Daraus geht leider nicht hervor, weshalb jener Hund als "Dorfschreck" galt. Wegen Wildern? Wegen Anspringen von Fußgängern? Wegen Verfolgen von Radfahrern? Es gibt Verhaltensweisen beim Hund, auf die sich ganz gut einwirken läßt und es gibt solche, die einer wirklichen Abgewöhnung nur sehr schwer oder gar nicht zugänglich sind. Dazu gehört das Wildern. Diesbezüglich kann man auch nicht von "Umlernen" sprechen, da es sich ja um keine Verhaltensweise handelt, die dem Hund anerzogen wurde, sondern um einen ganz wesentlichen Urtrieb, dem nicht sofort begegnet worden war, als er beim Hund erstmals ausbrach.Christa hat geschrieben:...mir ist ein ähnlicher Fall bekannt, der Hund war der "Dorfschreck", die Besitzerin nervlich fast am Ende, die allgemeine Meinung "dem gehört die Kugel" etc. Eine Tiertrainerin hat ihn super umlernen lassen.
Was das "Strom-Hasband" anbelangt, so dachte ich, diese wären in Deutschland nicht zugelassen. Sie gehören auch nur in die Hand, das heißt um den Hals eines Hundes eines erfahrenen Hundekenners. Dort können sie tatsächlich wahre Wunder wirken. Allerdings wird der Hund schließlich auch so lernen, wenn jemand da ist, der ihn beobachtet, um das Halsband gegebenenfalls "schmerzhaft" zu machen und wann nicht. Beim Wildern hilft das Schock-Halsband nur in der akuten Anwendung, zum Beispiel wenn man mit dem Hund draußen herumläuft - wenn er sich über Stunden unbaufsichtigt weiß, interessiert ihn das Schock-Halsband nicht weiter. Vor allem lernt der Hund ganz schnell, ob er nun das Schock-Halsband umhat oder ein anderes. Und wie gesagt: Es kommt vor allem darauf an, welches Verhalten des Hundes unterbunden werden soll!
Grüße aus Portugal!
Richard