Bericht "Stern TV"
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Cirkle-B-Ranch
das ist unser vorteil - wir haben einen kleinen, überschaubaren betrieb -
und der nächste vorteil, wir müssen davon nicht leben, könnten es aber .... :-D
bei uns steht das wohlbefinden der tiere und unsere ruhe an erster stelle,
rücksichtsloses profitstreben überlassen wir lieber leuten, die es brauchen.
wir haben unseren betrieb, aus freude an den tieren - das dabei auch noch
ein paar euro überbleiben ist ein angenehmer nebeneffekt ....
und der nächste vorteil, wir müssen davon nicht leben, könnten es aber .... :-D
bei uns steht das wohlbefinden der tiere und unsere ruhe an erster stelle,
rücksichtsloses profitstreben überlassen wir lieber leuten, die es brauchen.
wir haben unseren betrieb, aus freude an den tieren - das dabei auch noch
ein paar euro überbleiben ist ein angenehmer nebeneffekt ....
[quote='Haarriss','index.php?page=Thread&postID=171184#post171184']versteh ich nicht...[/quote]
hmmm...is eigentlich leicht zu verstehen
der kleinbauer, der seine tiere mag...sie nicht als ware sondern als lebewesen sieht...hat es heute echt schwer
nähe zu den tieren kostet zeit - hat heute nicht mehr jeder da man ja seinen standart erhöhen will (die garage muss gefüllt werden um den nachbarn zu neiden)
ressourcen kosten geld...mehr geld als früher...also legt man diese zusammen (siehe unser gebiet)
ist man egoistisch nimmt man die angelegenheit selbst in die hand...und übernimmt sich
dann kommt der grosse und schluckt dich - der hat aber nur die kohle im sinn (siehe garage, der hat aber ne größere) - das tier ist jetzt ware und wird zusammengepfercht um gewinnorientiert zu arbeiten #heul#
gleichzeitig müssen immer mehr mäuler gestopft werden da sich der mensch immer schneller vermehrt, wobei das einzelne mäulchen ständig mehr hunger hat - wir haben ja vermeintlich überfluss (das tier sieht das etwas anders), der raum der tiere wird immer kleiner, und da rede ich nicht nur von den wildtieren - nutztieren bleibt ebenfalls nur ein begrenzter raum..
was also machen?
wir halten die tiere massenweise auf kleinen schachtelähnlichen flächen, pumpen sie mit antibiotika voll - klaro, sonst hätten wir ja verlust, und töten mit MTM-vorlage (methods-time measurement)
.... ist es dann nicht besser zusammenzuhalten, die ressourcen zu teilen und den egoismus etwas runterzuschrauben?
wie sagen meine nachbarn immer: "gemeinsam sind wir stark und unsere tiere glücklich" (anmerkung meinerseits: "glücklicher")
hmmm...is eigentlich leicht zu verstehen
der kleinbauer, der seine tiere mag...sie nicht als ware sondern als lebewesen sieht...hat es heute echt schwer
nähe zu den tieren kostet zeit - hat heute nicht mehr jeder da man ja seinen standart erhöhen will (die garage muss gefüllt werden um den nachbarn zu neiden)
ressourcen kosten geld...mehr geld als früher...also legt man diese zusammen (siehe unser gebiet)
ist man egoistisch nimmt man die angelegenheit selbst in die hand...und übernimmt sich
dann kommt der grosse und schluckt dich - der hat aber nur die kohle im sinn (siehe garage, der hat aber ne größere) - das tier ist jetzt ware und wird zusammengepfercht um gewinnorientiert zu arbeiten #heul#
gleichzeitig müssen immer mehr mäuler gestopft werden da sich der mensch immer schneller vermehrt, wobei das einzelne mäulchen ständig mehr hunger hat - wir haben ja vermeintlich überfluss (das tier sieht das etwas anders), der raum der tiere wird immer kleiner, und da rede ich nicht nur von den wildtieren - nutztieren bleibt ebenfalls nur ein begrenzter raum..
was also machen?
wir halten die tiere massenweise auf kleinen schachtelähnlichen flächen, pumpen sie mit antibiotika voll - klaro, sonst hätten wir ja verlust, und töten mit MTM-vorlage (methods-time measurement)
.... ist es dann nicht besser zusammenzuhalten, die ressourcen zu teilen und den egoismus etwas runterzuschrauben?
wie sagen meine nachbarn immer: "gemeinsam sind wir stark und unsere tiere glücklich" (anmerkung meinerseits: "glücklicher")
Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .

[quote='Bunnypark','index.php?page=Thread&postID=171188#post171188'][quote='Haarriss','index.php?page=Thread&postID=171184#post171184']versteh ich nicht...[/quote]
hmmm...is eigentlich leicht zu verstehen
der kleinbauer, der seine tiere mag...sie nicht als ware sondern als lebewesen sieht...hat es heute echt schwer
nähe zu den tieren kostet zeit - hat heute nicht mehr jeder da man ja seinen standart erhöhen will (die garage muss gefüllt werden um den nachbarn zu neiden)
ressourcen kosten geld...mehr geld als früher...also legt man diese zusammen (siehe unser gebiet)
ist man egoistisch nimmt man die angelegenheit selbst in die hand...und übernimmt sich
dann kommt der grosse und schluckt dich - der hat aber nur die kohle im sinn (siehe garage, der hat aber ne größere) - das tier ist jetzt ware und wird zusammengepfercht um gewinnorientiert zu arbeiten #heul#
gleichzeitig müssen immer mehr mäuler gestopft werden da sich der mensch immer schneller vermehrt, wobei das einzelne mäulchen ständig mehr hunger hat - wir haben ja vermeintlich überfluss (das tier sieht das etwas anders), der raum der tiere wird immer kleiner, und da rede ich nicht nur von den wildtieren - nutztieren bleibt ebenfalls nur ein begrenzter raum..
was also machen?
wir halten die tiere massenweise auf kleinen schachtelähnlichen flächen, pumpen sie mit antibiotika voll - klaro, sonst hätten wir ja verlust, und töten mit MTM-vorlage (methods-time measurement)
.... ist es dann nicht besser zusammenzuhalten, die ressourcen zu teilen und den egoismus etwas runterzuschrauben?
wie sagen meine nachbarn immer: "gemeinsam sind wir stark und unsere tiere glücklich" (anmerkung meinerseits: "glücklicher")[/quote]naja das klingt mir so als könne man nur glückliche tiere haben, bzw tiere denen es gut geht, wenn man sich keine eigenen maschinen anschafft. wir haben unsere eigenen maschinen und unseren tieren geht es gut, es wird mind einmal am tag, fast immer aber zweimal nach ihnen geschaut, die tiere werden gestriegelt und gestreichelt und können das ganze jahr über raus, sie haben immer genug futter und bekommen nur dann medikamente, wenn diese wirklich benötigt werden...
hmmm...is eigentlich leicht zu verstehen
der kleinbauer, der seine tiere mag...sie nicht als ware sondern als lebewesen sieht...hat es heute echt schwer
nähe zu den tieren kostet zeit - hat heute nicht mehr jeder da man ja seinen standart erhöhen will (die garage muss gefüllt werden um den nachbarn zu neiden)
ressourcen kosten geld...mehr geld als früher...also legt man diese zusammen (siehe unser gebiet)
ist man egoistisch nimmt man die angelegenheit selbst in die hand...und übernimmt sich
dann kommt der grosse und schluckt dich - der hat aber nur die kohle im sinn (siehe garage, der hat aber ne größere) - das tier ist jetzt ware und wird zusammengepfercht um gewinnorientiert zu arbeiten #heul#
gleichzeitig müssen immer mehr mäuler gestopft werden da sich der mensch immer schneller vermehrt, wobei das einzelne mäulchen ständig mehr hunger hat - wir haben ja vermeintlich überfluss (das tier sieht das etwas anders), der raum der tiere wird immer kleiner, und da rede ich nicht nur von den wildtieren - nutztieren bleibt ebenfalls nur ein begrenzter raum..
was also machen?
wir halten die tiere massenweise auf kleinen schachtelähnlichen flächen, pumpen sie mit antibiotika voll - klaro, sonst hätten wir ja verlust, und töten mit MTM-vorlage (methods-time measurement)
.... ist es dann nicht besser zusammenzuhalten, die ressourcen zu teilen und den egoismus etwas runterzuschrauben?
wie sagen meine nachbarn immer: "gemeinsam sind wir stark und unsere tiere glücklich" (anmerkung meinerseits: "glücklicher")[/quote]naja das klingt mir so als könne man nur glückliche tiere haben, bzw tiere denen es gut geht, wenn man sich keine eigenen maschinen anschafft. wir haben unsere eigenen maschinen und unseren tieren geht es gut, es wird mind einmal am tag, fast immer aber zweimal nach ihnen geschaut, die tiere werden gestriegelt und gestreichelt und können das ganze jahr über raus, sie haben immer genug futter und bekommen nur dann medikamente, wenn diese wirklich benötigt werden...
Viele Grüße
Haarriss
Haarriss
nene...das heisst es keinesfalls
es gibt noch kleinere natur und tiernahe höfe
aber mit jedem jahr werden es weniger bzw schwerer sie zu halten
es gibt noch kleinere natur und tiernahe höfe
aber mit jedem jahr werden es weniger bzw schwerer sie zu halten
Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .

[quote='Bunnypark','index.php?page=Thread&postID=171192#post171192']nene...das heisst es keinesfalls
es gibt noch kleinere natur und tiernahe höfe
aber mit jedem jahr werden es weniger bzw schwerer sie zu halten[/quote]ich denke hierbei liegt das problem aber auch darin, dass es den kleinen höfen nicht unbedingt leicht gemacht wird, bzw diese eben durch die großen und den druck vom kunden immer billigeres fleisch zu produzieren kaputt gehen
es gibt noch kleinere natur und tiernahe höfe
aber mit jedem jahr werden es weniger bzw schwerer sie zu halten[/quote]ich denke hierbei liegt das problem aber auch darin, dass es den kleinen höfen nicht unbedingt leicht gemacht wird, bzw diese eben durch die großen und den druck vom kunden immer billigeres fleisch zu produzieren kaputt gehen
Viele Grüße
Haarriss
Haarriss
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Cirkle-B-Ranch
[quote='Haarriss','index.php?page=Thread&postID=171193#post171193']ich denke hierbei liegt das problem aber auch darin, dass es den kleinen höfen nicht unbedingt leicht gemacht wird, bzw diese eben durch die großen und den druck vom kunden immer billigeres fleisch zu produzieren kaputt gehen[/quote]
Uns kleine Höfen zeichnet eben das aus, wir versuchen den Druck der großen zu ignorieren, ich brauche z.B. keinen Schlepper mit Computer oder sonstigen Sachen, bei mir muss ein Schlepper seine Arbeit machen, ich brauche keinen Schlepper eine Nummer größer als der Nachbar, weil ich zum Glück keinen Neid kenne, mir reichen meine kleinen Maschinen und die gehören mir und nicht der Bank.
Und wer bei einem Direktvermarkter einkauft, muss wissen, dass die Preise nicht mit den Discountern zu vergleichen sind, der muss sich der Qualität bewusst sein.
Mir kostet zum Beispiel ein Masthähnchenküken mehr, als das gesamte bratfertige Hähnchen beim Discounter.
Das Problem ist allerdings, dass erstens die Leute wenig Geld zur Verfügung haben, weil der Lebensstandart bei vielen einfach zu hoch ist, wie bunnypark schreibt, große Garage großes Auto, mehrmals im Jahr in Urlaub.
Zweitens die Leute heute zu bequem sind zum Bauern zu gehen und Eier oder Milch, oder Fleischprodukte zu kaufen, da man ja das alles beim Discounter bekommt, warum dann zu mehreren Stellen gehen. Ich bezeichne es einfach mal als Faulheit.
Und drittens viele gar nicht mehr wissen, wie ein gutes Stück Fleisch zubereitet wird, kriegt man ja alles schon in einer Fertigmansche, muss man ja nur aufwärmen.
Mahlzeit.
Und das allergrößte Problem, dass die heutige Menschheit keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft hat, die Generation vor uns hat noch als Tagelöhner in der Landwirtschaft mitgearbeitet, die wussten noch wie ein Viehstall von innen aussieht, die hatten noch einen Bezug zur Natur, aber heute, wieviele Kinder haben denn schon mal ein lebendes Tier gesehen, wieviele wissen denn noch dass die Fleischprodukte ein Tier waren, interessiert doch keinen mehr, warum soll man sich denn gesund ernähren, können uns doch alles leisten.
Wer weiß denn heute noch den Ablauf der Natur, der Aussaat und Ernte, wer kennt denn noch die Getreidesorten, nicht mal mehr die Kinder auf dem Land.
Hauptsache das Handy, oder wie die modernere Ausführung heißt ist dabei, ob man beim Arzt im Wartezimmmer ist, oder in der Stadt, jeder rennt mit so einem Ding durch die Gegend, da musst' de aufpassen dass de nicht umgerannt wirst, selbst beim Kinderwagenschieben knautschen die jungen Mamis auf dem Teil herum.
Man muss sich doch nur mal viele Kinder in der heutigen Zeit anschauen, total übergewichtig und woher kommt es, Fernsehen schauen und Computer spielen und wenn sie Glück haben bekommen sie dann noch so ein Fast-food Päckchen vom Discounter aufgewärmt.
Das Problem, das ich sehe, ist ganz einfach, die Kinder von heute sind die Eltern unserer nächsten Generation wo führt das irgendwann mal hin?
nachdenkliche Grüße
Martin
Uns kleine Höfen zeichnet eben das aus, wir versuchen den Druck der großen zu ignorieren, ich brauche z.B. keinen Schlepper mit Computer oder sonstigen Sachen, bei mir muss ein Schlepper seine Arbeit machen, ich brauche keinen Schlepper eine Nummer größer als der Nachbar, weil ich zum Glück keinen Neid kenne, mir reichen meine kleinen Maschinen und die gehören mir und nicht der Bank.
Und wer bei einem Direktvermarkter einkauft, muss wissen, dass die Preise nicht mit den Discountern zu vergleichen sind, der muss sich der Qualität bewusst sein.
Mir kostet zum Beispiel ein Masthähnchenküken mehr, als das gesamte bratfertige Hähnchen beim Discounter.
Das Problem ist allerdings, dass erstens die Leute wenig Geld zur Verfügung haben, weil der Lebensstandart bei vielen einfach zu hoch ist, wie bunnypark schreibt, große Garage großes Auto, mehrmals im Jahr in Urlaub.
Zweitens die Leute heute zu bequem sind zum Bauern zu gehen und Eier oder Milch, oder Fleischprodukte zu kaufen, da man ja das alles beim Discounter bekommt, warum dann zu mehreren Stellen gehen. Ich bezeichne es einfach mal als Faulheit.
Und drittens viele gar nicht mehr wissen, wie ein gutes Stück Fleisch zubereitet wird, kriegt man ja alles schon in einer Fertigmansche, muss man ja nur aufwärmen.
Mahlzeit.
Und das allergrößte Problem, dass die heutige Menschheit keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft hat, die Generation vor uns hat noch als Tagelöhner in der Landwirtschaft mitgearbeitet, die wussten noch wie ein Viehstall von innen aussieht, die hatten noch einen Bezug zur Natur, aber heute, wieviele Kinder haben denn schon mal ein lebendes Tier gesehen, wieviele wissen denn noch dass die Fleischprodukte ein Tier waren, interessiert doch keinen mehr, warum soll man sich denn gesund ernähren, können uns doch alles leisten.
Wer weiß denn heute noch den Ablauf der Natur, der Aussaat und Ernte, wer kennt denn noch die Getreidesorten, nicht mal mehr die Kinder auf dem Land.
Hauptsache das Handy, oder wie die modernere Ausführung heißt ist dabei, ob man beim Arzt im Wartezimmmer ist, oder in der Stadt, jeder rennt mit so einem Ding durch die Gegend, da musst' de aufpassen dass de nicht umgerannt wirst, selbst beim Kinderwagenschieben knautschen die jungen Mamis auf dem Teil herum.
Man muss sich doch nur mal viele Kinder in der heutigen Zeit anschauen, total übergewichtig und woher kommt es, Fernsehen schauen und Computer spielen und wenn sie Glück haben bekommen sie dann noch so ein Fast-food Päckchen vom Discounter aufgewärmt.
Das Problem, das ich sehe, ist ganz einfach, die Kinder von heute sind die Eltern unserer nächsten Generation wo führt das irgendwann mal hin?
nachdenkliche Grüße
Martin
[quote='Martin M.','index.php?page=Thread&postID=171195#post171195'][quote='Haarriss','index.php?page=Thread&postID=171193#post171193']ich denke hierbei liegt das problem aber auch darin, dass es den kleinen höfen nicht unbedingt leicht gemacht wird, bzw diese eben durch die großen und den druck vom kunden immer billigeres fleisch zu produzieren kaputt gehen[/quote]
Uns kleine Höfen zeichnet eben das aus, wir versuchen den Druck der großen zu ignorieren, ich brauche z.B. keinen Schlepper mit Computer oder sonstigen Sachen, bei mir muss ein Schlepper seine Arbeit machen, ich brauche keinen Schlepper eine Nummer größer als der Nachbar, weil ich zum Glück keinen Neid kenne, mir reichen meine kleinen Maschinen und die gehören mir und nicht der Bank.
Und wer bei einem Direktvermarkter einkauft, muss wissen, dass die Preise nicht mit den Discountern zu vergleichen sind, der muss sich der Qualität bewusst sein.
Mir kostet zum Beispiel ein Masthähnchenküken mehr, als das gesamte bratfertige Hähnchen beim Discounter.
Das Problem ist allerdings, dass erstens die Leute wenig Geld zur Verfügung haben, weil der Lebensstandart bei vielen einfach zu hoch ist, wie bunnypark schreibt, große Garage großes Auto, mehrmals im Jahr in Urlaub.
Zweitens die Leute heute zu bequem sind zum Bauern zu gehen und Eier oder Milch, oder Fleischprodukte zu kaufen, da man ja das alles beim Discounter bekommt, warum dann zu mehreren Stellen gehen. Ich bezeichne es einfach mal als Faulheit.
Und drittens viele gar nicht mehr wissen, wie ein gutes Stück Fleisch zubereitet wird, kriegt man ja alles schon in einer Fertigmansche, muss man ja nur aufwärmen.
Mahlzeit.
Und das allergrößte Problem, dass die heutige Menschheit keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft hat, die Generation vor uns hat noch als Tagelöhner in der Landwirtschaft mitgearbeitet, die wussten noch wie ein Viehstall von innen aussieht, die hatten noch einen Bezug zur Natur, aber heute, wieviele Kinder haben denn schon mal ein lebendes Tier gesehen, wieviele wissen denn noch dass die Fleischprodukte ein Tier waren, interessiert doch keinen mehr, warum soll man sich denn gesund ernähren, können uns doch alles leisten.
Wer weiß denn heute noch den Ablauf der Natur, der Aussaat und Ernte, wer kennt denn noch die Getreidesorten, nicht mal mehr die Kinder auf dem Land.
Hauptsache das Handy, oder wie die modernere Ausführung heißt ist dabei, ob man beim Arzt im Wartezimmmer ist, oder in der Stadt, jeder rennt mit so einem Ding durch die Gegend, da musst' de aufpassen dass de nicht umgerannt wirst, selbst beim Kinderwagenschieben knautschen die jungen Mamis auf dem Teil herum.
Man muss sich doch nur mal viele Kinder in der heutigen Zeit anschauen, total übergewichtig und woher kommt es, Fernsehen schauen und Computer spielen und wenn sie Glück haben bekommen sie dann noch so ein Fast-food Päckchen vom Discounter aufgewärmt.
Das Problem, das ich sehe, ist ganz einfach, die Kinder von heute sind die Eltern unserer nächsten Generation wo führt das irgendwann mal hin?
nachdenkliche Grüße
Martin[/quote]da stimme ich dir voll zu! ich finde es nur schade, dass dadurch immer mehr kleine Höfe kaputt gehen, denn ich glaube es gibt schon auch jüngere Leute, die Interesse an Landwirtschaft haben, aber umso weniger kleine Betriebe es gibt, umso schwieriger haben es die, die es noch gibt.
Interessant wird es dann, wenn die Kinder davon überzeugt sind, dass kühe lila sind und braune kühe kaba geben...
Uns kleine Höfen zeichnet eben das aus, wir versuchen den Druck der großen zu ignorieren, ich brauche z.B. keinen Schlepper mit Computer oder sonstigen Sachen, bei mir muss ein Schlepper seine Arbeit machen, ich brauche keinen Schlepper eine Nummer größer als der Nachbar, weil ich zum Glück keinen Neid kenne, mir reichen meine kleinen Maschinen und die gehören mir und nicht der Bank.
Und wer bei einem Direktvermarkter einkauft, muss wissen, dass die Preise nicht mit den Discountern zu vergleichen sind, der muss sich der Qualität bewusst sein.
Mir kostet zum Beispiel ein Masthähnchenküken mehr, als das gesamte bratfertige Hähnchen beim Discounter.
Das Problem ist allerdings, dass erstens die Leute wenig Geld zur Verfügung haben, weil der Lebensstandart bei vielen einfach zu hoch ist, wie bunnypark schreibt, große Garage großes Auto, mehrmals im Jahr in Urlaub.
Zweitens die Leute heute zu bequem sind zum Bauern zu gehen und Eier oder Milch, oder Fleischprodukte zu kaufen, da man ja das alles beim Discounter bekommt, warum dann zu mehreren Stellen gehen. Ich bezeichne es einfach mal als Faulheit.
Und drittens viele gar nicht mehr wissen, wie ein gutes Stück Fleisch zubereitet wird, kriegt man ja alles schon in einer Fertigmansche, muss man ja nur aufwärmen.
Mahlzeit.
Und das allergrößte Problem, dass die heutige Menschheit keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft hat, die Generation vor uns hat noch als Tagelöhner in der Landwirtschaft mitgearbeitet, die wussten noch wie ein Viehstall von innen aussieht, die hatten noch einen Bezug zur Natur, aber heute, wieviele Kinder haben denn schon mal ein lebendes Tier gesehen, wieviele wissen denn noch dass die Fleischprodukte ein Tier waren, interessiert doch keinen mehr, warum soll man sich denn gesund ernähren, können uns doch alles leisten.
Wer weiß denn heute noch den Ablauf der Natur, der Aussaat und Ernte, wer kennt denn noch die Getreidesorten, nicht mal mehr die Kinder auf dem Land.
Hauptsache das Handy, oder wie die modernere Ausführung heißt ist dabei, ob man beim Arzt im Wartezimmmer ist, oder in der Stadt, jeder rennt mit so einem Ding durch die Gegend, da musst' de aufpassen dass de nicht umgerannt wirst, selbst beim Kinderwagenschieben knautschen die jungen Mamis auf dem Teil herum.
Man muss sich doch nur mal viele Kinder in der heutigen Zeit anschauen, total übergewichtig und woher kommt es, Fernsehen schauen und Computer spielen und wenn sie Glück haben bekommen sie dann noch so ein Fast-food Päckchen vom Discounter aufgewärmt.
Das Problem, das ich sehe, ist ganz einfach, die Kinder von heute sind die Eltern unserer nächsten Generation wo führt das irgendwann mal hin?
nachdenkliche Grüße
Martin[/quote]da stimme ich dir voll zu! ich finde es nur schade, dass dadurch immer mehr kleine Höfe kaputt gehen, denn ich glaube es gibt schon auch jüngere Leute, die Interesse an Landwirtschaft haben, aber umso weniger kleine Betriebe es gibt, umso schwieriger haben es die, die es noch gibt.
Interessant wird es dann, wenn die Kinder davon überzeugt sind, dass kühe lila sind und braune kühe kaba geben...
Viele Grüße
Haarriss
Haarriss
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Cirkle-B-Ranch
hallo martin,
dass die leute zu wenig geld haben - stimmt nicht, sie haben genug und geben es auch aus ....
wenn du direktvermarkter bist und die leute nicht zu dir kommen - fahr zu ihnen !
keiner weiß um die zubereitung, biete rezepte an ...
die leute kennen keine landwirte mehr -
lad sie zu einem grillfest auf deinen hof ein und biete deine produkte an ...
und ohne pc bist du ja wohl kaum - sonst würden wir nicht von dir lesen können .... :-D
also - nich zaudern - einfach etwas in gang bringen, dann läuft`s auch ...
dass die leute zu wenig geld haben - stimmt nicht, sie haben genug und geben es auch aus ....
wenn du direktvermarkter bist und die leute nicht zu dir kommen - fahr zu ihnen !
keiner weiß um die zubereitung, biete rezepte an ...
die leute kennen keine landwirte mehr -
lad sie zu einem grillfest auf deinen hof ein und biete deine produkte an ...
und ohne pc bist du ja wohl kaum - sonst würden wir nicht von dir lesen können .... :-D
also - nich zaudern - einfach etwas in gang bringen, dann läuft`s auch ...
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Cirkle-B-Ranch
@ martin und harriss,
macht doch einfach mal ne veranstaltung ...
grillen am offenen feuer -
ente am stock,
ziege am offenen feuer gegrillt,
lachs auf zederbrett genagelt - ebenfalls am offenen feuer gegrillt,
kartoffeln aus der glut,
steaks - direkt auf der glut gegrillt
etc. - es gibt sooooo viele möglichkeiten - unsere kunden freuen sich jedesmal über eine veranstaltung ...
macht doch einfach mal ne veranstaltung ...
grillen am offenen feuer -
ente am stock,
ziege am offenen feuer gegrillt,
lachs auf zederbrett genagelt - ebenfalls am offenen feuer gegrillt,
kartoffeln aus der glut,
steaks - direkt auf der glut gegrillt
etc. - es gibt sooooo viele möglichkeiten - unsere kunden freuen sich jedesmal über eine veranstaltung ...
