nicht nur Fuchse...

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Luci
Beiträge: 231
Registriert: 13.10.2004, 08:54

nicht nur Fuchse...

Beitrag von Luci »

Hallo !

Schaue gerade bei T-online die Nachrichten über den JJ1 den Braunbär..

Der ist nun in Bezirk Kufstein gesichtet - beim Pendling - na das ist ja ca. 15Km von uns entfernt... da kommen nun mal Gedanken hoch....

Ich will für ihn auf jeden Fall nicht den Tot, aber ehrlich gesagt werde auch sehr unglücklich wenn er meine Herde besuchen tat.....

Wird mich sehr interesieren was ihr so machen tat... um zu eure Tiere zu schutzen und allgemein mit diesem Bär?

Gruß

Luci


"Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor den Füsen liegt."
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Benjamin A.

Beitrag von Benjamin A. »

da hilft nur etweder einsperren in nen sicheren stall oder mit Wachhunden bewachn...


C.Andrea

Beitrag von C.Andrea »

Hallo, wenn ich wüßte, dass bei mir in der Nähe ein Bär rumläuft, der nachweislich Schafe reisst, würde ich meine Herde, so ich denn eine hätte, nicht mehr Tag und Nacht auf einer abgelegen Weide lassen. Denn einen wirklichen Schutz gibt es nicht. Es sei denn, Du willst Dich mit Reizgas oder schlimmerem Tag und Nacht auf die Lauer legen... lol Wenn die Finnen mit ihren erfolglosen Bärenhunden wieder abgereist sind, soll er wohl doch abgeknallt werden, habe ich gehört.
L.G. Andrea


Winnie23

bär

Beitrag von Winnie23 »

hallo
Ak47 besorgen, frontladergabel mit titantinken bestücken, ziegen einsperren und ein schaf als köder auf der weide lassen, und dann mal sehen ob meister petz vorbei kommt, wir hatten nu fast 200 jahre keinen bären in deutschland also brauchen wir jetzt auch keinen mehr!!!!
mfg

unnötige leerzeilen entfernt, Axel


BBreiten
Beiträge: 88
Registriert: 13.03.2006, 17:30

Re: bär

Beitrag von BBreiten »

Winnie23 hat geschrieben:hallo
Ak47 besorgen, frontladergabel mit titantinken bestücken, ziegen einsperren und ein schaf als köder auf der weide lassen, und dann mal sehen ob meister petz vorbei kommt, wir hatten nu fast 200 jahre keinen bären in deutschland also brauchen wir jetzt auch keinen mehr!!!!
mfg

unnötige leerzeilen entfernt, Axel
lol - winnie, du solltest nicht so viel fernsehen. :wink:


1000 Kilo Heu: 72,- €
1000 Kilo Stroh: 62,- €
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Wissen was auf dem Teller liegt: UNBEZAHLBAR !!
Mazzu

Beitrag von Mazzu »

Hallo zusammen
ich wuerde mir ein paar Herdenschutzhunde mehr besorgen #dogrun#

Schoene Gruesse
Franco


Elise
Beiträge: 1768
Registriert: 21.08.2005, 17:49

Beitrag von Elise »

Hallo, das Tier "Mensch" nimmt sich einfach Lebensraum, welcher nicht nur für es selbst bestimmt ist. Wir leben alle in der Natur. Kann man sich denn da nicht gegenseitig akzeptieren?
Um Gottes Willen "nur keine Raubtiere" in unseren Wäldern, wo kämen denn dann die Jäger zum Abschuß (mal ganz grass ausgedrückt)?

Zum eigentlichen Thema: Ich würde meine Tiere solange wegsperren bis die Sache geklärt ist. Bin aber nicht fürs "Abknallen" !!

Vlg Claudia


Luci
Beiträge: 231
Registriert: 13.10.2004, 08:54

Beitrag von Luci »

Hallo!

Also meine Tiere haben kein Bärige Besuch bekommen....

Und ich denke sehr viel über diesen Bär nach... Ich vertrete auf kein fall Martin seine Meinung
wir hatten nu fast 200 jahre keinen bären in deutschland also brauchen wir jetzt auch keinen mehr!!!!
in gegenteil - ich bin unseren Vorfahren fast böse das die alle große Raubtiere ausgerotet haben.... Ich denke das man auch mit solchen Tieren leben kann. Es gibt schlieslich Länder wo es geht....

Nur wir sind auf die absolut nicht eingestellt... mehrere Generationen können das Zusamenleben mit Bären, Wolfen, Luchsen nicht....den man hat ja das Schießgewehr erfunden und weil es so viel Spaß macht mit dem herumbalern... man ging schießen...
Ich habe ein Artikel gefunden der viel zu denken gibt, wem es interesiert: http://germany.indymedia.org/2006/06/148852.shtml

Gruß

Luci


"Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor den Füsen liegt."
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Lafayette
Beiträge: 1256
Registriert: 13.05.2005, 12:53

Beitrag von Lafayette »

In erster Linie finde ich es klasse, daß es in unserem Land wieder einen wilden Bären gibt, aber...

Jetzt hat dieses Tier von Muttern und aus eigener Erfahrung gelernt, daß es sich in der Nähe von menschlichen Behausungen sehr bequem lebt, da die Menschen dem Bären das Futter bequem vor der Nase servieren. 200 Jahre keine Bärenerfahrung führt zur Vernachlässigung der Gesellschaft gegenüber Gefahren, die von diesen ausgehen.

Ein Bär, der keine Angst vor Menschen hat, läßt sich in deren Nähe nieder, weil er da seinen Futterbedarf bequem decken kann. Obendrein in einer Gegend, die recht dicht besiedelt ist, aber trotzdem genug Rückzugsmöglichkeiten bietet. Konfrontationen mit dem Menschen selber sind da vorprogrammiert. Was nun?

Wir entvölkern einfach die Gegend in der der Bär gerade lebt und überlassen sie der Natur. Zig tausen Menschen werden beistert über soviel Naturschutz sein *ironiemodusaus*.
Der Bär hat es dann schwerer etwas zum Futtern zu finden und wird weiterziehen, um wieder in die Nähe von Menschen zu gelangen, weil man ihm die Nahrungssuche durch mangelnde Bärenerfahrung dort viel leichter macht. Das ist nur eine Verlagerung des Problems.

Er hat sich nun mal Deutschland/Tirol und nicht die Karpaten ausgesucht. Dumm gelaufen für Bruno...

Lafayette


sanhestar
Beiträge: 8258
Registriert: 17.03.2003, 11:56

Beitrag von sanhestar »

Hallo,

im Vogelsberg gibt's (noch) keine Bären, aber sollten hier Raubtiere wieder ausgewildert werden, liefen in der Herde 2 Herdenschutzhunde und ich würde die Herde über Nacht an's Haus holen, damit mir Unruhe sofort auffällt.


Gruss


Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
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