magendrehung hund

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Kosinus
Beiträge: 341
Registriert: 16.06.2010, 13:02

magendrehung hund

Beitrag von Kosinus »

hallo ziegenexperten!

ich ahbe leider noch kein hundeforum gefunden, das mir gefällt, deswegen hoffe ich einfach mal, dass es auch hier genügend hundebesitzer gibt, die mir weiterhelfen können.

aus gegebenem anlass möchte ich mit euch die symtomatik einer magendrehung abgleichen. ich kenne das nämlich so:
- aufgeblähter trommelbauch
- meist gekrümmter rücken
- rastlosigkeit
- versuche zu erbrechen oder kot abzusetzen
- zunehmende teilnahmslosigkeit

allerdings habe ich selbst noch nie eine magendrehung erlebt und kenne nur einen hund, der mal eine hatte.

unser hund hatte vor kurzem - wie sich später herausgestellt hat - fürchterliche blähungen mit wirklich schlimmen schmerzen. nachdem er allerdings gebrochen hatte (und zwar ungefähr den gesamten mageninhalt) war ich mir sicher, den verdacht auf eine magendrehung ausräumen zu können. als wir dann doch die tierärztin angerufen haben (um 1:00 nachts) und ihr die situation erklärt haben, sagte sie, sofort vorbeikommen, das klingt nach einer magendrehung. die hunde würden häufig noch einmal erbrechen und dann drehe sich der magen erst richtig zu. in der ganzen panik habe ich natürlich vergessen, noch einmal nachzufragen.

aber mal rein logisch: wie soll das möglich sein? wenn der magen zu ist, dann kann doch bestenfalls noch das aus der speiseröhre raus. da muss man ja noch nicht mal anatomie studiert haben. also: dumme tierärztin oder hat jemand andere erfahrungen? schließlich gibt es ja auch ausnahmen.

und wenn jemand ein gutes hundeforum weiß, bitte tipps abgeben. und bitte nicht die, in der 300 beiträge pro minute kommen. ich weiß nicht, wie die das machen aber da bin ich einfach nicht schnell genug.

liebe grüße an ziegen- und hundefreunde.


Locura
Beiträge: 4653
Registriert: 31.05.2007, 10:01

Re: magendrehung hund

Beitrag von Locura »

Hm, im Normalfall erbrechen sie auch nicht, ausser vielleicht ein wenig Flüssigkeit.
Wie Du ja richtig geschrieben hast, ist der Magen in beide Richtungen verschlossen. Dadurch gast der Bauch auf, aber der Druck kann nirgendwo hin. Das zweite Hauptproblem ist, dass durch die Drehung auch die versorgenden Gefäße abgeschnürt werden, was dann über kurz oder lang (eher aber über kurz) zum Absterben von Gewebe führt.

Meine Dogge hatte auch mal eine...und das, obwohl ich keine Fütterungszeiten habe, sondern sich meine Hunde frei an einem kontinuierlich gefüllten Napf bedienen können (und ja, sie sind alle schlank...kann Zieglinde bestätigen ;-) ).
Der Hund stratzte im Eilschritt in den Garten, weil er sich vermutlich erbrechen wollte. Ging halt nur leider nicht; er verharrte lange in "Kotzhaltung" (Kopf nach unten, Rücken aufgekrümmt, würgend).

Leider war da halt klar, wo das Problem liegt. Ursache der Entstehung: #ka# . Kleine Aufnahmemenge und kein anschließendes Toben nach dem Fressen. Na ja, im Endeffekt musste das Riesenbaby dann operiert werden und alles wurde gut.
Trotzdem blöd, weil ich erstens Panik hatte, es noch rechtzeitig in die Klinik zu schaffen und zweitens, ob er die Narkose überlebt (war da schon sechs Jahre, was für eine Dogge schon "Senior" ist).


Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss schließlich auch mit jedem Ar*** klar kommen!
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Die meisten Tiere haben Besitzer - Ziegen haben Personal!
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Nehmt Euch mal die Zeit!!!
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