Vera hat geschrieben:Hallo,
Bei mir handelt es sich ja auch um so geringe Mengen, das meine zuständige Stelle meinte, es wäre auch in der Küche möglich, wenn die Melksachen einen eigenen Platz haben, der sauber ist.
Liebe Grüße Vera
Hallo Vera
Welche geringen Mengen? Wieviel ca? Nur mal so als Anhaltspunkt, da mich das Thema auch grad sehr interessiert.....
Viele Grüße, Kathrin
Die Welt, sie ist ein Irrenhaus und HIER ist die Zentrale.....
Meine Empfehlung: *oops*
Frag doch unverbindlich bei DEINEM ZUSTÄNDIGEN Veterinäramt an, unter welchen Voraussetzungen sie sich eine Milch-, Käse- und/oder Fleischproduktion vorstellen könnten.
Jedes Veterinäramt sieht es anders und was bei dem einen Amt geht ist bei einem anderen unmöglich. #baeh#
es liegt nicht am vetAmt wie sie es haben wollen , es gibt klare regelungen auch was die mengen angeht , aber das deer weg zum vetamt nicht ausbleibt wenn es um verkauf von tierischen produkten handelt is auch klar .
die auflagen zur abgabe von milch und milch erzeugnissen ist auch in der ehemaligen milchverordnung jetziger § 852 der eu hygieneverordnung geregelt .
wobei man sagen muss das dort nicht unbedingt unterschieden wird ob nun 1 liter oder 1000 abgegeben werden , vielmehr geht es darum handelt es sich um rohmilch oder um behandelte milch , dort wird der unterschied gemacht . so kann jeder ab stall rohmilch verkaufen solange die bestimmungen eingehalten werden , diese sind auch wieder im § 852 geregelt ebenfalls in den § 853 und 854 der EU-Hygieneverordnung die im januar 2006 in kraft getreten ist und die alten milchverordnungen abgelöst haben .
dies sollte beachtet werden dann kann auch nichts schief gehen .
Hallo !
Es liegt ganz entscheidend am Vet. Amt. Bei den neuen Verordnungen wurde ganz bewußt die Hauptkompetenz auf die zuständigen Vet. Ämter gelegt sprich von oben nach unten. Man soll es nicht glauben manches ist zu früher sogar einfacher geworden ( den Franzosen in der EU sei dank würden die sich nicht mit Händen un Füßen wehren wäre eine andere Verordnung bei rausgekommen ) zb. ist die Abnahmepflicht der past. Anlage weggefallen . Dafür wurde auch mehr Eigenkontrolle auf die Betriebe verschoben. ( kostet natürlich was )
Ist ja schön das sich Jürgen so gut in den Paragraphen auskennt, nichts desto trotz sollte der allererste Gang egal was man vor hat zu Vet. Amt sein . Schon beim ersten Besuch dort sollte man ein Konzept im Kopf haben , es dort vorstellen und dann kann man ziemlich schnell abschätzen wie dort die Einstellung zu solchen Projekten ist und dann sein Projekt weiter verfolgen oder es in den Wind schießen.
Gruß Dirk
Mal vom gesetzlichen ab, es liegt IMMER erstmal vorort am Vetamt.
Erfahrung aus der Haltung heimischer Raubsäuger und Greifvögel:
Falls Die beim Vetamt vorort sich in einer VO irren, oder da wirklich Behördenwillkür herrscht, musst Du erstmal den ganzen Dienstweg hochklamüsern, bis Du es überhaupt verläßlich schriftlich hast, können die Dich noch eine ganze Weile ärgern und Du musst noch Jahre danach mit dem betreffenden Amtsvet. auskommen. :twisted:
Außerdem haben sie bei nicht ganz so alltäglichen Dingen selber immer Angst, was zu übersehen oder falsch zu machen und sind dann vielleicht strenger, als sie müssten/sollten.
Es ist immer besser, sich dort die Leutchen "warm" zu halten, indem man sie nicht einfach übergeht, selbst wenn es tatsächlich mal um Dinge geht, wo mans vielleicht könnte.
Mit "warm" halten meine ich nur, dass sie einen Selbst und die Tiere ganz einfach schon mal positiv kennengelernt haben und man im Zweifelsfall lieber einmal mehr fragt.
Keine Panik. Das sind im Grunde alles Leute, die mal interessiert und meistens voller Illusionen angefangen haben, Tiermedizin zu studieren
und jetzt tagtäglich einfach jeden Scheiß machen müssen. Von der Milchviehkontrolle über die illegale Haltung eines Affen zur GeflügelgrippeVO......ganz zu Schweigen von "Tierschützern" am Telefon, die ihre Nachbarn anzeigen, weil deren Katze raus, oder nicht raus darf. lol
Viele Grüße, Kathrin
Die Welt, sie ist ein Irrenhaus und HIER ist die Zentrale.....
Hallo Kathrin !
Prima Beitrag . Deshalb soll Jürgen auch endlich damit aufhören, bei jeder auch noch so kleinen Anfrage hier gleich den Paragrahenhengst loszulassen.
Es scheint so als ob er außer in der Thorie noch nix damit zu tun gehabt hat.
Gruß Dirk
Ich halte eine Information über Paragraphen durchaus für sinnvoll.
Seltsamerweise wird man in anderen Foren zu bestimmten Themen immer wieder gefragt: wie ist die Rechtslage, was darf ich und in welchem Gesetz steht das (z.B. Reiten im Wald, Leinenpflicht für Hunde usw...).....
Paragraphen dienen zur INFO - was jeder einzelne damit anfängt, bleibt ihm überlassen....