Der Schwanz von unserem Hund blutet immer

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Yvonne

Der Schwanz von unserem Hund blutet immer

Beitrag von Yvonne »

Hallöchen,

vielleicht kann mir jemand helfen. Unser Hund blutet immer wieder an seiner Schwanzspitze. Wir denken, dass er sie sich mal beim wedeln aufgeschlagen hat, seither geht es aber nicht mehr weg. Er schlägt es sich immer wieder auf. Wir haben schon versucht ihm einen Verband zu machen, was aber natürlich nicht gehalten hat. Es ist aber nicht so groß, dass man es nähen lassen müsste. Hat jemand von Euch vielleicht damit schon Erfahrung gehabt, oder eine Idee??

Liebe Grüße Yvonne


Loise

Beitrag von Loise »

Bei einem unserer Hunde ist das auch einmal vorgekommen. Hatte sich vermutlich die Rute irgendwo aufgeschlagen und es brach dann immer wieder auf. Nach langem Hin und Her haben wir ein Stück der Rute amputieren lassen müssen. Unser TA hat mir das damals so erklärt, daß das Rutenende weniger Nervenstränge hat und durch das die Heilungschance nicht gerade gut ist. Deshalb werden Jagdhunde auch kupiert um sochen Verletzungen von vornherein aus dem Weg zu gehen. Unser Hund hat die letzten Glieder seiner Rute im übrigen gar nicht vermisst.
Aber versucht es noch mit freischeren, falls länger Haare da sind und dann 3 mal täglich mit Käsepappeltee waschen ( einfach lauwarm einige Male aufbringen und dann trocknen lassen). und vor allem schauen das keine Möglichkeit zum Schlecken oder Beißen besteht (Halskrause). Mit dieser Methode haben wir einen kupierten Schwanz bei einem Spaniel, wo die Wunde immer wieder aufgebrochen ist ausgeheilt.
Viel Erfolg, lg Jutta


Zickenvoigt
Beiträge: 164
Registriert: 29.08.2003, 21:12

Beitrag von Zickenvoigt »

Hallo Yvonne ,
ich muß da loise leider bepflichten.
Wenn der Hund eine kurzhaarige Rute hat, ist die Gefahr das er sich immerwieder verletzt sehr groß.Auch wenn es viel Geld und eine Narkose kostet, würde ich raten den Schwanz ganz oder teilweise kopieren zu lassen, schon um dem Tier die ständigen Unannehmlichkeiten zu ersparen.Das mit den "abgeschnittenen" Ruten und Ohren ist zwar heute meist eine Modeerscheinung(und deshalb leider verboten), war aber früher zur Vorbeugung von Verletzungen sinnvoll.

Grüße ,Manuela


Annabella
Beiträge: 1746
Registriert: 19.11.2003, 10:48

Beitrag von Annabella »

Hallo Ihr beiden, ich hatte auch mal eine Hündin (ein Bluthund, also auch kurzes Fell), die sich die Rute am Ende blutig geschlagen hat vor Freude.Ich habe damals den Züchter kontaktiert, und der meinte daß das Problem beim Abnehmen von ein paar Wirbeln ist, daß man im Grunde nur eine neue Wunde weiter oben schafft, die noch größer ist, und der Hund versucht dauernd zu lecken. Wir haben die Rute dann mit Wundsalbe versorgt, mit Verbandmull dick gepolstert, und das ganze mit Pflaster am unbeschädigten oberen Rutenteil fixiert. Den Teil mit Salbe und Mull haben wir täglich gewechselt und mit neuem Pflaster an dem alten Pflaster am hehaarten Teil festgemacht. Das ganze ist ohne Probleme abgeheilt, die Rutenspitze blieb danach auf 5 cm Länge unbehaart und bekam so eine Art Hornhaut. Wir hatten nie mehr Probleme damit, auch nicht beim heftigsten Wedeln und Anschlagen an der Wand. Die Gefahr einer Nekrose ist allerdings immer gegeben und dann hilft nur noch amputieren.


Irene
Beiträge: 727
Registriert: 03.05.2003, 18:01

Beitrag von Irene »

Hi
wie ich ein Kind war hatten meine Eltern ne Dogge mit so nem Problem.Die hatte einen Hautpilz (frag mal nen TA wegen Hautprobe) und lief als Schutz monatelang mit ner Klopapierrolle,mit (verschiedenlanger Schnur,die an wechselnde )Rutenpartien befestigt war herum.
LG Irene


Anonymous

Beitrag von Anonymous »

*?* es blutet doch die Rute, oder??? :wink: :wink: *shock* *oops*


Nicola
Beiträge: 924
Registriert: 12.11.2001, 00:00

Beitrag von Nicola »

Hallo,
in unserer Hundepension ist auch öfters so ein Kandidat,der sich ständig die Ruten- (gelle?)spitze blutig wedelt.
Er bekommt dann über die Wundversorgung eine Zewa-Papprolle geschoben. Die kleben wir mit Tesafilm fest,weil in seinem langen Fell kein Pflaster hält. Dann wird sie mit Teerspray eingesprüht. Das stinkt entsätzlich und schmeckt sehr, sehr bitter, so daß der Hund die Rolle nicht abknabbert.
Sieht doof aus, hilft aber gut.
Nicola


Loise

Beitrag von Loise »

Natürlich sollte vorher alles ausprobiert werden. Der Trick mit der Zewarolle ist ja lustig - bei meinen zwei (Leonbergermix und Hovawarthmix) sind solche Methoden aber leider nur einen Lacher wert.
Halskrause hilft immer und die Hunde gewöhnen sich auch schnell an das eingeschränkte Blick- und Kratzfeld.


Yvonne

Vielen Dank

Beitrag von Yvonne »

Hallöchen ihr Lieben,

vielen Dank erstmal für Eure vielen Ideen!! Das mit der Zewarolle klingt zwar gut, aber unser Hund würde sie auffressen (da ist er ein wilder). Aber das mit dem Teer probier ich auf jeden Fall mal aus oder das mit der Salbe! Ich hoffe, dass es bei unserem Hund hilft und wir nichts ambutieren müssen!

Vielen Dank also nochmals. Liebe Grüße Yvonne


Bibi
Beiträge: 490
Registriert: 05.05.2003, 19:43

Beitrag von Bibi »

Hallo Yvonne,

leider habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Unsere Schäferhündin hat sich die Rute auch immer wieder aufgeschlagen und erst nach einer Teilamputation ist alles wieder gut geworden.

Tut mir Leid, wenn ich keine besseren Nachrichten habe. Wir haben übrigens über ein halbes Jahr alles Mögliche versucht (Teerspray, Halskrause, diverse Salben etc.)


Liebe Grüße aus Bayern

Birgit
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