Hallo Claudia,
letzten Winter (der erste Winter mit den Kühen für uns) hatten wir die Tiere im Stall. Das war auch ganz gut so, denn die Tiere waren nicht so sehr zutraulich und so konnte man sich besser kennenlernen. Leider ist es bei uns baulich so, dass sie dann keinen Zugang zum Freien hatten. Es ist aber für uns auf Dauer nicht akzeptabel, die Tiere monatelang im Stall einzusperren, auch wenn unser Stall hell ist und sie sich gut bewegen konnten. Deshalb haben wir uns im Herbst entschlossen, einen dreiseitig geschlossenen, überdachten Unterstand mit Freilauf für sie zu bauen. Der Boden des Unterstandes besteht aus Holz. Wir misten täglich 2x aus, bzw. entfernen eben Kot und nasses Stroh und streuen frisch drüber. Am Wochenende kommt komplett alles raus und frische Einstreu rein. Ist schon mehr Arbeit jetzt, da die Wege weiter sind usw. Da geht es uns wie Dir, aber es ist einfach sehr viel gesünder für die Tiere, wenn sie sich auch im Winter in der frischen Luft bewegen können. Das möchten wir allen unseren Tieren bieten.
Dass der Aufwand mit den Kühen allerdings weniger sein soll, als für die gleiche Menge Ziegenmilch, würde ich so nicht unbedingt bestätigen. Ziegen sind für meine Begriffe doch einfacher im Handling.
Liebe Grüße
Barbara
Dexter- Kühe für die kleine Selbstversorgerhaltung...
Liebe Claudia,
also was das Melken betrifft: Handmelken einer Kuh ist wesentlich kraftaufwendiger als das Melken einer Ziege, finde ich. Außerdem sind es ja 4 Striche, also wie bei 2 Ziegen. Was die Melkbarkeit mit der Maschine betrifft, kann ich vielleicht nächstes Jahr mehr berichten.
Platzbedarf kann ich schwer beurteilen. Die Obergrenze bei Naturland ist 2,5 Mutterkühe bzw. 2 Milchkühe pro Hektar. Wobei da natürlich von großen Kühen ausgegangen wird.
Kommt ja auch drauf an, ob Du Heu selbst machst oder kaufst.
Also wir betreiben Wechselweide. Die Flächen, die wir nicht mähen, beweiden wir abwechselnd mit den Rindern und den Ziegen und mulchen zwischendurch mal. Die anderen Flächen mähen wir und lassen die Tiere dann abweiden, wenn es gebraucht wird. Also Sauberhalten im Sinne von Kot absammeln oder so kann man da nicht. Die Fladen wachsen halt als Dünger ein.
Schöne Grüße
Barbara
also was das Melken betrifft: Handmelken einer Kuh ist wesentlich kraftaufwendiger als das Melken einer Ziege, finde ich. Außerdem sind es ja 4 Striche, also wie bei 2 Ziegen. Was die Melkbarkeit mit der Maschine betrifft, kann ich vielleicht nächstes Jahr mehr berichten.
Platzbedarf kann ich schwer beurteilen. Die Obergrenze bei Naturland ist 2,5 Mutterkühe bzw. 2 Milchkühe pro Hektar. Wobei da natürlich von großen Kühen ausgegangen wird.
Kommt ja auch drauf an, ob Du Heu selbst machst oder kaufst.
Also wir betreiben Wechselweide. Die Flächen, die wir nicht mähen, beweiden wir abwechselnd mit den Rindern und den Ziegen und mulchen zwischendurch mal. Die anderen Flächen mähen wir und lassen die Tiere dann abweiden, wenn es gebraucht wird. Also Sauberhalten im Sinne von Kot absammeln oder so kann man da nicht. Die Fladen wachsen halt als Dünger ein.
Schöne Grüße
Barbara
Hallo Barbara,
natürlich wäre ich irgendwo probemelken gegangen, in der Hoffnung, daß der Bewegungsablauf verträglicher ist.
Ach #heul# #heul# #heul# ich muß wohl Abstand nehmen. Der Aufwand ist viel zu groß #heul# #heul# #heul# ! Dabei möchte ich so gern Butter machen und so, Joghurt brauchen wir auch viel....Mir widerstrebt es so sehr, irgendjemandem Geld für etwas zu geben, was ich genauso gut selber machen könnte. Muß mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, daß das etwas ist, was ich nicht genauso gut selbst machen kann.
Vielen Dank euch allen,
Claudia
natürlich wäre ich irgendwo probemelken gegangen, in der Hoffnung, daß der Bewegungsablauf verträglicher ist.
Ach #heul# #heul# #heul# ich muß wohl Abstand nehmen. Der Aufwand ist viel zu groß #heul# #heul# #heul# ! Dabei möchte ich so gern Butter machen und so, Joghurt brauchen wir auch viel....Mir widerstrebt es so sehr, irgendjemandem Geld für etwas zu geben, was ich genauso gut selber machen könnte. Muß mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, daß das etwas ist, was ich nicht genauso gut selbst machen kann.
Vielen Dank euch allen,
Claudia
Hallo Claudia,
ich wollte Dich aber nicht von Deinem Vorhaben abbringen. Im Gegenteil, ich bin begeistert von unseren kleinen Kühen und würde sie nicht mehr hergeben wollen. Und Du hast ja Recht, Milchprodukte werden immer teurer und es ist schon toll, wenn man sie selbst produzieren kann. Und Sahne, Butter oder Joghurt sind einfach mit Kuhmilch leichter herzustellen, als von Ziegenmilch.
Ich denke halt, man braucht einfach ein paar Voraussetzungen, damit es gut klappt mit den Kühen.
Man sollte nach meiner Meinung mindestens 2 Kühe, besser 3 Tiere halten.
Für 3 Tiere sollte man eine Weidefläche von mind. 1 ha haben. Da kann man dann teilweise noch Heu davon machen. Das reicht aber vermutlich nicht als Winterfutter.
Außerdem sollte man einen geeigneten Stall oder Unterstand haben.
Und dann braucht man halt auch noch genügend Zeit für die Milchverarbeitung und auch genügend Abnehmer dafür, denn 8 Liter jeden Tag kann eine Familie allein nicht verbrauchen.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann ich die Dexter nur empfehlen. Sie brauchen weniger Platz und Futter als große Tiere, sind liebenswürdig und robust und sehen knuffig aus.
Liebe Grüße
Barbara
ich wollte Dich aber nicht von Deinem Vorhaben abbringen. Im Gegenteil, ich bin begeistert von unseren kleinen Kühen und würde sie nicht mehr hergeben wollen. Und Du hast ja Recht, Milchprodukte werden immer teurer und es ist schon toll, wenn man sie selbst produzieren kann. Und Sahne, Butter oder Joghurt sind einfach mit Kuhmilch leichter herzustellen, als von Ziegenmilch.
Ich denke halt, man braucht einfach ein paar Voraussetzungen, damit es gut klappt mit den Kühen.
Man sollte nach meiner Meinung mindestens 2 Kühe, besser 3 Tiere halten.
Für 3 Tiere sollte man eine Weidefläche von mind. 1 ha haben. Da kann man dann teilweise noch Heu davon machen. Das reicht aber vermutlich nicht als Winterfutter.
Außerdem sollte man einen geeigneten Stall oder Unterstand haben.
Und dann braucht man halt auch noch genügend Zeit für die Milchverarbeitung und auch genügend Abnehmer dafür, denn 8 Liter jeden Tag kann eine Familie allein nicht verbrauchen.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann ich die Dexter nur empfehlen. Sie brauchen weniger Platz und Futter als große Tiere, sind liebenswürdig und robust und sehen knuffig aus.
Liebe Grüße
Barbara
Moin Barbara,
ich hatte ja schon mit Christine und ihrem Mann gesprochen, als wir Stammtisch hatten. Aber ich wollte eben noch mal genau wissen, wie es so ist mit den Dextern. Ich werde mal sehen, wie es so wird mit dem Ziegenmelken und meinem Arm dieses Jahr (äh, nächstes). Fläche und Stall sind ausreichend da, Heu kaufe ich ohnehin komplett zu, damit ich besser umweiden kann.
Liebe Grüße,
Claudia
ich hatte ja schon mit Christine und ihrem Mann gesprochen, als wir Stammtisch hatten. Aber ich wollte eben noch mal genau wissen, wie es so ist mit den Dextern. Ich werde mal sehen, wie es so wird mit dem Ziegenmelken und meinem Arm dieses Jahr (äh, nächstes). Fläche und Stall sind ausreichend da, Heu kaufe ich ohnehin komplett zu, damit ich besser umweiden kann.
Liebe Grüße,
Claudia