Guten Morgen
Ich habe ursprünglich mal diese Diskussion mit dem Titel Schwarzkopfkrankheit losgetreten. Nach dem Lesen der interessanten Beiträge reime ich mir folgendes zusammen: die neu zugekauften Hühner waren möglicherweise Träger der Infektionskrankheit. Da sie von den roten Vogelmilben geplagt und ausgesaugt wurden, hatten sie wohl nicht mehr genug Abwehrkräfte und starben. Die bestehende Hühnerschar ist älter und robuster, darum ist da nichts passiert. Auch einem im Nachhinein gekauften Gockel gehts blendend.
Im Nachhinein ist mir auch klar, warum die guten Damen nicht mehr freiwillig in die Kiste gingen. Die rote Plage war wirklich eine Zumutung. Jetzt ist aller wieder sauber (Farmerspray und Gallo sec) und die Ladies gehen anstandslos in die Kiste. Soll mir einer sagen, Hühner seien dumm! Naja, manchmal schon.
Liebe Grüsse
Brigitte
Hallo,
jau, das hört sich alles recht schlüssig an!
Und die Damen erbringen den Beweis.
Ich find´s einfach wichtig, das mal so dargestellt zu haben.
Daher kann ich mich nur bedanken, daß Du die Frage so gestellt hattest. Das wird langfristig vielen Hühnern das Leben retten können....
So irgendwie.
Gruß
Thilda
P.S.:
Werde heute Abend die Kokzidien-Wachtel einstellen.
hallo, habe nochmal eine frage zu den federlingen...claudiaH hat frontline gegen die federlinge benutzt...claudia, hat das gewirkt?
mein TA meint, das könnte ich gegen die rote vogelmilbe einsetzen, da frontline über das blut/lymphsystem wirke...die federlinge ernährten sich überwiegend von den Hautschuppen etc, also von einer anderen schicht...drum wäre frontline nicht wirksam *roll* drum helfe hier nur spray...vorletztes jahr habe ich noch die ärmsten getaucht!! in superchemie, wie botox, das ist nicht mehr zugelassen...
habe auch noch probleme...nach der umgebungsspraybehandlung auf dem tier und einer superstallsäuberungsaktion ...sind wieder welche da!
ligrü christa
Hallo alle zusammen, ich glaube gelesen zu haben, daß Thilda nicht viel von Holzasche hält. Wollte zwischendurch schon anfragen, warum? Ich kann nur sagen, daß ich speziell ein Huhn regelmäßig mit Holzasche pudere, weil sie selbst nicht mehr badet, es ist NICHTS mehr Ungeziefermäßiges auf ihr drauf. Frontline: kann man da noch die Eier benutzen? Rein gefühlsmäßig würde ich die nicht mehr essen, geschweigedenn an dritte abgeben. Schönen Sonntag Claudia
Was heißt, ich hab was gegen Holzasche.
Nein, nicht wirklich, ich sehe nur die Problematik, daß doch einige Schadstoffe in der Holzasche vorhanden sind.
Und da ich Hühner mit ihrer unersättlichen Neugier ung Freßlust kenne, hätte ich halt eben Angst, daß sie davon fressen.
Das ist alles.
Das Prinzip bei Holzasche ist ähnlich wie bei Silicea.
Die Parasiten werden eingepudert, die Puderung verbindet sich mit dem Talg auf der Haut der Hühner zu einer festen Masse, die den Parasiten 1. das Atmen unmöglich mach, sie also ersticken läßt, 2. mechanisch dazu führt, daß sie sich selbst "knacken", wenn sie sich bewegen, da sich die Pampe in den Gelenken festsetzt.
Ist fast so schön wie Zecken auf den Grill schmeißen.....
Thilda
Edit zu den Eiern:
Du gibst einen einzigen Tropen Frontline auf den nacken des Huhns. Da der Legedarm ein vom Rest des Körpern doch recht getrenntes Organ ist, hätte ich gar keine Bedenken, daß so rasend viel ind die Eier übergeht.