Steigern Hormone aus Bierhefe die Milchproduktion?

Mountain Meadows
Beiträge: 405
Registriert: 12.02.2007, 16:50

Beitrag von Mountain Meadows »

Hallo!

Hab da was im Heilpflanzenbuch gefunden, ist allerdings auf die Anwendung beim Menschen bezogen...

Bierhefe / Hefe
Pflanze: Saccharomyces cerevisiae Meyen
Familie: Saccharomycetaceae = Echte Hefen


Anwendung:

Durchfallerkrankungen

Vorbeugung von Reisedurchfällen

unterstützende Aknetherapie

Vorbeugung von Durchfällen während einer Therapie mit Antibiotika

Appetitanregung

Legende
Medizinische Hefen sind reich an Vitaminen der B-Gruppe und Mineralstoffen und enthalten Proteine mit einem hohen Gehalt an Lysin und Tryptophan, Kohlenhydrate (Glucane, Mannane, Trehalose) und Lipide (Ergosterol und Zymosterol) und stellen ein Produkt aus lebenden, nicht krankmachenden Mikroorganismen dar, die eine sog. probiotische Wirkung entfalten. Darunter versteht man eine insgesamt gesundheitsfördernd auf den Wirtsorganismus Wirkung, indem u.a. eine intakte Darmflora gefördert wird. Die als Nebenprodukt bei der Bierbrauerei anfallende Bierhefe muss entbittert werden, da die Zellen Bitterstoffe aus dem Hopfenextrakt anreichern.
Medizinische Hefe wird zu Appetitanregung und zur unterstützender Behandlung von Akne und Furunkeln empfohlen. In der Lebensmittelindustrie wird Bierhefe bzw. Bierhefeextrakte zur Herstellung von Backwaren, alkoholischen Getränken und als Geschmacksverbesserer eingesetzt.

Bestimmte Hefestämme binden das Spurenelement Selen in organischen Verbindungen, die vor allem in Verbindung mit Vitamin E antioxidative Wirkungen entfalten und werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten.

Für Präparate aus S. boulardii, taxonomisch richtig S. cerevisiae Hansen CBS 5926, konnte gezeigt werden, dass diese das Wachstum krankmachender Bakterien hemmen und die Durchfall verursachende Wirkung bestimmter, bakterieller Toxine verhindern können. Im Tierversuch konnte auch eine Stimulierung des Darm assoziierten Immunsystems nachgewiesen werden. Für diese Wirkungen und somit auch für die Qualität des einzelnen Präparates ausschlaggebend ist die Lebensfähigkeit der Hefezellen.


Hab auch ne Angabe von Inhaltsstoffen gefunden:

Auszug einer Durchschnittsanalyse je 100g Bierhefe getrocknet:

Vitamine
Vitamin E: 0,1 mg
Vitamin H: 0,02 mg
Vitamin B1: 13 mg
Vitamin B2: 4 mg
Vitamin B3: 40 mg
Vitamin B5: 8 mg
Vitamin B6: 4,3 mg
Vitamin B9: 0,8 mg
Vitamin B12: 0,02 mg

Mineralien
Natrium: 80 mg
Kalium: 1410 mg
Kalzium: 50 mg
Magnesium: 230 mg
Phosphor: 1800 mg
Schwefel: 350 mg
Eisen: 17,5 mg
Zink: 8 mg
Kupfer: 3,3 mg



Auch interresant:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.pahema.com/cms/abt/107/itemg ... /107/itemg ... rhefe.html</a><!-- m -->

Steht ein bissl was drin...

Viele Grüsse aus dem sonnigen Hunsrück!

Tine


Eifelhexe
Beiträge: 2059
Registriert: 26.05.2002, 00:00

Beitrag von Eifelhexe »

Hallo ihr Lieben
der Werner hat doch nach Bierhefe gefragt!
Das ist ja wohl ein Ergänzungsmittel, während Biertreber ein richtiges Futtermittel ist (in dem noch dazu Keine!! Hefe vorhanden ist, die wird erst viel später zugesetzt).
@ Werner
Ich könnte mir vorstellen, das die erhöhte Milchleistung einfach nur auf Grund der zusätzlichen Mineralien und damit einer Verbesserung des gesamten Stoffwechsels zustande kommt.
Auf die Idee mit den Hormonen bin ich noch dar nicht gekommen.
Wäre das toll wenn man als Frau die Wechseljahresprobleme einfach nur mit einer Flasche Bier ausschalten könnte!!!
Ich stelle mir das gerade vor:
Alle Frauen mit diesen Problemen bekommen Bier auf Rezept......


Alles Liebe aus der Eifel,
Uli
PS: Die Natur ist der Balsam gegen die Leiden, die alle jene verursachen, die die Natur misshandeln.
schuehlw
Beiträge: 2139
Registriert: 24.02.2003, 22:40

Beitrag von schuehlw »

Hallo zusammen!
Danke für Eure zahlreichen Beiträge.
Ich hatte nicht mehr geschrieben, weil ich die überzeugende Antwort in dem Link von Nora gefunden hatte. DANKE und viele Grüße Werner


"Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast!"
Antworten