Hilfe - Spinneninvasion!!!
Hilfe - Spinneninvasion!!!
Folgende Hausgenossen sausen jedes Jahr ab Herbst durch mein Häuschen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Winkelspinne
Ich bin eigentlich nicht arachnophob, aber alles hat seine Grenzen!
Die Tiere finde ich echt gehäuft in jedem Zimmer; es ist wirklich nicht angenehm...
Nun meine Frage: Weiß jemand, was man ohne Chemie und Umzug dagegen unternehmen kann??? (Und nein, ich möchte weder für sie beten noch mit ihnen sprechen!!!)
Gibt es irgendwelche lustigen ungiftigen Mittelchen, die sie ins Exil vertreiben und nicht töten?
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Winkelspinne
Ich bin eigentlich nicht arachnophob, aber alles hat seine Grenzen!
Die Tiere finde ich echt gehäuft in jedem Zimmer; es ist wirklich nicht angenehm...
Nun meine Frage: Weiß jemand, was man ohne Chemie und Umzug dagegen unternehmen kann??? (Und nein, ich möchte weder für sie beten noch mit ihnen sprechen!!!)
Gibt es irgendwelche lustigen ungiftigen Mittelchen, die sie ins Exil vertreiben und nicht töten?
Hallo Locura,
wir saßen gestern Abend noch bei Freunden, als so eine Spinne die Wand herauf gekrabbelt kam. Deren Katze hat das dann schnell und gründlich erledigt.
Es ist ganz normal dass sich im Herbst die Spinnen in die Häuser ziehen. Eine Spinnenfachfrau, die ich beruflich kennengelernt habe, meinte, dass die Spinnen auf der Suche nach Wasser seien. Deshalb findet man sie so oft in Waschbecken und Badewannen.
Ausser Fenster und Türen mit Fliegengittern zu verhängen hilft da nichts. Selbst die Gitter mindern nur die Menge an Spinnen.
Irgendwo ist das der Preis für das Wohnen im Grünen.
Es hilft wirklich nur der Pantoffel, das Glas mit Bierdeckel, oder der Staubsauger - je nach Grad der Arachnophobie.
Grüßle
Lafayette
wir saßen gestern Abend noch bei Freunden, als so eine Spinne die Wand herauf gekrabbelt kam. Deren Katze hat das dann schnell und gründlich erledigt.
Es ist ganz normal dass sich im Herbst die Spinnen in die Häuser ziehen. Eine Spinnenfachfrau, die ich beruflich kennengelernt habe, meinte, dass die Spinnen auf der Suche nach Wasser seien. Deshalb findet man sie so oft in Waschbecken und Badewannen.
Ausser Fenster und Türen mit Fliegengittern zu verhängen hilft da nichts. Selbst die Gitter mindern nur die Menge an Spinnen.
Irgendwo ist das der Preis für das Wohnen im Grünen.
Es hilft wirklich nur der Pantoffel, das Glas mit Bierdeckel, oder der Staubsauger - je nach Grad der Arachnophobie.
Grüßle
Lafayette
@ Lafayette:
Ich bringe sie brav um die Ecke...allerdings nur um die Ecke aufs nächste Grundstück ;-)
Ein paar Spinnen sind ja auch okay, aber ich sammele hier am Tag zwischen drei und fünf ein!!!
Das mit der Wassersuche mag sein, allerdings scheinen es Lemming-Spinnen zu sein: Ständig nehmen sich welche im Hundewassernapf das Leben...
@ Claudia:
Aha...also doch was mikroskopisches *lach*
Ich bringe sie brav um die Ecke...allerdings nur um die Ecke aufs nächste Grundstück ;-)
Ein paar Spinnen sind ja auch okay, aber ich sammele hier am Tag zwischen drei und fünf ein!!!
Das mit der Wassersuche mag sein, allerdings scheinen es Lemming-Spinnen zu sein: Ständig nehmen sich welche im Hundewassernapf das Leben...
@ Claudia:
Aha...also doch was mikroskopisches *lach*
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Moritz
Eine Invasion erfolgt immer in feindlicher Absicht, wie wir zur Zeit weltweit beobachten können.
Man spricht auf von Touristeninvasionen, weil diese dreiste Spezies irgendwo einfällt mit der Forderung, daß die Einheimischen alles, was sie wünscht, bereit halten: Windeln, Wasser, Freßzeug, Campingplätze, Klopapier.
Deshalb ist es nicht richtig, bei diesen possierlichen Tierchen (Spinnen)
von einer Invasion zu sprechen. Du bist ihnen völlig egal.
Es ist auch ein Irrtum anzunehmen, es seien nur die im Haus, die Du gelegentlich siehst. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere, verborgen in Nischen, Höhlen, Ausbuchtungen, Ritzen, Spalten, Fugen, Löchelchen, Buchtungen, Schachteln, Schränken, Lampenschirmen, offenen Keksdosen, Eimerrändern, Teppichwülsten, Papierknäueln, Nähkörben, Vorhangfalten, selten benutzten Klobürsten, liegenden Kaffeebechern, runtergefallenen Eierschalen, Filmrollen, Lippenstiftdeckeln,
Aktendeckeln fühlen sie sich bei Dir wohl und entfalten ihre Aktivität, wenn Du döst, schläfst, nicht im Haus bist oder dann doch.
Sie kommen in die Häuser, wenn es draußen feuchter wird und sind ein Indikator eines baldigen Herbstes - sozusagen ein Jahreszeitenkalendarium. Zu Tausenden. Deshalb solltest Du in Einklang mit ihnen leben, Dich an ihrer Schönheit und der Rapidität ihrer Bewegungen erfreuen. Je eher Du Dir sagst, daß Du ihrer nicht Herrin werden kannst, um so glücklicher wirst Du und große Wärme durchströmt Dich.
Leider werden viele verhungern - mangels Nahrungsquellen. Denn so viele Silberfischchen, Kellerasseln und Fliegen sowie andere Spinnen gibt es gar nicht, wie zu ihrer Sättigung nötig wären.
Ich kannte mal eine Buchhändlerin, die warf bei der Vorstellung eines Kinderbuches der Mutter des Kindes das Buch mit einem Aufschrei ins Gesicht, als beim Umblättern auf Seite 7 links oben eine Spinne gezeichnet war. Soweit gehen Phobien.
In W.-becken und Badewannen befinden sich wie in Eimern die Spinnen, weil sie die glatten Wände nicht mehr hinaufkommen.
Jede Spinne, die man aus dem Haus setzt, kommt gerne wieder und bringt Gesellschaft mit.
Also leben wir mit diesen Makroorganismen in Eintracht. Dannn ist die Welt noch heil.
Gruß Spiderman Mo
Man spricht auf von Touristeninvasionen, weil diese dreiste Spezies irgendwo einfällt mit der Forderung, daß die Einheimischen alles, was sie wünscht, bereit halten: Windeln, Wasser, Freßzeug, Campingplätze, Klopapier.
Deshalb ist es nicht richtig, bei diesen possierlichen Tierchen (Spinnen)
von einer Invasion zu sprechen. Du bist ihnen völlig egal.
Es ist auch ein Irrtum anzunehmen, es seien nur die im Haus, die Du gelegentlich siehst. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere, verborgen in Nischen, Höhlen, Ausbuchtungen, Ritzen, Spalten, Fugen, Löchelchen, Buchtungen, Schachteln, Schränken, Lampenschirmen, offenen Keksdosen, Eimerrändern, Teppichwülsten, Papierknäueln, Nähkörben, Vorhangfalten, selten benutzten Klobürsten, liegenden Kaffeebechern, runtergefallenen Eierschalen, Filmrollen, Lippenstiftdeckeln,
Aktendeckeln fühlen sie sich bei Dir wohl und entfalten ihre Aktivität, wenn Du döst, schläfst, nicht im Haus bist oder dann doch.
Sie kommen in die Häuser, wenn es draußen feuchter wird und sind ein Indikator eines baldigen Herbstes - sozusagen ein Jahreszeitenkalendarium. Zu Tausenden. Deshalb solltest Du in Einklang mit ihnen leben, Dich an ihrer Schönheit und der Rapidität ihrer Bewegungen erfreuen. Je eher Du Dir sagst, daß Du ihrer nicht Herrin werden kannst, um so glücklicher wirst Du und große Wärme durchströmt Dich.
Leider werden viele verhungern - mangels Nahrungsquellen. Denn so viele Silberfischchen, Kellerasseln und Fliegen sowie andere Spinnen gibt es gar nicht, wie zu ihrer Sättigung nötig wären.
Ich kannte mal eine Buchhändlerin, die warf bei der Vorstellung eines Kinderbuches der Mutter des Kindes das Buch mit einem Aufschrei ins Gesicht, als beim Umblättern auf Seite 7 links oben eine Spinne gezeichnet war. Soweit gehen Phobien.
In W.-becken und Badewannen befinden sich wie in Eimern die Spinnen, weil sie die glatten Wände nicht mehr hinaufkommen.
Jede Spinne, die man aus dem Haus setzt, kommt gerne wieder und bringt Gesellschaft mit.
Also leben wir mit diesen Makroorganismen in Eintracht. Dannn ist die Welt noch heil.
Gruß Spiderman Mo
Na hömma, die fordern immerhin Kost und Logis...Moritz hat geschrieben:Eine Invasion erfolgt immer in feindlicher Absicht, wie wir zur Zeit weltweit beobachten können.
Man spricht auf von Touristeninvasionen, weil diese dreiste Spezies irgendwo einfällt mit der Forderung, daß die Einheimischen alles, was sie wünscht, bereit halten: Windeln, Wasser, Freßzeug, Campingplätze, Klopapier.
Deshalb ist es nicht richtig, bei diesen possierlichen Tierchen (Spinnen)
von einer Invasion zu sprechen. Du bist ihnen völlig egal.
Na danke auch, jetzt schlaf ich doch gleich viel ruhiger... *grrr*Moritz hat geschrieben:Es ist auch ein Irrtum anzunehmen, es seien nur die im Haus, die Du gelegentlich siehst. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere, verborgen in Nischen, Höhlen, Ausbuchtungen, Ritzen, Spalten, Fugen, Löchelchen, Buchtungen, Schachteln, Schränken, Lampenschirmen, offenen Keksdosen, Eimerrändern, Teppichwülsten, Papierknäueln, Nähkörben, Vorhangfalten, selten benutzten Klobürsten, liegenden Kaffeebechern, runtergefallenen Eierschalen, Filmrollen, Lippenstiftdeckeln,
Aktendeckeln fühlen sie sich bei Dir wohl und entfalten ihre Aktivität, wenn Du döst, schläfst, nicht im Haus bist oder dann doch.
Ich will nich' ihre Herrin sein...von mir aus können sie in glücklicher Anarchie im Schuppen des Nachbarn wohnen!!!Moritz hat geschrieben:Sie kommen in die Häuser, wenn es draußen feuchter wird und sind ein Indikator eines baldigen Herbstes - sozusagen ein Jahreszeitenkalendarium. Zu Tausenden. Deshalb solltest Du in Einklang mit ihnen leben, Dich an ihrer Schönheit und der Rapidität ihrer Bewegungen erfreuen. Je eher Du Dir sagst, daß Du ihrer nicht Herrin werden kannst, um so glücklicher wirst Du und große Wärme durchströmt Dich.
Ich soll sie jetzt aber nicht auch noch beköstigen, oder?Moritz hat geschrieben:Leider werden viele verhungern - mangels Nahrungsquellen. Denn so viele Silberfischchen, Kellerasseln und Fliegen sowie andere Spinnen gibt es gar nicht, wie zu ihrer Sättigung nötig wären.