Vom stillen Leiden der Tiere
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Moritz
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Seit einigen Jahren ist es hier in meinem Umfeld wieder üblich, einen Stier bei der Milchrinderherde mitlaufen zu lassen, der Besamungstechniker, einst der letzte Schrei und das Nonplusultra, kommt ausser Mode.
Nun habe ich in den letzten Wochen bei Besuchen auf mehreren Höfen gesehen - und mir erst spät erklären können, warum -, dass die Stiere mit enorm geschwollenen Gelenken hinter der Herde humpeln, falls man das überhaupt noch so nennen kann.
Sie werden genauso eiweissreich ernährt wie die Holsteiner Milchkühe, ihre Arthrose und der baldige Zusammenbruch ist damit programmiert.
Schlagartig wurde mir klar, warum wir im Forum so viele Anfragen wegen Arthrose-Problemen haben.
Ich erinnere mich auch, wie oft gute RatschLäge über Fütterung in den Wind geschlagen wurden.
Nun habe ich in den letzten Wochen bei Besuchen auf mehreren Höfen gesehen - und mir erst spät erklären können, warum -, dass die Stiere mit enorm geschwollenen Gelenken hinter der Herde humpeln, falls man das überhaupt noch so nennen kann.
Sie werden genauso eiweissreich ernährt wie die Holsteiner Milchkühe, ihre Arthrose und der baldige Zusammenbruch ist damit programmiert.
Schlagartig wurde mir klar, warum wir im Forum so viele Anfragen wegen Arthrose-Problemen haben.
Ich erinnere mich auch, wie oft gute RatschLäge über Fütterung in den Wind geschlagen wurden.
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Moritz
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Bis vor nicht allzu langer Zeit glaubte man, Vögel hätten keinen oder einen nur minimal ausgeprägten Geruchsinn.
Das musste revidiert werden.
Fernab vom Haus unseres Nachbarn steht an anderer Stelle der Mini-Zwergziegenbock (ohne Heu, ohne Wasser, ohne Unterstand, weiterhin an der Kette, mit krummem Rücken bei Regen - noch käut er wieder, wenn auch im Stehen). Ich frage mich, was in einem solchen Herdentier vor sich geht, womit ist das vergleichbar: ein Mensch als Entführungsopfer angekettet an einem Pfeiler unter einer Autobahnbrücke?
Seit mehr als einer Woche lag auf einer Weide in der Nähe eine Milchkuh, konnte nicht aufstehen, wir dachten an Listeriose, Geburtsschwierigkeiten ...... Anfangs bekam sie nochTritte und "ermunternde" Schreie, ab und an einen Eimer Silage. Da sie manchmal ihre Position leicht veränderte, wussten wir: sie lebt.
Dann hing sie mehrere Stunden in Gurten, weil der Klauenpfleger zu jenem Hof kam, offensichtlich waren wieder zu viele Rinder gerutscht, keine Einstreu, Spritzkacke auf dem Beton (in der sie auch liegen müssen). Sicher kann man aus grossen Düngersäcken eine Aufhängung bauen, in der man ein Tier an der Traktorgabel hochhält, aber stundenlang in Gurten?
Immer wieder dachten wir, sie sei tot, aber gelegentliche Kopfveränderungen oder ein Wackeln mit einem Ohr zeigte: sie lebt.
Bis vor vier Tagen: da lag sie nur noch auf der Seite - tot, so dachten wir. Dann beim nächsten Vorbeikommen: leichte Veränderung, nanu? Futter, Wasser wurden ja auch schon lange nicht mehr gebracht. Tot.
Heute sahen wir einen Tierarzt von der Weide kommen und hielten an, um das Problem des Nachbarn zu diskutieren.
Ca. 30 Jahre alt, zog der TA sich auf seine Schweigepflicht zurück, ich erwiderte ihm, er habe aber auch eine Verantwortung den Tieren gegenüber und erwähnte den Bock; er faselte von "Produktionsdruck" und "Manche rufen etwas spät an".
Statt zu sagen: für jeden Scheiss haben die Leute Geld, aber die ihnen anvertrauten Tiere behandeln viele wie den letzten Dreck. Einschläfern kostet Geld, das zahlt nicht Brüssel aus der Subventionskasse. Die Einsamkeit des leidenden Tieres
nimmt kaum einer wahr.
Ich habe mir dann ein Bild von der Kuh gemacht: abgemagert wie eine heilige Kuh in Indien, kaputtes Gelenk hinten links (deshalb konnte sie auch nicht mehr aufstehen), wenigstens 10 Tage gelitten.
Schon vor mehr als einer Woche pickten Elstern an ihr herum, heute vormittag waren es mehr als 10. Einzelheiten möchte ich Euch ersparen.
Sie riechen die Stressausschüttungen der kranken Tiere.
Unser Nachbar ist ca. 25 Jahre alt, sicher möchte er seinen Kindern und denen seiner Gespielin noch lange ein leuchtendes Vorbild sein.
Das musste revidiert werden.
Fernab vom Haus unseres Nachbarn steht an anderer Stelle der Mini-Zwergziegenbock (ohne Heu, ohne Wasser, ohne Unterstand, weiterhin an der Kette, mit krummem Rücken bei Regen - noch käut er wieder, wenn auch im Stehen). Ich frage mich, was in einem solchen Herdentier vor sich geht, womit ist das vergleichbar: ein Mensch als Entführungsopfer angekettet an einem Pfeiler unter einer Autobahnbrücke?
Seit mehr als einer Woche lag auf einer Weide in der Nähe eine Milchkuh, konnte nicht aufstehen, wir dachten an Listeriose, Geburtsschwierigkeiten ...... Anfangs bekam sie nochTritte und "ermunternde" Schreie, ab und an einen Eimer Silage. Da sie manchmal ihre Position leicht veränderte, wussten wir: sie lebt.
Dann hing sie mehrere Stunden in Gurten, weil der Klauenpfleger zu jenem Hof kam, offensichtlich waren wieder zu viele Rinder gerutscht, keine Einstreu, Spritzkacke auf dem Beton (in der sie auch liegen müssen). Sicher kann man aus grossen Düngersäcken eine Aufhängung bauen, in der man ein Tier an der Traktorgabel hochhält, aber stundenlang in Gurten?
Immer wieder dachten wir, sie sei tot, aber gelegentliche Kopfveränderungen oder ein Wackeln mit einem Ohr zeigte: sie lebt.
Bis vor vier Tagen: da lag sie nur noch auf der Seite - tot, so dachten wir. Dann beim nächsten Vorbeikommen: leichte Veränderung, nanu? Futter, Wasser wurden ja auch schon lange nicht mehr gebracht. Tot.
Heute sahen wir einen Tierarzt von der Weide kommen und hielten an, um das Problem des Nachbarn zu diskutieren.
Ca. 30 Jahre alt, zog der TA sich auf seine Schweigepflicht zurück, ich erwiderte ihm, er habe aber auch eine Verantwortung den Tieren gegenüber und erwähnte den Bock; er faselte von "Produktionsdruck" und "Manche rufen etwas spät an".
Statt zu sagen: für jeden Scheiss haben die Leute Geld, aber die ihnen anvertrauten Tiere behandeln viele wie den letzten Dreck. Einschläfern kostet Geld, das zahlt nicht Brüssel aus der Subventionskasse. Die Einsamkeit des leidenden Tieres
nimmt kaum einer wahr.
Ich habe mir dann ein Bild von der Kuh gemacht: abgemagert wie eine heilige Kuh in Indien, kaputtes Gelenk hinten links (deshalb konnte sie auch nicht mehr aufstehen), wenigstens 10 Tage gelitten.
Schon vor mehr als einer Woche pickten Elstern an ihr herum, heute vormittag waren es mehr als 10. Einzelheiten möchte ich Euch ersparen.
Sie riechen die Stressausschüttungen der kranken Tiere.
Unser Nachbar ist ca. 25 Jahre alt, sicher möchte er seinen Kindern und denen seiner Gespielin noch lange ein leuchtendes Vorbild sein.
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Anonymous
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Warum hast Du 10 Tage untätig zugesehen ?
Gibt es bei Euch kein Vet. Amt ?
Das Vögel einen ausgeprägten Geruchssinn haben ist aber bekannt !
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.organische-chemie.ch/chemie/ ... ch/chemie/ ... ssinn.shtm</a><!-- m -->
schöne Grüße
Nora
Gibt es bei Euch kein Vet. Amt ?
Das Vögel einen ausgeprägten Geruchssinn haben ist aber bekannt !
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.organische-chemie.ch/chemie/ ... ch/chemie/ ... ssinn.shtm</a><!-- m -->
schöne Grüße
Nora
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Danke für den RTL-verdächigen Beitrag, Moritz.
Aber was möchtest Du der geneigten Forianer-Gesellschaft damit sagen?
Komisch. In anderen Beiträgen wirktest Du aktiver in Sachen Tierschutz.
Nix für ungut.
Ist nur meine Meinung.
Trotzdem einen schönen Abend
Elli&Co
Aber was möchtest Du der geneigten Forianer-Gesellschaft damit sagen?
Komisch. In anderen Beiträgen wirktest Du aktiver in Sachen Tierschutz.
Nix für ungut.
Ist nur meine Meinung.
Trotzdem einen schönen Abend
Elli&Co
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Moritz
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Elli, lies Dir den Satz durch, den ich am 12.01.09 um 12:08 Uhr am Ende zitiert habe. Oder lass ihn Dir von Nora vorlesen.
Natürlich könnte ich eine Jagdflinte kaufen und, wenn der Nachbar tot ist, sagen: "Affekt"!
Ich glaube übrigens, dass es in andern Ländern und der Eifel nicht besser zugeht.
Dass ich im Essener "Quälerei"-Fall anfangs aktiv war gegen Falschdarstellung, stimmt. Jetzt sind die 12 Tiere - hornlos und gehörnt - gepfercht auf 25 qm, fressen Unmengen Möhren, das Anfangsheu ist im Nu verpisst gewesen, im Vogelforum wird Silage empfohlen für diese Ziegen, vorher hatten sie eine Weide, die bis zum Schluss gut aussah.
Und wir warten ja alle gespannt auf die 15 bis 20 Lämmer, die in den nächsten Wochen kommen und in derselben Box leben müssen. Namensliste stellen wir noch rechtzeitig zusammen.
Die Ziegen sahen übrigens gesünder aus als die Retterinnen.
Natürlich könnte ich eine Jagdflinte kaufen und, wenn der Nachbar tot ist, sagen: "Affekt"!
Ich glaube übrigens, dass es in andern Ländern und der Eifel nicht besser zugeht.
Dass ich im Essener "Quälerei"-Fall anfangs aktiv war gegen Falschdarstellung, stimmt. Jetzt sind die 12 Tiere - hornlos und gehörnt - gepfercht auf 25 qm, fressen Unmengen Möhren, das Anfangsheu ist im Nu verpisst gewesen, im Vogelforum wird Silage empfohlen für diese Ziegen, vorher hatten sie eine Weide, die bis zum Schluss gut aussah.
Und wir warten ja alle gespannt auf die 15 bis 20 Lämmer, die in den nächsten Wochen kommen und in derselben Box leben müssen. Namensliste stellen wir noch rechtzeitig zusammen.
Die Ziegen sahen übrigens gesünder aus als die Retterinnen.
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Elli-Marie
- Beiträge: 188
- Registriert: 19.05.2008, 20:44
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Keine Ahnung, wie schlimm für die Ziegen die Haltung vorher tatsächlich war, aber:Moritz hat geschrieben:Jetzt sind die 12 Tiere - hornlos und gehörnt - gepfercht auf 25 qm, fressen Unmengen Möhren, das Anfangsheu ist im Nu verpisst gewesen, im Vogelforum wird Silage empfohlen für diese Ziegen, vorher hatten sie eine Weide, die bis zum Schluss gut aussah.
Und wir warten ja alle gespannt auf die 15 bis 20 Lämmer, die in den nächsten Wochen kommen und in derselben Box leben müssen. Namensliste stellen wir noch rechtzeitig zusammen.
Willkommen in der Hölle, war auch mein entsetzter Gedanke, als ich sah, was passiert war. Vorher täglich Freigang auf buschbestandener Riesenweide und lange Spaziergänge, jetzt dauerhaft eingepfercht im geschlossenen Stall ohne das geliebte Bad in der Sonne und echte Frischluft und keine Möglichkeit, der Enge und der Langeweile zu entgehen, und das bei der gemischten Truppe. Das Irrwitzige für mich: Diejenigen, die die sog. Massentierhaltung heftig bekämpfen, jubeln da über Zustände, die in der prof. Ziegenhaltung heute verboten wären, weil Tierquälerei. Weniger als 2 qm netto pro eingesperrte Großziege (Hörner!) und das anscheinend auch ohne Auslauf und ohne Befähigungsnachweis der Halter! Eine Weide für alle wird nicht vom Himmel fallen, wenn bis jetzt auch keine aufzutreiben war. Wenn durch den Dauerstress und die Knüffe die trächtigen Ziegen verwerfen oder es sonst zu Todesfällen kommt, sind es natürlich nur Spätfolgen der schlechten Haltung zuvor. Wer kontrolliert später die Haltung, wenn man sie schließlich zu zweit an Tierschützer aufteilt und in Hinterhofgärten in besseren Hundehütten hält? Ansätze dazu meine ich zu erkennen.
Was den angebundenen Ziegenbock betrifft:
Könnte der nicht mal nächtens den Strick durchscheuern oder den Pflock ausreißen oder das Halsband reißt? Wozu hat er den denn überhaupt?
Die Sache mit der Kuh versteh ich, jetzt mal vom Bauern aus gesehen, auch nicht so ganz. Eine Kuh ist doch sicherlich mehr als 1000 EUR (?) wert, wenn sie Milch gibt. Selbst als Schlachttier dürfte sie einiges wert sein. TA für Nutztiere sind viel billiger als für Kleintiere. Wenn man den TA spät holt, kostet er sicher nicht weniger, als wenn er noch einfach helfen kann. Auch wenn der TA feststellt, Behandlung wäre teuer und wenig aussichtsreich, hat man immer noch die Option des Schlachtens, kann damit die Quälerei sauber beenden und wirtschaftliche Schadenbegrenzung ist damit auch verbunden. Eine abgemagerte tote Kuh ist nichts mehr wert, sondern kostet bestimmt extra für Abdecker oder so.
Gruß
elli
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Moritz
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
@ Elli-Marie
In einem anderen Text habe ich schon angedeutet, dass das Mini-Bôckchen Konsumartikel wie ein Plastikteil ist, bei Verschwinden sofort ersetzt wird durch etwas, was man auch unbedingt haben muss (Suchtkauf) - vielleicht ein Seehund, der dann in der Gülletonne nach toten Ratten tauchen muss.
Die Kuh darf nach Sturz nicht der Schlachtung zugeführt werden wegen BSE-Möglichkeit (symbolische Bestimmung, um die Bevölkerung zu beruhigen: "Seht, die Behörden sind um Eure Gesundheit besorgt"),in F.: keine Entschädigung, Einschläfern kostet ca 70 bis 90 Euro, Abdecker für Betriebe gratis. Die 70 Euro möchte man sparen = viele Päckchen Tabak.
In einem Land, wo
1) mir ein studierter Agraringenieur sagt, die Steine an der Oberfläche der Felder kämen durch Zentrifugalkraft der Erde an die Oberfläche (aber dann nicht beantworten kann, warum die Alpen nicht wegfliegen), wo
2) die ländlichen Polizeistationen geschlossen werden (die nächste ist jetzt in 35 km Entfernung), weil man sich für den Häuserkampf in den Vorstädten der Metropolen rüstet, wo
3) die Sanitärbehörde in 110 km Entfernung sitzt und Tausende von Quadratkilometer zu "überwachen" hätte und mit den üblichen fahrigen, hanebüchenen, rumquatschenden Ausreden kommt - als seien sie nur darin geschult -, also eine Defacto-überwachung gar nicht existent ist - was jeder Bauer weiss - dann würde auch das System zusammenbrechen,
in einem solchen Land also kann man diesen Weg nicht gehen.
Wir kennen auch nur einen TA, der den Bauern sagt: "Das und das und das und das muss sich ändern, sonst kannst Du Dir einen anderen Tierarzt suchen."
Die anderen uns bekannten sind Teil des Systems.
In einem anderen Text habe ich schon angedeutet, dass das Mini-Bôckchen Konsumartikel wie ein Plastikteil ist, bei Verschwinden sofort ersetzt wird durch etwas, was man auch unbedingt haben muss (Suchtkauf) - vielleicht ein Seehund, der dann in der Gülletonne nach toten Ratten tauchen muss.
Die Kuh darf nach Sturz nicht der Schlachtung zugeführt werden wegen BSE-Möglichkeit (symbolische Bestimmung, um die Bevölkerung zu beruhigen: "Seht, die Behörden sind um Eure Gesundheit besorgt"),in F.: keine Entschädigung, Einschläfern kostet ca 70 bis 90 Euro, Abdecker für Betriebe gratis. Die 70 Euro möchte man sparen = viele Päckchen Tabak.
In einem Land, wo
1) mir ein studierter Agraringenieur sagt, die Steine an der Oberfläche der Felder kämen durch Zentrifugalkraft der Erde an die Oberfläche (aber dann nicht beantworten kann, warum die Alpen nicht wegfliegen), wo
2) die ländlichen Polizeistationen geschlossen werden (die nächste ist jetzt in 35 km Entfernung), weil man sich für den Häuserkampf in den Vorstädten der Metropolen rüstet, wo
3) die Sanitärbehörde in 110 km Entfernung sitzt und Tausende von Quadratkilometer zu "überwachen" hätte und mit den üblichen fahrigen, hanebüchenen, rumquatschenden Ausreden kommt - als seien sie nur darin geschult -, also eine Defacto-überwachung gar nicht existent ist - was jeder Bauer weiss - dann würde auch das System zusammenbrechen,
in einem solchen Land also kann man diesen Weg nicht gehen.
Wir kennen auch nur einen TA, der den Bauern sagt: "Das und das und das und das muss sich ändern, sonst kannst Du Dir einen anderen Tierarzt suchen."
Die anderen uns bekannten sind Teil des Systems.
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Hey, sorry wenn ich das mal so sage, aber wieviele Menschen sagen "ist ja nur ein Tier" oder "kann man ja ersetzen".....
Solange wir nicht endlich anfangen zu verstehen das auch "Nutztiere" ganz liebevolle Wesen sind, die es verdammt noch mal gerne haben und auch sehr dankbar sind wenn man gut zu ihnen ist, wird sich nichts ändern! Und es fängt bei jedem einzelnen an.
Ich esse sehr gerne Fleisch, aber ich hab einen Bauern wo ich weis die Kühe sind im Winter jeden 2.Tag draussen sind, im Sommer haben sie eine riesige Weide.
Aber was mich richtig wütend macht sind diese "Delikatessen"!!!! Eben diese Stopflebern oder Hummer, oder noch etwas wunderbar grausames. Nur das irgendwelche Tussis sich in Stutenmilch baden können, werden jährlich hunderte Haflingerfohlen gezüchtet, die (wenn sie nicht vorher von nem netten Menschen gekauft werden) schon bevor sie beim Schlachter angekommen sind mehr tot als lebendig sind.
Das muss doch alles nicht sein, diese Gier alles zu jeder Zeit haben zu müssen find ich so schrecklich! Es tut mir leid, aber mir tut das sowas von weh, ich liebe Tiere wirklich sehr und freue mich immer wenn ich im Sommer auf ner Alp bin und dort durch die Kuhherden gehen darf, wenn man da mal zu sieht wie zärtlich die untereinander sind das ist so herrlich.
#stoned# Sorry ich glaub ich bin ein wenig durcheinander
lg Gabi
Solange wir nicht endlich anfangen zu verstehen das auch "Nutztiere" ganz liebevolle Wesen sind, die es verdammt noch mal gerne haben und auch sehr dankbar sind wenn man gut zu ihnen ist, wird sich nichts ändern! Und es fängt bei jedem einzelnen an.
Ich esse sehr gerne Fleisch, aber ich hab einen Bauern wo ich weis die Kühe sind im Winter jeden 2.Tag draussen sind, im Sommer haben sie eine riesige Weide.
Aber was mich richtig wütend macht sind diese "Delikatessen"!!!! Eben diese Stopflebern oder Hummer, oder noch etwas wunderbar grausames. Nur das irgendwelche Tussis sich in Stutenmilch baden können, werden jährlich hunderte Haflingerfohlen gezüchtet, die (wenn sie nicht vorher von nem netten Menschen gekauft werden) schon bevor sie beim Schlachter angekommen sind mehr tot als lebendig sind.
Das muss doch alles nicht sein, diese Gier alles zu jeder Zeit haben zu müssen find ich so schrecklich! Es tut mir leid, aber mir tut das sowas von weh, ich liebe Tiere wirklich sehr und freue mich immer wenn ich im Sommer auf ner Alp bin und dort durch die Kuhherden gehen darf, wenn man da mal zu sieht wie zärtlich die untereinander sind das ist so herrlich.
#stoned# Sorry ich glaub ich bin ein wenig durcheinander
lg Gabi
Macht hat nur der über Dich dem Du diese Macht auch gibst....
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Hallo Gabi,
ich sehe das genauso...man muss für sich selbst überlegen, was man verantworten kann und will.
Leider ist vielen Menschen aber völlig egal, woher das Essen, das sie auf dem Teller haben kommt und ob dafür ein Wesen furchtbar leiden musste.
Fängt ja schon beim Eierkauf an: Ich könnte regelmäßig *Würge-Smilie*, wenn ich sehe, wie die Leute im Supermarkt die Legebatterie-Eier nachhause schleppen oder andere stolz auf sich sind, Eier aus Freilandhaltung gekauft zu haben (die auch alles andere als idyllisch ist).
Ich spare auch gern, aber nicht zu Lasten anderer...dann lieber ein paar Eier weniger, aber dafür echt leckere, die ich auch noch mit gutem Gewissen essen kann.
LG, Petra
ich sehe das genauso...man muss für sich selbst überlegen, was man verantworten kann und will.
Leider ist vielen Menschen aber völlig egal, woher das Essen, das sie auf dem Teller haben kommt und ob dafür ein Wesen furchtbar leiden musste.
Fängt ja schon beim Eierkauf an: Ich könnte regelmäßig *Würge-Smilie*, wenn ich sehe, wie die Leute im Supermarkt die Legebatterie-Eier nachhause schleppen oder andere stolz auf sich sind, Eier aus Freilandhaltung gekauft zu haben (die auch alles andere als idyllisch ist).
Ich spare auch gern, aber nicht zu Lasten anderer...dann lieber ein paar Eier weniger, aber dafür echt leckere, die ich auch noch mit gutem Gewissen essen kann.
LG, Petra
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss schließlich auch mit jedem Ar*** klar kommen!
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Die meisten Tiere haben Besitzer - Ziegen haben Personal!
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Nehmt Euch mal die Zeit!!!
http://veg-tv.info/Earthlings
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Die meisten Tiere haben Besitzer - Ziegen haben Personal!
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Nehmt Euch mal die Zeit!!!
http://veg-tv.info/Earthlings
Re: Vom stillen Leiden der Tiere
Liebe Petra,
schön sowas zu hören. Das Problem mit den Eiern hab ich gelöst, 3glückliche Hühner!!! Als ich sie gekauft habe wurden die einfach Kopfüber am Fuss eingesammelt, wie ein Produkt eben. Als wir zuhause waren hab ich ihnen versprochen das so nie wieder jemand mit ihnen umgehen wird.
Vor dem Winter sagten alle ich müsse jetzt wieder Eier kaufen weil sie im Winter nicht legen, ich weis nicht von was für Hennen die gesprochen haben, ich hab mehr als genug Eier im Winter. Ichg sag auch immer Danke und zwischendurch bekommen sie auch eins ab, für mich einfach ein muss. Es ist immer ein geben und nehmen.
Herrlich ist wie sie mit den Geissen kuscheln, die Geiss liegt in der Sonne das Huhn oben drauf, sie fressen sogar mit den Katzen aus dem selben Napf. Und ein Hund macht denen schon lange keine Angst mehr, eher umgekehrt :D
Es sind wirklich tolle Tiere, und sie haben einfach auch die Lust zu scharren, was sie in einer Batterie niemals machen könnten.
lg Gabi
schön sowas zu hören. Das Problem mit den Eiern hab ich gelöst, 3glückliche Hühner!!! Als ich sie gekauft habe wurden die einfach Kopfüber am Fuss eingesammelt, wie ein Produkt eben. Als wir zuhause waren hab ich ihnen versprochen das so nie wieder jemand mit ihnen umgehen wird.
Vor dem Winter sagten alle ich müsse jetzt wieder Eier kaufen weil sie im Winter nicht legen, ich weis nicht von was für Hennen die gesprochen haben, ich hab mehr als genug Eier im Winter. Ichg sag auch immer Danke und zwischendurch bekommen sie auch eins ab, für mich einfach ein muss. Es ist immer ein geben und nehmen.
Herrlich ist wie sie mit den Geissen kuscheln, die Geiss liegt in der Sonne das Huhn oben drauf, sie fressen sogar mit den Katzen aus dem selben Napf. Und ein Hund macht denen schon lange keine Angst mehr, eher umgekehrt :D
Es sind wirklich tolle Tiere, und sie haben einfach auch die Lust zu scharren, was sie in einer Batterie niemals machen könnten.
lg Gabi
Macht hat nur der über Dich dem Du diese Macht auch gibst....
