Weidepflege
-
Anja M.
Weidepflege
Hallo!
Ich hab für meine Ziegenbande leider nur 2 Wiesen zwischen denen ich wechseln kann. Die eine Wiese ist in unmittelbarer Umgebung ihres Stalls und wurde bereits die letzten zwei Jahre von meinen Ziegen abgefressen. Seit diesem Jahr hab ich wegen Ziegenzuwachs eine zweite Wiese mit Viehanhänger als Unterstand. Vor ein paar Tagen hab ich sie auf ihre alte Wiese zurückgebracht, aber meine Damen fressen das Gras plötzlich nur noch ganz oberflächlich! Beim ersten Mal dieses Jahr wars noch wie abgemäht. Ich stecke ihnen jeden Tag ihre Tagesration Weide neu mit dem Schäfhütenetz ab. Je weiter ich vom Stall weg komme, desto besser fressen sie, es liegt also wohl daran, dass sie einmal "vollgeköttelte" Wiese nicht mehr fressen.
Kann ich die ziemlich magere Wiese durch Kalken, Düngen etc. wieder aufwerten? Kalkstickstoff soll ja gleichzeitig auch gegen Parasiten helfen...
schon mal vielen Dank für Eure Tipps,
Anja M.
Ich hab für meine Ziegenbande leider nur 2 Wiesen zwischen denen ich wechseln kann. Die eine Wiese ist in unmittelbarer Umgebung ihres Stalls und wurde bereits die letzten zwei Jahre von meinen Ziegen abgefressen. Seit diesem Jahr hab ich wegen Ziegenzuwachs eine zweite Wiese mit Viehanhänger als Unterstand. Vor ein paar Tagen hab ich sie auf ihre alte Wiese zurückgebracht, aber meine Damen fressen das Gras plötzlich nur noch ganz oberflächlich! Beim ersten Mal dieses Jahr wars noch wie abgemäht. Ich stecke ihnen jeden Tag ihre Tagesration Weide neu mit dem Schäfhütenetz ab. Je weiter ich vom Stall weg komme, desto besser fressen sie, es liegt also wohl daran, dass sie einmal "vollgeköttelte" Wiese nicht mehr fressen.
Kann ich die ziemlich magere Wiese durch Kalken, Düngen etc. wieder aufwerten? Kalkstickstoff soll ja gleichzeitig auch gegen Parasiten helfen...
schon mal vielen Dank für Eure Tipps,
Anja M.
-
Roland Müller
- Beiträge: 93
- Registriert: 01.11.2006, 15:36
Hallo Anja,
das Düngen wird wohl nicht viel bringen. Das die Ziegen nur oberflächlich fressen liegt, wie Du schon richtig dachtests, an dem eigenen Dung der noch auf der Wiese zu liegen scheint. Zwischen zwei Beweidungen auf ein- und derselben Weide sollten je nach Wetterlage mindestens 2 Monate liegen, damit der Dung durch Regen aufgeweicht auch in den Boden eindringen kann.
Grüße aus dem Hessischen,
Roland
das Düngen wird wohl nicht viel bringen. Das die Ziegen nur oberflächlich fressen liegt, wie Du schon richtig dachtests, an dem eigenen Dung der noch auf der Wiese zu liegen scheint. Zwischen zwei Beweidungen auf ein- und derselben Weide sollten je nach Wetterlage mindestens 2 Monate liegen, damit der Dung durch Regen aufgeweicht auch in den Boden eindringen kann.
Grüße aus dem Hessischen,
Roland
******************************************************************************
Der Mangel an Urteilskraft ist Das, was man Dummheit nennt. Und einem solchen Gebrechen ist nicht abzuhelfen.
Immanuel Kant
******************************************************************************
Der Mangel an Urteilskraft ist Das, was man Dummheit nennt. Und einem solchen Gebrechen ist nicht abzuhelfen.
Immanuel Kant
******************************************************************************
Servus
Ich beobachte ein ähnliches Verhalten. Ich kann meine Weide zwar in mehrere Portionsweiden unterteilen, abgefressen wird auf der jeweils freigegebenen Fläche aber eher der hintere Bereich. Dort wo sie ein paar Tage drüber gerannt sind, bleibt das Gras stehen. Gerade einmal an den Rändern wird dort das Gras abgefressen.
Ich habe mich dieses Problems angenommen und gebe nur immer eine kleine Fläche für zwei, drei Tage frei. Dann erweitere ich die Fläche weiter nach hinten. Mit den elektrischen Schafsnetzen geht das ruck zuck.
Ich beobachte ein ähnliches Verhalten. Ich kann meine Weide zwar in mehrere Portionsweiden unterteilen, abgefressen wird auf der jeweils freigegebenen Fläche aber eher der hintere Bereich. Dort wo sie ein paar Tage drüber gerannt sind, bleibt das Gras stehen. Gerade einmal an den Rändern wird dort das Gras abgefressen.
Ich habe mich dieses Problems angenommen und gebe nur immer eine kleine Fläche für zwei, drei Tage frei. Dann erweitere ich die Fläche weiter nach hinten. Mit den elektrischen Schafsnetzen geht das ruck zuck.
-
Anonymous
Re: Weidepflege
Dumme Frage: machst Du einen Reinigungsschnitt?Anja M. hat geschrieben:Vor ein paar Tagen hab ich sie auf ihre alte Wiese zurückgebracht, aber meine Damen fressen das Gras plötzlich nur noch ganz oberflächlich! Beim ersten Mal dieses Jahr wars noch wie abgemäht.
Es kann nämlich noch was anderes passieren: die Pflanzen, die die Mädels nicht mögen, werden nicht verbissen und haben somit einen Vorteil ggü. den Lieblingspflanzen - das Artenspektrum verändert sich hin zu den eher ungeliebten Futterpflanzen.
Hat sich Deine Weide vom Bewuchs her verändert?
Ich mache nach der Beweidung immer einen Reinigungsschnitt mit dem Balkenmäher. Quasi die "Resettaste" für die Weide.
Gruss,
Michael
Grüß Euch!
Da möchte ich noch nachlegen. Ich mähe die abgeweidete Wiese mit unserem alten Rasenmäher ganz kurz ab, wobei ich den Korb mal dranlasse, mal ohne Korb fahre. Mähe ich mit Korb, dann wird auch ein Gutteil der Kötteln abgesaugt - die Weide wird also zusätzlich gereinigt, mähe ich ohne Korb, wird das Mähgut samt den Kötteln verteilt und gibt einen guten Dünger ab. Wann ich was mache, kommt auf meine Bequemlichkeit an, denn ohne Korb geht es natürlich rascher. Ich versuche aber, ein Verhältnis von 2:1 zu halten, also zweimal ohne Korb und einmal mit Korb. Wichtig dabei ist - wie Cybister richtig erwähnt, dass die nicht abgefressen Gräser nicht noch weiter wachsen und vielleicht auch Samen abwerfen und in weiterer Folge erst recht nicht gefressen werden.
Da möchte ich noch nachlegen. Ich mähe die abgeweidete Wiese mit unserem alten Rasenmäher ganz kurz ab, wobei ich den Korb mal dranlasse, mal ohne Korb fahre. Mähe ich mit Korb, dann wird auch ein Gutteil der Kötteln abgesaugt - die Weide wird also zusätzlich gereinigt, mähe ich ohne Korb, wird das Mähgut samt den Kötteln verteilt und gibt einen guten Dünger ab. Wann ich was mache, kommt auf meine Bequemlichkeit an, denn ohne Korb geht es natürlich rascher. Ich versuche aber, ein Verhältnis von 2:1 zu halten, also zweimal ohne Korb und einmal mit Korb. Wichtig dabei ist - wie Cybister richtig erwähnt, dass die nicht abgefressen Gräser nicht noch weiter wachsen und vielleicht auch Samen abwerfen und in weiterer Folge erst recht nicht gefressen werden.
Hi zusammen!
Michael, Du hattest ja bereits einen Link zum Thema Weidepflege reingestellt.
Rasenmäher gibts ja auch mit Mulcheinrichtung. Kommt wohl auf die Gesamtfläche an. Ich hab mir jetzt grad einen Schlägelmulcher an meinen Einachser bestellt, allerdings mehr für die in der Landschaftspflege übriggebliebenen Stängel, Stockausschläge usw.
Dort läuft gerade ein Monitoring durch ein Institut, wobei der Einfluss der Ziegenbeweidung beobachtet wird. (Flora+Fauna)
Also ich würde vorab mal sagen, dass sich die Artenvielfalt vergrößert.
Es kommt auf sehr viel Fingerspitzengefühl an (Besatzdichte, Beweidungszyklen)
Zu Deiner Frage wegen Artenvielfalt möchte ich hier mal was Provokantes fragen: Ich habe gehört, dass Pflanzen eine Selbstschutzfunktion haben.
Bei starkem Verbiss reagiert die Pflanze (vielleicht nicht jede?) durch Bildung bestimmter Substanzen, wodurch sie von den Weidetieren verschmäht wird. Klingt abenteuerlich, weiß auch grad die Quelle nicht.
@Anja: Besonders dann, wenn es sich um Feuchtwiesen handelt, ist eine Kalkung nicht verkehrt. (1x Herbst, 1x Frühjahr) Allerdings verwende ich dazu Algomin-Algenkalk. Ist zwar etwas kostspieliger, aber versorgt den Boden mit zusätzlichen Mineralien und Spurenelementen, z.B. auch Selen.
Der Kräuteranteil erhöht sich dadurch und der Aufwuchs wird "wertvoller".
Gruß Werner
Michael, Du hattest ja bereits einen Link zum Thema Weidepflege reingestellt.
Rasenmäher gibts ja auch mit Mulcheinrichtung. Kommt wohl auf die Gesamtfläche an. Ich hab mir jetzt grad einen Schlägelmulcher an meinen Einachser bestellt, allerdings mehr für die in der Landschaftspflege übriggebliebenen Stängel, Stockausschläge usw.
Dort läuft gerade ein Monitoring durch ein Institut, wobei der Einfluss der Ziegenbeweidung beobachtet wird. (Flora+Fauna)
Also ich würde vorab mal sagen, dass sich die Artenvielfalt vergrößert.
Es kommt auf sehr viel Fingerspitzengefühl an (Besatzdichte, Beweidungszyklen)
Zu Deiner Frage wegen Artenvielfalt möchte ich hier mal was Provokantes fragen: Ich habe gehört, dass Pflanzen eine Selbstschutzfunktion haben.
Bei starkem Verbiss reagiert die Pflanze (vielleicht nicht jede?) durch Bildung bestimmter Substanzen, wodurch sie von den Weidetieren verschmäht wird. Klingt abenteuerlich, weiß auch grad die Quelle nicht.
@Anja: Besonders dann, wenn es sich um Feuchtwiesen handelt, ist eine Kalkung nicht verkehrt. (1x Herbst, 1x Frühjahr) Allerdings verwende ich dazu Algomin-Algenkalk. Ist zwar etwas kostspieliger, aber versorgt den Boden mit zusätzlichen Mineralien und Spurenelementen, z.B. auch Selen.
Der Kräuteranteil erhöht sich dadurch und der Aufwuchs wird "wertvoller".
Gruß Werner
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast!"
was du dir vertraut gemacht hast!"
-
Anonymous
iiihhh, Biostudenten....lichtscheues, birkenstocktragendes Norwegerpullipack!schuehlw hat geschrieben: Dort läuft gerade ein Monitoring durch ein Institut, wobei der Einfluss der Ziegenbeweidung beobachtet wird. (Flora+Fauna)
Jein. Wenn man die Geissen zur Rückführung von "Unland" (unmögliches Wort) verwendet, dass hier bei uns i.d.R. flächendeckend mit Goldrute und Disteln bewachsen ist, kommt es zu einem Anstieg der Artenzahl, Disteln und Goldrute beschatten den Boden zu stark, als dass andere Kräuter eine Chance hätten. Nach der ersten Beweidung ändert sich das Bild schon.Also ich würde vorab mal sagen, dass sich die Artenvielfalt vergrößert.
Es kommt auf sehr viel Fingerspitzengefühl an (Besatzdichte, Beweidungszyklen)
Als ich bez. des Artenspektrums nachgefragt habe, meinte ich durchaus kürzere Zeiträume (Wochen). Innerhalb einiger Jahre werden sich weitere Pflanzen ansiedeln, die die freiwerdenden ökologischen Nischen besetzen.
Zu Deiner Frage wegen Artenvielfalt möchte ich hier mal was Provokantes fragen: Ich habe gehört, dass Pflanzen eine Selbstschutzfunktion haben.
Bei starkem Verbiss reagiert die Pflanze (vielleicht nicht jede?) durch Bildung bestimmter Substanzen, wodurch sie von den Weidetieren verschmäht wird.
Nicht alle Pflanzen. Die Reaktion erfolgt auch nicht primär auf Verbiss durch Weidetiere, sondern auf Fraßschäden durch Insekten. Klassische Abwehrstoffe sind Koffein und Nikotin (und div. Phenole). Deren Konzentration in der Pflanze steigt als Folge.
Reaktionen auf den Verbiss durch Wild/Weidetiere sehen anders aus. Entweder ist die Pflanze von vorneherein widerlich schmeckend oder giftig. Pflanzen haben aber im Laufe ihrer Entwicklung andere Mechanismen entwickelt, die mehr auf morphologischer Ebene stattfinden: Ausbildung von rosettenartigen Wuchsformen (z.B. Disteln) oder Umbildung in buschige Formen, um den Haupttrieb zu schützen.
Wenn Ihr mal wissen wollt, wie eine Anpassung an starke Beweidung aussieht: seht Euch mal Trockenrasenflächen (i.d.R. durch Beweidung entst.) oder Wachholderheiden (auch durch Beweidung entstanden) an, gerade bei letzeren sind die Anpassungen der Pflanzen besonders anschaulich.
Gruss,
Michael
OFFTOPIC
:D Also ich muß schon bitten - lichtscheu ?? birkenstock ?? - Nöööööö auch nicht während des Studiums.. Norwegerpulli -OK könnte was dran sein... #jubel# #jubel# (bin zugegebenermaßen gezwungenermaßen auch eher Labormaus denn Wald-und Gartenmaus...)
OFFTOPIC
War jetzt schon der zweite Offtopic - Beitrag meinerseits innerhalb von 2 Wochen... sollte an mir und meiner Zurückhaltung arbeiten *oops*
Aber auch noch was zum Thema, wenn ich mich recht entsinne hab ich auch über eine Zunahme der Artenzahl gelesen... finde bestimmt gleich die Quelle .. würde da Werner aber zustimmen, da muß man wohl ein Händchen für Besatzdichte und Beweidungszeit in Abhängigkeit der Jahreszeiten und des schon vorhandenen Bewuchses entwickeln ich bin da für alle Erfahrungswerte und Tipps und so weiter dankbar, starte (vorraussichtlich) nächstes Jahr die Beweidung von 3 ha Streuobstwiesen...
Grüsse
Martin
PS OK ist kein Beweis der Zunahme der Artenzahl, aber ein guter Überblick über die Prioritäten der Pflanzen und die Entwicklung über 1 oder 2 Jahre (sorry werd grad ungenau, muß aber jetzt auch mal was arbeiten.., weiß auch nicht, ob es nicht schon in der Linkliste steht...) Guckt Ihr:
Ziegenhof Stumpf
:D Also ich muß schon bitten - lichtscheu ?? birkenstock ?? - Nöööööö auch nicht während des Studiums.. Norwegerpulli -OK könnte was dran sein... #jubel# #jubel# (bin zugegebenermaßen gezwungenermaßen auch eher Labormaus denn Wald-und Gartenmaus...)
OFFTOPIC
War jetzt schon der zweite Offtopic - Beitrag meinerseits innerhalb von 2 Wochen... sollte an mir und meiner Zurückhaltung arbeiten *oops*
Aber auch noch was zum Thema, wenn ich mich recht entsinne hab ich auch über eine Zunahme der Artenzahl gelesen... finde bestimmt gleich die Quelle .. würde da Werner aber zustimmen, da muß man wohl ein Händchen für Besatzdichte und Beweidungszeit in Abhängigkeit der Jahreszeiten und des schon vorhandenen Bewuchses entwickeln ich bin da für alle Erfahrungswerte und Tipps und so weiter dankbar, starte (vorraussichtlich) nächstes Jahr die Beweidung von 3 ha Streuobstwiesen...
Grüsse
Martin
PS OK ist kein Beweis der Zunahme der Artenzahl, aber ein guter Überblick über die Prioritäten der Pflanzen und die Entwicklung über 1 oder 2 Jahre (sorry werd grad ungenau, muß aber jetzt auch mal was arbeiten.., weiß auch nicht, ob es nicht schon in der Linkliste steht...) Guckt Ihr:
Ziegenhof Stumpf
-
Anonymous
Und was allein über die Norwegerpullis an Keimen - sorry - wollte sagen "Samen" bei der Probeentnahme auf der Fläche verschleppt wird...Maddin hat geschrieben:OFFTOPIC
:D Also ich muß schon bitten - lichtscheu ?? birkenstock ?? - Nöööööö auch nicht während des Studiums.. Norwegerpulli -OK könnte was dran sein... #jubel# #jubel# (bin zugegebenermaßen gezwungenermaßen auch eher Labormaus denn Wald-und Gartenmaus...)
OFFTOPIC
Auch so ne schlechte Biologenangewohnheit #ka# tssss... und dann noch Saarländer...tssss....:-) Am Ende auch noch "saarländisches Abitur".... #damdidam#War jetzt schon der zweite Offtopic - Beitrag meinerseits innerhalb von 2 Wochen... sollte an mir und meiner Zurückhaltung arbeiten *oops*
Streuobstwiesen sind ja traditionell "Dreinutzungsflächen": einerseits Obst, oftmals alte Sorten, dann die Nutzung als Heuwiese bzw. Weideland. Von daher ist eine Nutzung im klassischen Sinne wohl das Ideale, Mulchen ist für diese Flächen keine biotopgemässe Pflege.Aber auch noch was zum Thema, wenn ich mich recht entsinne hab ich auch über eine Zunahme der Artenzahl gelesen... finde bestimmt gleich die Quelle .. würde da Werner aber zustimmen, da muß man wohl ein Händchen für Besatzdichte und Beweidungszeit in Abhängigkeit der Jahreszeiten und des schon vorhandenen Bewuchses entwickeln ich bin da für alle Erfahrungswerte und Tipps und so weiter dankbar, starte (vorraussichtlich) nächstes Jahr die Beweidung von 3 ha Streuobstwiesen...
Zu alten Sorten: Wir haben jetzt auch noch eine kleinere ehem. Wiese (die inwischen mit Wildkirschen, Walnüssen und Eichen bewachsen ist) als Weide in die Bewirtschaftung bekommen, bei den der Beweidung vorhergehenden Pflegemaßnahmen habe ich 2 schöne Speierlinge entdeckt.
Du wirst wohl einen Großteil der Arbeit aufwenden müssen, um die Bäume vor Verbiss zu schützen, die Besitzer/der pflegende Bund sind da ab und an etwas humorlos...
Wie weit sind denn die Bäume auseinander? Kann man die Bäume einigermassen auszäunen?
Gruss,
Michael
Und was allein über die Norwegerpullis an Keimen - sorry - wollte sagen "Samen" bei der Probeentnahme auf der Fläche verschleppt wird...
Lang nicht mehr soooo geschmunzelt #daumen_hoch* ....
Auch so ne schlechte Biologenangewohnheit tssss... und dann noch Saarländer...tssss.... Am Ende auch noch "saarländisches Abitur"....
Seien wir mal ehrlich, hättet Ihr im "Reich" unser ausgezeichnetes Bildungssystem müssten wir nicht immer den internationalen Vergleich scheuen. Und das BW und Bayern immer so gut in Pisa sind, liegt auch nur daran, dass sie (als das halbe Saarland sich mal kurz zu ihnen gesellte) einen guten Teil unserer Knowledge und savoir vivre (jawoll, wir sind nämlich schon einige Jahre länger international druff :P )übernommen haben #freunde#
Dass mit der Dreinutzungsfläche sehe ich ähnlich und unsere Gemeindeverwaltung glücklicherweise auch. Die meisten der Obstbäume sind neu angepflanzt bzw. müssten über kurz oder lang ersetzt werden. Wobei sowas wie Speierling oder Wildkirsche meines Wissens nach nicht dabei ist #ka# , fände persönlich so nen "alten-Sorten-Mix" auch sehr ansprechend. Der Obst- und Gartenbauverein ist bezüglich der Bäume ne große Hilfe, wobei wir damit zu dem von Dir angesprochenen Problem kommen. Ich muß die Bäume auszäunen und zwar einzeln, so wie es im MOment aussieht. Die Fläche wurde/wird bisher einmal im Jahr von einem Lohnunternehmen gemäht. Ich hoffe ich werde nächstes Jahr anfangen können mit der Beweidung... kommt auf das noch fehlende Equipment an...
Falls es mir vergönnt ist dieses Projekt über mehrere Jahre zu verfolgen, so sollen aus den noch jungen Bäumen Hochstämme werden, was mir ja eher entgegen kommt, da ich dann nicht so "großzügig" auszäunen muß. Ein Abfraß bis 2 - 2,10 m über Boden wird vom Amt (bisher) toleriert.
Ich hatte mir überlegt, Rechtecke mit 4-5 Litzen zu machen die ich über kurze Leitungen (<3m) mit den Netzen verbinde, hab das in der Praxis aber noch nicht getestet.
Grüsse
Martin