Liebe Ziegentreffler,
ich hätte da mal `ne Frage an die Elektronik-Freaks unter euch ....
Ich habe ein recht gutes Netz - Weidezaungerät für die Weide rund ums Haus und ein älteres 9 V -Gerät für die Weiden, die etwas weiter weg sind, das mir eigentlich aber eher zu schwach ist . Bevor ich mir ein neues und teures 12 V - Akku -Gerät anschaffe: Wäre es nicht möglich, das gute Netzgerät mit einem Spannungswandler 12 V - 230 V netzunabhängig zu machen und mit einer 12 V Autobatterie zu betreiben ? Welche Leistung brauche ich da ?
Wäre für `ne Rückmeldung dankbar!
Schönen Gruß
Christoph
Spannungswandler für Netz - Weidezaungerät ?
Hallo Christoph,
machen kann man das schon. Die Frage ist nur wie lange die Batterie hält.
Die Leistungsaufnahme der Netzgerät ist sehr unterschiedlich (2 bis 50 Watt). Deshalb würde es schon helfen, wenn du das Gerät nennen könntest (gerne auch per PM).
Für so "niedrige" Leistungen werden aber fast keine Wechselrichter angeboten (ich kenne keinen). Die Untergrenze liegt meist bei 100 Watt (30 bis 40 € bei ebay, wenn ich es richtig im Kopf habe. Darauf achten, dass das Gerät einen Tiefentladeschutz hat.). Da du nur einen geringen Teil dieser Leistung benötigst, wird vergleichsweise viel Leistung im Wechselrichter verbraten.
(Wenn den Weidezaungerät 10 Watt zieht, dürfte der Wechselrichter noch mal 2 bis 5 verbraten, evtl. sogar mehr.).
Das zweite Problem ist die Schutzart des Wechselrichters. Die kleinen 100 Watt Wechselrichter sind meist für den Betrieb in Kfz ausgelegt und nicht für den Außenbereich. Du müsstest das Ding also zusätzlich wasserdicht verpacken (kleine Kunststoffbox mit dichtem Deckel. Die Kabeldurchgänge mit Silikon verkleistern oder dichte Kabeldurchführungen aus dem Baumarkt verwenden.
Die Wärmeentwicklung in der Box sollte wegen der geringen Leistung kein Problem sein.
Beispiel: Mittleres Netzgerät mit 10-12 Watt Leistungsaufnahme + 3 bis 5 Watt für den Wechselrichter:
Ein 80 Ah Akku hält ca. 3 bis 4 Tage.
Viele Grüße,
Manfred
machen kann man das schon. Die Frage ist nur wie lange die Batterie hält.
Die Leistungsaufnahme der Netzgerät ist sehr unterschiedlich (2 bis 50 Watt). Deshalb würde es schon helfen, wenn du das Gerät nennen könntest (gerne auch per PM).
Für so "niedrige" Leistungen werden aber fast keine Wechselrichter angeboten (ich kenne keinen). Die Untergrenze liegt meist bei 100 Watt (30 bis 40 € bei ebay, wenn ich es richtig im Kopf habe. Darauf achten, dass das Gerät einen Tiefentladeschutz hat.). Da du nur einen geringen Teil dieser Leistung benötigst, wird vergleichsweise viel Leistung im Wechselrichter verbraten.
(Wenn den Weidezaungerät 10 Watt zieht, dürfte der Wechselrichter noch mal 2 bis 5 verbraten, evtl. sogar mehr.).
Das zweite Problem ist die Schutzart des Wechselrichters. Die kleinen 100 Watt Wechselrichter sind meist für den Betrieb in Kfz ausgelegt und nicht für den Außenbereich. Du müsstest das Ding also zusätzlich wasserdicht verpacken (kleine Kunststoffbox mit dichtem Deckel. Die Kabeldurchgänge mit Silikon verkleistern oder dichte Kabeldurchführungen aus dem Baumarkt verwenden.
Die Wärmeentwicklung in der Box sollte wegen der geringen Leistung kein Problem sein.
Beispiel: Mittleres Netzgerät mit 10-12 Watt Leistungsaufnahme + 3 bis 5 Watt für den Wechselrichter:
Ein 80 Ah Akku hält ca. 3 bis 4 Tage.
Viele Grüße,
Manfred
Hallo Christoph, hallo Manfred,
die 10 Watt fürs Weidezaungerät sind viel zu hoch angesetzt da die Geräte im
Ruhezustand im Milliwattbereich arbeiten. Der Eigenverbrauch der
Wechselrichter ist meiner Ansicht nach im Mittel bei dieser Belastung richtig.
Einen Wechselrichter mit mit Tiefentladeschutz in dieser Preisklasse kann ich mir nicht vorstellen. Die Schutzklasse ist auf jeden Fall zu gering so das der Vorschlag mit der Kiste Ordnung geht.
mfg Klaus
die 10 Watt fürs Weidezaungerät sind viel zu hoch angesetzt da die Geräte im
Ruhezustand im Milliwattbereich arbeiten. Der Eigenverbrauch der
Wechselrichter ist meiner Ansicht nach im Mittel bei dieser Belastung richtig.
Einen Wechselrichter mit mit Tiefentladeschutz in dieser Preisklasse kann ich mir nicht vorstellen. Die Schutzklasse ist auf jeden Fall zu gering so das der Vorschlag mit der Kiste Ordnung geht.
mfg Klaus
Erstens kommt es
zweitens anders
drittens als man denkt.
zweitens anders
drittens als man denkt.
Hallo Klaus,
jein (schreibt man das so ?! oder jaein?). Manche Geräte kommen bei geringer Zaunlast wirklich mit recht wenig Leistung aus. Gerade hochwertige Modelle mit Energiesparschaltung. Es gibt aber auch genug Geräte, die selbst im Leerlauf einen großen Teil der Leistung verballern. Und sobald ein Zaun angeschlossen ist muss man natürlich die Verluste je nach Zaunverhältnissen berücksichtigen. Kleinere Geräte kommen da schnell an die Leistungsgrenze.
Hier noch ein Link zu so einem kleinen Wechselrichter mit Tiefentladeschutz (auch wenn 10 V schon sehr tief angesetzt sind):
<!-- m --><a class="postlink" href="http://cgi.ebay.de/SPANNUNGSWANDLER-12- ... ANDLER-12- ... dZViewItem</a><!-- m -->
Hab grad noch einen billigeren Anbieter gefunden:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://cgi.ebay.de/Spannungswandler-Sin ... andler-Sin ... dZViewItem</a><!-- m -->
Schaltet angeblich bei 12 V ab?
Grüße,
Manfred
jein (schreibt man das so ?! oder jaein?). Manche Geräte kommen bei geringer Zaunlast wirklich mit recht wenig Leistung aus. Gerade hochwertige Modelle mit Energiesparschaltung. Es gibt aber auch genug Geräte, die selbst im Leerlauf einen großen Teil der Leistung verballern. Und sobald ein Zaun angeschlossen ist muss man natürlich die Verluste je nach Zaunverhältnissen berücksichtigen. Kleinere Geräte kommen da schnell an die Leistungsgrenze.
Hier noch ein Link zu so einem kleinen Wechselrichter mit Tiefentladeschutz (auch wenn 10 V schon sehr tief angesetzt sind):
<!-- m --><a class="postlink" href="http://cgi.ebay.de/SPANNUNGSWANDLER-12- ... ANDLER-12- ... dZViewItem</a><!-- m -->
Hab grad noch einen billigeren Anbieter gefunden:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://cgi.ebay.de/Spannungswandler-Sin ... andler-Sin ... dZViewItem</a><!-- m -->
Schaltet angeblich bei 12 V ab?
Grüße,
Manfred
Hallo,
die Grenze für die Tiefentladung bei einem Bleiakku (Autobatterie) liegt bei 10,8 V die Nennspannung bei 12 V die Höchstspannung (Akku voll) bei 13,4 V somit macht ein Spannungswandler der bei 12 V abschaltet keinen Sinn. Das einzige Problem das ich sehe ist möglicherweise die Sägezahn- oder Rechteckspannung die aus dem Wechselrichter im Gegensatz zur echten Sinusspannung aus dem Netz. Ebenso kann es sein das verschiedene Wechselerichter eine Grundlast benötigen und somit vielleicht nicht sauber funktionieren, wenn die Last zu gering ist.
Nebenbei bemerkt ich bin von Beruf Elektroanlagenelektroniker und Elektroinstallateurmeister
mfg Klaus
die Grenze für die Tiefentladung bei einem Bleiakku (Autobatterie) liegt bei 10,8 V die Nennspannung bei 12 V die Höchstspannung (Akku voll) bei 13,4 V somit macht ein Spannungswandler der bei 12 V abschaltet keinen Sinn. Das einzige Problem das ich sehe ist möglicherweise die Sägezahn- oder Rechteckspannung die aus dem Wechselrichter im Gegensatz zur echten Sinusspannung aus dem Netz. Ebenso kann es sein das verschiedene Wechselerichter eine Grundlast benötigen und somit vielleicht nicht sauber funktionieren, wenn die Last zu gering ist.
Nebenbei bemerkt ich bin von Beruf Elektroanlagenelektroniker und Elektroinstallateurmeister
mfg Klaus
Erstens kommt es
zweitens anders
drittens als man denkt.
zweitens anders
drittens als man denkt.
"Hallo,
die Grenze für die Tiefentladung bei einem Bleiakku (Autobatterie) liegt bei 10,8 V die Nennspannung bei 12 V die Höchstspannung (Akku voll) bei 13,4 V somit macht ein Spannungswandler der bei 12 V abschaltet keinen Sinn."
Das hängt halt wieder vom einzelnen Akkutyp ab. Je nach Plattentyp (Legierungen) kann die Ladeschlussspannung von 12 V Akkus bei 13,8 V bis 14,9 V liegen. Um auf Nummer sicher zu gehen wird die Ladeschlussspannung oft auf kleiner 13,8 V beschränkt, wodurch man bei vielen Akkus Kapazität verschenkt.
Wo man die Tiefentladegrenze ansetzt ist in erster Linie eine Frage der gewünschten Lebensdauer. Die Angaben der Hersteller zur Zyklenfestigkeit beziehen sich meist auf eine 70%ige Entladung (30% Restladung), die bei den meisten Akkutypen je nach Laststrom bei ca. 11,5 V erreicht wird.
Wird die Grenze für den Tiefentladeschutz niedriger angesetzt, verringert sich die mögliche Zyklenzahl deutlich.
Im Gegenzug lassen sich durch eine etwas höhere Grenze auch einige Zyklen mehr erzielen. Eine Grenze von 12 V wäre allso nicht ganz abwegig.
Das Fragezeichen bezog sich aber mehr darauf, ob nicht ein Schreibfehler in dem ebay-Angebot vorliegt.
"Das einzige Problem das ich sehe ist möglicherweise die Sägezahn- oder Rechteckspannung die aus dem Wechselrichter im Gegensatz zur echten Sinusspannung aus dem Netz."
Ein solcher Einfluss ist durchaus denkbar. Je nach Gerät könnten die Impulsenergie und/oder der Pulsabstand in gewissem Maß beeinflusst werden. Da müsste man die Schaltung des Weidezaungeräts aber genau anschauen. In erster Näherung sollte das aber im Rahmen liegen.
"Ebenso kann es sein das verschiedene Wechselerichter eine Grundlast benötigen und somit vielleicht nicht sauber funktionieren, wenn die Last zu gering ist."
Durchaus möglich. Also fragen oder versuchen.
"Nebenbei bemerkt ich bin von Beruf Elektroanlagenelektroniker und Elektroinstallateurmeister"
Ich glaube da kann ich je nach Schwerpunkt halbwegs mitstinken. Das soll aber nicht das Thema sein. Statt einem "Wettbewerb" um die schlauste Antwort wäre mir eine gegenseitige Ergänzung lieber. Werners Frage zu den Installationsvorschriften für das Notstromaggregat z.B. ist bei dir sicher deutlich besser aufgehoben.
(Für den hier angesprochenen kleinen Wechselrichter im mobilen Einsatz erübrigt sich das eh.)
Friedliche Grüße,
Manfred
die Grenze für die Tiefentladung bei einem Bleiakku (Autobatterie) liegt bei 10,8 V die Nennspannung bei 12 V die Höchstspannung (Akku voll) bei 13,4 V somit macht ein Spannungswandler der bei 12 V abschaltet keinen Sinn."
Das hängt halt wieder vom einzelnen Akkutyp ab. Je nach Plattentyp (Legierungen) kann die Ladeschlussspannung von 12 V Akkus bei 13,8 V bis 14,9 V liegen. Um auf Nummer sicher zu gehen wird die Ladeschlussspannung oft auf kleiner 13,8 V beschränkt, wodurch man bei vielen Akkus Kapazität verschenkt.
Wo man die Tiefentladegrenze ansetzt ist in erster Linie eine Frage der gewünschten Lebensdauer. Die Angaben der Hersteller zur Zyklenfestigkeit beziehen sich meist auf eine 70%ige Entladung (30% Restladung), die bei den meisten Akkutypen je nach Laststrom bei ca. 11,5 V erreicht wird.
Wird die Grenze für den Tiefentladeschutz niedriger angesetzt, verringert sich die mögliche Zyklenzahl deutlich.
Im Gegenzug lassen sich durch eine etwas höhere Grenze auch einige Zyklen mehr erzielen. Eine Grenze von 12 V wäre allso nicht ganz abwegig.
Das Fragezeichen bezog sich aber mehr darauf, ob nicht ein Schreibfehler in dem ebay-Angebot vorliegt.
"Das einzige Problem das ich sehe ist möglicherweise die Sägezahn- oder Rechteckspannung die aus dem Wechselrichter im Gegensatz zur echten Sinusspannung aus dem Netz."
Ein solcher Einfluss ist durchaus denkbar. Je nach Gerät könnten die Impulsenergie und/oder der Pulsabstand in gewissem Maß beeinflusst werden. Da müsste man die Schaltung des Weidezaungeräts aber genau anschauen. In erster Näherung sollte das aber im Rahmen liegen.
"Ebenso kann es sein das verschiedene Wechselerichter eine Grundlast benötigen und somit vielleicht nicht sauber funktionieren, wenn die Last zu gering ist."
Durchaus möglich. Also fragen oder versuchen.
"Nebenbei bemerkt ich bin von Beruf Elektroanlagenelektroniker und Elektroinstallateurmeister"
Ich glaube da kann ich je nach Schwerpunkt halbwegs mitstinken. Das soll aber nicht das Thema sein. Statt einem "Wettbewerb" um die schlauste Antwort wäre mir eine gegenseitige Ergänzung lieber. Werners Frage zu den Installationsvorschriften für das Notstromaggregat z.B. ist bei dir sicher deutlich besser aufgehoben.
(Für den hier angesprochenen kleinen Wechselrichter im mobilen Einsatz erübrigt sich das eh.)
Friedliche Grüße,
Manfred