Hallihallo alle Hundefreunde/Halter miteinander,
unsere Zuckerschnecke Peppi (Hündin) ist nun mittlerweile 10 Monate alt, hat ihre erste Läufigkeit folgenlos ;-) überstanden und macht uns und ihrer "Tante" Kira und den Zwerglis viel Freude.
Nun möchten wir sie( nach Weihnachten,denn dann sind ca. 7 Wochen seit ihrer Läufigkeit vergangen)kastrieren lassen. Bei unserer Kira wählten wir die "normale"Methode(mit Bauchschnitt und wundheilungsbedingtem "Unwohlsein"... :-( )
Gerne würden wir unserer Peppi das Krankenbett ersparen und würden sie deshalb einer endoskopischen Kastration unterziehen.
Hat jemand von Euch damit auch schonmal Erfahrungen gemacht und last but not least: Was würde das denn so kosten? Kennt jemand Spezialisten dieser OP-Methode in Rheinland-Pfalz oder NRW?
Freue mich auf Infos Eurerseits.
Viele Grüsse
Elli&Co
...und als Anhang drei taufrische Hundeimpressionen...(Peppi ist die braune Süße.Kira ist die "farbige")
Endoskopische Kastration von Peppi
Re: Endoskopische Kastration von Peppi
Ich habe es schon mal gehört, denke aber das die Person es noch nicht gemacht hat. Soll aber super sein, vielleicht weiß jemand anders noch was.
lg Tine
lg Tine
Erstens kommt es
zweitens anders
drittens als man denkt.
zweitens anders
drittens als man denkt.
Re: Endoskopische Kastration von Peppi
Hallo Tine,
mittlerweile haben wir uns schlau gemacht und sind fündig geworden. Unter "sanfte Kastration" findet man im internet so Einiges.
Nach ein paar Telefonaten haben wir nun auch schon einen Termin für Anfang Februar.
Das Tolle an dieser OP-Form ist, dass der Hund schon einen Tag später wieder Sport machen könnte und unsere Peppi ist doch so eine Sportskanone.
Bin mal gespannt.
Danke für Deine Antwort!
Liebe Grüsse
Elli&Co
mittlerweile haben wir uns schlau gemacht und sind fündig geworden. Unter "sanfte Kastration" findet man im internet so Einiges.
Nach ein paar Telefonaten haben wir nun auch schon einen Termin für Anfang Februar.
Das Tolle an dieser OP-Form ist, dass der Hund schon einen Tag später wieder Sport machen könnte und unsere Peppi ist doch so eine Sportskanone.
Bin mal gespannt.
Danke für Deine Antwort!
Liebe Grüsse
Elli&Co
Re: Endoskopische Kastration von Peppi
Es ist vollbracht!
Gestern war der OP-Tag von Peppi. Peter und ich machten uns,nachdem wir morgens die anderen Hunde zu einer lieben Nachbarin gebracht hatten, auf den Weg nach Meerbusch. Eine knapp zweistündige Fahrt lag vor uns, leichter Regen und schwere Gedanken liessen die Reise länger erscheinen. Zwischenstopp wegen eventueller Geschäfte(von Peppi ;-) ),dabei aufpassen, dass die zu Operierende nicht zu matschig wird und irgendwann erreichten wir dann pünktlich 10:00Uhr die Praxis.
Merkwürdige Gedanken gehen uns durch den Kopf- Richtige Entscheidung? Optimale OP-Methode?-Gute Ärzte? Narkose__________________________? Was ist, wenn......
Nach der eingehenden Untersuchung, Beratung und aufklärender Gespräche(die wir zwar schon in etwa kannten,doch nun nochmals intensiv Alles erörtern konnten)mit einer sehr, sehr netten und kompetenten TÄ.
Entfernt werden sollten nur die Eierstöcke,denn bei solch junger Hündin kann man getrost nach neuesten Studien die Gebärmutter belassen.Sollten allerdings Veränderungen festgestellt werden, wird der Uterus mit entfernt.
Das Tolle( so habe ich es noch nicht erlebt!) ...wir durften Peppi im Arm halten, bis sie dank des gelegten Venenkatheters, bzw. der Injektionsnarkose eingeschlummert war.
Dann raus mit uns- es war ca. 10:30Uhr und um ca. 12:00Uhr sollten wir sie wieder in Empfang nehmen.
Die Wartezeit vertrödelten wir in Krefeld(kannten wir nicht und konnten es auch nicht genießen)...Und endlich kam der Aufbruch zurück nach Meerbusch.
Nervös und erwartungsfroh betraten wir die Praxis und nach einer kurzen Wartezeit torkelte uns Peppi sabbelnd und schlaftrunken entgegen. Ach was waren wir froh, sie wieder im Arm zu haben! Das Schönste: Sie konnte bald schon wieder, zwar noch etwas torkelig, aber sich wacker aufrecht halten. nach ca.10 Min. war auch der Kreislauf wieder fit und wir führten sie an der Leine zurück ins Auto, in das wir ihr Körbchen dick gepolstert vorher postiert haben zwecks gemütlicher Heimreise.
Ihren nackten Bauch ziert ein durchsichtiges Pflaster, ca. 4X8 cm groß, welches stramm die kleinen Schnitte(zwei an der Zahl) zusammenhält und auch zusammenwachsen lässt.
Es entfällt: lange Bauchnaht,starke Schmerzen,dicker Verband, Halskrause etc... all das, was Hundebesitzer so lieben und wir mit unserer Kira miterleben mussten.(Damals schworen wir uns: Nie wieder so ein Leiden nach einer OP!)
Und das Schönste: Kaum waren wir wieder zuhause, tollte Peppi im Garten herum, als sei nix gewesen. Dies ist natürlich von Hund zu Hund verschieden, denn normal sind eigentlich ein bis zwei Tage Ruhebedürfnis- Aber: Bewegung, das Herumtollen mit Freunden etc...ist alles ausdrücklich erlaubt.
Fazit: Geniale Entscheidung,diese minimal invasive Katration!
Ich werde noch Fotos von Peppis "Wunde" machen, damit Ihr Euch selbst ein Bild machen könnt und vielleicht-ja hoffentlich habe ich hier mit meinem Beitrag andere ermuntert, auch mal neue Wege einzuschlagen, wenn es um die Kastration oder ander Eingriffe am Tier geht.
Viele, liebe Grüsse an alle- auch von Peppi!
Elli&Co #daumen_hoch*
Gestern war der OP-Tag von Peppi. Peter und ich machten uns,nachdem wir morgens die anderen Hunde zu einer lieben Nachbarin gebracht hatten, auf den Weg nach Meerbusch. Eine knapp zweistündige Fahrt lag vor uns, leichter Regen und schwere Gedanken liessen die Reise länger erscheinen. Zwischenstopp wegen eventueller Geschäfte(von Peppi ;-) ),dabei aufpassen, dass die zu Operierende nicht zu matschig wird und irgendwann erreichten wir dann pünktlich 10:00Uhr die Praxis.
Merkwürdige Gedanken gehen uns durch den Kopf- Richtige Entscheidung? Optimale OP-Methode?-Gute Ärzte? Narkose__________________________? Was ist, wenn......
Nach der eingehenden Untersuchung, Beratung und aufklärender Gespräche(die wir zwar schon in etwa kannten,doch nun nochmals intensiv Alles erörtern konnten)mit einer sehr, sehr netten und kompetenten TÄ.
Entfernt werden sollten nur die Eierstöcke,denn bei solch junger Hündin kann man getrost nach neuesten Studien die Gebärmutter belassen.Sollten allerdings Veränderungen festgestellt werden, wird der Uterus mit entfernt.
Das Tolle( so habe ich es noch nicht erlebt!) ...wir durften Peppi im Arm halten, bis sie dank des gelegten Venenkatheters, bzw. der Injektionsnarkose eingeschlummert war.
Dann raus mit uns- es war ca. 10:30Uhr und um ca. 12:00Uhr sollten wir sie wieder in Empfang nehmen.
Die Wartezeit vertrödelten wir in Krefeld(kannten wir nicht und konnten es auch nicht genießen)...Und endlich kam der Aufbruch zurück nach Meerbusch.
Nervös und erwartungsfroh betraten wir die Praxis und nach einer kurzen Wartezeit torkelte uns Peppi sabbelnd und schlaftrunken entgegen. Ach was waren wir froh, sie wieder im Arm zu haben! Das Schönste: Sie konnte bald schon wieder, zwar noch etwas torkelig, aber sich wacker aufrecht halten. nach ca.10 Min. war auch der Kreislauf wieder fit und wir führten sie an der Leine zurück ins Auto, in das wir ihr Körbchen dick gepolstert vorher postiert haben zwecks gemütlicher Heimreise.
Ihren nackten Bauch ziert ein durchsichtiges Pflaster, ca. 4X8 cm groß, welches stramm die kleinen Schnitte(zwei an der Zahl) zusammenhält und auch zusammenwachsen lässt.
Es entfällt: lange Bauchnaht,starke Schmerzen,dicker Verband, Halskrause etc... all das, was Hundebesitzer so lieben und wir mit unserer Kira miterleben mussten.(Damals schworen wir uns: Nie wieder so ein Leiden nach einer OP!)
Und das Schönste: Kaum waren wir wieder zuhause, tollte Peppi im Garten herum, als sei nix gewesen. Dies ist natürlich von Hund zu Hund verschieden, denn normal sind eigentlich ein bis zwei Tage Ruhebedürfnis- Aber: Bewegung, das Herumtollen mit Freunden etc...ist alles ausdrücklich erlaubt.
Fazit: Geniale Entscheidung,diese minimal invasive Katration!
Ich werde noch Fotos von Peppis "Wunde" machen, damit Ihr Euch selbst ein Bild machen könnt und vielleicht-ja hoffentlich habe ich hier mit meinem Beitrag andere ermuntert, auch mal neue Wege einzuschlagen, wenn es um die Kastration oder ander Eingriffe am Tier geht.
Viele, liebe Grüsse an alle- auch von Peppi!
Elli&Co #daumen_hoch*
Re: Endoskopische Kastration von Peppi
das sind schonmal die ersten Bilder...(übrigens ob meiner Schlampigkeit ist noch Januar 2010 als Wasserzeichen zu sehen. Es war aber wirklich erst gestern! :D :D
