Schutz vor wildernden Hunden?
@Zieglinde: Über Sichtschutz werde ich auf jeden Fall mal nachdenken, wenn du den Link noch raussuchen könntest, wäre das nett, vielen Dank! Interessieren würde mich auch, wie du die Befestigung gemacht hast.
Über Bänder hatte ich auch schonmal gegrübelt, war dann aber wegen erhöhter Wind- und Schneebelastung davon abgekommen. Da wir jetzt aber zusätzlich massive Holzpfosten aus Akazienholz verwenden werden, die mehr Spannung/Druck/Zug vertragen, kommt das dann evtl. doch in Frage. Und die 6. Litze ist wohl auch ein Muss. Ich wollte eigentlich so oder so in der Mitte noch eine reine Drahtlitze einziehen, hatte es dann aber doch nicht gemacht, da ich die Ziegen für Spaziergänge aus dem eingezäunten Bereich herauslasse, indem ich einfach die Isolatoren an einer Stange locker mache und mitsamt den Litzen nach oben schiebe, so dass die Ziegen drunterdurch können. Mit einer festen Drahtlitze in der Mitte erschien mir das schwierig, aber offenbar muss ich das ganze Zaunkonzept ja nochmal neu überdenken.
Mit der Kombi aus Netz und Litze habe ich jetzt noch folgendes Problem, an dem ich herumüberlege:
Variante 1: Litzenzaun innen, Netz außen:
Wenn die Ziegen in Panik geraten, weil draußen ein Hund herumspringt und sie flüchten und dabei evtl. von innen gegen den Litzenzaun rennen und dabei dann durch die Litzen rutschen, dann hängen sie ja evtl. im dahintergespannten Netz und können sich verheddern und bekommen dann noch permanent von den Litzen einen Stromschlag ab und geraten weiter in Panik. Ist das eine realistische Befürchtung?
Daher denken wir gerade an Variante 2 herum:
Litzenzaun außen, Netz mittels der Holzpfosten superstraff und stabil gespannt innen, sodass ein heilloses Verheddern im Netz nicht möglich sein sollte und der Strom nur dem Schutz vor Eindringlingen dient, die zwar evtl. durch die Litzen kommen, dann aber am Netz gestoppt werden und von den Litzen dabei Stronschläge bekommen, was in diesem Fall ja gewollt wäre...
Ich habe diverse Fotos gesehen, von Rehen, Hirschen, die sich in Netze verwickelt haben - da schien es mir aber so, dass die Netze eben nicht straff und stabil befestigt waren, sondern sich beim Befreiungsversuch anstatt zu reißen mehrfach um die Tiere wickeln konnten, während bei einem richtig stabil befestigten Netz (auf dem kein Strom ist, jeder Netzstab aber stabil an einem Holzpfosten befestigt) meine Hoffnung wäre, dass die Tiere da mit einem heftigen Ruck auch wieder rauskommen, zur Not das Netz dabei kaputtreißen, aber eben kein endloses Einwickeln und strangulieren möglich ist. Würdet ihr das auch so sehen, oder liege ich da komplett falsch? Ich will auf keinen Fall aus lauter Unwissenheit genau das Falsche tun und bin daher für eure Erfahrungen und Einschätzungen sehr dankbar!
Über Bänder hatte ich auch schonmal gegrübelt, war dann aber wegen erhöhter Wind- und Schneebelastung davon abgekommen. Da wir jetzt aber zusätzlich massive Holzpfosten aus Akazienholz verwenden werden, die mehr Spannung/Druck/Zug vertragen, kommt das dann evtl. doch in Frage. Und die 6. Litze ist wohl auch ein Muss. Ich wollte eigentlich so oder so in der Mitte noch eine reine Drahtlitze einziehen, hatte es dann aber doch nicht gemacht, da ich die Ziegen für Spaziergänge aus dem eingezäunten Bereich herauslasse, indem ich einfach die Isolatoren an einer Stange locker mache und mitsamt den Litzen nach oben schiebe, so dass die Ziegen drunterdurch können. Mit einer festen Drahtlitze in der Mitte erschien mir das schwierig, aber offenbar muss ich das ganze Zaunkonzept ja nochmal neu überdenken.
Mit der Kombi aus Netz und Litze habe ich jetzt noch folgendes Problem, an dem ich herumüberlege:
Variante 1: Litzenzaun innen, Netz außen:
Wenn die Ziegen in Panik geraten, weil draußen ein Hund herumspringt und sie flüchten und dabei evtl. von innen gegen den Litzenzaun rennen und dabei dann durch die Litzen rutschen, dann hängen sie ja evtl. im dahintergespannten Netz und können sich verheddern und bekommen dann noch permanent von den Litzen einen Stromschlag ab und geraten weiter in Panik. Ist das eine realistische Befürchtung?
Daher denken wir gerade an Variante 2 herum:
Litzenzaun außen, Netz mittels der Holzpfosten superstraff und stabil gespannt innen, sodass ein heilloses Verheddern im Netz nicht möglich sein sollte und der Strom nur dem Schutz vor Eindringlingen dient, die zwar evtl. durch die Litzen kommen, dann aber am Netz gestoppt werden und von den Litzen dabei Stronschläge bekommen, was in diesem Fall ja gewollt wäre...
Ich habe diverse Fotos gesehen, von Rehen, Hirschen, die sich in Netze verwickelt haben - da schien es mir aber so, dass die Netze eben nicht straff und stabil befestigt waren, sondern sich beim Befreiungsversuch anstatt zu reißen mehrfach um die Tiere wickeln konnten, während bei einem richtig stabil befestigten Netz (auf dem kein Strom ist, jeder Netzstab aber stabil an einem Holzpfosten befestigt) meine Hoffnung wäre, dass die Tiere da mit einem heftigen Ruck auch wieder rauskommen, zur Not das Netz dabei kaputtreißen, aber eben kein endloses Einwickeln und strangulieren möglich ist. Würdet ihr das auch so sehen, oder liege ich da komplett falsch? Ich will auf keinen Fall aus lauter Unwissenheit genau das Falsche tun und bin daher für eure Erfahrungen und Einschätzungen sehr dankbar!
hallo
variante 1
es besteht immer die gefahr, dass ziegen zwischen zwei zäunen gefangen werden...möglich ist alles
aber.....man kann eigentlich davon ausgehen, dass die tiere bei gefahr richtung stall/sicherem unterstand laufen
da müsste ein hund schon von hinten kommen um die ziege in den doppelzaun zu treiben (da wär der hund aber schon auf der weide)
ist ne frage der gegebenheiten
variante 2
bei dieser variante bedarf es keinen litzenzaun mehr vorgespannt :-D - das netz ist ja undurchdringbar (aber nicht unüberhoppelbar)
es ist bei netzen mehr oder weniger egal, ob es gespannt ist oder nicht....sollte das tier dagegenlaufen, gibt es nach und kann sich verheddern
allerdings lässt sich die gefahr des verhedderns bei optimal gespannten netzen veringern
heftiger ruck zwecks freikommen oder kaputtreissen ist nicht....diese netze halten einer enormen belastung stand bzw ist die koordinierte bewegung des tieres aufgrund der stromstösse stark beeinträchtigt bis unmöglich
variante 1
es besteht immer die gefahr, dass ziegen zwischen zwei zäunen gefangen werden...möglich ist alles
aber.....man kann eigentlich davon ausgehen, dass die tiere bei gefahr richtung stall/sicherem unterstand laufen
da müsste ein hund schon von hinten kommen um die ziege in den doppelzaun zu treiben (da wär der hund aber schon auf der weide)
ist ne frage der gegebenheiten
variante 2
bei dieser variante bedarf es keinen litzenzaun mehr vorgespannt :-D - das netz ist ja undurchdringbar (aber nicht unüberhoppelbar)
es ist bei netzen mehr oder weniger egal, ob es gespannt ist oder nicht....sollte das tier dagegenlaufen, gibt es nach und kann sich verheddern
allerdings lässt sich die gefahr des verhedderns bei optimal gespannten netzen veringern
heftiger ruck zwecks freikommen oder kaputtreissen ist nicht....diese netze halten einer enormen belastung stand bzw ist die koordinierte bewegung des tieres aufgrund der stromstösse stark beeinträchtigt bis unmöglich
Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .

Hallo Alli,
Du schätzt die Gefahr sehr realistisch ein!
Ich habe auch mal mit einem Strom führenden Netz herumexperimentiert. Als ich dann den qualvoll verendeten Feuersalamander und diverse Kleintiere ( Frösche, Kröten) sah, wusste ich, dass ich Netze niemals mehr unter Strom setze.
Ich habe Litzen, die Stromführend sind, allerdings unten ca. 20 cm 'Luftraum' bieten für eben diese Kleintiere ( auch Igel sind extrem gefährdet!!!)
und diese können dann gefahrlos weiter wandern. ^^
Die Ziegen respektieren den Stromzaun sehr und es kommt vor, dass ich manchmal über Wochen ohne Strom bin ( gewollt! ^^ , bezahlt ist er :-) )
und keiner merkts. #wb#
Der Vorschlag von Zieglinde/Silke ist super, Hunde reagieren darauf sehr gut, wenn sie nicht wirklich sehen, was dahinter ist. Kein Hund springt einfach so, ohne 'Nachzudenken'.
Tja, oder eben außenrum ein straff gespanntes Netz, OHNE Strom. So würde ich's machen.
Und vor allem mal die Hundehalter ausfindig machen...
LG
Elli
Du schätzt die Gefahr sehr realistisch ein!
Ich habe auch mal mit einem Strom führenden Netz herumexperimentiert. Als ich dann den qualvoll verendeten Feuersalamander und diverse Kleintiere ( Frösche, Kröten) sah, wusste ich, dass ich Netze niemals mehr unter Strom setze.
Ich habe Litzen, die Stromführend sind, allerdings unten ca. 20 cm 'Luftraum' bieten für eben diese Kleintiere ( auch Igel sind extrem gefährdet!!!)
und diese können dann gefahrlos weiter wandern. ^^
Die Ziegen respektieren den Stromzaun sehr und es kommt vor, dass ich manchmal über Wochen ohne Strom bin ( gewollt! ^^ , bezahlt ist er :-) )
und keiner merkts. #wb#
Der Vorschlag von Zieglinde/Silke ist super, Hunde reagieren darauf sehr gut, wenn sie nicht wirklich sehen, was dahinter ist. Kein Hund springt einfach so, ohne 'Nachzudenken'.
Tja, oder eben außenrum ein straff gespanntes Netz, OHNE Strom. So würde ich's machen.
Und vor allem mal die Hundehalter ausfindig machen...
LG
Elli
hallo
theroretisch sicherer wäre es bestimmt...aber mister zufall schlägt meistens unbarmherzig zu
nur werde die hunde den zaun dann möglicherweise unterkrappeln (ich bin eben ein schwarzseher :-D )
kennst du die hundebesitzer?....in den meisten gegenden sind hunde zahlenmäßig überschaubar bzw. kennt man sich ja gegenseitig
theroretisch sicherer wäre es bestimmt...aber mister zufall schlägt meistens unbarmherzig zu
nur werde die hunde den zaun dann möglicherweise unterkrappeln (ich bin eben ein schwarzseher :-D )
kennst du die hundebesitzer?....in den meisten gegenden sind hunde zahlenmäßig überschaubar bzw. kennt man sich ja gegenseitig
Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .

-
Cirkle-B-Ranch
...oder wie kürzlich jemand ganz böser ne idee hatte: mit blankem, leitendem draht würstchen an den elektrozaun hängen....hündchen kostet nur einmal - und lässt geißlein in ruhe :-D
würd ich aber nieeee machen #engel# ...pfui.... :-D
würd ich aber nieeee machen #engel# ...pfui.... :-D
Herrchen unser, der du bist am Hofe; geheiligt werde deine weide; das astwerk komme, unser Wille geschehe, wie im stall so auch auf der Weide; Uns're täglichen Kräuter gib uns heute; Und vergib uns unsere Schuld, wenn wir hopsen auf nachbars Weide; führ uns also nicht in Versuchung, sondern Erlöse uns von dem Astwerkmangel....so is'es .

Guck mal, an so was hab ich gedacht:
http://www.ebay.de/itm/Sichtschutznetz- ... 3f2952245e
Wenn du stabile Pfosten hast, umso besser. Bei starkem Wind sind die wie Segel und da sollten die Pfosten schon gut halten. Oder du nimmst etwas, was den Wind durchlässt, aber immer noch ein Sichtschutz ist.
Ich hab auch unter PVC-Bauzaun geschaut. Da gibt es ziemlich viel auf dem Markt. Wichtig ist, das es UV-beständig ist (ich hatte schon was, was nach 2 Jahre Voll-Sonne zerbröselt ist) und was eingerissen ist, also was nicht rissfest war. Und Kohle soll im Material auch nicht verarbeitet sein, sonst kann es passieren, wenn deine Litze mal dagegen kommt, das der Strom abgeleitet wird.
Viel Glück beim Suchen.
LG
Silke
http://www.ebay.de/itm/Sichtschutznetz- ... 3f2952245e
Wenn du stabile Pfosten hast, umso besser. Bei starkem Wind sind die wie Segel und da sollten die Pfosten schon gut halten. Oder du nimmst etwas, was den Wind durchlässt, aber immer noch ein Sichtschutz ist.
Ich hab auch unter PVC-Bauzaun geschaut. Da gibt es ziemlich viel auf dem Markt. Wichtig ist, das es UV-beständig ist (ich hatte schon was, was nach 2 Jahre Voll-Sonne zerbröselt ist) und was eingerissen ist, also was nicht rissfest war. Und Kohle soll im Material auch nicht verarbeitet sein, sonst kann es passieren, wenn deine Litze mal dagegen kommt, das der Strom abgeleitet wird.
Viel Glück beim Suchen.
LG
Silke
Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.
(Gilbert Keith Chesterton)
(Gilbert Keith Chesterton)
Dieses Thema möcht' ich gerne nochmal aufgreifen, denn da habe ich extreme Probleme mit einem Hundebesitzer, dessen 3 Dackel nun schon 2x bei meinen Ziegen zugelangt haben. Sie fügten ihnen mehrere Bisse zu, Risse nahe der Kehle, bis zu 10-12 cm Länge, die Tiefe war auch nicht unerheblich. Nähen war nötig und eigentlich sogar eine OP, weil bei einem der beiden Böckchen ein Muskel durchgebissen war. Davon sah der TA allerdings wegen dem Narkoserisiko ab.
Die Ziegen haben einen alten Holzzaun außen und innen ein Knotengitter, Weidezaungerät mit 'ner Autobatterie - die Dackel in der Meute sind so irr... die sprengen trotz der Menge Strom die Litze.
Hat da vielleicht jemand eine Idee?
Grüße!
Die Ziegen haben einen alten Holzzaun außen und innen ein Knotengitter, Weidezaungerät mit 'ner Autobatterie - die Dackel in der Meute sind so irr... die sprengen trotz der Menge Strom die Litze.
Hat da vielleicht jemand eine Idee?
Grüße!
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Toshihikokoga
- Beiträge: 2059
- Registriert: 09.08.2013, 10:35
Wenn du sicher bist, dass es die Dackel dieses Besitzers sind kannst du sie ja anzeigen. Der Schaden ist ja schon da. Hunde sollten eigentlich versichert sein, denke die Versicherung greift dann bei jeglichem Schaden durch den Hund.
Einmal kann sowas vorkommen, aber 2x ist definitiv zu viel.
Einmal kann sowas vorkommen, aber 2x ist definitiv zu viel.
Being a vegan is a missed steak
