Selbstbau einer Heuraufe
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YetiNebelwald
- Beiträge: 192
- Registriert: 16.05.2007, 18:03
Gibt es irgendein Idealmaß für die Steigung der senkrechten Gitterstäbe?
Der Abstand der Gitterstäbe sollte bei WDE und BDE 4,3cm sein habe ich irgendwo im Forum gelesen. Aber wie steil sollten die Stäbe stehen? Je steiler desto weniger fällt raus (meine Mama schimpft mich immer mit der richtigen Anwendung von "je... desto/ umso"). Wäre da nicht ein Würfel (unten Platte, senkrecht Gitter) ideal? Warum sind dann alle Raufen trichterförmig?
Und was für Vor- oder Nachteile hat es wenn die Stäbe waagerecht oder senkrecht laufen?
Ich möchte eine kleine Raufe zwischen zwei Pfosten bauen, ähnlich dem Bild von Fridolin nur dass zwischen den Pfosten der untere Bereich geschlossen ist, die Raufe also erhöht ist.
Vielen Dank
Der Abstand der Gitterstäbe sollte bei WDE und BDE 4,3cm sein habe ich irgendwo im Forum gelesen. Aber wie steil sollten die Stäbe stehen? Je steiler desto weniger fällt raus (meine Mama schimpft mich immer mit der richtigen Anwendung von "je... desto/ umso"). Wäre da nicht ein Würfel (unten Platte, senkrecht Gitter) ideal? Warum sind dann alle Raufen trichterförmig?
Und was für Vor- oder Nachteile hat es wenn die Stäbe waagerecht oder senkrecht laufen?
Ich möchte eine kleine Raufe zwischen zwei Pfosten bauen, ähnlich dem Bild von Fridolin nur dass zwischen den Pfosten der untere Bereich geschlossen ist, die Raufe also erhöht ist.
Vielen Dank
Der kleine grüne Mann in meinem Kopf fragt mich woher ich weiß, dass er grün sei....
Freund des Pukas
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Servus
Würden die Stäbe senkrecht nach unten stehen, würde immer Heu in der Mitte der Raufe liegenbleiben, an welches die Ziegen nicht gelangen können und verdirbt dann vor sich hin. Verjüngt sich der Korpus aber nach unten hin, können die Ziegen auch die letzten Heureste erreichen - es bleibt somit in der Mitte nichts liegen. Wie schräg die Latten also stehen, ergibt sich durch die Größe der oberen Öffnung und den unten entweder ganz zur Rückwand bzw. zur anderen Seite hin, angebrachten Latten. Ich würde sagen, mehr als 30 Grad sollten es aber nicht sein.
Zu der von Dir angesprochenen Raufe muss ich allerdings einschränken, dass dort der untere Abstand zwischen den beiden Lattenrosten zu groß geraten ist. Dort bleibt nämlich auch immer Heu in der Mitte liegen. Ich plane daher eine Verbesserung.
Würden die Stäbe senkrecht nach unten stehen, würde immer Heu in der Mitte der Raufe liegenbleiben, an welches die Ziegen nicht gelangen können und verdirbt dann vor sich hin. Verjüngt sich der Korpus aber nach unten hin, können die Ziegen auch die letzten Heureste erreichen - es bleibt somit in der Mitte nichts liegen. Wie schräg die Latten also stehen, ergibt sich durch die Größe der oberen Öffnung und den unten entweder ganz zur Rückwand bzw. zur anderen Seite hin, angebrachten Latten. Ich würde sagen, mehr als 30 Grad sollten es aber nicht sein.
Zu der von Dir angesprochenen Raufe muss ich allerdings einschränken, dass dort der untere Abstand zwischen den beiden Lattenrosten zu groß geraten ist. Dort bleibt nämlich auch immer Heu in der Mitte liegen. Ich plane daher eine Verbesserung.
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YetiNebelwald
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Also genau das, was bei einem Würfel passiert aber nicht passieren sollte?
An der Stelle wo ich die Raufe bauen will ist der untere Teil nur ca. 5cm breit, ich denke da kommt eine Ziege ran. Auch ist sie von beiden Seite zugänglich. Macht also nur 2,5cm Abstand.
Nicht über 30° Grad hilft mir schon.
Hat es jetzt Vor- oder Nachteile das Gitter waagerecht oder senkrecht zu bauen?
An der Stelle wo ich die Raufe bauen will ist der untere Teil nur ca. 5cm breit, ich denke da kommt eine Ziege ran. Auch ist sie von beiden Seite zugänglich. Macht also nur 2,5cm Abstand.
Nicht über 30° Grad hilft mir schon.
Hat es jetzt Vor- oder Nachteile das Gitter waagerecht oder senkrecht zu bauen?
Der kleine grüne Mann in meinem Kopf fragt mich woher ich weiß, dass er grün sei....
Freund des Pukas
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Servus Yeti
Jetzt versteh ich Deine Frage erst. Habe wohl überlesen, dass Du waagrecht und senkrecht geschrieben hast.
Nein, die Gitterstäbe müssen senkrecht von oben außen nach unten innen verlaufen sonst könnte das Heu nicht nachrutschen. Die Ziegen würden sich beim Fressen dann noch hektischer hin und her bewegen, wenn sie die Halme seitlich herausziehen müssten. Abgesehen davon würden sie die waagrechten Latten als Aufstiegshilfe verstehen und andauernd mit ihren Vorderbeinen mit dem Heu in Berührung kommen. Verletzen könnten sie sich dabei auch noch.
Jetzt versteh ich Deine Frage erst. Habe wohl überlesen, dass Du waagrecht und senkrecht geschrieben hast.
Nein, die Gitterstäbe müssen senkrecht von oben außen nach unten innen verlaufen sonst könnte das Heu nicht nachrutschen. Die Ziegen würden sich beim Fressen dann noch hektischer hin und her bewegen, wenn sie die Halme seitlich herausziehen müssten. Abgesehen davon würden sie die waagrechten Latten als Aufstiegshilfe verstehen und andauernd mit ihren Vorderbeinen mit dem Heu in Berührung kommen. Verletzen könnten sie sich dabei auch noch.
Hallo,
ich hänge hier einfach mal eine Frage für Tüfftler dran:
in meinem Offenstall soll eine Raufe für 2 Rundballen entstehen (je 1,5m Durchmesser)
Es muß für Großpferde, Shetties und Ziegen zugänglich sein.
Bislang habe ich aus 1m hohen Horden ein Rechteck 3x1,5m zusammen gebunden. Das klappt gut, AAAABER:
eine meiner Ziegen (die ich auf gar keinen Fall abgeben möchte, obwohl sie mich in die Raserei treibt!!!!!!) springt immer in die Raufe und sch... aufs Heu, so daß es logischerweise keiner mehr fressen möchte.
Ich habe ausprobiert:
ein Gitter (Brett wäre mir zu schwer in der Größe) über dem Heu als Deckel angebracht
anfangs springt sie einfach da drauf, weil sie ja "die Größte" ist
Später, wenn etwas Heu gefressen wurde, ackert sie solange bis sie durch einen Spalt in die Raufe flutschen kann
mehrere Bretter etwas flexibel als "Randerhöhung" über den Raufenwänden aufgehängt. Die entstehenden Schlitze sind ca. 10cm groß und können von den Pferden mit den Köpfen vergrößert werden- leider auch durch die Ziege, die sehr problemlos durchspringt #bonk#
die Gesamthöhe der Raufe verdoppelt
Daran ist sie verzweifelt, aber dann kommt nach kurzer Zeit keiner mehr ans Heu #ka#
Die Pferde brauchen mindestens 20-25cm Stababstand um mit ihren Köpfen durch zu kommen. Aber ab 20cm paßt die Hippe auch durch #heul#
Ottilie schafft aus dem Stand 1,50m , mit Schwung und der Möglichkeit aufzufußen kommt sie deutlich höher!
Sie springt aus Lust und Dollerei, ist superpfiffig, immer gutgelaunt und mein Sargnagel!
Hat jemand eine Idee, wie ich ohne große finanzielle Investition das Biest austricksen kann?
Liebe Grüße
Nicola
ich hänge hier einfach mal eine Frage für Tüfftler dran:
in meinem Offenstall soll eine Raufe für 2 Rundballen entstehen (je 1,5m Durchmesser)
Es muß für Großpferde, Shetties und Ziegen zugänglich sein.
Bislang habe ich aus 1m hohen Horden ein Rechteck 3x1,5m zusammen gebunden. Das klappt gut, AAAABER:
eine meiner Ziegen (die ich auf gar keinen Fall abgeben möchte, obwohl sie mich in die Raserei treibt!!!!!!) springt immer in die Raufe und sch... aufs Heu, so daß es logischerweise keiner mehr fressen möchte.
Ich habe ausprobiert:
ein Gitter (Brett wäre mir zu schwer in der Größe) über dem Heu als Deckel angebracht
anfangs springt sie einfach da drauf, weil sie ja "die Größte" ist
Später, wenn etwas Heu gefressen wurde, ackert sie solange bis sie durch einen Spalt in die Raufe flutschen kann
mehrere Bretter etwas flexibel als "Randerhöhung" über den Raufenwänden aufgehängt. Die entstehenden Schlitze sind ca. 10cm groß und können von den Pferden mit den Köpfen vergrößert werden- leider auch durch die Ziege, die sehr problemlos durchspringt #bonk#
die Gesamthöhe der Raufe verdoppelt
Daran ist sie verzweifelt, aber dann kommt nach kurzer Zeit keiner mehr ans Heu #ka#
Die Pferde brauchen mindestens 20-25cm Stababstand um mit ihren Köpfen durch zu kommen. Aber ab 20cm paßt die Hippe auch durch #heul#
Ottilie schafft aus dem Stand 1,50m , mit Schwung und der Möglichkeit aufzufußen kommt sie deutlich höher!
Sie springt aus Lust und Dollerei, ist superpfiffig, immer gutgelaunt und mein Sargnagel!
Hat jemand eine Idee, wie ich ohne große finanzielle Investition das Biest austricksen kann?
Liebe Grüße
Nicola
Man sollte nicht anstreben, über den Dingen zu stehen, sondern viel mehr versuchen, ein Teil von ihnen zu werden.
unsere neue Homepage: http://www.hundepension-berg.de !!!!!!
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Servus Nicola
Ich würde sagen, Deine Ziege hat Dich geistig umzingelt #wb#
Hier ist guter Rat teuer aber ich denke so müsste es gehen:
Anstatt schmaler senkrechter Latten verwendest Du Bretter, die Du relativ eng zusammensetzt. Jedenfalls so eng, dass die Ziege nicht durchschlüpfen kann. Damit die Pferde aber zum Heu gelangen können, verbreiterst Du die Öffnungen in Abstanden von vielleicht 10 Zentimetern, indem Du diese Bretter auf das notwendige Pferdemaß schön rund ausschneidest, aber nur in jeweils einer Länge von vielleicht 15 bis 20 Zentimetern, sodaß die Ziege zwar von ihrer Breite, nicht aber von ihrer Höhe her, da durchschlüpfen könnte.
Die Bretter müssten so breit sein, dass sie an ihren ausgeschnittenen Stellen nicht schmäler als eine normale Latte sind, damit sie stabil genug für Pferdegebisse sind.
Ich denke, das wäre dann eine Denksportaufgabe für Deine fürwitzige Ziege und wollen wir hoffen, dass Deine Pferde mit den Fresslöchern etwas anzufangen wissen.
Berichte mir bitte bei Gelegenheit, ob wir beide das Problem meisten konnten.
PS.: Frage? Müssen die Pferde eigentlich ihren ganzen Kopf durch die Latten bzw. Bretter durchstecken können? Es sollte eigentlich reichen, dass sie mit ihrem Maul ein kleines Stück hineinkönnen, um sich das Heu zu fassen. 10 bis 15 cm Breite müssten da eigentlich genügen. Keinesfalls aber 20 cm.
Ich würde sagen, Deine Ziege hat Dich geistig umzingelt #wb#
Hier ist guter Rat teuer aber ich denke so müsste es gehen:
Anstatt schmaler senkrechter Latten verwendest Du Bretter, die Du relativ eng zusammensetzt. Jedenfalls so eng, dass die Ziege nicht durchschlüpfen kann. Damit die Pferde aber zum Heu gelangen können, verbreiterst Du die Öffnungen in Abstanden von vielleicht 10 Zentimetern, indem Du diese Bretter auf das notwendige Pferdemaß schön rund ausschneidest, aber nur in jeweils einer Länge von vielleicht 15 bis 20 Zentimetern, sodaß die Ziege zwar von ihrer Breite, nicht aber von ihrer Höhe her, da durchschlüpfen könnte.
Die Bretter müssten so breit sein, dass sie an ihren ausgeschnittenen Stellen nicht schmäler als eine normale Latte sind, damit sie stabil genug für Pferdegebisse sind.
Ich denke, das wäre dann eine Denksportaufgabe für Deine fürwitzige Ziege und wollen wir hoffen, dass Deine Pferde mit den Fresslöchern etwas anzufangen wissen.
Berichte mir bitte bei Gelegenheit, ob wir beide das Problem meisten konnten.
PS.: Frage? Müssen die Pferde eigentlich ihren ganzen Kopf durch die Latten bzw. Bretter durchstecken können? Es sollte eigentlich reichen, dass sie mit ihrem Maul ein kleines Stück hineinkönnen, um sich das Heu zu fassen. 10 bis 15 cm Breite müssten da eigentlich genügen. Keinesfalls aber 20 cm.
Hallo,
als ich die Raufe auf 2m Höhe hatte, waren ja nur 10cm breite Freßschlitze.
Da die Ballen aber 1,5m Durchmesser haben ist schnell der Punkt erreicht, an dem zwar die Mitte der Raufe voller Heu ist, aber keiner mehr drankommt.
Können die Pferde mit dem Kopf durch, dann erreichen sie völlig locker auch das letzte Hälmchen.
Ich habe auch noch keine Konstruktion geschafft, die als Keil unten drin stabil genug ist, um das Gewicht von 2 Rundballen auszuhalten.
Liebe Grüße
Nicola
als ich die Raufe auf 2m Höhe hatte, waren ja nur 10cm breite Freßschlitze.
Da die Ballen aber 1,5m Durchmesser haben ist schnell der Punkt erreicht, an dem zwar die Mitte der Raufe voller Heu ist, aber keiner mehr drankommt.
Können die Pferde mit dem Kopf durch, dann erreichen sie völlig locker auch das letzte Hälmchen.
Ich habe auch noch keine Konstruktion geschafft, die als Keil unten drin stabil genug ist, um das Gewicht von 2 Rundballen auszuhalten.
Liebe Grüße
Nicola
Man sollte nicht anstreben, über den Dingen zu stehen, sondern viel mehr versuchen, ein Teil von ihnen zu werden.
unsere neue Homepage: http://www.hundepension-berg.de !!!!!!
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Moin Nicola,
wie sieht es denn aus wenn Du die Rundballen auf einer Spitze absetzt (Frontlader) und sie dann immer nach rutschen kann (Denk mal an eine Zitronenpresse oder ähnlich).Ich denk mal dann würden deine Lieben immer ans Heu ran kommen.
Liebe Grüsse Bernd
wie sieht es denn aus wenn Du die Rundballen auf einer Spitze absetzt (Frontlader) und sie dann immer nach rutschen kann (Denk mal an eine Zitronenpresse oder ähnlich).Ich denk mal dann würden deine Lieben immer ans Heu ran kommen.
Liebe Grüsse Bernd
Buren von der Schulenburg___Moin moin
Grüß Euch
Das ist eine Spitezn Idee von Bernd. So eine Heuraufe wird übrigens auf der Seite http://www.zwergziegen.ch/ unter Fütterung/Haltung - Futterraufen/Futtergrippen beschrieben. Nur müsste die von NIcola massiver gebaut werden. Ich denke, ein Baustahlgitter tut es bei Pferden nicht.
Aber grundsätzlich wäre das eine ideale Futterraufe - eine Herausforderung für alle Bastler.
Das ist eine Spitezn Idee von Bernd. So eine Heuraufe wird übrigens auf der Seite http://www.zwergziegen.ch/ unter Fütterung/Haltung - Futterraufen/Futtergrippen beschrieben. Nur müsste die von NIcola massiver gebaut werden. Ich denke, ein Baustahlgitter tut es bei Pferden nicht.
Aber grundsätzlich wäre das eine ideale Futterraufe - eine Herausforderung für alle Bastler.