu niedrig sind, hat bei Wiederkäuern eine ganz typische Ursache:
• Die Ursache: Ein akuter Stresszustand im Körper.
• Häufige Gründe: Durch starken körperlichen oder psychischen Stress (z. B. durch Schmerzen, Fieber, Transport oder eine schwere Infektion) schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Cortisol drückt die Anzahl der Eosinophilen im Blut nach unten.
Zusammenfassendes Fazit
Dieses Blutbild zeigt ein klassisches Stress- und Entzündungsmuster, das häufig von einer Austrocknung (Dehydration) begleitet wird. Die Ziege kämpft sehr wahrscheinlich mit einer Erkrankung (z. B. einem Infekt oder einer Entzündung), die ihr Schmerzen oder Stress bereitet und dazu geführt hat, dass sie zu wenig Flüssigkeit aufgenommen oder zu viel verloren hat."
Ich frage weiter!
Angehängt folgende Bemerkungen und Fragen von mir:
Wie sieht denn sein Fell aus, wie seine Schleimhäute?
Den Kupferwert finde ich nicht zu beanstanden. Dafür sprechen auch die hohen Erythros und der hohe Hämoglobinwert. Hätte er wirklich Kupfermangel, wären diese nicht so hoch.
Da ich nicht mehr alles in Erinnerung habe, wie wäre es denn mal mit Selen-Gaben über einen gewissen Zeitraum?
Selenwert scheint mir auch nicht bestimmt worden zu sein.
Anregung am Sonntag: um Paratuberkulose auszuschliessen, laß doch mal in einem guten Labor eine Kultur vom Kot anlegen.
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Charlotte II.
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Re: Schmerzen, Kolik
Die Vorbehalte, die man gegenüber der Künstlichen Intelligenz immer bewahren sollte, zeigt sich in der Antwort im Text hierûber z. B. an der Stelle, wo sie sich selber lobt:
"Hier ist die genaue Bedeutung der einzelnen Werte verständlich zusammengefasst:"
in dem "verständlich zusammengefaßt". Eigenlob stinkt!
"Hier ist die genaue Bedeutung der einzelnen Werte verständlich zusammengefasst:"
in dem "verständlich zusammengefaßt". Eigenlob stinkt!
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Charlotte II.
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Re: Schmerzen, Kolik
Weitere Antwort der Künstlichen Intelligenz zum Fragenkomplex Magnesiummangel, Gesamteiweiß, Albumin und Cholesterin:
Diese Kombination von Laborwerten deutet bei einer Ziege primär auf einen schweren Mangel- und Auszehrungszustand (Abmagerung/Malnutrition) hin, der häufig durch chronische Magen-Darm-Parasiten oder eine erhebliche Unterversorgung ausgelöst wird.
Wenn alle vier Werte gleichzeitig so niedrig sind, blickt man in der Regel auf folgendes Krankheitsbild:
1. Zu niedriges Gesamteiweiß & niedriges Albumin
Albumin ist das wichtigste Eiweiß im Blut und wird in der Leber hergestellt. Sind sowohl Gesamteiweiß als auch Albumin erniedrigt, liegt das meist an zwei Hauptursachen:
• Proteinverlust über den Darm: Ein massiver Befall mit Magen-Darm-Parasiten (wie dem Roten Pansenwurm Haemonchus contortus oder Kokzidien) schädigt die Darmwand so stark, dass die Ziege kontinuierlich Blut und Proteine verliert.
• Mangelernährung / schlechte Verwertung: Das Tier nimmt entweder zu wenig hochwertiges Protein über das Futter auf oder kann es aufgrund einer chronischen Darmerkrankung (z. B. Paratuberkulose) nicht resorbieren.
2. Sehr niedriges Cholesterin
Beim Wiederkäuer ist Cholesterin ein hervorragender Indikator für den Energiestoffwechsel und den Ernährungsstatus. Ein extrem niedriger Cholesterinspiegel zeigt, dass die Ziege ihre Energiereserven komplett aufgezehrt hat. Es untermauert den Verdacht einer schweren chronischen Auszehrung (Abmagerung). Selten kann auch eine schwere Leberschädigung die Ursache sein, da die Leber Cholesterin synthetisiert.
3. Magnesiummangel (Hypomagnesiämie)
Ziegen können Magnesium kaum im Körper speichern und sind auf eine tägliche Zufuhr über den Pansen angewiesen. Ein Mangel entsteht hier durch:
• Fressunlust (Anorexie): Da es der Ziege durch die oben genannten Probleme schlecht geht, frisst sie weniger und gerät sofort in einen Magnesiummangel.
• Resorptionsstörungen: Ein gestörtes Pansen- oder Darmmilieu (z. B. durch Parasiten oder minderwertiges Futter) verhindert, dass das Magnesium aufgenommen wird.
Was ist jetzt zu tun?
1. Tierarzt hinzuziehen: Ein so ausgeprägter Mangelzustand erfordert schnelles Handeln, da ein akuter Magnesiummangel zu tödlichen Krämpfen (Weidetetanie) führen kann.
2. Parasitenstatus prüfen: Lassen Sie umgehend eine Kotprobe auf Magen-Darm-Würmer, Leberegel und Kokzidien untersuchen.
3. Ernährung anpassen: Dem Tier muss hochwertiges, leicht verdauliches strukturiertes Raufutter (gutes Heu) sowie ein spezielles Ziegen-Mineralfutter angeboten werden."
Hieran schliesse ich meine Fragen an:
- sind die Lidschleimhäute ordentlich rosa? Habt Ihr Verdacht auf Haemonchus contortus ausgeräumt durch Kotprobe? Habt Ihr nachentwurmt? Nix verschlabbert? Womit habt Ihr entwurmt?
Ist Eure Tierärztin bereit, bei einer anderen Ziege Pansensaft abzusaugen und Eurem Moritz "einzutrichtern" (man braucht nach dem Absaugen tatsächlich einen Trichter, den man bei der Ziege, die den Saft trinken soll, auf den Schlauch drauf setzt, damit nichts daneben geht). Die Ziegen machen dabei im Normalfall gut mit, weil, anders als für Menschen, für Ziegen der Saft "gut" riecht!
Diese Kombination von Laborwerten deutet bei einer Ziege primär auf einen schweren Mangel- und Auszehrungszustand (Abmagerung/Malnutrition) hin, der häufig durch chronische Magen-Darm-Parasiten oder eine erhebliche Unterversorgung ausgelöst wird.
Wenn alle vier Werte gleichzeitig so niedrig sind, blickt man in der Regel auf folgendes Krankheitsbild:
1. Zu niedriges Gesamteiweiß & niedriges Albumin
Albumin ist das wichtigste Eiweiß im Blut und wird in der Leber hergestellt. Sind sowohl Gesamteiweiß als auch Albumin erniedrigt, liegt das meist an zwei Hauptursachen:
• Proteinverlust über den Darm: Ein massiver Befall mit Magen-Darm-Parasiten (wie dem Roten Pansenwurm Haemonchus contortus oder Kokzidien) schädigt die Darmwand so stark, dass die Ziege kontinuierlich Blut und Proteine verliert.
• Mangelernährung / schlechte Verwertung: Das Tier nimmt entweder zu wenig hochwertiges Protein über das Futter auf oder kann es aufgrund einer chronischen Darmerkrankung (z. B. Paratuberkulose) nicht resorbieren.
2. Sehr niedriges Cholesterin
Beim Wiederkäuer ist Cholesterin ein hervorragender Indikator für den Energiestoffwechsel und den Ernährungsstatus. Ein extrem niedriger Cholesterinspiegel zeigt, dass die Ziege ihre Energiereserven komplett aufgezehrt hat. Es untermauert den Verdacht einer schweren chronischen Auszehrung (Abmagerung). Selten kann auch eine schwere Leberschädigung die Ursache sein, da die Leber Cholesterin synthetisiert.
3. Magnesiummangel (Hypomagnesiämie)
Ziegen können Magnesium kaum im Körper speichern und sind auf eine tägliche Zufuhr über den Pansen angewiesen. Ein Mangel entsteht hier durch:
• Fressunlust (Anorexie): Da es der Ziege durch die oben genannten Probleme schlecht geht, frisst sie weniger und gerät sofort in einen Magnesiummangel.
• Resorptionsstörungen: Ein gestörtes Pansen- oder Darmmilieu (z. B. durch Parasiten oder minderwertiges Futter) verhindert, dass das Magnesium aufgenommen wird.
Was ist jetzt zu tun?
1. Tierarzt hinzuziehen: Ein so ausgeprägter Mangelzustand erfordert schnelles Handeln, da ein akuter Magnesiummangel zu tödlichen Krämpfen (Weidetetanie) führen kann.
2. Parasitenstatus prüfen: Lassen Sie umgehend eine Kotprobe auf Magen-Darm-Würmer, Leberegel und Kokzidien untersuchen.
3. Ernährung anpassen: Dem Tier muss hochwertiges, leicht verdauliches strukturiertes Raufutter (gutes Heu) sowie ein spezielles Ziegen-Mineralfutter angeboten werden."
Hieran schliesse ich meine Fragen an:
- sind die Lidschleimhäute ordentlich rosa? Habt Ihr Verdacht auf Haemonchus contortus ausgeräumt durch Kotprobe? Habt Ihr nachentwurmt? Nix verschlabbert? Womit habt Ihr entwurmt?
Ist Eure Tierärztin bereit, bei einer anderen Ziege Pansensaft abzusaugen und Eurem Moritz "einzutrichtern" (man braucht nach dem Absaugen tatsächlich einen Trichter, den man bei der Ziege, die den Saft trinken soll, auf den Schlauch drauf setzt, damit nichts daneben geht). Die Ziegen machen dabei im Normalfall gut mit, weil, anders als für Menschen, für Ziegen der Saft "gut" riecht!
Re: Schmerzen, Kolik
Hallo charlotte,
Die Ta war ja neulich da. Ultraschall von Blase, Bauchraum , Panzen , Labmagen, Darm alles soweit unauffällig.
Allerdings hat der Ultraschall nur eine gewisse Tiefe, da kann trotzdem was sein..
Lidbindehäute sind tiefrosa. Entwurmt wurde im Frühsomner mit cedictin, ebenfalls gegen Kokzidien behandelt.
Zwei wochen danach kotproben unauffällig.
Ta hat nochmal blut abgenommen, Nachweis Antikörper Paratuberkulose.Noch kein Befund.
Bin grade am Kot samneln, mindestens über 3 Tage. Will neben Parasiten auch mal auf okultes Blut untersuchenlassen.
Paul hat weder Durchfall, er trinkt auch regelmässig mal mehr mal weniger.
Frisst zweimal täglich ömd, dazu so lange es noch gibt Blätter vom Brombeere, Himbeere, Haselnuss, Ahorn, Esche und Weide. Die Luzernencops nimmt er weder eingeweicht noch trocken. Hab Luzernenhäcksel besorgt, nimmt er auch nicht
Hat kein Fieber.
Aus den Koliken ist jetzt reines Strecken geworden, mal mehr mal weniger zu sehen.. kann sein er macht sich während des fressens mal lang, strdckt das rechte Bein hinten raus, unterbricht dabei das Fressen aber nicht, bzw. Frisst danach weiter.
Die Ki habe ich auch schon bemüht, ist aber nicht zuverläsdig.
Wir unterstützen in zur zeit mit jecuplex täglich morgens und abends 15ml, dazu bekommt er seit Wochen täglich etwa 20 g milaphos Ziegengold. Die letzten paar Tage ist er relativ stabil.
Der Panzen arbeitet lt. TA aber einwandfrei.
Irgend etwas hat er, aber was ?
An der Futterqualität kann es nicht liegen, die anderen sind fit, teilweise sogar zu rund.
Paul war in 2024 mal mehrere Tage krank mit sehr hohem Fieber. Möglicherweise ist da was geblieben.
GRUSS
Die Ta war ja neulich da. Ultraschall von Blase, Bauchraum , Panzen , Labmagen, Darm alles soweit unauffällig.
Allerdings hat der Ultraschall nur eine gewisse Tiefe, da kann trotzdem was sein..
Lidbindehäute sind tiefrosa. Entwurmt wurde im Frühsomner mit cedictin, ebenfalls gegen Kokzidien behandelt.
Zwei wochen danach kotproben unauffällig.
Ta hat nochmal blut abgenommen, Nachweis Antikörper Paratuberkulose.Noch kein Befund.
Bin grade am Kot samneln, mindestens über 3 Tage. Will neben Parasiten auch mal auf okultes Blut untersuchenlassen.
Paul hat weder Durchfall, er trinkt auch regelmässig mal mehr mal weniger.
Frisst zweimal täglich ömd, dazu so lange es noch gibt Blätter vom Brombeere, Himbeere, Haselnuss, Ahorn, Esche und Weide. Die Luzernencops nimmt er weder eingeweicht noch trocken. Hab Luzernenhäcksel besorgt, nimmt er auch nicht
Hat kein Fieber.
Aus den Koliken ist jetzt reines Strecken geworden, mal mehr mal weniger zu sehen.. kann sein er macht sich während des fressens mal lang, strdckt das rechte Bein hinten raus, unterbricht dabei das Fressen aber nicht, bzw. Frisst danach weiter.
Die Ki habe ich auch schon bemüht, ist aber nicht zuverläsdig.
Wir unterstützen in zur zeit mit jecuplex täglich morgens und abends 15ml, dazu bekommt er seit Wochen täglich etwa 20 g milaphos Ziegengold. Die letzten paar Tage ist er relativ stabil.
Der Panzen arbeitet lt. TA aber einwandfrei.
Irgend etwas hat er, aber was ?
An der Futterqualität kann es nicht liegen, die anderen sind fit, teilweise sogar zu rund.
Paul war in 2024 mal mehrere Tage krank mit sehr hohem Fieber. Möglicherweise ist da was geblieben.
GRUSS
Re: Schmerzen, Kolik
Übrigens, das Thema panzensaft von einer anderen ziege war schon im Gespräch, birgt aber auch ein Risiko.
Ta hält es nicht für notewendig, da der Panzen arbeitet, paul auch richtig wiederkäut.
Ta hält es nicht für notewendig, da der Panzen arbeitet, paul auch richtig wiederkäut.
Re: Schmerzen, Kolik
Du hattest noch nach dem Fell gefragt. Verlor im Frühjahr viele Haare, Fellwechsel? Sieht jetzt aber einwandfrei aus, so wie bei seinen weissen Töchtern.
-
Charlotte II.
- Beiträge: 291
- Registriert: 24.05.2021, 21:02
Re: Schmerzen, Kolik
Danke, auch im Namen der anderen Mitlesenden, für die ausführlichen Antworten.
Letztlich scheint es ihm ja wieder besser zu gehen - im Vergleich zu früheren Episoden, die durchaus nachdenklich werden ließen.
Aufgrund der Symptome, die von Dir in der Vergangenheit beschrieben wurden, erlaube ich mir folgende Anregung:
-- eine Untersuchen auf Blutparasiten (bakterielle Erreger), übertragen durch Zecken oder andere Blutsauger.
Sie können zu Ausfällen wie Fieber, Gewichtsabnahme, neurologischen Erscheinungen, Kollaps, Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen führen.
Ziegen stecken so etwas (unerklärlich) teilweise gut weg.
Zum Beispiel heißt es, dass Zecken, die Borreliose-Erreger übertragen, wenn sie mit Blut vollgesogen von Ziegen abfallen, keine Borrelien mehr enthalten. Gleichzeitig soll man den Ziegen dann den Befall nicht anmerken.
Im vorliegenden Fall wäre interessant, ob Moritz Antikörper gegen einen anderen Erreger (den der Anaplasmose) entwickelt hat.
Zecken können diverse Erreger übertragen und deshalb wäre eine Blutuntersuchung auf entsprechende Antikörper der (die Blutzellen befallenden) Bakterien aufschlußreich.
Ich empfehle, zu diesem Zweck Kontakt mit Professor Ganter von der Tiermedizinischen Hochschule Hannover aufzunehmen
oder mit dem Speziallabor Parasitus Ex in Niederkassel (liegt bei Düsseldorf). Kontaktdaten im Internet.
Damit von der Blutentnahme (Menge, Behandlung der Röhrchen direkt nach Entnahme, günstiger Wochentag, damit der Versand nicht zulange dauert, richtige Verpackung usw), um jede präanalytischen Fehler auszuschließen, würde ich bei den beiden Stellen vorher anrufen und mir detailgenau den Vorgang schildern lassen.
Bei Parasitus Ex (ein ganz hervorragendes Labor für Hunde) ist überhaupt zu fragen, ob sie Analysen auch für Ziegen machen können. Hannover kann auf jeden Fall.
Dann müßte Deine Tierärztin eingebunden werden für die Blutabnahme und den fachgerechten Versand.
Manche Tierärzte haben noch nie etwas von Anaplasmose gehört.
Letztlich scheint es ihm ja wieder besser zu gehen - im Vergleich zu früheren Episoden, die durchaus nachdenklich werden ließen.
Aufgrund der Symptome, die von Dir in der Vergangenheit beschrieben wurden, erlaube ich mir folgende Anregung:
-- eine Untersuchen auf Blutparasiten (bakterielle Erreger), übertragen durch Zecken oder andere Blutsauger.
Sie können zu Ausfällen wie Fieber, Gewichtsabnahme, neurologischen Erscheinungen, Kollaps, Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen führen.
Ziegen stecken so etwas (unerklärlich) teilweise gut weg.
Zum Beispiel heißt es, dass Zecken, die Borreliose-Erreger übertragen, wenn sie mit Blut vollgesogen von Ziegen abfallen, keine Borrelien mehr enthalten. Gleichzeitig soll man den Ziegen dann den Befall nicht anmerken.
Im vorliegenden Fall wäre interessant, ob Moritz Antikörper gegen einen anderen Erreger (den der Anaplasmose) entwickelt hat.
Zecken können diverse Erreger übertragen und deshalb wäre eine Blutuntersuchung auf entsprechende Antikörper der (die Blutzellen befallenden) Bakterien aufschlußreich.
Ich empfehle, zu diesem Zweck Kontakt mit Professor Ganter von der Tiermedizinischen Hochschule Hannover aufzunehmen
oder mit dem Speziallabor Parasitus Ex in Niederkassel (liegt bei Düsseldorf). Kontaktdaten im Internet.
Damit von der Blutentnahme (Menge, Behandlung der Röhrchen direkt nach Entnahme, günstiger Wochentag, damit der Versand nicht zulange dauert, richtige Verpackung usw), um jede präanalytischen Fehler auszuschließen, würde ich bei den beiden Stellen vorher anrufen und mir detailgenau den Vorgang schildern lassen.
Bei Parasitus Ex (ein ganz hervorragendes Labor für Hunde) ist überhaupt zu fragen, ob sie Analysen auch für Ziegen machen können. Hannover kann auf jeden Fall.
Dann müßte Deine Tierärztin eingebunden werden für die Blutabnahme und den fachgerechten Versand.
Manche Tierärzte haben noch nie etwas von Anaplasmose gehört.
Re: Schmerzen, Kolik
Hallo Charlotte,
Wenn bei der Blutuntersuchung nichts rauskommt, bzw. Der Befund negativ ist, werde ich das Thema nal ansprechen.
Auch wenn es ihm momentan augenscheinlich besser geht,trügt der Schein. Er hat in den letzten anderthalb Jahren kontinurlich abgebaut. Wir wissen nicht was ihn plagt, aber er scheint ein Resorptionsproblem zu haben. Das Strecken muss jaxeine Ursache haben, möglich sind natürlich Verwachsungen und Verklebungen im Bauchraum durch eine frühere Infektion. Das erklärt aber nicht seine Blutwerte.
Ich nach mal ein paar Bilder über seinen optischen Zustand wenn ich dazu komme.
Gruss
Wenn bei der Blutuntersuchung nichts rauskommt, bzw. Der Befund negativ ist, werde ich das Thema nal ansprechen.
Auch wenn es ihm momentan augenscheinlich besser geht,trügt der Schein. Er hat in den letzten anderthalb Jahren kontinurlich abgebaut. Wir wissen nicht was ihn plagt, aber er scheint ein Resorptionsproblem zu haben. Das Strecken muss jaxeine Ursache haben, möglich sind natürlich Verwachsungen und Verklebungen im Bauchraum durch eine frühere Infektion. Das erklärt aber nicht seine Blutwerte.
Ich nach mal ein paar Bilder über seinen optischen Zustand wenn ich dazu komme.
Gruss