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Susa
Beiträge: 54
Registriert: 19.05.2005, 20:14

Beitrag von Susa »

@Alex
Das sind nämlich meist ganz Arme Schweine
. Das kann aber keine Entschuldigung dafür sein, die Tiere nicht zu versorgen oder im Wald eingehen zu lassen. Dieses Argument höre ich zu oft. Egal ob Hobby-Tier oder Arbeitstier, versorgt werden muss es. Oder getötet, wenn es zu krank oder verletzt ist. Wann dieses "zu krank" eintritt, ist sicherlich bei einem Hobby-halter mit wenigen Tieren anders als bei jemandem, der sein Geld hart erwirtschaften muss. Da habe ich jedes Verständnis für, wenn jemand teure Medikamente oder behandlungen nicht bezahlt und das Tier töten lässt. Aber einfach eingehen lassen... Ein guter Schäfer ist um die Gesundheit seiner Tiere besorgt, die sind sein kapital. Ich würde da nicht lange fackeln und anzeigen.

Und der Landschaftsschutz..naja, dann würde die landschaft zu dem werden, was sie in unseren Breiten einfach ist...Wald. Sicherlich tun die Wanderschäfer da viel, aber es gibt auch "schwarze Schafe", die ihre Tiere auf leerstehende Koppeln lassen, und wenn man mit seinen eigenen Tieren zurückkommt, ist das Futter weg und zurück bleibt die Sch... Ich würde den Landschaftsschutz nicht vor den (Einzel-)tierschutz stellen, die landschaft kommt prima ohne uns zurecht, auch wenn dann vielleicht einige künstliche (wenn auch zugegebener Maßen schöne) Elemente fehlen.

Gruß Nicole


Jürgen

Beitrag von Jürgen »

hallo , also ich möchte nun auchmal mein senf dazu geben ,

also tierschutz hin oder her , als erstes würde ich mal das gespräch suchen und nicht gleich wieder dem denonziantentum den vorragng geben , alle tierschützer sollten erstmal wie hier auch schon geschrieben sich mal in einem betrieb umschauen und verstehen wie gewirtschaftet wird . was medikamente kosten , was für auflagen erteilt werden usw ( siehe alleine die neuregelung der kennzeichnung )

schafe die zurückbleiben , wenn jemand ein solches schaf findet sollte er wenn er weis welchem schäfer es gehört ihm zubringen oder ihn benachrichtigen , wenn einem hobbyhalter ein schaf oder eine ziege über den zaun geht und in den wald rennt , ist er doch auch froh drüber wenn ihm jemand bescheid sagt oder ?

mir ist letztes jahr beim auftrieb auch ein schaf in den wald abgehauen , ich war sehr froh das es ein befreundeter schäfer mir gesagt hat wo er es gesehen hat und ich es holen konnte .

auch die hintergründe warum ein tier in beispielsweise zurückbleibt oder humpelt sollten sich die leute erstmal ansehen und verstehen , alleine bei einer normalen überquerung einer strasse hat ein schäfer mit einer großen herde schon solche probleme wegen den leuten die keinerlei rücksicht nehemen , da werden hunde angefahren oder man muss unbedingt durchfahren weil man je keine 5 min zeit hat und die herde wird getrennt , klasse sache verstezt euch mal in die lage wenn ihr eine solche herde treiben solltet , ich möchte mal behaupten das es keiner von den die kluge sprüche machen das auf die reihe bekommen würden .

so nun könnt ihr mich gerne in der luft zereissen aber das ist meine meinung , kosten von einem schäfer holen nur weil man nicht in der lage ist ihm bescheid zu sagen grins na ich weis nicht .

und zu dem das man die tiere einschläfern soll , auch nicht schlecht nur das sind auch kosten die entstehen nur meist machen das die schäfer eh wenn sie sehen das die tiere nicht mehr auf die beine kommen , und nur weil ein tier nicht mit der herde mitkommt gleich den tierschutz naja .

denkt mal drüber nach was ihr erwartet und was die schafhaltung kostetund was sie erwirtschaftet .

die landschaftspflege muss gemacht werden und nicht wie gemeint is doch egal , der BUND macht sich extra stark und dann gibt es leute die einfach meinen man kann alles natürlich wachsen lassen , verstehe einfach diese einstellung nicht

so genug

grüße jürgen ich rege mich sonst noch über soviel aroganz und überheblichkeit auf und dazu hab ich keine lust


Butterblume
Beiträge: 639
Registriert: 14.04.2005, 18:45

Beitrag von Butterblume »

Wenn ich darf,und die Fotos fertig sind,werde ich sie gerne in Net stellen-dann bildet Euch ein eigenes Urteil.
Und ich weiß auch die lieben Ratschläge zu schätzen.
Ich bin keine fanatische Tierschützerin,aber genug Mensch um Elend zu erkennen.Diesem Schaf helfen wir seit 5 Tagen,ohne Hilfe der TÄ(die hat sogar jede Hilfe verweigert,obwohl ich sie bezahlen wollte-warum eigentlich?).Dieses Tier hat einen unwarscheinlichen Lebenswillen.
Und wer die Fotos sieht-da sind mehr als 2 Wochen falsche Haltung nötig,um ein Tier so hinzurichten!
Abgesehen habe ich die Nachbarn als Zeugen,das ich es aufgelesen habe.
Außerdem handelt es sich nicht nur um ein Tier,das in der Herde nicht mitkommt.Gestern ist im Nachbarort ein Schaf mit Lamm durchgelaufen-aus derselben Herde.Um unsere Tier nicht zu gefährden haben wir nur angerufen....Es sah noch relativ gut aus,es humpelte nur-das Lamm übrigens auch.
Ich denke,wer Tiere hält ist dafür auch verantwortlich.Egal aus welchen Gründen.Und wer damit überfordert ist,sollte entweder kleiner machen,sich Hilfe holen oder den Beruf wechseln.


Susa
Beiträge: 54
Registriert: 19.05.2005, 20:14

Beitrag von Susa »

die landschaftspflege muss gemacht werden und nicht wie gemeint is doch egal , der BUND macht sich extra stark und dann gibt es leute die einfach meinen man kann alles natürlich wachsen lassen , verstehe einfach diese einstellung nicht
Sagen wir einfach, dass sieht jede Berufsgruppe anders. Schäfer sind natürlich dafür, eine Kulturlandschaft zu erhalten und zu pflegen während ein Förster eher auf natürlichen bewuchs setzt...was richtig ist?...und da beide Gruppen wirtschaften, gibts auch einen guten Mix. Mir ging es mehr darum, nicht mit Landschaftspflege den Tierschutz auszuhebeln und Tierquälerei unter dem deckmäntelchen "der tut uns doch was gutes" zu legitimieren.
und zu dem das man die tiere einschläfern soll , auch nicht schlecht nur das sind auch kosten die entstehen nur meist machen das die schäfer eh wenn sie sehen das die tiere nicht mehr auf die beine kommen , und nur weil ein tier nicht mit der herde mitkommt gleich den tierschutz naja .
Es sind halt keine Geräte, sondern Tiere. Und da greift das Tierschutzgesetz. Und das gibt auch vor, wie Tiere behandelt werden müssen. Ob einschläfern oder schlachten, Tiere dürfen nicht unnötig leiden. Und wer Tiere leiden lässt, ist in meinen Augen ...ich schreibs jetzt nicht. Und auch das hat nichts mit Geld verdienen zu tun, ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit Tieren Geld verdient. ich esse auch sehr gerne Fleisch. Es geht hier aber doch offensichtlich nicht um ein zurückgebliebenes, oder getrenntes Tier. Klar ist jeder froh, wenn er informiert wird, wo ein Tier abgeblieben ist. Hier gehts aber doch eher um verwahrlosung, um ein Tier, das kurz vor dem verenden war.

Im übrigen kenne ich auch einige Wanderschäfer, auch die täglich mit Herde vom Stall zu den Weiden ziehen, durch den Ort mit viel Verkehr. Bewundernswert, wie die Tiere gehorchen, wie die Hunde ausgebildet sind. Aber verwahrloste, verletzte oder kranke Tiere habe ich da keine gesehen.

Natürlich ist ein direktes Gespräch besser und offener. Meine Erfahrung mit den Leuten, die ihre Tiere sehenden Auges verwahrlosen lassen (und ich habs schon mit einigen zu tun gehabt), die wollen gar kein Gespräch, sondern in Ruhe weiterwurschteln. Und die TA kann doch sicher abschätzen, ob es sich um ein "normal entlaufenes Tier" handelt. Da wäre doch sicher die Aufregung nicht so groß, oder?

Also warten wir auf die Bilder und glätten die Wogen. Im Endeffekt geht es uns doch hier allen um die Tiere, sonst wären wir doch nicht hier.


Jürgen

Beitrag von Jürgen »

also wenn selbst der TA ncihts tun möchte dann is das schon recht seltsam , , denke auch das man die bilder mal sehen muss .

nur kurz zu der landschaftspflege und den jägern grins , ( förstern ) auch der forst und die jägerschaft hat auflagen die sie eigentlich zu erfüllen haben dies aber nur bedingt tun was wiederum die landschaftspfelger auf den plan ruft nur kann eine verwilderung von kulturlandschaft nicht im sinne eines försters sein , da auch er wenn wir mal ehrlich sind eine saubere und gepflegte kultur haben möchte so wie ein jäger ein freies schussfeld und ausreichend futter für das in seinem gebiet ansesige wild . ok soweit dazu .

ich denke alle reden von tierschutz nur wisst ihr eigentlich das kinder weniger platz zugesprochen wird wie einer ziege !!!!!! mal spass bei seite das is leider tatsache denke ein großes augenmerk sollte da auch drauf liegen , ich halte auch nichts von verwarlosung absolut nicht , nur ich denke es ist immer auch fall abhängig .

zu dem das man nie eigentlich bei schäfern kranke tiere draussen in der herde sieht liegt mit sicherheit daran das die wirklich kranken zu hause im stall bleiben , da müßt ihr mal ein auge reinwerfen wenn die hauptherde draussen is , das is wie ich selber auch schon gesehen habe ein gruselkabinet .

so aber nu warte ich mal die bilder ab
grüße jürgen


Butterblume
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Beitrag von Butterblume »

So,wie kriege ich das jetzt hin mit den Fotos...?
Ich versuche sie Euch als E-mails zu schicken....Hilfe[/img]


Butterblume
Beiträge: 639
Registriert: 14.04.2005, 18:45

Beitrag von Butterblume »

Der KonkurenzTA hat sich die Handyfotos angesehen.Und mir Pansenstimulanz und einiges andere mitgegeben.Er sieht es nicht als hoffnungslos.
Jürgen,sei bitte so lieb,ich habe Dir was gemailt.Weil ich zu blöd bin die Fotos reinzustellen..... #bonk#
Nach 4 Tagen Pflege sah es so aus....
Ich knobel noch,vieleicht kriege ich es noch hin....
Die ersten Fotos sind auf Papier,also noch zum entwickeln-aber dann gibt sich das gleiche Problem....


Jürgen

Beitrag von Jürgen »

hi also ich habe mir die bilder angesehen , meine erste frage wie alt is das schaf denn , die zweite mit welcher begründung hat der andere TA die behandlung abgelehnt ?

also ich würde sagen so nach dem gefühl das schaf könnte um die 8 jahre sein totalverwurmt und daher auch so seltsam abgemagert und schwach auf den beinen .

würde mich intereseiren kannst mir mal bescheidsagen was mit dem tier denn is


Wuschel

Beitrag von Wuschel »

Hi zusammen,

ich will auch sehen von was Ihr da schreibt.

Gruß Bine


Susa
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Beitrag von Susa »

Jürgen, du darfst Jäger und förster nicht unter einen Hut tun. Die einen hegen und jagen Wild, die anderen habens mehr mit der Flora. Und einem Förster geht bei einem geschlossenen Wald mit Unterstand, am liebsten verschieden alt (Plenterwald = Bauernwald) das herz auf. Der Förster braucht eine Kulturlandschaft nicht, obwohl mancher förster sie im wald auch verursacht = Fichten-Monokulturen.

Wir sind bezüglich Platzansprüchen und ansprüchen allgemein von menschen und Tieren einer Meinung. man muss nur nach Afrika schauen, um diese Diskussion absurd zu machen. Wo kinder verhungern reden wir von Tierschutz. Man darf ihn aber nicht vergessen, den Tierschutz. Denn das ist, was jeder einzelne vor der haustür tun kann.

Dass die kranken Tiere im Stall bleiben ist doch ok, dort gehören sie hin. So kenne ich es auch. und natürlich kann es da auch gruselig zugehen, je nach Krankheit. Dort bemüht sich aber der halter dann um das Tier, und lässt es nicht einfach verrecken.

Bitte schick mir doch auch die Bilder, damit wir den gleichen Stand zum reden haben.
<!-- e --><a href="mailto:nfries_kunz@hotmail.com">nfries_kunz@hotmail.com</a><!-- e -->

Gruß Nicole


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