Giftpflanzen
Giftpflanzen
Hallo :)
ich halte meine Ziegen in einem Offenstall..!
Sie kommen täglich für ein paar Stunden auf die Wiese.. Eig brechen beide nicht so oft aus, obwohl der Zaun nicht alzu hoch ist.. Bloß manchmal schlüpfen sie doch unten durch..Ist eig auch kein großes Prob weil sie dann auf unserem hof laden und da nochmal eingezäunt sind.. das Problem ist bloß das da eben auch ein paar giftige Bäume und Sträucher sind.. So gut wie es geht halte ich sie natürlich davon fern.. Bloß wenn sie ausbrechen und ich mal grade nicht da bin... Meine Frage jetzt..: Kann ich den Vertrauen, das sie nichts giftiges fressen ? Oder stopfen sie einfach alles in sich rein ? #ka# #stoned#
Bis jetzt scheinen sie alles zu vertragen.. habe trotzdem Angst ;/
Glg Peggy
ich halte meine Ziegen in einem Offenstall..!
Sie kommen täglich für ein paar Stunden auf die Wiese.. Eig brechen beide nicht so oft aus, obwohl der Zaun nicht alzu hoch ist.. Bloß manchmal schlüpfen sie doch unten durch..Ist eig auch kein großes Prob weil sie dann auf unserem hof laden und da nochmal eingezäunt sind.. das Problem ist bloß das da eben auch ein paar giftige Bäume und Sträucher sind.. So gut wie es geht halte ich sie natürlich davon fern.. Bloß wenn sie ausbrechen und ich mal grade nicht da bin... Meine Frage jetzt..: Kann ich den Vertrauen, das sie nichts giftiges fressen ? Oder stopfen sie einfach alles in sich rein ? #ka# #stoned#
Bis jetzt scheinen sie alles zu vertragen.. habe trotzdem Angst ;/
Glg Peggy
Re: Giftpflanzen
Hi Peggy ,
Du kannst den Ziegen überhaupt nicht vertrauen !!!!!!!!!!!!!!!!
Die stopfen auch mal alles in sich rein was sie finden :-( .
Hier gibt es einige Beiträge in denen es darum geht das Ziegen z.b. den giftigen Rhododendron
oder andere Giftpflanzen gefressen haben und teilweise dran verendet sind .
Welche Giftpflanzen hast Du denn auf dem Hof und in der Umgebung ?
Das würde ich als erstes mal abklären .
Dann würde ich den Zaun erhöhen und ausbruchssicher machen .
Die Ziegen dann den ganzen Tag draußen lassen .
Warum kommen sie nur für ein paar Stunden raus ?
Außerdem würde ich dann für abwechslungsreiches Futter sorgen :
Gutes Heu , viele verschieden Zweige , Zweige von Nadelbäumen , Diesteln , Brennnesseln , Brombeerranken usw. .
Ich denke mal Salz- und Minerallecksteien haben Deine ja sowieso .
LG
martina
Du kannst den Ziegen überhaupt nicht vertrauen !!!!!!!!!!!!!!!!
Die stopfen auch mal alles in sich rein was sie finden :-( .
Hier gibt es einige Beiträge in denen es darum geht das Ziegen z.b. den giftigen Rhododendron
oder andere Giftpflanzen gefressen haben und teilweise dran verendet sind .
Welche Giftpflanzen hast Du denn auf dem Hof und in der Umgebung ?
Das würde ich als erstes mal abklären .
Dann würde ich den Zaun erhöhen und ausbruchssicher machen .
Die Ziegen dann den ganzen Tag draußen lassen .
Warum kommen sie nur für ein paar Stunden raus ?
Außerdem würde ich dann für abwechslungsreiches Futter sorgen :
Gutes Heu , viele verschieden Zweige , Zweige von Nadelbäumen , Diesteln , Brennnesseln , Brombeerranken usw. .
Ich denke mal Salz- und Minerallecksteien haben Deine ja sowieso .
LG
martina
Re: Giftpflanzen
Oh ;/
Jap zB. Rhododendron .. habe ich letzten wo du es sagst meine kleinen beim naschen erwischt #heul# #daumen_runter# !
Das Prob ist das ich immer wandern mit dem Zaun muss, dh ein stabiler geht schonmal nicht.. aber ich kriege diese Woche bessere Weidenstäbe, oder wie man das nennt.. Mal sehen wie es dann wird..!
Nur für ein paar Stunden, weil : 1. mir wurde leider eine Wiese gestrichen.. das bedeutet ich muss alles ein wenig einteilen.. & 2. da ich ja zur schule muss und meine eltern auch den ganzen Tag weg sind.. bleibt dann nicht mehr soo viel Zeit übrig.. Und ich möchte lieber immer das jemand auf dem Hof ist wenn sie draußen sind!
Zweige bekommen sie fast jeden 2ten Tag .. die Heuraufe fülle ich eig immer nach wenn sie leer ist.. !
Jap haben sie!
Danke, peggy
Jap zB. Rhododendron .. habe ich letzten wo du es sagst meine kleinen beim naschen erwischt #heul# #daumen_runter# !
Das Prob ist das ich immer wandern mit dem Zaun muss, dh ein stabiler geht schonmal nicht.. aber ich kriege diese Woche bessere Weidenstäbe, oder wie man das nennt.. Mal sehen wie es dann wird..!
Nur für ein paar Stunden, weil : 1. mir wurde leider eine Wiese gestrichen.. das bedeutet ich muss alles ein wenig einteilen.. & 2. da ich ja zur schule muss und meine eltern auch den ganzen Tag weg sind.. bleibt dann nicht mehr soo viel Zeit übrig.. Und ich möchte lieber immer das jemand auf dem Hof ist wenn sie draußen sind!
Zweige bekommen sie fast jeden 2ten Tag .. die Heuraufe fülle ich eig immer nach wenn sie leer ist.. !
Jap haben sie!
Danke, peggy
Re: Giftpflanzen
Hi Peggy ,
kennst Du diesen Link ?
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/ ... ml</a><!-- m -->
Da kannst Du sehen welche Pflanze für Ziegen giftig sind .
LG
martina
kennst Du diesen Link ?
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/ ... ml</a><!-- m -->
Da kannst Du sehen welche Pflanze für Ziegen giftig sind .
LG
martina
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Zitronenbaum
- Beiträge: 260
- Registriert: 19.03.2011, 09:10
Re: Giftpflanzen
Hallo
Wir haben (bewusst und gewollt) eine recht artenreiche Wiesenfläche, wo wir zum einen ordentlich selbst zu nachgeholfen und zum anderen Glück hatten, dass sich einiges "Unkraut" angesiedelt hat. Es finden sich ettliche verschiedene Pflanzen im Aufwuchs. In den Pflanzen ist nun auch ein Anteil von einem Nachtschatten(?), der von den Tieren anscheinend grün zeitweise gering gefressen wird, allerdings im Heu natürlich auch seinen Anteil ausmachen würde. Die vom Bauern ungeliebe Kamille und Meldearten wie auch Brennesseln etc. werden je nach zeit grün wie auch getrocknet besonders gerne gefressen und da wir nichts von eintönigen Wiesen halten wollen wir auch nicht mit Gift oder Dünger ran. Zur Giftigkeit von Nachtschatten findet man unterschiedliche Meinung bis zur geringen Nutzung.
Ich habe mal ein Bild rangehängt. Hat jemand mit so einer Pflanze negative Erfahrung (die Pflanze gewollt under ungeliebt im Aufwuchs/Heu)?
LG Zitronenbaum
Wir haben (bewusst und gewollt) eine recht artenreiche Wiesenfläche, wo wir zum einen ordentlich selbst zu nachgeholfen und zum anderen Glück hatten, dass sich einiges "Unkraut" angesiedelt hat. Es finden sich ettliche verschiedene Pflanzen im Aufwuchs. In den Pflanzen ist nun auch ein Anteil von einem Nachtschatten(?), der von den Tieren anscheinend grün zeitweise gering gefressen wird, allerdings im Heu natürlich auch seinen Anteil ausmachen würde. Die vom Bauern ungeliebe Kamille und Meldearten wie auch Brennesseln etc. werden je nach zeit grün wie auch getrocknet besonders gerne gefressen und da wir nichts von eintönigen Wiesen halten wollen wir auch nicht mit Gift oder Dünger ran. Zur Giftigkeit von Nachtschatten findet man unterschiedliche Meinung bis zur geringen Nutzung.
Ich habe mal ein Bild rangehängt. Hat jemand mit so einer Pflanze negative Erfahrung (die Pflanze gewollt under ungeliebt im Aufwuchs/Heu)?
LG Zitronenbaum
Re: Giftpflanzen
Hallo Zitronenbaum,
auf einer Fläche, die wir zuerst als Acker benutzt hatten und dann wieder zuwachsen ließen, kam auch plötzlich der Nachtschatten hoch. Die Ziegen haben ihn nicht oder kaum gefressen. Wir haben die Fläche nach der Beweidung gemulcht und der Nachtschatten kam im nächsten Jahr nur noch sehr spärlich und nach erneutem Weiden und Mulchen gar nicht mehr. Als Heuwiese würde ich so eine Fläche lieber nicht benutzen.
Gruß
Barbara
auf einer Fläche, die wir zuerst als Acker benutzt hatten und dann wieder zuwachsen ließen, kam auch plötzlich der Nachtschatten hoch. Die Ziegen haben ihn nicht oder kaum gefressen. Wir haben die Fläche nach der Beweidung gemulcht und der Nachtschatten kam im nächsten Jahr nur noch sehr spärlich und nach erneutem Weiden und Mulchen gar nicht mehr. Als Heuwiese würde ich so eine Fläche lieber nicht benutzen.
Gruß
Barbara
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Zitronenbaum
- Beiträge: 260
- Registriert: 19.03.2011, 09:10
Re: Giftpflanzen
Hallo
Was wächst und wuchert neben Buschwerk bei Euch so als gewünschtes Beikraut (gesäht/gesammelt oder selbst angesiedelt?)... Nutzt hier jemand auch Wildkräuter für die eigene Küche? Giebt es dazu leckere bewährte Rezepte. Ich freue mich über Austausch mit anderen, die auch "wachsen lassen" oder aussähen.
Gruß Zitronenbaum
Was wächst und wuchert neben Buschwerk bei Euch so als gewünschtes Beikraut (gesäht/gesammelt oder selbst angesiedelt?)... Nutzt hier jemand auch Wildkräuter für die eigene Küche? Giebt es dazu leckere bewährte Rezepte. Ich freue mich über Austausch mit anderen, die auch "wachsen lassen" oder aussähen.
Gruß Zitronenbaum
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Zitronenbaum
- Beiträge: 260
- Registriert: 19.03.2011, 09:10
Re: Giftpflanzen
Hallo
So ähnlich haben wir es in der Gesamtfläche auch gemacht. Übernommene Ackerfläche (letzte Saat Raps davor Mais davor Kartoffeln) gepflügt, kurz ruhen lassen und dann Grasmischungen eingesäht und unmittelbar danach alle entstehenden Hügelchen (und das waren über das Jahr unglaublich viele) mit verschiedenem Saatgut und (Saatgut aus dem Heuschnitt) nachgearbeitet. Brachecken, um Baumscheiben und Kompost, /Trockenholzecke etc. wurden ebenfalls besäht teilw. mit Blühmischungen /Futtermischung/Bieneweide ...
Ich habe die mit nicht gewollten Pflanzen belasteten Flächen anfänglich mehrfach vor dem heuen abgemäht und auch vorgemulcht. Auf unserer "Nachtschattenecke" haben wir dann 1 x geheut und mehrfach gemulcht, allerdings bildet die Pflanze auch klein noch Beeren. Der Bauer hat das Heu normal gepresst und will es normal mit füttern. Die Fasane und auch Hühner fressen die Beeren anscheinend ganz gerne. Durch Heuen und Mulchen hat sich leider auch die echte Kamille und etwas zurückgedrängt. Thymian und manch kleine Pflanzen sind anscheinend auch stark zurückgedrängt bzw. fast verschwunden, wobei die Fläche keine reine typ. Weidelgrasfläche ist. Wir wollen jetzt noch einmal heuen und anschließend mind einmal kurz mulchen bevor die Fläche ruht. Im Frühjahr nach dem Schleppen habe ich vor kleine Sandflächen (ehem Wühlmausflächen) wieder mit Kräutermischung nachzusähen.
LG Zitronenbaum
So ähnlich haben wir es in der Gesamtfläche auch gemacht. Übernommene Ackerfläche (letzte Saat Raps davor Mais davor Kartoffeln) gepflügt, kurz ruhen lassen und dann Grasmischungen eingesäht und unmittelbar danach alle entstehenden Hügelchen (und das waren über das Jahr unglaublich viele) mit verschiedenem Saatgut und (Saatgut aus dem Heuschnitt) nachgearbeitet. Brachecken, um Baumscheiben und Kompost, /Trockenholzecke etc. wurden ebenfalls besäht teilw. mit Blühmischungen /Futtermischung/Bieneweide ...
Ich habe die mit nicht gewollten Pflanzen belasteten Flächen anfänglich mehrfach vor dem heuen abgemäht und auch vorgemulcht. Auf unserer "Nachtschattenecke" haben wir dann 1 x geheut und mehrfach gemulcht, allerdings bildet die Pflanze auch klein noch Beeren. Der Bauer hat das Heu normal gepresst und will es normal mit füttern. Die Fasane und auch Hühner fressen die Beeren anscheinend ganz gerne. Durch Heuen und Mulchen hat sich leider auch die echte Kamille und etwas zurückgedrängt. Thymian und manch kleine Pflanzen sind anscheinend auch stark zurückgedrängt bzw. fast verschwunden, wobei die Fläche keine reine typ. Weidelgrasfläche ist. Wir wollen jetzt noch einmal heuen und anschließend mind einmal kurz mulchen bevor die Fläche ruht. Im Frühjahr nach dem Schleppen habe ich vor kleine Sandflächen (ehem Wühlmausflächen) wieder mit Kräutermischung nachzusähen.
LG Zitronenbaum
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Uzou
Re: Giftpflanzen
Hallo , wir haben vor Jahren mal mit dem Umweltamt in Kiel Kontakt aufgenommen, weil wir eine Kartierung unserer Flächen nach Pflanzenarten vorgenommen hatten und wissen wollten, ob unsere Flächen artenreich sind. Wir bekamen Besuch und man hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In den Trittsiegeln unserer Pferde brüteten manchmal kleine Langschnäbler (Uferschnepfen) und auf den erhöhten Stellen siedelt Tausendgüldenkraut. Inzwischen haben wir Igelkolben, obwohl der eher lästig ist. Und nickender Zweizahn taucht je nach Niederschlag im Jahr auch auf. Ich habe die Gemeinde davon überzeugen können bei uns die Banketten erst dann zu mähen, wenn die Pflanzen sich versamt haben. So wird es von Jahr zu Jahr artenreicher. Wir genießen das, aber Jakobskreuzkraut das rotten wir mit Stumpf und Stiel aus! Ebenfalls hatte sich der große Ampfer bei uns zu einer Plage ausgewachsen. Da mussten wir mit Gift und mechanisch ran. Die Ziegen allein konnten es nicht schaffen.
Gruß Marion
Gruß Marion