Hallo Zusammen,
ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Vor ein paar Wochen starb unsere Happy. Seit sie im vergangenem Jahr 2 Böckchen bekommen hatte, magerte sie nach und nach mehr und mehr ab. Wir suchten verzweifelt nach der Ursache. Immer wenn wir dabei waren, fraß sie ruhig vor sich hin. Die Arzte konnten nichts organisches feststellen. Jeden Abend kamen unsere Böcke kugelrund in den Stall, aber nicht unsere Happy, die war schon immer etwas magerer, aber wir sahen sie nur noch mit Hungergrube. Von zusätzlich gegebenem Kraftfutter bekam sie Durchfall.
Zum Schluß vermutete die Ärztin eine Leukose, doch bevor wir es genauer wissen konnten, lag sie tot im Stall.
Jetzt haben wir das selbe Problem mit einem ihrer Jungen. Im Gegensatz
zu vorher bei Happy können wir es hier aber ganu erkennen, dass es die ganze Zeit um Stress ging und vorher Happy als Gruppencheffin den Stress hatte, den Kleinen zu schützen. Da sie diesen Job gut gemacht hatte, war er immer rund und gesund. Jetzt wo die Mutter nicht mehr da ist, ist es egal wo er sich in dem Gehege aufhält, sobald er frißt, kommt einer der anderen Beiden und bufft ihn.
Er ist nur damit beschäftigt, die anderen Beiden zu beobachten und traut sich nicht zu fressen. Wir können ihn kurzfristig durch Gabe von Kraftfutter
sicher vor dem Verhungern bewahren, aber es ist ja nun keine Lösung auf Dauer.
Was sollen wir nun tun? Einzeln halten ist ich auch keine Lösung. In einer anderen größeren Gruppe geht es ihm sicher ähnlich. Die einzige Hoffnung würde ich sehen, wenn er zu einem anderen lieben Einzeltier käme. Wir haben kurzfristig gesehen nicht die Möglichkeit, Raum für 2 Gruppen zu schaffen.
Wer kann mir einen Rat geben, oder weiß, wo unser Loki als Zweittier willkommen wäre?
LG Manu
Hilfe, mein Böckchen verhungert!
-
Moritz
Guten Abend.
Was heißt das: "....konnten nichts Organisches feststellen."
Was wurde untersucht? Wurde im Labor Kot auf Paratuberkulose untersucht?
Kraftfutter keine Lösung.
Warum kann man dem Lütten nichts abteilen, von wo aus er die anderen sehen kann, aber nicht bedroht ist?
Einfallsreichtum gefragt!
Wenn Todesursache bei Muttertier nicht geklärt, darf man keine "Legendenbildung" betreiben - nur gesicherte Fakten dürfen zählen, damit man falsche Piste ausschließt.
Gruß MO[/u]
Was heißt das: "....konnten nichts Organisches feststellen."
Was wurde untersucht? Wurde im Labor Kot auf Paratuberkulose untersucht?
Kraftfutter keine Lösung.
Warum kann man dem Lütten nichts abteilen, von wo aus er die anderen sehen kann, aber nicht bedroht ist?
Einfallsreichtum gefragt!
Wenn Todesursache bei Muttertier nicht geklärt, darf man keine "Legendenbildung" betreiben - nur gesicherte Fakten dürfen zählen, damit man falsche Piste ausschließt.
Gruß MO[/u]
Hallo Manu,
welche Rasse / Kreuzung ist der Bock? Wenn er nicht fressen kann, weil er abgedrängt wird, bestehen zu wenig Futterplätze bzw. generell zu wenig Platzangebot.
Da ein neuer Platz noch dauern kann, schafft mehr Futterplätze, möglichst weit auseinanderliegend (können z.B. auch Mörtelköbel voller Heu sein) - irgendwann hört auch die fiesteste Ziege auf, andere vom Futter zu jagen, wenn sie dafür "ewig weit" laufen muss.
Dann auch das Heuangebot erhöhen. Wenn die Ranghohen ständig verjagen, sind auch diese hungrig und verteidigen das Futter. Eine ranghohe, SATTE Ziege lässt die rangniedrigen fressen. Jetzt über's Wochenende schnappt euch den Kleinen und holt ihn aus dem Gehege raus zum fressen: Heu vor die Nase und fressen lassen, bis er satt ist. Das macht ihr bitte morgens UND abends, damit er wenigstens Substanz kriegt.
Wie Moritz schon sagte, ist Kraftfutter keine Lösung, Heu/Rauhfaser erhält den Pansen am arbeiten.
Kot untersuchen lassen auf Parasiten - DRINGEND!
Schafft im Stall/Gehege räumliche Trennungen, Sichtschutzwände, erhöhte Plattformen (z.B. geschlossene Paletten aufeinandergestellt und verschraubt, stabile Werkstattbänke, alte Tische, usw.), damit der Kleine Rückzugsmöglichkeiten erhält.
Gruss
welche Rasse / Kreuzung ist der Bock? Wenn er nicht fressen kann, weil er abgedrängt wird, bestehen zu wenig Futterplätze bzw. generell zu wenig Platzangebot.
Da ein neuer Platz noch dauern kann, schafft mehr Futterplätze, möglichst weit auseinanderliegend (können z.B. auch Mörtelköbel voller Heu sein) - irgendwann hört auch die fiesteste Ziege auf, andere vom Futter zu jagen, wenn sie dafür "ewig weit" laufen muss.
Dann auch das Heuangebot erhöhen. Wenn die Ranghohen ständig verjagen, sind auch diese hungrig und verteidigen das Futter. Eine ranghohe, SATTE Ziege lässt die rangniedrigen fressen. Jetzt über's Wochenende schnappt euch den Kleinen und holt ihn aus dem Gehege raus zum fressen: Heu vor die Nase und fressen lassen, bis er satt ist. Das macht ihr bitte morgens UND abends, damit er wenigstens Substanz kriegt.
Wie Moritz schon sagte, ist Kraftfutter keine Lösung, Heu/Rauhfaser erhält den Pansen am arbeiten.
Kot untersuchen lassen auf Parasiten - DRINGEND!
Schafft im Stall/Gehege räumliche Trennungen, Sichtschutzwände, erhöhte Plattformen (z.B. geschlossene Paletten aufeinandergestellt und verschraubt, stabile Werkstattbänke, alte Tische, usw.), damit der Kleine Rückzugsmöglichkeiten erhält.
Gruss
Sabine M.H.
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
http://www.working-goats.de Pack- und Fahrziegen
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Gar nicht zickig
die haben wohl mitgelesen ....
Quatsch beiseite, erst mal Danke an Moritz, Sabine und Dagmar (PN) #danke# .
Vorab, die Jungs haben sich jetzt scheinbar zusammengerauft. Kein Stress mehr zu erkennen. Just seit einem Tag nach meinem Eintrag hier.
Sie fressen einträchtig zu dritt auch an einer Raufe oder jeder an einer anderen. #jubel#
Es sind von jeher genügend Platz und Futterstellen vorhanden und auch Sichtschutz zwischen den Raufen. Vielleicht war der Kleine nach dem Tod der Mutter auch übernervös und noch nicht in der Lage, sich zu behaupten, was er jetzt geklärt zu haben scheint.
Natürlich hatten wir bei allen Parasiten ausgeschlossen und bei der Mutter auch das Blut untersuchen lassen.
Wenn die Ärzte damit zu keinem konkreten Ergebnis kommen, was soll ich da machen? Das Zufüttern von Kraftfutter war deren Rat :-(
Ich hatte auch nicht gemeint, dass wir nicht in der Lage sind, dem Kleinen
Rückzug zu verschaffen, sondern, nicht die Möglichkeit für eine 2. Gruppe, was ja erst einmal mein Gedanke war, ihn mit erst mal einem netten Tierchen zusammen zu tun, da er ja allein nur schreien würde.
Ach ja, die Rasse. Unsere Happy, also die Mutter, war eine WDE. Was unser Lucky, der Vater ist? Als wir ihn bei einem Bauern fanden, war er etwa vier Wochen alt, halb tot in einem fensterlosen Karnickelstall.
Er sieht aus, wie eine Kreuzung von WDE und dickem Dackel (Aber wir wollen ja keine Legenden bilden #damdidam# ) Er hat auf dem Rücken langes hellgoldbraunes Deckhaar und ist sehr kurzbeinig, kompakt und hornlos.
Uns ist es eh egal, er ist ein lustiger Schmuser durch und durch.
Jetzt sind wir jedenfalls glücklich, dass es allen wieder gut geht und ich hoffe, dass es auch bei Euch allen so ist.
Danke nochmal und
Lg Manu
Vorab, die Jungs haben sich jetzt scheinbar zusammengerauft. Kein Stress mehr zu erkennen. Just seit einem Tag nach meinem Eintrag hier.
Sie fressen einträchtig zu dritt auch an einer Raufe oder jeder an einer anderen. #jubel#
Es sind von jeher genügend Platz und Futterstellen vorhanden und auch Sichtschutz zwischen den Raufen. Vielleicht war der Kleine nach dem Tod der Mutter auch übernervös und noch nicht in der Lage, sich zu behaupten, was er jetzt geklärt zu haben scheint.
Natürlich hatten wir bei allen Parasiten ausgeschlossen und bei der Mutter auch das Blut untersuchen lassen.
Wenn die Ärzte damit zu keinem konkreten Ergebnis kommen, was soll ich da machen? Das Zufüttern von Kraftfutter war deren Rat :-(
Ich hatte auch nicht gemeint, dass wir nicht in der Lage sind, dem Kleinen
Rückzug zu verschaffen, sondern, nicht die Möglichkeit für eine 2. Gruppe, was ja erst einmal mein Gedanke war, ihn mit erst mal einem netten Tierchen zusammen zu tun, da er ja allein nur schreien würde.
Ach ja, die Rasse. Unsere Happy, also die Mutter, war eine WDE. Was unser Lucky, der Vater ist? Als wir ihn bei einem Bauern fanden, war er etwa vier Wochen alt, halb tot in einem fensterlosen Karnickelstall.
Er sieht aus, wie eine Kreuzung von WDE und dickem Dackel (Aber wir wollen ja keine Legenden bilden #damdidam# ) Er hat auf dem Rücken langes hellgoldbraunes Deckhaar und ist sehr kurzbeinig, kompakt und hornlos.
Uns ist es eh egal, er ist ein lustiger Schmuser durch und durch.
Jetzt sind wir jedenfalls glücklich, dass es allen wieder gut geht und ich hoffe, dass es auch bei Euch allen so ist.
Danke nochmal und
Lg Manu
