Zwergziege seit einem halben Jahr ausgerissen!!!
Grüß Euch und Servus Annabella
Dein Einwand ist zwar theoretisch richtig, praktisch aber kaum durchführbar. Denn wer hat die Zeit, sich täglich mit einer zweiten Ziege in die freie Wildbahn zu begeben um darauf zu warten, dass die verwilderte Ziege so zutraulich wird, um sich fangen zu lassen. Noch schwieriger wird das Unterfangen sein, einen Pferch mit Hütte auf fremden Grund und Boden zu errichten - möglicherweise Bahngrund - um dort einen Bock zu installieren. Ist der Pferch dicht, kommt die Zwergziege nicht hinein, ist der Pferch offen, darf man dann zusätzlich auch noch den Bock fangen und das alles in einem eher sensiblen Gebiet. Wenn die Bahn davon erfährt, kannst Du es haben, dass die einen Jäger schicken, wegen der Gefahr eines Wildschadens. Und wer sagt, dass sich die verwilderte Ziege fangen lässt, wenn dort ein Bock oder eine zweite Ziege umgeht?
Da halte ich die Idee eines zweiten Netzes mit kurzem Abstand hintereinander eher umsetzbar. Vielleicht innen das niedrige und einen Meter außerhalb das aufgedoppelte 2 m hohe Netz. Da springt auch eine gestresste Zwergziege nicht mehr drüber. Weniger gut halte ich die Idee, das Netz unter Strom zu setzen. Das würde der Ziege, wenn sie sich verfängt, doch unnötige Schmerzen bereiten und gerade das Verfangen würde die Sache wesentlich erleichtern.
Garantie gibt es freilich keine, ein Versuch würde allerdings Sinn machen. Bliebe dann nur noch der Tierarzt mit einem Narkosegewehr. Das wird dann aber nicht gerade billiger und ist für die Ziege auch nicht wirklich lustig.
Dein Einwand ist zwar theoretisch richtig, praktisch aber kaum durchführbar. Denn wer hat die Zeit, sich täglich mit einer zweiten Ziege in die freie Wildbahn zu begeben um darauf zu warten, dass die verwilderte Ziege so zutraulich wird, um sich fangen zu lassen. Noch schwieriger wird das Unterfangen sein, einen Pferch mit Hütte auf fremden Grund und Boden zu errichten - möglicherweise Bahngrund - um dort einen Bock zu installieren. Ist der Pferch dicht, kommt die Zwergziege nicht hinein, ist der Pferch offen, darf man dann zusätzlich auch noch den Bock fangen und das alles in einem eher sensiblen Gebiet. Wenn die Bahn davon erfährt, kannst Du es haben, dass die einen Jäger schicken, wegen der Gefahr eines Wildschadens. Und wer sagt, dass sich die verwilderte Ziege fangen lässt, wenn dort ein Bock oder eine zweite Ziege umgeht?
Da halte ich die Idee eines zweiten Netzes mit kurzem Abstand hintereinander eher umsetzbar. Vielleicht innen das niedrige und einen Meter außerhalb das aufgedoppelte 2 m hohe Netz. Da springt auch eine gestresste Zwergziege nicht mehr drüber. Weniger gut halte ich die Idee, das Netz unter Strom zu setzen. Das würde der Ziege, wenn sie sich verfängt, doch unnötige Schmerzen bereiten und gerade das Verfangen würde die Sache wesentlich erleichtern.
Garantie gibt es freilich keine, ein Versuch würde allerdings Sinn machen. Bliebe dann nur noch der Tierarzt mit einem Narkosegewehr. Das wird dann aber nicht gerade billiger und ist für die Ziege auch nicht wirklich lustig.
Ich persönlich würde mit einer oder mehreren Ziegen auf Sichtweite gehen und meinen Hund schicken. Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund top im Kommando steht und es kennt scheue Tiere mit viel Abstand (damit meine ich 50m und mehr) zu arbeiten. In aller Regel ist die Furcht der Ziege (des Schafes) vor dem Hund wesentlich grösser als vor Artgenossen und Menschen und flüchtet fast freiwilig zu letzteren.
Achtung: Ich befürworte ausdrücklich nicht einen ein bischen Arbeitswillen zeigenden Bello auf die arme Ziege zu hetzten!!! Das geht nur mit einem gut ausgebildeten, erfahrenen Hund, der auch Einzeltiere arbeiten kann.
Achtung: Ich befürworte ausdrücklich nicht einen ein bischen Arbeitswillen zeigenden Bello auf die arme Ziege zu hetzten!!! Das geht nur mit einem gut ausgebildeten, erfahrenen Hund, der auch Einzeltiere arbeiten kann.
lieben Gruß
Ulrike & Zoo
Ulrike & Zoo
Je mehr ich über diese ganze Geschichte nachdenke, desto mehr befürworte ich die Lösung mit dem Nrkosegewehr.
Offenbar kann/ will man die Fläche nicht richtig im Sinne von "sprungsicher" einzäunen noch kommt man dicht genug an das Tier heran.
Somit dürfte auch die Netzwurfmethode ausscheiden!
Nun kann man noch über das Einfliegenlassen eines australischen Ureinwohners und dessen Kunstfertigkeit im Boomerangwerfen philosophieren oder darauf hoffen, dass schlagartig Zutraulichkeit über die Ziege hereinbricht...alles nette Theorie, die aber in der Praxis nicht haltbar ist.
Das Hauptproblem dürfte die Bahnstrecke und der damit verbundene Zugverkehr sein. Wollt Ihr dieses Risiko echt noch länger tragen?
Nachdenkliche Grüße, Petra
Offenbar kann/ will man die Fläche nicht richtig im Sinne von "sprungsicher" einzäunen noch kommt man dicht genug an das Tier heran.
Somit dürfte auch die Netzwurfmethode ausscheiden!
Nun kann man noch über das Einfliegenlassen eines australischen Ureinwohners und dessen Kunstfertigkeit im Boomerangwerfen philosophieren oder darauf hoffen, dass schlagartig Zutraulichkeit über die Ziege hereinbricht...alles nette Theorie, die aber in der Praxis nicht haltbar ist.
Das Hauptproblem dürfte die Bahnstrecke und der damit verbundene Zugverkehr sein. Wollt Ihr dieses Risiko echt noch länger tragen?
Nachdenkliche Grüße, Petra
Nochmal kurz aus eigener Erfahrung,auch wenn es sich um ein Rind handelte.
Das Tier war damals auf der Sommerweide und ließ sich nicht mit den anderen im Herbst aufstallen.Alle Versuche waren vergebens.Wir haben angefüttert,versucht in die Enge zu treiben,eine halterführige Kuh bei ihr gelassen u.v.m..Um dem Stress für alle Beteiligten(denn niemand ist bei sowas wirklich ruhig) ein Ende zu setzen haben wir den Ta bestellt der die Kuh mit dem Betäubungsgewehr geschossen hat.Das ging relativ schnell.Er mußte nur nahe genug rankommen.Leider weiß ich nicht mehr wie nahe.Auf jedenfall wurde das Tier schnell ruhiger und ließ sich dann langsam zum LKW treiben.Als sie ausgeschlafen hatte war sie bereits im Stall und war dort wieder ruhig als wäre nie etwas gewesen.
Aus meiner Sicht ist es am stressfreisten die Ziege zu betäuben und dann sicher aufzustallen.Ob mit einem geziehlten Schuss oder über Betäubungsmittel im Futter ist letztendlich egal.Die Ideen mit den Netzen finde ich erstens zu stressig und zweitens glaube ich nicht das sie durchführbar sind.Welche Ziege würde in Panik nicht die Netze überspringen oder sich gar lebensbedrohlich darin verheddern?
Das andere Problem-wenn der Versuch misslingt ist es wahrscheinlich das sie nie mehr jemanden so nahe an sich ranlässt oder erstmal wieder so wegläuft das sie keiner mehr findet.Hat sie ja schonmal gemacht.
Das Tier war damals auf der Sommerweide und ließ sich nicht mit den anderen im Herbst aufstallen.Alle Versuche waren vergebens.Wir haben angefüttert,versucht in die Enge zu treiben,eine halterführige Kuh bei ihr gelassen u.v.m..Um dem Stress für alle Beteiligten(denn niemand ist bei sowas wirklich ruhig) ein Ende zu setzen haben wir den Ta bestellt der die Kuh mit dem Betäubungsgewehr geschossen hat.Das ging relativ schnell.Er mußte nur nahe genug rankommen.Leider weiß ich nicht mehr wie nahe.Auf jedenfall wurde das Tier schnell ruhiger und ließ sich dann langsam zum LKW treiben.Als sie ausgeschlafen hatte war sie bereits im Stall und war dort wieder ruhig als wäre nie etwas gewesen.
Aus meiner Sicht ist es am stressfreisten die Ziege zu betäuben und dann sicher aufzustallen.Ob mit einem geziehlten Schuss oder über Betäubungsmittel im Futter ist letztendlich egal.Die Ideen mit den Netzen finde ich erstens zu stressig und zweitens glaube ich nicht das sie durchführbar sind.Welche Ziege würde in Panik nicht die Netze überspringen oder sich gar lebensbedrohlich darin verheddern?
Das andere Problem-wenn der Versuch misslingt ist es wahrscheinlich das sie nie mehr jemanden so nahe an sich ranlässt oder erstmal wieder so wegläuft das sie keiner mehr findet.Hat sie ja schonmal gemacht.
Liebe Grüße
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Was auch zu bedenken ist, wohin mit der Ziege nach dem Einfangen!
Wir wissen ja alle nicht wie die Weide eingezäunt ist, daher will ich auch garnicht weiter drauf eingehen, aber die muss schon echt ausbruchssicher sein.
Und sie kann ja auch den rest des Lebens nicht im Stall verbringen.
Nicht das nachher die ziege auf die Weide gelassen wird und auf der anderen Seite direkt über den Zaun springt. ;-)
MfG CHris
Wir wissen ja alle nicht wie die Weide eingezäunt ist, daher will ich auch garnicht weiter drauf eingehen, aber die muss schon echt ausbruchssicher sein.
Und sie kann ja auch den rest des Lebens nicht im Stall verbringen.
Nicht das nachher die ziege auf die Weide gelassen wird und auf der anderen Seite direkt über den Zaun springt. ;-)
MfG CHris
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Rocket
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Butterblume
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KitKatKatrin
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