Hahnenfuß
Servus
Ich selbst habe auf meiner Weide keine bzw. wenn, dann eine sehr geringe Hahnenfußpopulation und habe beobachtet, dass sie von den Ziegen stehen gelassen werden. Indem ich die abgeweideten Flächen im Zwei- oder max. Dreiwochenrythmus abmähe, verhindere ich eine Samenbildung, sodass die Vermehrung hint angehalten wird.
In getrocknetem Zustand verlieren die Hahnenfußgewächse ihre Giftigkeit und können als Heu bedenkenlos verfüttert werden. Achtung aber bei Grünfütterung oder Silagen! Hier bleiben die Giftstoffe erhalten und sind u.a. ein Grund für meine Skepsis gegenüber dem Silieren. Denn ich gehe einmal davon aus, dass kein Bauer vor dem Mähen die Wiese abschreitet und die Hahnenfußgewächse entfernt.
Ich selbst habe auf meiner Weide keine bzw. wenn, dann eine sehr geringe Hahnenfußpopulation und habe beobachtet, dass sie von den Ziegen stehen gelassen werden. Indem ich die abgeweideten Flächen im Zwei- oder max. Dreiwochenrythmus abmähe, verhindere ich eine Samenbildung, sodass die Vermehrung hint angehalten wird.
In getrocknetem Zustand verlieren die Hahnenfußgewächse ihre Giftigkeit und können als Heu bedenkenlos verfüttert werden. Achtung aber bei Grünfütterung oder Silagen! Hier bleiben die Giftstoffe erhalten und sind u.a. ein Grund für meine Skepsis gegenüber dem Silieren. Denn ich gehe einmal davon aus, dass kein Bauer vor dem Mähen die Wiese abschreitet und die Hahnenfußgewächse entfernt.
Grüß Euch
Seit vierzehn Tagen haben wir unsere Schafe und tageweise auch mal die eine oder andere Ziege mit ihren Jungen auf einer etwas weiter entfernten Streuobstwiese, die schon lange nicht mehr beweidet worden ist und maximal zweimal pro Jahr mit dem Schlegelhächsler bearbeitet wird. Dementsprechend saftig steht das Gras dort bereits Anfang Mai. Diese Wiese ist recht artenreich, allerdings auch mit einem entsprechend hohen Hahnenfußanteil. Während die Schafe den Hahnenfuß eher ignorieren, fressen die Ziegen offenbar doch die eine oder andere Pflanze. Bislang konnte ich noch keine negativen Reaktionen darauf feststellen, wenngleich der Kot doch in Richtung Krapfen tendiert.
Kommt das nun vom saftigen Futter oder doch vom Hahnenfuß?
In früherer Zeit wurde der Hahnenfuß nämlich gegen Verstopfung verwendet, in der heutigen Alternativmedizin aber nicht mehr. Ans frische Gras sind die Tiere zwar gewöhnt - sie sind seit Ostern auf unserer im Vergleich eher kargeren Weide - anscheinend muss sich der Pansen aber doch noch umgewöhnen. Bei unseren täglichen Besuchen bringen wir immer etwas Heu mit, welches aber mehr oder weniger gleichmäßig im Umkreis verteilt wird.
Nachdem der Hahnenfuß auf allen Heuwiesen allgegenwärtig ist, habt Ihr sicherlich auch dieses Problem. Was tut Ihr dagegen oder verlässt Ihr Euch auch auf den Instinkt der Tiere, dass sie nicht zuviel davon fressen?
Seit vierzehn Tagen haben wir unsere Schafe und tageweise auch mal die eine oder andere Ziege mit ihren Jungen auf einer etwas weiter entfernten Streuobstwiese, die schon lange nicht mehr beweidet worden ist und maximal zweimal pro Jahr mit dem Schlegelhächsler bearbeitet wird. Dementsprechend saftig steht das Gras dort bereits Anfang Mai. Diese Wiese ist recht artenreich, allerdings auch mit einem entsprechend hohen Hahnenfußanteil. Während die Schafe den Hahnenfuß eher ignorieren, fressen die Ziegen offenbar doch die eine oder andere Pflanze. Bislang konnte ich noch keine negativen Reaktionen darauf feststellen, wenngleich der Kot doch in Richtung Krapfen tendiert.
Kommt das nun vom saftigen Futter oder doch vom Hahnenfuß?
In früherer Zeit wurde der Hahnenfuß nämlich gegen Verstopfung verwendet, in der heutigen Alternativmedizin aber nicht mehr. Ans frische Gras sind die Tiere zwar gewöhnt - sie sind seit Ostern auf unserer im Vergleich eher kargeren Weide - anscheinend muss sich der Pansen aber doch noch umgewöhnen. Bei unseren täglichen Besuchen bringen wir immer etwas Heu mit, welches aber mehr oder weniger gleichmäßig im Umkreis verteilt wird.
Nachdem der Hahnenfuß auf allen Heuwiesen allgegenwärtig ist, habt Ihr sicherlich auch dieses Problem. Was tut Ihr dagegen oder verlässt Ihr Euch auch auf den Instinkt der Tiere, dass sie nicht zuviel davon fressen?
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Hitzewelle
- Beiträge: 744
- Registriert: 11.04.2005, 09:59
Ich musste vor kurzem, als ich meine Ziegen auch mal ans frische Grün gelassen habe, feststellen, dass diese sich fast gierig auf den Hahnenfuß gestürzt und diesen gefressen haben. Es waren dann zwar nicht viele Pflanzen, aber gewundert hat mich das schon.
Sorgen mache ich mir deswegen jedoch nicht, da wir auch gemähtes Gras mit recht hohem Hahnenfußanteil an Kühe und auch an Ziegen verfüttern. Da fressen sie ihn auch und ich konnte noch keine Beeinträchtigung feststellen.
Sorgen mache ich mir deswegen jedoch nicht, da wir auch gemähtes Gras mit recht hohem Hahnenfußanteil an Kühe und auch an Ziegen verfüttern. Da fressen sie ihn auch und ich konnte noch keine Beeinträchtigung feststellen.
Viele Grüße
Christine
Christine
Moin,
meine Ziegen fressen die Blätter vom kriechenden Hahnenfuß. Ich wußte leider nicht, dass er giftig für Ziegen ist - aber bisher kann ich auch nicht erkennen, dass es ihnen geschadet hat. Kann es zu Spätfolgen kommen? Sie fressen das Zeug jetzt schon seit ca. 3-4 Wochen zusammen mit Brennesseln, Klett-Labkraut, Löwenzahn und Gras. Natürlich futtern sie auch noch viel Heu. Sie trinken ungewöhnlich viel, obwohl sie so viel saftiges fressen, aber ich dachte, das liege an der Wärme?!? Gibt es eine verlässliche Datenbank, in der die für Ziegen giftigen Pflanzen aufgezeigt werden? Aber Giersch dürfen sie doch nun wirklich, oder???
meine Ziegen fressen die Blätter vom kriechenden Hahnenfuß. Ich wußte leider nicht, dass er giftig für Ziegen ist - aber bisher kann ich auch nicht erkennen, dass es ihnen geschadet hat. Kann es zu Spätfolgen kommen? Sie fressen das Zeug jetzt schon seit ca. 3-4 Wochen zusammen mit Brennesseln, Klett-Labkraut, Löwenzahn und Gras. Natürlich futtern sie auch noch viel Heu. Sie trinken ungewöhnlich viel, obwohl sie so viel saftiges fressen, aber ich dachte, das liege an der Wärme?!? Gibt es eine verlässliche Datenbank, in der die für Ziegen giftigen Pflanzen aufgezeigt werden? Aber Giersch dürfen sie doch nun wirklich, oder???
Gruß,
http://www.myheimat.de/pattensen/profil ... 13211.html

Ein Leben ohne Ziegen ist zwar denkbar, aber sinnlos!
http://www.myheimat.de/pattensen/profil ... 13211.html
Ein Leben ohne Ziegen ist zwar denkbar, aber sinnlos!
Hallo Kirsten,
unter FAQ - Häufig gestellte Fragen,
dann weiter Welche praktischen Internetseiten für Ziegenhalter gibt es?
und dann unter Gesundheit der zweite Eintrag.
Und dann haben wie hier im Forum noch eine Suchfunktion.
Viele Grüße Axel
unter FAQ - Häufig gestellte Fragen,
dann weiter Welche praktischen Internetseiten für Ziegenhalter gibt es?
und dann unter Gesundheit der zweite Eintrag.
Und dann haben wie hier im Forum noch eine Suchfunktion.
Viele Grüße Axel
Der Bock springt hoch, der Bock springt weit, warum auch nicht, er hat ja Zeit.
Grüß Euch
Das ist ja mein Problem. Ich weiß, dass der Hahnenfuß ab der Blüte giftig ist, nicht aber in fermentiertem Zustand als Heu. Trotzdem fressen meine Ziegen dann und wann auch einen Hahnenfuß, obwohl dieser lt. Literatur wegen seiner Schärfe vom Weidevieh gemieden wird.
In der Giftdatenbank komme ich nicht weiter, weil dort nach Vergiftungssymptomen gefragt wird, die ich aber nicht feststellen kann. Ich bewege mich da ein wenig im Kreis. Jeder Bauer den ich frage erzählt mir, dass die Kühe den nicht fressen und den Ziegen tut eine nicht zu große Menge nichts. Stimmt das?
Ist es etwa beim Hahnenfuß auch so wie beim Ampfer, dass der bei Beweidung durch Ziegen zurückgeht? Zumindest beobachte ich das auf unserer Hausweide, wo nach nun dem fünften Jahr kaum noch Hahnenfuß wächst.
Das ist ja mein Problem. Ich weiß, dass der Hahnenfuß ab der Blüte giftig ist, nicht aber in fermentiertem Zustand als Heu. Trotzdem fressen meine Ziegen dann und wann auch einen Hahnenfuß, obwohl dieser lt. Literatur wegen seiner Schärfe vom Weidevieh gemieden wird.
In der Giftdatenbank komme ich nicht weiter, weil dort nach Vergiftungssymptomen gefragt wird, die ich aber nicht feststellen kann. Ich bewege mich da ein wenig im Kreis. Jeder Bauer den ich frage erzählt mir, dass die Kühe den nicht fressen und den Ziegen tut eine nicht zu große Menge nichts. Stimmt das?
Ist es etwa beim Hahnenfuß auch so wie beim Ampfer, dass der bei Beweidung durch Ziegen zurückgeht? Zumindest beobachte ich das auf unserer Hausweide, wo nach nun dem fünften Jahr kaum noch Hahnenfuß wächst.
Hallo Fridolin,
hier findest du etwas über Hahnenfuß <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.botanikus.de/Gift/hahnen.htm ... ml</a><!-- m -->
Vielleicht hilft dir das weiter.Bei der von Axel angegebenen Seite gibst du oben Hahnenfuß in das Suchfeld <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/ind ... tm</a><!-- m --> und erhälst einige verschiedene Hahnenfußgewächse.Der unterste ist der Gesuchte.
hier findest du etwas über Hahnenfuß <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.botanikus.de/Gift/hahnen.htm ... ml</a><!-- m -->
Vielleicht hilft dir das weiter.Bei der von Axel angegebenen Seite gibst du oben Hahnenfuß in das Suchfeld <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/ind ... tm</a><!-- m --> und erhälst einige verschiedene Hahnenfußgewächse.Der unterste ist der Gesuchte.
Liebe Grüße
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Christine
Der Optimist sieht die Rose,der Pessimist nur die Dornen.
Danke Axel - ich habe bereits alles "abgegrast": Suchfunktion, Giftdatenbank über die Seite in der Schweiz, die hier nicht genannt werden darf, Wikipedia - Axel, diese Belehrung war nicht so wirklich nötig - Hilfe und eine klare Antwort wäre besser gewesen. Schön wäre eine Liste, auf der steht, welche Pflanzen Ziegen nicht fressen sollten und welche sie auf keinen Fall fressen dürfen und welche gut für sie sind etc.
Meine Ziegen haben jedenfalls keinerlei Krankheitsanzeichen und sie fressen keinen Hahnenfuß, wenn sie selbst selektieren können - das habe ich heute getestet. Wenn ich aber Blätter der Pflanze abpflücke und sie ihnen hinhalte, fressen sie es. Vielleicht verlassen sie sich zu sehr darauf, dass ich ihnen nur "gute" Sachen gebe. Allerdings futtern sie auch Holunder und Efeu und kommen damit gut zurecht. Was ich mich allerdings frage ist, ob sich evtl. manche Toxine im Körper über die Zeit anreichern können und dann im Nachhinein schädlich werden können?! Darüber steht irgendwie nirgendwo etwas geschrieben.
Meine Ziegen haben jedenfalls keinerlei Krankheitsanzeichen und sie fressen keinen Hahnenfuß, wenn sie selbst selektieren können - das habe ich heute getestet. Wenn ich aber Blätter der Pflanze abpflücke und sie ihnen hinhalte, fressen sie es. Vielleicht verlassen sie sich zu sehr darauf, dass ich ihnen nur "gute" Sachen gebe. Allerdings futtern sie auch Holunder und Efeu und kommen damit gut zurecht. Was ich mich allerdings frage ist, ob sich evtl. manche Toxine im Körper über die Zeit anreichern können und dann im Nachhinein schädlich werden können?! Darüber steht irgendwie nirgendwo etwas geschrieben.
Gruß,
http://www.myheimat.de/pattensen/profil ... 13211.html

Ein Leben ohne Ziegen ist zwar denkbar, aber sinnlos!
http://www.myheimat.de/pattensen/profil ... 13211.html
Ein Leben ohne Ziegen ist zwar denkbar, aber sinnlos!